Kategorie: Kindergartenkind

Vorlage zum Ausdrucken: Zahlen (nach-)malen

Eins, zwei oder drei? Wer schon einmal eine Zahl ausgemalt oder „nachgespurt“, also deren Linien nachgemalt hat, erkennt sie beim nächsten Mal vielleicht wieder. Das ist das Ziel unser Zahlen-Vorlagen zum Download bei uns und zum „Weitermalen“ durch Ihr Kind.

Unsere Vorlagen der Ziffern von 0-9 zum Ausdrucken und bunt Ausmalen oder Nachspuren,

Vorlage Zahlen malen kostenlos herunterladen:

Spielerisch bringt diese gratis Online-Vorlage Kindern aus der Vorschule oder Erstklässlern der Grundschule die Ziffern unseres Zahlensystems näher. Die Zahlen sind in verschiedenen Größen auf dem Blatt aufgedruckt. Version 1 animiert die Kinder durch integrierte Tierfiguren die Ziffern des Zahlensystems einfach bunt auszumalen. Viele Kinder malen gerne aus, das kann man auch beim Zahlen lernen nutzen. Version 2 lässt sie mit dem Stift die Form der Ziffer nachfahren. Dabei können Sie den Kindern gern erklären, dass sie die Zahl hier als „Rennstrecke“ oder „Eislaufbahn“ auf dem Papier nutzen dürfen. Diese Variante macht bereits den ersten Schritt, die Zahlen später in der Schule als Ziffer korrekt zu schreiben.

Zahlen malen mit Spaß an der Sache

Durch die verschiedenen Arten, wie sich die Kinder mit Zahlen und Ziffern beschäftigen üben sie unbewusst, die einzelne Zahl wieder zu erkennen. Vielleicht auch, wenn sie sie beim nächsten Mal im Alltag sehen. Doch dabei nicht zu vergessen für Eltern: In diesem Lernstadium und Alter steht der Spaß an der Sache im Vordergrund. Jedes Kind soll das tun, was er oder sie am liebsten tut: Der eine Vorschüler fährt gerne Autobahn oder Karrussel mit dem Stift; der oder die andere malt am liebsten etwas aus. Spaß mit Zahlen malen oder nachmalen haben, das ist hier das Wichtigste.

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Sicherer Urlaub am Meer

Kleine Piraten, wackere Matrosen und große Sandburgbauer – alle Kinder lieben den Aufenthalt am Meer. Klar ist das schön – aber trotzdem kann das Meer als Naturgewalt eine besondere Kraft entfalten. Deshalb sollten Sie bei einem Urlaub mit Ihren Kindern am Meer einige Regeln für den Strand beachten:

Außerdem Tipps für die Sicherheit am Badesee

Besonders gefährdet: Babys und Kleinkinder

Nahezu jedes flache Wasser kann für Babys und Kleinkinder gefährlich werden: Sie haben einen im Verhältnis zu ihrem Körper sehr schweren Kopf und können deshalb schon in einer Pfütze ertrinken, wenn sie mit dem Gesicht hineinfallen – sie schaffen es nicht, sich allein aus der Gefahr zu befreien. Deshalb gilt gerade für diese Altersgruppe: Am Meer immer ein Auge auf den Nachwuchs im Krippenalter haben!

Meeresströmung: Unsichtbar und gefährlich

Das Meer birgt auch für größere Kinder unsichtbare Gefahren: Die Strömungen unter Wasser können auch im beispielsweise relativ ruhigen Mittelmeer ein schwimmendes Kind auf die offene See ziehen. Erklären Sie also Ihrem Kind ruhig und ernsthaft, dass es nur ins Wasser gehen darf, wenn ein Erwachsener vom Strand aus zuschaut. Oder lassen Sie es am besten gar nicht allein ins Wasser gehen, zumindest wenn es tiefer wird. Überschätzen Sie außerdem auch nicht, wie gut Ihr Kind schwimmen kann. Denn wer ein Seepferdchen hat, ist noch lange nicht „schwimmsicher“. Als schwimmsicher bezeichnet der DLRG Kinder, die sich unter anderem 15 Minuten im tiefen Wasser halten können.

Vorsicht auch bei aufblasbaren Tieren oder Luftmatratzen: Mit ihnen können Kinder weg vom Ufer treiben – als am besten nur im flachen Wasser spielen und zusammen mit einem Erwachsenen.

Bewachte Badestrände nutzen

Nein, komplett darauf verlassen sollten Sie sich nicht: denn auch der bestausgebildetste Rettungsschwimmer hat seine Augen eben nicht überall. Auch an einem bewachten Badestrand müssen Sie die Augen bei den Kindern im Wasser haben. Trotzdem gibt es eine gewisse Sicherheit, wenn der Badestrand von professionellen Rettern bewacht wird. Und – Sie haben Experten vor Ort, mit denen Sie über die örtlichen Gegebenheiten sprechen können. Sie können Sie also fragen, ob die Strömung heute stark ist und an welchen Stellen das Meer vielleicht plötzlich abfällt.

Schwimmen lernen gibt Sicherheit

Eine schöne Vorbereitung auf die Ferien am Meer ist ein Schwimmkurs – er ist ab circa vier Jahre sinnvoll. Im salzigen Meerwasser kann sich ein Schwimmanfänger sogar leichter über Wasser halten. Kleinere Kinder profitieren von Babyschwimm- und Wassergewöhnungskursen, die in öffentlichen Bädern oder bei Familienbildungsstellen angeboten werden. Denn die Kleinen bewegen sich danach sicherer im Meerwasser.

Illustration: Isabelle Dinter

Frühenglisch: Pro und Contra

Soll man sein Kind ab dem 3. Lebensmonat in den Early-Englisch Kurs schicken? Oder als Kindergartenkind in die englische Spielgruppe? Das wird heiß und kontrovers diskutiert. Wir diskutieren mit:

PRO

Es ist toll, welche Chancen Kinder heute schon so früh haben können! Schön, wenn man mit dem Baby eine sinnvolle Beschäftigung hat, und das Kleine schon einmal an den Klang einer fremden Sprache gewöhnen kann. Und für das Kind selbst ist Zweisprachigkeit von Anfang an Normalität. Es singt und spielt in zwei Sprachen. Und viele Dinge graben sich bereits in ganz jungem Alter in das Bewusstsein – ein Geschenk fürs Leben! Vielleicht macht ja auch der Papa mit dem Baby den Kurs – dann haben beide eine reservierte Zeit miteinander.

Überhaupt haben Kinder im Vorschulalter noch ein unverkrampftes Verhältnis zum Lernen – das sollten verantwortungsvolle Eltern ausnutzen. Sie haben keine Angst, Fehler zu machen, sind stolz auf alles, was sie können. Wenn sie dann etwas lernen, was sie später in der Schule nutzen können, ist das ein Vorteil.

Mit einem privaten Englischkurs werden Vorschulkinder also noch vor der Schule auf spielerische Art gefördert und machen die grundlegende Erfahrung, dass Lernen Spaß machen kann. Das ist eine Erfahrung, die man keinem Kind nehmen sollte. Außerdem weiß man ja, dass Kinder im Vorschulalter Laute noch besser nachahmen können, als später im Leben. Das bedeutet, dass sie bei Frühenglisch lernen, akzentfrei zu sprechen. All dies sollte einem das Geld und den organisatorischen Aufwand wert sein.

Und wenn sie dann in die Schule gehen, kann man den Kurs doch nachmittags fortführen. Schließlich ist ja lernen im privaten Englischkurs meist besser organisiert, wird von Muttersprachlern unterrichtet und in kleineren Gruppen. Hier steht der Spaß im Vordergrund, und es ist gut, wenn Kinder auf jeden Fall die Erfahrung machen, dass man mit Spaß lernen kann. Und sicher bekommen sie bessere Noten im Fach Englisch, wenn sie die Sprache schon lange gelernt haben oder das neue Schulfach, wenn es eingeführt wird, nichts Neues mehr ist.

In der Schule kommt beim Sprachen lernen ja meist das freie Sprechen zu kurz – das können die Kinder dann im privaten Englischkurs lernen. Und das Wichtigste beim Sprachen lernen ist doch immer, dass es die Kommunikation mit anderen möglich macht. So manchem ist es einfach wichtig, dass das eigene Kind mit Englisch oder einer anderen Sprache in Kontakt kommt. Also, warum nicht? Dann ist es nicht schön, wenn sich Eltern deshalb als „Übereltern“ vor anderen rechtfertigen müssen.nicht..

CONTRA

Lasst die Kinder doch Kinder sein! Natürlich ist es hübsch, wenn man als Eltern dem Baby etwas Englisches vorsingt. Alles o.k., aber es darf doch bitte kein „Muss“ sein! Überhaupt, dieses Muss: Schon den Zweijährigen auf seine Karriere im Business vorbereiten, obwohl niemand weiß, ob er nicht vielleicht eine genetisch bedingte Rechtschreibschwäche hat oder handwerklich wahnsinnig begabt ist!

Am schlimmsten ist eigentlich, dass eine seltsame Atmosphäre entsteht: Alle, die nicht jede nur denkbare Möglichkeit ausschöpfen, um das Leistungspotenzial des Nachwuchses zu optimieren, haben ein schlechtes Gewissen: Was, wenn mein Kind jetzt „hintendran“ ist, nur weil wir nicht zum Frühenglisch gegangen sind? Schlimmer noch: Vielleicht müssen sie sich vor anderen rechtfertigen? „Es war mit Musikalischer Früherziehung, Mutter-Kind-Turnen und Capoeira einfach zuviel….

Es stellt sich die Frage, was denn eigentlich das Sprachen lernen in einem Sprachkurs für Vorschulkinder so „bringt“. Es gibt genügend Pädagogen, die den Ansatz verfechten: Kinder sollen das lernen, was sie wollen – und zu der Zeit, die sie wollen. Viele Pädagogen sind gegen die sogenannte Verkopfung von Lernen in der Vorschulzeit (in der Schule sieht das dann ja anders aus): Kinder lernen eben nicht mehr, wenn sie möglichst viele Kurse besuchen. Das Hirn sucht sich seine eigenen Lehrstoff. Kinder lernen in ihrem Tempo und nach ihrer Interessenlage – und eben nicht nur durch gewollte Vermittlung von Wissen. Vielleicht lernen sie deshalb ja viel schneller als die langsamen Erwachsenen, weil sie es auf ihre Weise tun: Wenn sie Lust dazu haben, die Inhalte mit Emotionen verbinden können und nach ihrem eigenen Rhythmus. Zum Beispiel, wenn sie beide Sprachen in einem zweisprachigen Haushalt lernen. In einem Kurs geben andere vor, wann gelernt wird.

Ob wirklich etwas hängen bleibt, wenn die sprachlichen Erfahrungen aus der frühen Kindheit in der Schule durch so viele andere Lernstoffe überlagert werden? Wer weiß. Gut wäre nur: Auf das Kind heute schauen und was für das Kind jetzt gut wäre – nicht an irgendwelche Jobs, Schulnoten oder oder Ähnliches in ferner Zukunft denken. Übrigens: Der Gedanke, dass es in 20 Jahren Computer gibt, die als schriftliche und mündliche Simultanübersetzer im Handtaschenformat beim Business- oder Reisetrip immer dabei sind – so abwegig ist der wirklich nicht…

Apps für Kinder – Segen oder Fluch?

Jede vierte deutsche Familie mit Vorschulkindern hat heute einen Tablet-PC zu Hause.

Jeder vierte Heranwachsende zwischen 12 und 19 Jahren hat ein Smartphone in seinem persönlichen Besitz und im Durchschnitt 22 Apps darauf installiert. Für 2012 rechnet der Branchenverband BITKOM in Deutschland mit einem Anstieg der Smartphone-Verkäufe um 35% und bei Tablet-Computern um 29%.

Gambling Apps mit Spielsuchtgefahr

Tausende Kinder-Apps gibt es heute. Denn die Bedienung eines Tablets mithilfe von Gestenkommunikation fällt Kindern offensichtlich leichter, als der Umgang mit der Computermaus, bei der sie erst die Hand-Augen-Koordination beherrschen müssen. Die beliebtesten Kinder-Apps sind leider sogenannte „gambling apps – die im Grunde wie einarmige Banditen für Kinder funktionieren und damit die Spielsuchtgefahr schon in die Vorschule einschleusen. Auweia –  noch so ein Zeiträuber, der unsere Kinder vom draußen spielen abhält? Nun ja , wie immer – wenn wir sie lassen….Denn natürlich bieten neue technische Entwicklungen neben neuen Gefahren vor allem neue Möglichkeiten.

Apps – manchmal besser als ihr Ruf

Es gibt Entwicklungen, die Hoffnung machen – dass die Welt von Apps für Mamas Smartphone oder Papas Tablet PC einfach nur eine Bereicherung der Medienwelt darstellt. Zum Beispiel Apps, bei denen die Kinder mit dem Finger auf dem Tablet zeichnen können. Zwar fühlen die Kinder beim so Zeichnen nicht die Farbe an den Fingern – eine wichtige sensorische Erfahrung – aber sie machen dafür andere Erfahrungen. Und niemand hält sie davon ab, beim nächsten Mal wieder die Wachsmalkreide und das Papier zu nehmen.

Neue Apps durchaus pädagogisch

In kanadischen App-Entzwicklungsstudios entstehen zur Zeit ganz wilde und interessante Apps als Augmented Reality Version für Kinder: So können die Kleinen in Zukunft Raketen steigen lassen und erfahren in der Folge mehr über Astronauten und Weltraum. Oder eine Pflanze wird in die Tablet-Kamera eingeblendet und kann mit einer Mikroskop-Funktion immer genauer bis in die Zellen hinein betrachtet werden. Das soll den kindlichen Forscherdrang wecken und hat damit durchaus Aussicht auf Erfolg.

Vieles ist noch Zukunftsmusik – aber Möglichkeiten bestehen schon, die technischen Entwicklungen nicht nur fürs kindliche „Daddeln“ zu nutzen. So gibt es die Apps, mit denen die Vorschulkinder optisch unterstützt Zahlen lernen, bereits in vielen Varianten. Erste wissenschaftliche Forschungsergebnisse weisen darauf hin, dass das „Berühren“ von Objekten, wie auf dem App, den kindlichen Lernprozess befördern kann, zum Beispiel wenn sie das Zählen lernen.

Apps genau checken

Und wie sollten wir Eltern mit dem Angebot umgehen? Genau anschauen, was es bereits gibt und vielleicht auch einmal etwas Geld investieren – die meisten Apps kosten ja nicht die Welt. Die zeitliche Begrenzung, die in der Familie für Mediennutzung gilt, auf das Tablet oder das Smartphone ausdehnen. Und noch ein Tipp: Die Kommentare der User bei den App-Stores lesen (das tun übrigens auch die Hersteller). Wenn es genug Kommentare gibt, bekommt man meist ein ganz gutes Gefühl dafür, was gut ist und was nicht.

Empfehlungen für Apps gibt es hier

http://www.zehn.de/die-10-genialsten-iphone-apps-fuer-kinder-2079607-0

Foto: obs /Verlag Friedrich Oettinger

Schimpfworte bei Kindern

O.k., jeder von uns flucht mal, oder? Aber meistens wissen wir Eltern, wann es angebracht ist. Wir nutzen Fäkal- und ähnliche Sprache nicht ständig und überall, denn wir wissen, dass das unangenehm auffällt. Unsere Kinder wissen das noch nicht.

Als Kindergartenkinder merken sie, dass diese Worte interessante und ungewöhnliche Reaktionen bei Erwachsenen hervorrufen – also probieren sie es aus!

Meistens kommen sie mit „Du Sau“, oder „Arsch“ aus dem Kindergarten. Und was machen wir damit? Strengstens verbieten – oje, dann wird es noch interessanter! Dann wird das Aussprechen von Worten zum Mittel, Mama oder Papa auf die Palme zu bringen – diese Macht haben Schimpfworte ja nun gar nicht verdient.


Schimpfworte – wie reagieren?

Aber gar nicht reagieren, das geht auch nicht. Wie sollen die Kinder dann lernen, dass wir solche Worte nicht mögen. Wie sollen sie es einschätzen lernen, dass manche vielleicht nicht ganz so schlimm sind und andere wirklich gar nicht gehen?

Eine ruhige Rückmeldung zu diesen Worten, damit kommt man erst einmal am weitesten: „Das Wort mag ich gar nicht, so etwas möchte ich nicht hören“, eine klare Wertung der Worte, die Sohn oder Tochter da gerade gesagt haben. Nachdem das klargestellt ist, können Sie in Zukunft das Aussprechen dieser Worte entspannt ignorieren oder je nachdem noch einmal daran erinnern, wie Sie sie finden. Und wenn der kleine Racker so gar nicht aufhört mit dem Schimpfen? Dann wird die Idee einer Schimpfzeit interessant: Fünf Minuten am Tag darf Sohn oder Tochter so viele Schimpfworte sagen, wie er oder sie will. Vorher und nachher aber nicht.

Ehrlich, auch das ist eine Phase, und auch hier kommt man mit „nicht so ernst nehmen“ erstaunlich weit!


 Bildquelle: aboutpixel.de / Ich bin sauer © jutta rotter

Sonnenschutz für Kinderaugen

Sonnenschutz für Kinder

Wenn die Sonne heiß vom Himmel brennt, käme besorgten Eltern nicht in den Sinn, ihre Kinder ohne Sonnencreme und ohne Sonnenhut ins Freie zu schicken. Aber mit Sonnenbrille?

Das Kuratorium Gutes Sehen (KGS) weist darauf hin, dass gerade empfindliche Kinderaugen vor der gefährlichen UV-Strahlung geschützt werden müssen. Und ein Spruch aus Australien – einem Land, das sich mit hoher Sonnenstrahlung auskennt – unterstreicht dies: Dort heißt es slip, slap, slop, slide: „Slip“ dir ein Shirt an, „slop“ dir Sonnenmilch auf die Haut, „slap“ dir einen Hut auf den Kopf und „slide“ dir die Sonnenbrille vor die Augen.

Wer also für den Nachwuchs eine Sonnenbrille anschaffen möchte, sollte Folgendes beherzigen: Die Kinderbrille zum Schutz gegen zu viel Sonne sollte

  • ausreichenden UV-Schutz haben, auch an der Seite – sonst nützt es nichts
  • bruchsicher und kratzfest sein – wir wissen warum
  • gut angepasst sein, denn Druckstellen treten bei sensibler Kinderhaut leichter auf
  • von den Kindern selbst ausgesucht sein. Denn dann setzten sie sie auch auf.

Die Bügel einer Kindersonnenbrillen sollten das Ohr sicher umfassen, ohne jedoch zu drücken. Anatomisch geformte Nasenstege und Nasenpads mit großer Auflagefläche sorgen für sicheren Sitz auf kleinen Nasen.

Und wie dunkel soll die Sonnenbrille für Kinder sein?

Hier kommt es auf die richtige Blendschutzkategorie an. Die sollte auf der Innenseite des Brillenbügels vermerkt sein. Kategorie 0 absorbiert so gut wie kein Licht, Kategorie 4 dagegen fast alles. Kinder, die in unseren Breitengraden auf Entdeckungstour gehen, sind mit Kategorie 2 optimal vor Blendung geschützt.

Und was ist, wenn die Kleinen die Brille nicht aufsetzen wollen? Vorbild sind wie immer die Erwachsenen: Wenn Mama und Papa coole Sonnenbrillen tragen, will Junior das auch.

Foto: Babybanz

 

Sesamstrasse für Vorschulkinder im Internet

Sesamstrasse.de ist online. Mit einer eigenen Seite für Vorschulkinder bereichert sesamstrasse.de seit April 2012 das altersgerechte Angebot im Internet für Vorschulkinder.

Die Internetanfänger können mit dem Online-Angebot komplett selbständig umgehen, denn alle wichtigen Informationen der Seite erzählt die Figur Ernie. Die Leseassistenz von Mama und Papa entfällt.

Spaß und erste Erfahrung mit dem Computer

Im Mittelpunkt der Sesamstrasse im Internet sollen Spaß, Spiel und Unterhaltung mit den Figuren Ernie, Bert, Elmo und Grobi stehen. Kleine Filme, Bilder und interaktive Spiele für Internetanfänger sind im Angebot. Die Website ist nicht zu überfrachtet, damit Kinder sie erfassen können; mit der langsamen Mausführung können Drei- bis Sechsjährige spielerisch erste Erfahrungen mit der Computernutzung machen.

Inhaltsbeschreibung für Erwachsene

Die Menüführung von sesamstrasse.de ist intuitiv, und die Kinder suchen dort ja auch nichts Bestimmtes. Als Erwachsener ist es aber sinnvoll, sich die Inhalte der Seite einmal anzuschauen, um weiterhelfen zu können, wenn der kleine Internetnutzer einmal nicht weiter weiß. Hier die Seitenbeschreibung

Tipps zur Medienerziehung – von Anfang an

Ebenfalls interessant für Eltern, deren Kinder jetzt die ersten Erfahrungen mit Computer und Internet machen  – denn diese werden sicher nicht die letzten sein: Eine Sammlung von Tipps für Eltern zur Internetnutzung von Kindern und aktuelle Forschungsergebnisse zu dem Thema. Auch diese Infos sind über sesamstrasse.de zu erreichen.

Sams im Glück – der Film

Das Sams ist zurück auf der Leinwand. Rüsselnasig wie immer hat es in diesem Film viele Mitstreiter: Nicht nur die anderen Samse, die es – wie man staunend erfährt – auch noch gibt. Auch Herr und Frau Taschenbier werden langsam immer öfter zum Sams…

Wer das Buch Sams im Glück gelesen hat, für den ist die Handlung keine große Überraschung – wurde doch das Buch aus dem Drehbuch zum Film entwickelt. Aber Bekanntes zu sehen ist ja für Kinder kein Problem. Und wer als Erwachsener dabei ist, kann sich an der großartigen „irgendwie fünfziger Jahre, aber herrlich stilisiert-Ausstattung“ erfreuen. Und an der Spielfreude der bekannten Darsteller wie Ulrich Noethen, Aglaia Szyszkowitz, Armin Rohde, Eva Mattes und nicht zuletzt ChrisTine Urspruch als Sams.

Die kleinen Zuschauer freuen sich ganz sicher daran, wie der schüchterne Herr Taschenbier als Sams verwandelt herrliche dumme Streiche macht, wie zum Beispiel einen Bus kapern (sehenswerte Szenen zum Lachen!), ein riesengroßes Bestellpizzafest feiern oder in eine Schokoladenfabrik einbrechen.

Und ganz nebenbei transportiert der Film noch ein paar Lebensweisheiten: Dass man nicht immer der Stärkere sein muss, um gegen einen Größeren zu gewinnen – so wie Herr Sams Taschenbier den breitschultrigen Gefängnis-Paule austrickst. Dass kluge Fragen alle weiterbringen können (die stellt hier das Mini-Sams – gleichfalls dargestellt von ChrisTine Urspruch). Und natürlich dass man  „genauestens-genau“ wünschen muss!

Die Wortspiele und Reime aus allen Samsbüchern kommen hier allerdings ein bisschen zu kurz – schade. Dazu müssen Eltern und Kinder eben am besten alle Samsbücher lesen… Wenn sie aus dem Kino kommen natürlich!

Hier sind DVD, Blueray, Buch und Hörbuch erhältlich:

     

 

Fotoquelle: http://www.samsimglueck-film.de/#/galerie

 

… Und immer wieder grüßen die Grippeviren

Mit den ersten Frühlingsboten kommen, wie jedes Jahr, auch die ersten Krankheitswellen des Jahres. Gleiches gilt für den Herbst. Speziell in den Übergangszeiten haben die diversen Krankheitserreger leichtes Spiel und die Anzahl an Neuerkrankungen kann innerhalb kürzester Zeit extrem ansteigen.

Grippaler Infekt oder Grippe?

Eine echte Grippe, auch Influenza genannt, ist eine schwere Krankheit und keine Erkältung. Eine Erkältung bezeichnet der Kinderarzt als grippalen Infekt. Beides sind Viruskrankheiten und erfordern, wenn sie ohne bakterielle Komplikationen bleiben, keine antibiotische Therapie. Trotzdem ist es wichtig, sie zu unterscheiden:

Grippaler Infekt = Erkältung

Wenn Fieber auftritt, dann steigt es nur langsam und wird nicht besonders hoch. Begleiterscheinungen sind leichte Schluckschmerzen, Schnupfen, Halskratzen, dumpfe Kopfschmerzen und eventuell Husten. Man fühlt sich zwar schlapp, aber nicht besonders schwer krank. Selbst wer auch leichte Übelkeit oder Durchfall bekommt, ist relativ schnell wieder fit. Spätestens nach einer Woche fühlt sich der Patient wieder gut.

Grippe = Influenza

Der Fieber steigt plötzlich und kann bis zu 41 Grad erreichen. Es treten Schüttelfrost, Schweißausbrüche, Appetitlosigkeit, starke Gelenk- und Muskelschmerzen sowie starke Migräne auf. Auch kleine Patienten verlangen von selbst totale Bettruhe. Besonders bei Kindern kommt die Influenza oft als Magen-Darm Grippe daher: Symptome wie Übelkeit, Erbrechen, Bauchweh und Durchfall sind aber stärker ausgeprägt als bei einem leichten Infekt und halten länger an. Nach einer echten Grippe fühlt man sich oft wochenlang abgeschlagen und matt.
Übrigens: der Arzt kann eine echte Grippe mit einem Schnelltest nachweisen. Die somit diagnostizierte Krankheit ist dann in Kindergarten und Schule meldepflichtig.

Was tun, um Ansteckung innerhalb der Familie zu vermeiden?

Ob Influenza oder grippaler Infekt – auch wenn es schwer fällt, schützen Sie die gesunden Familienmitglieder, um Kettenansteckungen zu vermeiden. Dafür müssen Sie Kranke und Gesunde trennen:

  • Bringen Sie Familienmitglieder, die krank sind, in einem anderem Raum unter.
  • Möglichst nur eine Bezugsperson sollte sich um den Kranken kümmern.
  • Diese Bezugsperson sollte sich besonders schützen und z.B Gesichtsmaske tragen, sehr häufig Hände waschen und mit Desinfizierungslösungen aus der Apotheke behandeln (Gegen Viren aktive Lösungen nutzen).
  • Verwendete Masken oder Tücher richtig entsorgen und in verschlossenen Tüten in den Abfalleimer werfen.
  • Häufig den Raum und die gesamte Wohnung lüften.
  • Versorgen Sie den kleinen Kranken mit ausreichend Flüssigkeit, da dieser oft nicht viel essen mag. Wasser, Saft, Suppe, usw. sowie Muttermilch für Säuglinge sind bei grippalen Infekten die beste Medizin.
  • Bei Anzeichen einer echten Influenza (siehe oben) – bleiben Sie vorerst zu Hause und konsultieren Sie den Arzt. Folgen Sie seinen Anweisungen.

Übrigens: Wenn Kleinkinder, Schwangere und Menschen mit einer Grunderkrankung nur mit einem normalen Infekt erkranken, sollten sich dennoch sofort medizinisch versorgen lassen, da die gesundheitlichen Risiken dieser an sich normalen Krankheit für sie erhöht sind.

 

Foto: aboutpixel.de / krank © marshi

 

Ungesundes Kinderfood

Wer Lebensmittel kauft, die sich speziell an Kinder richten, kauft oft ungesund: Die auf Ernährung spezialisierte Verbraucherorganisation Foodwatch hat Kinderlebensmittel gemäß der bekannten Ernährungspyramide des aid analysiert und herausgefunden: Über 70 Prozent der insgesamt 1514 Kinderprodukte sind in der „roten“ Kategorie dieser Pyramide einzuordnen.

Kinderprodukte mit zu viel Zucker und Fett

Es handelt sich um süße und fette Snacks, die nach den Empfehlungen des vom Bundesernährungsministerium geförderten „aid infodienst Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz“ nur „sparsam“ verzehrt werden sollten. Gerade einmal 12,4 Prozent der Produkte können der grünen Kategorie an der Basis der Pyramide zugeordnet werden – solche Lebensmittel sollten Kinder eigentlich „reichlich“ verzehren. Die Pyramide der Ernährung ist also gerade bei Kinderlebensmitteln „auf den Kopf“ gestellt.

Doch gerade diese Produkte werden besonders für Kinder beworben, haben die coole Comicfigur auf der Verpackung oder werben mit bunten Aufklebern. Klar, dass Kinder hier besonders zugreifen. Foodwatch wirft der Industrie vor, Kinder so zur falschen Ernährung zu verführen – da diese lukrativer ist, als eine gesunde Ernährung mit Obst und Gemüse.

Liste von Foodwatch

Für den Durchblick beim Einkauf hier die gesamte Liste aller von Foodwatch gecheckten Produkte. (Liste) Denn wer Bescheid weiß, kann sich besser entscheiden – und das ungesunde Produkt öfter einmal liegen lassen. Und auch für den maulenden Nachwuchs, der nun auf die lustigen Aufkleber verzichten muss, gibt es Trost: Von Familothek gibt es ein Stempelheft, in dem Kinder Bonuspunkte für gesundes Essen sammeln können. Haben sie das Heft voll, können sie es bei ihren Eltern gegen ein vorher verabredetes Geschenk eintauschen. Iss mal anders

Büchertipps zum Thema:

    


Grafik: Foodwatch