Kategorie: Baby

Sonnenschutz für Kinderaugen

Sonnenschutz für Kinder

Wenn die Sonne heiß vom Himmel brennt, käme besorgten Eltern nicht in den Sinn, ihre Kinder ohne Sonnencreme und ohne Sonnenhut ins Freie zu schicken. Aber mit Sonnenbrille?

Das Kuratorium Gutes Sehen (KGS) weist darauf hin, dass gerade empfindliche Kinderaugen vor der gefährlichen UV-Strahlung geschützt werden müssen. Und ein Spruch aus Australien – einem Land, das sich mit hoher Sonnenstrahlung auskennt – unterstreicht dies: Dort heißt es slip, slap, slop, slide: „Slip“ dir ein Shirt an, „slop“ dir Sonnenmilch auf die Haut, „slap“ dir einen Hut auf den Kopf und „slide“ dir die Sonnenbrille vor die Augen.

Wer also für den Nachwuchs eine Sonnenbrille anschaffen möchte, sollte Folgendes beherzigen: Die Kinderbrille zum Schutz gegen zu viel Sonne sollte

  • ausreichenden UV-Schutz haben, auch an der Seite – sonst nützt es nichts
  • bruchsicher und kratzfest sein – wir wissen warum
  • gut angepasst sein, denn Druckstellen treten bei sensibler Kinderhaut leichter auf
  • von den Kindern selbst ausgesucht sein. Denn dann setzten sie sie auch auf.

Die Bügel einer Kindersonnenbrillen sollten das Ohr sicher umfassen, ohne jedoch zu drücken. Anatomisch geformte Nasenstege und Nasenpads mit großer Auflagefläche sorgen für sicheren Sitz auf kleinen Nasen.

Und wie dunkel soll die Sonnenbrille für Kinder sein?

Hier kommt es auf die richtige Blendschutzkategorie an. Die sollte auf der Innenseite des Brillenbügels vermerkt sein. Kategorie 0 absorbiert so gut wie kein Licht, Kategorie 4 dagegen fast alles. Kinder, die in unseren Breitengraden auf Entdeckungstour gehen, sind mit Kategorie 2 optimal vor Blendung geschützt.

Und was ist, wenn die Kleinen die Brille nicht aufsetzen wollen? Vorbild sind wie immer die Erwachsenen: Wenn Mama und Papa coole Sonnenbrillen tragen, will Junior das auch.

Foto: Babybanz

 

Gut reisen mit Baby

Sicher, ohne Nachwuchs waren Reisen einfacher und flexibler. Aber mit dem Baby ist es auch möglich – flexibel und ein bisschen informiert sollten Mama und Papa aber schon sein, bevor es mit Klein Junior auf die Reise geht.

 

Welches Verkehrsmittel?

Natürlich kommt es auch darauf an, welches Ziel man für seinen Urlaub auswählt – schließlich kommt man mit dem Auto nicht in die USA oder mit der Bahn vielleicht nicht so leicht in ein kleines idyllisches Bergdorf. Vor- und Nacheile beim Reisen mit Baby bieten alle Verkehrsmittel:

Mit dem Auto

Man ist flexibel, kann auf Babys Schlafzeiten Rücksicht nehmen oder sogar nachts fahren, wenn das Baby sowieso schläft. Aber: Unwägbarkeiten wie Staus können den Plan gehörig durcheinander wirbeln. Außerdem gibt es Babys (und Kleinkinder), die das Autofahren einfach nicht vertragen, Globuli, Akupressur und Ablenkung können helfen. Geht es gar nicht anders, gibt es Medikamente gegen Übelkeit auch für Babys.

Mit der Bahn

Super, Bewegung ist möglich: Kleine Krabbler können sich auf dem Teppich entfalten (lieber nicht genau hinschauen und das Baby am Zielort gleich in die Badewanne stecken…), Kleinkinder rennen mit wachsender Begeisterung durch die Gänge, Mama und Papa haben Zeit zum Spielen. Aber: Kinderwagenhersteller und die Bahn haben sich nicht abgesprochen – es gibt wirklich Gänge im Zug, durch die ein Kinderwagen nicht hindurch passt. Wer Gläschen, Fläschchen und Sterilisator mitnehmen muss, schleppt ganz schön etwas an den Zielort oder plagt sich beim Umsteigen. Kostenlose Hilfe beim Umsteigen mit Kindern und Kegeln bietet übrigens die Bahnhofsmission, wenn man es vorher am Umsteigebahnhof anmeldet.

Mit dem Flugzeug

Schnell und bis 2 Jahre kostenlos – Fliegen mit Baby. Aber: Wird das Baby krank, sind hohe Stornokosten fällig. Und ein erkältetes Baby sollte man nicht hoch über die Wolken mitnehmen – das ist gar nicht gut für die Ohren und die kleinen Nebenhöhlen. Außerdem hat das Baby keinen Anspruch auf einen eigenen Sitzplatz: Ist es aus dem Standard-Babykörbchen der Fluggesellschaft herausgewachsen, muss es auf dem Schoß mitreisen – auch bei Turbulenzen. Ob die bei einigen Gesellschaften angebotenen Babygurtverlängerungen sicher sind, darüber streiten sich Experten. Am sichersten ist da ein eigener Platz mit bestimmten Auto-Kindersitzen. Aber der ist nicht nur am teuersten, inklusive Stornorisiko (siehe oben), unter Umständen weiß man am Zielort nicht, wohin mit dem Sitz.

Welches Ziel?

Theoretisch kann man mit einem Baby überall hinreisen. Trotzdem kann eine Reise mit Baby unter Umständen schnell in Stress für alle ausarten. Deshalb einige Tipps und Fragen für die Auswahl des Urlaubsorts:

  • Babys können schnell krank werden – lieber vorher informieren, ob es Kinderärzte vor Ort gibt, mit denen man sich auch verständigen kann
  • Wie kann man An- und Abreise möglichst stressfrei für alle gestalten?
  • Wie kann das Baby seinen Schlafrhythmus möglichst trotz Zeitverschiebung/Bedingungen vor Ort (Essenszeiten, Verdunkelungsmöglichkeiten) beibehalten?
  • Beim Krabbelkind: Wie sieht es am Urlaubsort mit Sicherungen aus? Kann man den Junior keine Sekunde aus den Augen lassen, weil das Gelände gefährlich oder hygienisch bedenklich ist und Baby alles in den Mund steckt? Die schönste Ferienanlage bedeutet kaum Erholung, wenn der ungesicherte Pool direkt und leicht zu erreichen vor der Tür ist. Manche Krabbelkinder lieben nämlich Wasser und sind sich einer Gefahr natürlich nicht bewusst….

Es macht also Sinn, sich den Urlaubsort etwas genauer anzusehen, bevor man eine Reise mit Baby dorthin plant. Beziehen Sie auch den Charakter Ihres Babys in die Planung mit ein:

  • Ist es ein guter Schläfer und bleibt unbeeindruckt von Helligkeit und Lärm?
  • Geht es prinzipiell mit neuen Situationen eher ängstlich oder eher entspannt um?
  • Nimmt es wirklich alles in den Mund?
  • Ist es neugierig oder eher vorsichtig?

Mit ein bisschen Planung gelingt der Urlaub mit Baby. Und auch wer jetzt vorsichtig ist, und vielleicht doch lieber nicht das Wunschziel mit dem Baby ansteuert, sei getröstet. Babys werden größer, vernünftiger und unempfindlicher. Im nächsten Jahr sieht die Sache schon ganz anders aus!

Kinderflohmarkt für Anfänger

Zweimal im Jahr, im Frühjahr und Herbst, ist Kinderflohmarkt-Zeit. Kleider, Spielsachen, Spielgeräte – alles aus zweiter Hand und für Kinder ab Größe 48 bis 176. Wer als „Anfänger“ ein paar Regeln beachtet, hat noch einmal soviel Spaß. Hier ein paar kleine Checklisten von uns:

Warum eigentlich Kinderflohmarkt?

  • weil es umweltfreundlicher ist, Kleider länger zu tragen als 3 Monate
  • weil es Eltern entspannt, wenn das kaputte Spielzeug nicht gar so teuer war oder die fünfte Hose ein Loch im Knie hat
  • weil man von den Erfahrungen anderer Eltern auf dem Kinderflohmarkt profitieren kann („ab welchem Alter gehen Latzhosen nicht mehr, weil sie sich selbst anziehen wollen?“)
  • weil man ganz sicher Geld spart, dass man sinnvoller für die Kinder anlegen kann (Sportkurse, Musikunterricht, Schwimmbad, Ausflüge…)
  • weil es Spaß macht, einen Kinderflohmarkt zu besuchen

Wer schon weiß, wann er wohin möchte, kann hier gleich weiter lesen, beim Textteil „Kinderflohmarktbesuch planen“

Wer veranstaltet Kinderflohmärkte?

Kindertagesstätten, Schulen, Horte, Kindergärten, manchmal auch Nachbarschaftshilfen, Kirchengemeinden, Elterninitiativen….Wer selber einen veranstalten möchte, für den haben wir hier einen Ratgeber Kinderflohmarkt veranstalten

Woher weiß ich, wann ein Kinderflohmarkt stattfindet?

Das ist gar nicht so einfach, denn nicht alle Flohmarktveranstalter kümmern sich darum, dass ihre potenziellen Kunden auch von ihnen erfahren. Zum Termine checken gibt es mehrere Möglichkeiten:

  • Die lokale Presse. Nicht alle Flohmärkte, die ja zumeist von Privatleuten aus der Elterninitiative oder dem Elternbeirat organisiert werden, schicken ihre Flohmarkt-Termine an lokale Zeitungen oder Webseiten. Manche schicken aber sogar Pressemitteilungen (an die Familothek zum Beispiel. Sorry, dass wir das nicht berücksichtigen, aber alle Termine für ganz Deutschland auflisten, das schaffen wir nicht!)
  • Plakate/Anschläge in der Umgebung von Schulen/Kitas usw. Da macht es Sinn, sich mit ein paar anderen Flohmarktgängerinnen zusammenzutun und die Termine online auszutauschen. Ob sich auch die Gründung einer Facebook-Gruppe lohnt, wäre vielleicht zu überlegen…
  • Erfahrungen sammeln: Wer anfängt, kennt sich nicht aus, aber nach ein paar Besuchen weiß man ziemlich genau, welche Flohmärkte gut sind; wie die Preise sind, usw.

Achtung, Flohmärkte und Basare haben oft nur ein paar Stunden geöffnet – also auf die Uhrzeit achten. Zum Thema „wann soll man da sein“ gibt es verschiedene Meinungen: Ganz früh, dann ist noch alles da – bei gut besuchten gilt aber auch: In der letzten Stunde ist es entspannter und die Preise fallen. Ausprobieren!

Basar oder Flohmarkt?

Der Unterschied ist ganz einfach: Auf dem Basar werden Kleider, Schuhe und Spielsachen zentral gesammelt und zu Festpreisen verkauft. Auf dem Kinderflohmarkt mietet sich jeder Verkäufer selbst einen Stand für wenig Geld und verkauft die eigenen Sachen und vielleicht noch die der Freunde. Beide Varianten haben Vor- und Nachteile: Auf dem Basar ist man als Kunde schnell durch, vor allem, wenn Kleider und Spielsachen nach Größe und/oder Art sortiert sind. Auf dem Flohmarkt ist es wuseliger. Hier kann man aber nette Gespräche mit Verkäufern führen und vor allem handeln.

Foto: aboutpixel.de / Markt_1 © Yilmaz

Schminken ohne Tränen

Hund, Katze, Maus? Sich mit Kinderschminke zu verwandeln ist zu Fasching oder Karneval schon bei den Kleinsten angesagt. Aber Vorsicht: der lustige Spass kann zum echten Katzenjammer werden!

Wie unter anderem das SWR-Wirtschafts- und Verbrauchermagazin „Marktcheck“ am Donnerstag, 26. Januar 2012 bestätigte, haben Labortests ergeben, dass sich Schwermetalle wie Nickel und Blei in Kinderschmike befinden können. Diese können unter anderem Kontaktallergien verursachen. Außerdem wurden viele nicht unbedenkliche Duftstoffe gefunden und in einer Probe sogar Formaldehyd. Da Kinderkosmetik nicht der Spielzeugverordnung, sondern lediglich der Kosmetikrichtlinie unterliegt, sind die Grenzwerte relativ hoch angesetzt. Spezielle Vorgaben für Kinderkosmetik sind nicht vorgesehen.

Was tun für einen sichereren Schminkspaß?

  • Testen Sie die Verträglichkeit der Schminke auf der Innenseite des Oberams Ihres Kindes. Sollten dort Rötungen oder Juckreiz innerhalb von 2 Tagen auftreten, greifen Sie zu anderen Produkten.
  • Tragen Sie vor dem Schminken eine fetthaltige Kindercreme auf. Das erleichtert auch das Abschminken.
  • Hinterher gründlich abschminken: Mit Wasser, Reinigungsmilch und Wattepads.

Manche Drogerien bieten neu auf dem Markt auch Naturkosmetikprodukte für Kinderschminke: relativ teuer aber sicherlich unbedenklich.

Foto: Familotel Lengauer Hof

 

Rückruf Babybrei der Firma Milupa

Abendbrei Getreide Banane – nach dem 4. Monat“ mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 16.11.13

Vorsorglich ruft Milupa ruft den „Milubrei Abendbrei Getreide Banane – nach dem 4. Monat“ mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 16.11.13 (Chargennummer 87623) zurück. Da er entgegen der Deklaration Gluten und Weizen enthält und damit für Kinder mit Zöliakie oder Weizenallergie nicht geeignet ist.

„Sollten Kinder mit Zöliakie dieses Produkt häufiger verzehren, so können in seltenen Fällen Symptome wie Bauchschmerzen oder Durchfall auftreten“ – so der Hersteller. Bei Kindern mit einer Weizenallergie könnte es zu allergischen Symptomen kommen.
„Das Produkt ist für gesunde Säuglinge, die Gluten und Weizeneiweiß vertragen, völlig unbedenklich“, schränkt Milupa ein. Unser Kommentar: Zumeist ist dies im Alter ab 4 Monate  noch gar nicht geklärt – deshalb würden wir generell zur Vorsicht raten.

 

Für weitere Fragen steht Eltern der kostenlose Milupa Elternservice (Tel. 0800/7375000 oder www.milupa.de) zur Verfügung.

Foto: Milupa

Geschenkideen für Babys und Kleinkinder

Sound Maschine

Auch Kleinkinder kommen heutzutage in den Genuss von „Computer“technik, beziehungsweise der einfachen Möglichkeit, Computerchips mit Tönen zu vervielfältigen. Die „Soundmachine“ sieht aus wie ein Taschenrechner mit vielen kleineren Knöpfen – darauf zu drücken bedeutet für Kleinkinder je nach Alter also bereits ein Feinmotoriktraining.

Zur Belohnung ertönen verschiedene Töne: Eine Klingel, eine kurze Melodie, ein Knall, ein Türen Knarren…
Das Ganze ist zwar gar nicht als Spielzeug für Kinder gedacht (sondern als Scherzartikel für Erwachsene), hat aber einen Spaßfaktor für fast jedes Alter!

 

   

Soundwürfel (Version Bauernhof und Version Fahrzeuge)

Ganz ähnlich funktioniert der Soundwürfel als erstes Puzzle mit Soundeffekt. Die Kleinen müssen aus zwei großen Würfeln mit Bildteilen auf den Seiten Bilder zusammensetzen, indem sie die richtigen Würfelseiten aneinander legen. Als Belohnung ertönt das passende Geräusch: Das ganze zusammengesetzte Schaf blökt, der komplette Feuerwehrwagen lässt eine Sirene ertönen. Zwar muss man manchmal etwas „fummeln“, dass die Kontakte wirklich gut aufeinander treffen (und der Ton ertönt) – aber der Effekt wirkt eindeutig anspornend, das erste kleine Puzzle zu versuchen.

 

 

Gesunde Eltern haben gesunde Kinder

Im Rahmen einer deutschen Langzeitstudie haben Wissenschaftlerinnen jetzt den Zusammenhang zwischen der Gesundheit der Eltern und ihrer Kinder untersucht. Bei der Befragung von circa 900 Eltern zwischen 2002 und 2008 kam heraus, dass im ersten Lebensjahr vor allem die Gesundheit der Mutter eine Rolle spielt. Ab dem 3. Lebensjahr beeinflusst auch die Gesundheit des Vaters und sein Gesundheitsverhalten das Wohlbefinden der Kinder.

Für ihre jetzt online in „Economics and Human Biology“ veröffentlichte Studie werteten Forscherinnen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) aus. Das SOEP ist die größte und am längsten laufende multidisziplinäre Langzeitstudie in Deutschland. Jedes Jahr werden mehr als 20 000 Menschen in rund 11.000 Haushalten vom Umfrageinstitut TNS Infratest Sozialforschung zu den verschiedensten Themen wie beispielsweise Einkommen, Erwerbstätigkeit, Bildung und Gesundheit befragt.

Link zur Veröffentlichung der Studie in Economics and Human Biology

Foto: Odl

Eltern impfen – wollen aber informiert werden

Impfen oder nicht impfen?

Eine aktuelle Studie sagt: 64 Prozent der Eltern in Deutschland lässt ihre Kinder ohne Vorbehalte impfen. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) hatte dazu bundesweit 3000 Eltern von Kindern bis zu 13 Jahren zu ihrem Wissen, ihrer Meinung zu Kinderimpfungen sowie zum konkreten Impfverhalten befragt.

Nur 1 Prozent der Befragten lehnt Kinderimpfungen grundsätzlich ab. Mehr als ein Drittel der Befragten (35 Prozent) hat sich schon einmal gegen einzelne Impfungen für ihr Kind entschieden – sie hielten die einzelne Impfung für unnötig oder hatten Angst vor Nebenwirkungen (40 Prozent).

Denn Eltern sind keine kritiklosen Impfgläubigen: 98 Prozent der Befragten möchten zum Thema Kinderimpfungen informiert werden: Entweder vom Arzt selbst oder einer anderen medizinischen Fachkraft. Sie suchen gutes Informationsmaterial – entweder im Internet oder in Form von Broschüren.

Die BzgA informiert auf ihrem Internetportal http://www.impfen-info.de

Weitere Ergebnisse der Befragung „Impfungen im Kindesalter“ (2011)  unter http://www.bzga.de/forschung/studien-untersuchungen/studien/

Foto: GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG