Kategorie: Kindergartenkind

Einladungskarte für den Kindergeburtstag

Viele Einladungskarten für Kindergeburtstage sind nicht gerade phantasievoll – da machen Eltern doch lieber eine Einladung selbst! Eine einfache Variante ist, ein lustiges Foto des Kindes/des Veranstaltungsortes/irgendetwas Nettes auf eine Klappkarte zu kleben und auf der Innenseite den Einladungstext zu schreiben.

Sehr schön, und man kann den Text einfach auf Word eingeben und ausdrucken. Aber: Das kann ganz schön fummelig werden, wenn man die Größe der Fotos austarieren und noch an den Text denken muss. Zur Vollständigkeit von Einladungskarten zum Kindergeburtstag haben wir uns auch schon einmal Gedanken gemacht: Kindergeburtstag planen – Checkliste für Eltern

Einladungskarte: Kostenlose Vorlage zum Ausdrucken

[box style=“2″]

Vorlage-Einladung

[/box]

Wer es leichter haben möchte, nimmt die kostenlose Vorlage für Einladungskarten von Familothek!
1. Vorlage auf festerem Papier ausdrucken
2. Leere Felder ausfüllen (so vergisst man nichts Wichtiges)
3. Entlang der gestrichelten Linie das Blatt mit einem Lineal und scharfem Messer oder diesen großartigen Papierschneidebrettern quer komplett in zwei Teile schneiden – eine Vorlage ergibt zwei Einladungskarten
4. Die (leere) linke Hälfte des Blattes auf die rechte (beschriebene) klappen – möglichst Kante auf Kante, sieht hübscher aus!
5. Auf die leere Vorderseite ein Foto im Standardformat 10×13 kleben (oder 10x 15, dann steht es aber etwas über)

Viel Spaß und eine schöne Feier!

 

Wer es doch aufwendiger mag – hier Vorlagen mit Disney-, Elfen- oder Olchimotiven:

 

„Wie lange dauert der Tod?“

Als der Thienemann Verlag mir „Nie mehr Wolkengucken mit Opa“ vorschlug, dachte ich: Endlich einmal ein Kinderbuch zum Thema Tod und Trauer. Als ich das Buch in den Händen hielt war mein erster Gedanke: „Welch schöne Bilder! Die Illustratorin Verena Körting hat Bilder von solch intensiver Atmosphäre geschaffen, dass man allein durch das Betrachten schon mitten in der Geschichte ist.

Die Geschichte handelt von Lilli, die immer stundenlang mit ihrem Opa auf der Schaukel am alten Kirschbaum saß und die Wolken mit ihm anschaute. Sie sahen die fantastischsten Dinge und es war ihnen nie langweilig.

Eines Tages ist Opa im Krankenhaus und sieht dünner und kleiner aus als sonst. „Und an einem windigen Tag passiert es – einfach so, ohne dass jemand etwas dagegen tun kann.“
„Opa ist gegangen“ sagt die Nachbarin, aber sie weiß auch nicht wohin. Lilli versteht nicht, warum er sie nicht mitgenommen hat, und Oma und seinen Kegelfreund. Lilli ist sauer „der Tod ist doof“ ruft sie und dann, als Oma ihr Opas alten Gartenhut aufsetzt, da kann sie auch endlich weinen.

Lilli malt ein Herz für Opa und überlegt, ob er ein Kuscheltier mitnehmen sollte und was er anziehen soll, im Sarg.

Es gibt ein Gespräch mit dem Pfarrer und die Beerdigung und Lilli überlegt, ob es langweilig ist, wenn man tot ist.

In der Geschichte von Martina Baumbach wird das Kindergartenkind Lilli durch die Tage vor und nach der Beerdigung begleitet. Lillis Reaktion auf den Tod ihres geliebten Opas wird in all ihren Facetten gezeigt: Unverständnis, Trauer, Wut. Aber Lilli findet auch Trost in ihren eigenen Erfahrungen mit Maikäfern, die sie mal in einer Schachtel gesammelt hatte. Als sie nach ein paar Tagen wieder nach ihnen schaute, haben sie sich nicht mehr bewegt. Aber sie sahen friedlich aus, als wären sie zufrieden mit all dem Gesumme dass sie in ihrem Leben veranstaltet hatten. Auch die Zeiten mit der Familie und das Gespräch mit dem Pfarrer geben Lilli Trost und helfen ihr mit der Situation umzugehen.

„Nie mehr Wolkengucken mit Opa“ ist ein wunderbar einfühlsames Buch über die wohl schwersten Momente im Leben. Es ist besonders geeignet für Kinder im Kindergarten und der Grundschule. Die beiden letzten Seiten, die sehr viele gute Tipps für trauernde Kinder und ihre Eltern beinhalten, sind aber auch noch für ältere Kinder geeignet.
Die Münchener Autorin hat schon viele Kinder und Jugendbücher veröffentlicht und widmet sich gerne auch den schwierigeren Themen (Kuddelmuddel in Omas Kopf, Und Papa sehe ich am Wochenende, Jette zieht um). Auch im Radio kann man Martina Baumbachs Geschichten hören, in Bayern 1 kommen sie manchmal als Betthupferl. Den Link findet man auf www.martinabaumbach.de.

Nie mehr Wolkengucken mit Opa, Martina Baumbach und Verena Körting, Thienemann Verlag (Thienemann Verlag GmbH), Stuttgart/Wien, 2014, ISBN 978-3-522-30372-9, ab 4 Jahren (12,99 Euro).

Sandkiste für zu Hause

Super Sand, das ist die kleine Sandkiste für zu Hause – am besten geeignet für kleine Sandburgenbauer, die besonders stark daran leiden, dass Matschwetter und Kälte den Sandkasten bis zum nächsten Frühjahr unbenutzbar machen.

Das Starter Set Supersand gibt es zusammen mit einer Minisandkiste und verschiedenen Sandförmchen gleich dazu. Zusätzliche Förmchen sind nett und in den höherpreisigen Supersand-Paketen gibt es da auch ganz außergewöhnliche Sandformen für riesengroße Burgen oder Tierformen. Aber natürlich kann jeder Sandfan auch mit den eigenen und vielleicht heißgeliebten Förmchen und dem Supersand seine Winterkuchen backen.

Die Konsistenz des Sandes ist sehr fein und damit angenehm zu greifen und in Förmchen zu pressen. Außerdem etwas klebriger als Sand, der aus der Spielplatzkiste kommt. Ein bisschen erinnert er dadurch an Knetmasse, allerdings weicher und mit feinen Körnern. Nass machen muss man ihn also nicht, um bessere „Klebeergebnisse“ zu erzielen, Sand matschen geht damit allerdings auch nicht. Aber das vermisst man als Eltern dabei ja auch nicht wirklich, vor allem, wenn die Matscherei zu Hause stattfinden soll… Positiv: Wie in der Produktinfo angekündigt, lässt sich der Sand wirklich aus jedem Teppich wieder entfernen (zusammenklauben und den Rest weg saugen).

So ganz hundertprozentig ist das Sandfeeling also nicht – außerdem ist das Gemisch aus Kalkstein und Sand fast blütenrein weiß. Die weiße Farbe hat sich bei unserem Test-Sandkuchen backen auch nicht geändert. Aus Sicherheitsgründen hat der Supersand außerdem den Vermerk ab vier Jahre – klar, vorher essen die Kleinen den Sand auch einmal gerne. Nun ja, auch später hat das Material ja nichts von seiner Faszination zum Bauen und Kneten verloren.

Fazit: Zum Überbrücken der sandkastenlosen Winterzeit erst einmal gut geeignet – genauso wie Indoor-Spielplätze und andere Drinnen-Spielen-Aktivitäten. Und jedes Jahr wird ja glücklicherweise bald wieder Frühjahr…

Alternativen zu Indoor-Spielplätzen

kinderspass im Kinderland

Sie sind laut, sie sind teuer und die Kinder lieben sie – Indoor-Spielplätze. Kaum ein Elternteil, das nicht wenigstens einmal Sohn oder Tochter aus der riesigen Halle mit ohrenbetäubendem Krach vom Kindergeburtstag abgeholt hat – mit leuchtenden Augen natürlich und so richtig ausgetobt. Und sicher, wenn die Matschsaison startet, weiß so mancher nicht, wie er dem Nachwuchs täglich genügend Auslauf bieten kann. Gibt es eigentlich Alternativen? Aber ja!

Winterspielplätze

Für Eltern von kleinen Kindern eine wirkliche Alternative: Kirchengemeinden oder andere gemeinnützige Organisationen statten ihre Räume an ein paar Tagen die Woche mit Kleinkinderspielzeug aus und lassen die Kleinen dort zu festgelegten Uhrzeiten und meist gegen eine Spende toben und krabbeln. Da gibt es das Bällebad, die Balanciermeile oder den Drehkreisel – alles kleinkindgerecht und sehr viel entspannter als im Kleinkindbereich eines Indoor-Spielplatzes. Einziger Nachteil, aber verständlich: Ältere Kinder, ab 4 Jahre oder ab Schulalter haben keinen Zutritt. Das gilt dann auch für ältere Geschwister.

Alternative Indoorhallen

Nicht hundertpotzentig kommerziell, und für die Kinder auch der Hit – öffentlich geförderte Hallen, zu finden eher in größeren Städten. Sie haben ein paar „Indoor-Highlights“ – zum Beispiel eine lange Rutsche oder eine Kletterwand. Sie haben viel Platz, aber nicht den ganzen Indoor-Karussell-Klimbim. Das bedeutet natürlich, dass der Eintrittspreis dementsprechend geringer ist – wie schön! Außerdem kommen die Kurzen etwas kreativer zu ihrem Auslauf und setzten sich nicht einfach bloß in ein Elektroauto.

Kinderland

Na klar, wir wissen auch, dass Möbelhäuser und Gartencenter ihre aufwendigen Kinderspiellandschaften nur deshalb angelegt haben, um deren Eltern als Kunden zu gewinnen. Wenn man aber nicht einmal einen Balkon hat und sowieso schon zu viele Möbel?? Dann schickt man sein Kind trotzdem ein paar Stunden in die kostenlose Kletterwelt des Gartencenters und kauft einen Blumentopf (wenn man ihn braucht). Schließlich wollen die Macher ihre Kinderwelten auch bevölkert haben, so ganz leer traut sich dann vielleicht nicht einmal ein potenzielles Kundenkind herein. Na also – Win-win-Situation! Da immer mehr davon aus dem Boden schießen, lohnt eine Recherche, was gerade in der Nähe aufgemacht hat.

 

 

Foto: Ikea

 

Ausflugstipps mit Kindern: Frankfurt

Ausflugstipps und Links für Eltern, die mit ihren Kindern in Frankfurt „landen“ und etwas unternehmen wollen – vielleicht sogar sprichwörtlich, schließlich kommen hier manche Flüge an.

Goetheturm

Der Goetheturm selbst ist ein großer alter Holzturm mit 196 Treppenstufen mitten im Frankfurter Stadtwald. Von oben auf dem 43 Meter hohen Turm bietet sich ein weiter, weiter Blick Richtung Frankfurter City und die Skyline bis zur Hügelkette des Taunusgebirges. Der Goetheturm ist im Frühjahr 2014 nach langjähriger Sanierung wiedereröffnet worden. Wem all die Treppen trotzdem zuviel sind, der kann den sogenannten „Goethehügel“ vor dem Eingang des Parkes mit nur 5-10 Holzstufen erklimmen und vor dort aus den Blick genießen. Angeblich saß hier einst Goethe gerne.

Rund um den Turm gibt es einen Spielpark mit einem netten Ausfluglokal, damit alle auch mit Speis, Trank und Eis versorgt sind.

Mehr zum Goetheturm

Grüneburgpark, Holzhausenpark, Günthersburgpark

Parks, Parks, Parks – wenn man verschiedene Frankfurter Stadtteile besucht, gibt es eigentlich immer irgendwo einen Stadtpark, der große Grünflächen, mehrere Spielplätze für alle Altersstufen und meist – die Frankfurter sind geschäftstüchtig – ein schönes Cafe für die Eltern hat. In manchen Parks, wie zum Beispiel im Günthersburgpark, sind im Sommer tolle Wasserspiele mit wasserspeienden Steinfiguren angeschaltet. Also: Badehose mitnehmen!

Hier ein Überblick über Frankfurter Parks

Andere Reisen geplant? Ausflugstipps haben wir außerdem für Hamburg und München!

Senckenberg-Museum

Zu verfehlen ist der Eingang nicht – steht auf der Wiese vor dem Museum in der Senckenberganlage in Frankfurt doch ein nachgebildeter riesiger Tyrannosaurus Rex. Die ausladenden Skelette als Nachbildungen von gefundenen Knochenteilen teilweise aus der berühmten „Grube Messel“ beeindrucken garantiert jeden kleinen Dino-Fan. Sonst ist das Museum ein ernsthaftes und sehr großes Naturmuseum – also eher etwas für Schulkinder. Nicht nur, aber auch wegen der etwas gruseligen ausgestellten Moorleiche…Senckenberg-Museum

Kindermuseum

In der Stadt, in der der Struwwelpeter erfunden wurde, haben Kindermuseen eine lange Tradition. Dieses residiert nun schon seit ein paar Jahren „unterirdisch“ aber zentral bei der Frankfurter Hauptwache. Das Programm wechselt und ist hier aktuell zu finden: Kindermuseum Frankfurt.

Veranstaltungen

Wer wissen möchte, was gerade für Kinder in der Stadt los ist – in Frankfurt kümmern sich die Stadtwerke darum: http://www.mainova-ignaz.de (auf „Kalender“ klicken)

Danke an Petra!

 

Hut ab vor Erzieherinnen und Erziehern!

Fragen Sie sich auch manchmal, wie denn so eine Erzieherin den Krach – den Wahnsinn, die vielen Kinder, diese unendliche Energie von Kindergruppen den ganzen Tag aushält? Ich auch. Haben Sie sie schon einmal um dieses unglaubliche Geheimnis beneidet, wie sie die ganze Bande unbeschadet und entspannt zum Kita-Ausflug geleitet und zurück – während Sie noch jetzt gestresst an den letzten Kindergeburtstag denken, wo aber höchstens ein Drittel der Kinderanzahl einer Kitagruppe in Ihrer Obhut war?

Wie machen die das bloß? Auch nicht immer geduldig (aber oft) und jeden Tag ganz schön herausgefordert. Mit unterschiedlichsten Kindern, die unterschiedlichste Probleme, Familienkonstellationen, kulturelle Hintergründe und so weiter mitbringen….Und gerade Erzieherinnen und Erzieher sind heute von der aktuellen Situation mit häufigem Personalmangel und -wechsel am meisten gefordert. Und auch wenn man sich als Erzieher beim aktuellen Kitamangel den Job wohl aussuchen kann, hat interessanterweise noch immer niemand kapiert, mit welchem Mittel man denn Mangel seeehr leicht beseitigen und viele Probleme lösen könnte: Einfach mehr Geld zahlen.

Allerdings, sagen wir es wie es ist: Weil Erzieher(innen) so dringend, dringend gebraucht werden, erlebt man manches Mal im Kampf um einen Kita-Platz oder schlimmer, wenn das Kind schon in der Einrichtung ist, Betreuungspersonen, bei denen man sich fragt: Warum sind die eigentlich Erzieher geworden – mögen die eigentlich Kinder?

Weil das leider so ist, sind die „guten“ Erzieher noch mehr zu loben! Sie müssen nämlich neben den manchmal schwierigen Bedingungen dann auch noch unmotivierte Kollegen aushalten. Und das leisten sie, die guten Erzieher. Die wichtigen Begleiter unserer Kinder, die uns helfen, und für unsere Kinder wichtige Ansprechpartner außerhalb der Familie sind.

Also liebe Eltern: Sagt es ihnen ruhig einmal, wenn ihr die Arbeit gut findet, die Erzieher mit Euren Kindern leisten – jeder wird ja gerne einmal gelobt!

 

Foto: George Garrigues at en.wikipedia

Museales Kinder-Programm

Wer gerne in Museen geht und Kinder hat, bekommt spätestens dann ein Problem, wenn die Kleinen nicht mehr im Tragegurt durch Kunstausstellungen, Retrospektiven oder Werkschauen getragen werden können. Kleinkinder haben zu einem solchen Besuch zwischen 10 und 20 Minuten Geduld – bei guten Ausstellungen kann das dann gerne mal 2 Euro pro Minute der Eintrittskosten betragen…. Hilfe naht vermeintlich ab dem Kindergartenalter – das Kinderprogramm so mancher Museen und Ausstellungen.

Kinderprogramm in Museen: In Wahrheit ein Elternbeschäftigungsprogramm?

Da können Mami und Papi in Ruhe durch die Räume mit den Exponaten schlendern, während der Nachwuchs spielend und fröhlich die eigenen Wege geht…. So träumen es sich die Ausstellungsmacher. Doch das ist eher selten der Fall. Stattdessen mutet das Ganze all zu oft wie ein „Elternbeschäftigungsprogramm“ an. Da folgen die Großen möglichst unauffällig der Kinderführung, da der Kleine sonst ängstlich gar nicht mitgehen würde. Schön, dass man danach die Bilder immerhin mit den Augen einer Sechsjährigen gesehen hat – aber wie war das noch mit dem interessanten gesamthistorischen Zusammenhang? Keine Ahnung, war in der Führung kein Thema.

Beliebt sind diese wunderbaren Heftchen, die den Kleinen den eigenen Weg als lustige Schnitzeljagd durch die Ausstellung weisen sollen. Schon in den ersten Räumen sieht man Kinder mit ihren Eltern die einzelnen Ausstellungspunkte suchen, die für die Kinderaufgaben gedacht waren. Sie sind für die jüngeren Kinder leider schwer zu finden, da ihnen der Überblick über die großen Räume fehlt. Die Aufgaben sind übrigens laut Aufdruck für Kinder von 6 – 12 Jahre gedacht – also wie ein Schulbuch, dass für die erste bis siebte Klasse gilt. Ist der Nachwuchs hingegen alt genug, um die Fragestellungen zu verstehen, hat er ganz sicher keine Lust mehr auf diesen „Babykram“.

Elektronische Ausstellungsführer – Technik, die (nicht immer) begeistert

Seit neuestem bekommt man in immer häufiger in Museen elektronische Ausstellungsführer, die ganze Heerscharen Besucher schweigend und mit Kopfhörern durch die Hallen führt. Ideal für eine Kinderführung sollte man meinen – zumindest wenn es auch eine Kindervariante gibt. Doch auch dann kann es passieren, dass es weder Kindern noch Erwachsenen – trotz reichlich Erfahrung mit Touchscreens, Internetnavigation, Softwarevarianten oder Computerspielen – gelingt, mit dem elektronischen Teil zurecht zu kommen. Uff, am Ende klappt es leidlich – aber: Was war eigentlich im letzten Raum, den wir nur mit Blick auf blinkende Lämpchen und zu scannende Codes durchquerten?

Natürlich gibt es Museen, die ihr Kinderprogramm ganz großartig durchführen und Besuchern jeden Alters echte Erlebnisse und Erkenntnisse bringen – klar! Beispiele? Vielleicht haben Sie ja eines?

Vorlagen Buchstaben ausmalen

Große Buchstaben ausmalen und dabei spielerisch die Formen einprägen – das können Kindergartenkinder mit unseren Vorlagen:

Das ganze Alphabet

Buchstaben zum Ausmalen von A-Z: Vorlage-Buchstaben-ausmalen

Erste kurze Worte und ihre Bedeutung

Kurze Worte und ihre Bedeutung zum Ausmalen: Vorlage-Worte-ausmalen

 

Copyright: Familothek GbR

 

Noch mehr Buchstaben zum Ausmalen

  

 

Kitaplatz online suchen

 Das ist doch einmal eine gute Idee: Kitaplätze per Internet!

Ob schon mit einem Jahr, ob mit drei – irgendwann ist es soweit: Eltern suchen einen Kitaplatz für ihren Nachwuchs. Was in ländlichen Gegenden vielleicht einfach ist – der örtliche Kindergarten hat meist etwas frei – ist in Großstädten eine echte Herausforderung: Welche Kitas gibt es denn überhaupt in Wohnortnähe? Sind sie für mein Kind gegeignet? Wie erreiche ich die Ansprechpartner?

Längst überfällig ist da in Zeiten des World Wide Web eine einfache Lösung: Kitaplatze online suchen! Bekannt sind uns Beispiele aus Berlin und ganz neu aus München www.kitacenter.de: Hier geben die Eltern als erstes ihre Adresse ein und finden mit Hilfe von Online-Stadtplänen mit einem Klick alle Kitas in der Nähe der eigenen Wohnung oder dem Arbeitsplatz. Nach einem zweiten Klick können die die zukünftigen Kitaeltern dann alle relevanten Infos aus der Online-Datenbank ansehen: Von Adresse über Öffnungszeiten bis zum Träger oder dem pädagogischen Konzept. Noch mehr Infos bekommt der Suchende durch die Klicks auf Homepages der Kita oder ihr Konzept, soweit im Netz vorhanden.

In (aktuellen) Zeiten von Kitaplatzmangel können Eltern so alle Möglichkeiten ausschöpfen und sparen eine Menge Zeit! Das sollte übrigens auch im Interesse der Städte sein, die ja den Kita-Ausbau vorantreiben – denn wichtig ist doch auch, dass Suchende und Anbieter leichter zueinander finden.

Und: „Je einfacher die Suche wird, desto mehr kann man sich wirklich überlegen, ob eine Kita zum eigenen Kind passt – und nimmt nicht die erstbeste Betreuung, die man vielleicht nach langwieriger Suche gefunden hat. Lieber die Energie in die Wahl der richtigen Kita stecken als in die Suche“, das sagt Petra Gebhard, Geschäftsführerin der Kitacenter online GmbH. Genau, das Beste, das wollen wir doch alle für unsere Kinder – auch und vor allem bei der Kita.

Kitasuche online in
Berlin: www.kita.de
(hier auch Adressen von Kitas aus anderen Städten und Gemeinden)
München: www.kitacenter.de

Gibt es das Angebot noch für andere Städte? Wir freuen uns über Ihren Hinweis!

 Illustration: Isabelle Dinter

 

Der kleine Rabe Socke – im Kino

Fast jedes Kind kennt den von Annett Rudolf liebevoll gezeichneten kleinen Raben Socke, der manchmal ziemlich flunkert, aber am Ende eigentlich immer gut aus seinen Geschichten herauskommt.

Der einen Wald voller Freunde hat, die manchmal ganz schön wütend auf ihn sind, im Ernstfall aber voll hinter ihm stehen.

Und so ist es auch in dem Film, der mit der Spaghetti-Soßen-Szene aus dem Buch „Immer brav sein, das kann keiner“ beginnt. Danach spielt der übermütige kleine Rabe verbotenerweise auf dem Staudamm, der dabei Löcher bekommt. Der ganze Wald droht vollzulaufen. Socke hat aber Angst vor der Strafe von Frau Dachs und will die Sache selber wieder in Ordnung bringen.

Ganz alleine traut er sich aber auch nicht, Wolle, das Schaf und Eddi Bär begleiten ihn dann auf seiner Suche nach den Bibern, denn die haben den Damm schließlich gebaut. Seine Freunde im Wald lassen sich unterdessen jede Menge einfallen, um Frau Dachs von dem steigenden Wasser abzulenken.

Ganz ohne Schwindeln kommt Socke aber auch diesmal nicht aus. Der alte Biber mag das  gar nicht und lässt Socke und seine Freunde wortwörtlich im Regen stehen. Socke will nicht aufgeben und das kleine Dachsmädchen Fritzi will auch helfen. Ob sie es wohl schaffen, den Damm zu reparieren? Und ob Frau Dachs wohl etwas merkt? Na, ein bisschen Spannung soll noch erhalten bleiben.

Soviel sei aber noch verraten, der Film hat durchaus für Kinder sehr spannende Stellen, weshalb wir ihn nicht für kleine Zuschauer unter 5 Jahren empfehlen. Und er ist so gemacht, dass man auch als begleitender Erwachsener durchaus seinen Spaß hat: Eddi Bär mit Halluzinationen sieht man schließlich nicht alle Tage.

Unter www.rabe –socke.film.de gibt es Bilder, den Trailer, ein Ausmalbild und sogar Unterrichtsmaterialien vom Auer Verlag für die 1. und 2. Klasse.

Die DVD

Und das Buch zum Film:

Dr. Katja Sichau