Kategorie: Teenie

Schulmaterial-Kauf – geht das billig?

Alle Jahre wieder – zum Schuljahresbeginn steht Schulmaterial kaufen auf dem Familienplan: Hefte, Bücher, Stifte, Material für Kunst und Werken – das geht ins Geld, jedes Jahr. Geht das denn auch billiger, kann man vielleicht ein bisschen sparen? Im Prinzip ja, aber bitte nicht überall:

Sparen ja:

  • Hefte, Blöcke und Papier. Die muss man nicht im Fachgeschäft kaufen, sondern kann sie auch im Fünferpack beim Discounter oder Ein-Euroshop auf Vorrat erwerben. Oder dieses Schulmaterial im Internet bestellen und da schnell das günstigste Angebot aussuchen.
  • Achtung allerdings für Grundschuleltern: Die Linienführung ändert sich bis zur vierten Klasse jedes Jahr (Liniertes Papier), aber dann kann vielleicht das jüngere Geschwisterkind die übriggebliebenen Hefte zwei Jahre später nutzen. Wer zwischendurch ein bis zwei Seiten zusätzlich benötigt, kann diese auch bei uns ausdrucken (Vorlagen für liniertes Papier)
  • Achtung auch bei den Vorgaben der Lehrer „mit Rand“ oder ohne sowie 16 oder 32 Blatt – das wird mal strenger, mal weniger streng gehandhabt – das darf man aber auch schon vor den Sommerferien bei Lehrerin oder Lehrer erfragen.
  • Außerdem sparen bei: Turntrikots, Malkittel, Stiftebecher, Schlamper-Mäppchen, Schnellheftern… Klar sind sie toll mit dem Aufdruck von Prinzessin Lillifee, Monster High oder dem Lieblingsfußballverein. Muss aber nicht sein. Schließlich zahlen Eltern sonst die Lizenzgebühren mit.

Sparen leider nein bei:

  • Füller
    Den sollten Eltern auf jeden Fall im Fachgeschäft kaufen, und ihn vorher vom eigenen Kind ausprobieren lassen. Gerade beim allerersten Füller ist das wichtig: Haben doch viele Hersteller Varianten, die vor allem zum Schreiben lernen geeignet sind. Außerdem wichtig: Braucht das Kind einen Linkshänder-Füller? (Link)
  • Schulranzen
    Ein Schulranzen muss auf den Rücken passen und zwar so gut wie möglich. Eltern von Schulanfängern können sich vielleicht nicht vorstellen, welche Gewichte ihre Kinder in den nächsten Jahren auf ihren schmalen Rücken tragen müssen. Das wird immer mehr. Und die Angewohnheit, dass Kinder heute oft in Grundschulen ihre Schulsachen lagern können, führt zu einem negativen Phänomen: Die Kinder nehmen täglich fast alles nach Hause mit, damit sie auf jeden Fall immer alle Schulsachen parat haben.
  • Material zum Malen und Basteln: Wer hier spart, tut dies zu Lasten des eigenen Kindes: Die günstigen Wassermalfarben leuchten lange nicht so schön und die günstigen Buntstifte brechen ständig ab, die Pinselborsten zerfasern beim Malen, die Schere schneidet kaum. Auch hier also: Markenartikel machen einfach dem Kind mehr Freude und motivieren besser zum Malen und Basteln.
  • Turnschuhe…
    Brauchen Kinder manchmal sogar mehrfach im Jahr, wenn die Füße wachsen. Hier muss es nun nicht immer für den Schulunterricht die superteure Markenversion sein – aber natürlich sollen die Schuhe belastbar sein und vor allem: Passen. Zum Checken der aktuellen Schuhgröße unsere Vorlage zum Ausdrucken
  • Zeit sparen
    In vielen Familien ist Zeit eine fast noch kostbarere Währung als Geld. Dazu ein Tipp: Wer beim Besorgen der vielen Kleinigkeiten zum Schulanfang Zeit sparen will, geht am besten in ein gutes Schreibwaren-Geschäft. Auf Nachfrage bieten viele nämlich an, die Liste komplett zusammen zu stellen. Also einfach Schul-Liste abgeben, etwas anderes tun und später das Paket mit Heften, Stiften und Blöcken wieder abholen. Gut, das spart sicher nicht sehr viel Geld. Aber ungemein Zeit und Nerven…

Bild: Alexander Stein

Die Kreuzfahrt mit der Asche meines verdammten Vaters

Von Thorsten Nesch wurde an dieser Stelle schon der Jugendroman „Buster, König der Sunshine Coast“ vorgestellt. Der neue Romanheld von Thorsten Nesch heißt Jörn und ist ein Kumpel von Basti alias Buster. Auch er hat seinen Realschulabschluss gemacht und einen langen Sommer vor sich. Er plant eine Radtour durch Holland mit David. Aber daraus wird nichts, erstens erlauben es Davids Eltern nicht und dann kommt noch dieser merkwürdige Anruf von Jörns Mutter als er gerade beim Angeln sitzt: „Jörn, komm bitte nach Hause. Keine Begrüßung und sie klang anders, nach nichts Gutem.“

Zuhause sitzt Fares, ein Bekannter seines Vaters. Seinen Vater hat Jörn nie kennengelernt und seine Mutter redet nicht über ihn, und wenn sie ihn erwähnt, dann als „das Kriechtier“. Als Fares ihm sagt, dass sein Vater gestorben ist, ist Jörn selbst überrascht über seine Reaktion „Ich wartete auf eine nicht steuerbare Reaktion, auf eine Stimme von innen, ein Zeichen, und als es kam, war ich so überrascht wie sprachlos (…) ein zartes Zucken im Magen wie von 12 Volt Strom ausgelöst.“

Fares überbringt Jörn das Erbe seines Vater und seinen letzten Willen: zehn verschlossene Briefe, ein Ticket für eine Mittelmeerkreuzfahrt und einen Rainmaker mit der Asche seines Vaters und den Wunsch sie in Italien in seinem Heimatort zu begraben. Jörn entscheidet sich nach einigem hin und her dafür.

Auf dem Kreuzfahrtschiff kommt Jörn sich vor wie in einer anderen Welt. Der Zusammenprall dieser beiden Welten ist sehr humorvoll beschrieben, und bringt die Leser nicht nur einmal dazu, laut zu lachen. Auch die anderen Jugendlichen auf dem Schiff sind wie aus einer anderen Welt, aber zumindest Elizabeth scheint einigermaßen normal zu sein. Natürlich gibt es Probleme mit den Sicherheitskräften, wegen des Rainmakers, und auch das Angeln von Deck aus wird nicht gern gesehen.

Jeden Tag liest Jörn einen der Briefe seines Vaters und lernt ihn so nach und nach besser kennen.

Nach vielen neuen Erfahrungen findet Jörn das Dorf, aus dem sein Vater stammt, und die Geschichte nimmt eine unerwartete Wendung.

Eine unglaublich witzige Geschichte, die dabei ganz und gar nicht oberflächlich ist. Für Jugendliche ab 13 oder 14, aber auch als leichte Lektüre für Erwachsenen sehr zu empfehlen.

Die Kreuzfahrt mit der Asche meines verdammten Vaters, Thorsten Nesch, Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek bei Hamburg, 2015, ISBN 978-3-499-21699-2 (9,99 Euro).

Gute Eltern-Infos für die Medienerziehung

Die Medienwelt ist bunt – und manchmal gefährlich für Kinder. Aber eine gute Medienerziehung kann schützen. Und was muss ich als Eltern dazu wissen? Informationsportale, Initiativen & Co geben Ratschläge zu Themen wie Mediennutzung von Kindern, Internet, Fernsehen, Computerspiele und Co. Oft weiß man erst einmal nicht, wer dahinter steckt.

Da wir in Deutschland außerdem den Föderalismus haben, fühlen sich im Zweifel sechzehn verschiedene Stellen der öffentlichen Hand besser oder schlechter bemüßigt, Ratschläge und Tipps zur Medienerziehung zu geben. Viele Infos sind in erster Linie gut – aber auch verwirrend. Hier deshalb eine kleine Auswahl, welche weiterführenden Infos zum Thema Medienerziehung wir empfehlen können:

Schau hin Newsletter

„Schau hin“ nennt sich selbst „Medienratgeber für Familien“. Dahinter steht neben dem Bundesfamilienministerium und den öffentlichen Fernsehsendern das Erste und ZDF auch die TV – Zeitschrift TV Spielfilm sowie der Telefonanbieter Vodafone. Also ein Mix aus privatwirtschaftlichen und öffentlichen Stellen.

Ein kostenloses Newsletterprogramm verschickt an Interessenten 30 Tage lang alle zwei Tage einen Newsletter mit thematischem Schwerpunkt. Die Mails bieten einen schönen Überblick über alle Medienfragen, die einem als Eltern mit Kindern in einem bestimmten Alter so am Herzen liegen. Das geht von Computernutzung über Fernsehen bis zu Werbung, Lernspiele oder Handynutzungstipps. Der kurze Newsletter hat jeweils eine Fülle weiterführender Links zum jeweiligen Thema. Es gibt drei Varianten je nach Altersstufen 3-6 Jahre, 7-10 Jahre und 11-13 Jahre.

Wer also Kinder hat, die beginnen, sich ganz besonders mit dem einen oder anderen Medium zu befassen – unbedingt abonnieren!

Zum Thema Online-Spiele haben wir uns mit einer Medienpädagogin von Schau hin unterhalten.

Flimmo TV

Der Verein „Programmberatung für Eltern e.V.“ gibt einen aktuellen Fernsehratgeber für Eltern heraus. Die Initiative, an der sich fast alle Landesmedienanstalten Deutschlands beteiligen, bespricht laufende Sendungen im Fernsehen unter dem Aspekt, welche für ein gewisses Alter geeignet sind, gerade noch akzeptabel oder auch schädlich sein können. So zum Beispiel Sendungen, die Realität mit Soap-Charakter vermischen oder einem gefährlichen Schönheitsideal huldigen. Geschmacksfragen werden dabei allerdings nicht beleuchtet – was für Eltern vielleicht albern und ohne pädagogischen Wert erscheint, aber harmlos ist und unterhält, wird auch so eingestuft. Flimmo gibt es ganz neu auch als App.

Klicksafe

Als Initiative für mehr Sicherheit im Internet, gegründet im Auftrag der Europäischen Kommission nennt sich Klicksafe auch „EU-Initiative für mehr Sicherheit im Netz“. Das Projekt führen die Landeszentrale für Medien und Kommunikation Rheinland-Pfalz und die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen gemeinsam. Auch hier gibt es eine Fülle von Elternratgebern, Broschüren, Tipps und Flyer zu den unterschiedlichsten Medienthemen. Wer sich nicht beispielsweise 52 Seiten zum Thema Social Communities herunterladen möchte, kann die Infos kostenlos gedruckt bestellen. Dann bekommt er (oder sie) umfangreiche Infos zum Thema, um mit den eigenen Kindern auf einer Wellenlänge diskutieren zu können.

Alles steht Kopf

„Alles steht Kopf“: Viel wurde über den neuen Zeichentrick-Films der Pixar Studios geschrieben , hochgelobt wurde er – mit Recht, finde ich. Wer es noch nicht gelesen haben sollte: Der Animations-Film der Regisseure Pete Doctor und Ronnie del Carmen geht um die Gefühle eines elfjährigen Mädchens. Quietschbunt und mehr als fantasievoll zeigt der Film die Gefühlswelt des Mädchens Riley, als es in eine neue Stadt zieht. Durch den Umzug gerät in dem Mädchen so Einiges aus dem Gleichgewicht. Und ja, am Ende renkt es sich wieder ein, und die Gefühlswelt ist ein bisschen gewachsen und reifer geworden. Aber das ist nur die Rahmenhandlung.

Eigentlich geht es darum, wie Kummer, Freude, Ekel, Angst und Wut als witzige Figuren dargestellt jeweils unterschiedlich die Regie über Handlungen und Reaktionen des Kindes übernehmen. Als Kummer und Freude aus Versehen die „Kommandozentrale“ der Gefühle verlassen, machen sie sich auf eine bunte Reise durch Rileys innere Gefühlswelt. Diese ist farbenfroh und fantasievoll und besteht aus vielen Teilen: Dem Unterbewusstsein, der Fantasiewelt, dem Gedankenzug, dem Langzeitgedächtnis, den Kern-Erinnerungen, den Traumfilmstudios…Die Gefühle als Figuren bewegen sich durch diese anschauliche und fantastische Welt. Sie zeigen verpackt in eine witzige und spannende Filmgeschichte, wie es so ungefähr in einem Innenleben aussieht: Da werden alte Erinnerungen vergessen, wichtige Erlebnisse bauen Inseln auf, die die Persönlichkeit eines Menschen ausmachen. Und Freude und Kummer sind beide wichtig für eine Entwicklung im Leben – in jedem Alter.

All das kein bisschen lehrerhaft oder psychologisch abstrakt. Stattdessen lustig und spannend und teilweise in so rasantem Tempo, dass es unmöglich ist, bei jedem Teil der Geschichte sofort zu entscheiden, inwieweit die Szene der realen Psychologie eines Menschen wohl entsprechen könnte. Die vielen Beispiele, Bilder und das rasante Tempo der Story führen dazu, dass man sich die Geschichte locker noch einmal ansehen könnte – am besten auf DVD oder Online mit Pausentaste. Mit dieser Art der Aufbereitung amüsieren sich Eltern und Kinder – etwa in Rileys Alter – gleich königlich und erfahren am Rande etwas über Gefühle eines Menschen.

Ja, der zweite Teil ist bereits angelegt („Was ist denn das für ein komischer neuer Knopf in der Kommandozentrale, Pubertät?“, sagt Freude. „Der ist sicher nicht wichtig….“) Und wenn auch der nächste Teil genauso witzig, interessant und spannend werden sollte – dann her damit!

„Ricky, normal war gestern“ als Buch

Der Film „Ricky, normal war gestern“ von 2013 war das Drehbuchdebüt für Kinder und Jugendfilme des Autors Hannes Klug. Geboren 1966 in Esslingen, arbeitet er hauptsächlich als Journalist. Außerdem erstellt er interaktive CD Roms als Lernmaterial für Kinder. Auch einige Drehbücher hat er bereits geschrieben, bevor Ricky in die Kinos kommt. Da der Film so ein Erfolg war, wurde aus dem Drehbuch ein Roman: „Ich Xi Lao Peng und die Sache mit meinem Bruder“, das nun erschienen ist.

Ricky ist 10 und hat es gerade nicht einfach: Die Schreinerei seiner Eltern steht kurz vor der Pleite, sein großer Bruder Micha ist ziemlich ätzend zu ihm, und sein einziger Freund interessiert sich mehr für Vögel als für ihn – und schon gar nicht für Kung Fu, Rickys große Leidenschaft. Gut, dass es Xi Lao Peng gibt! Das heißt: So richtig gibt es ihn nicht, er ist der Fantasiefreund für Ricky. Mit ihm trainiert er Kung Fu, und für ihn schreibt er die ganzen Dinge auf, die man in einem authentischen witzigen Stil in diesem kurzweiligen Roman lesen kann.

Richtig interessant wird es, als Alex auftaucht. Sie ist mit ihrer Mutter in den Ort gezogen, sieht wunderschön aus und will mit niemandem etwas zu tun haben. Ricky und sein Bruder machen einen Deal: Ricky findet alles über Alex raus und dafür genießt er Personenschutz von Micha. Das heißt, dass Micha und seine zwei Kumpels Ricky nicht mehr ärgern und in den stinkenden See werfen oder ähnliches. Das geht gut, bis Ricky sich auch in Alex verliebt und nicht mehr spionieren will. Andererseits will er aber auch nicht das wiedergewonnene gute Verhältnis zu seinem Bruder aufgeben. Sein Freund Simon und die schwierige Situation zu Hause machen das Ganze noch komplizierter.

Ich, XiLaoPeng und die Sache mit meinem Bruder ist ein wunderbar geschriebenes Buch, das einen eintauchen lässt in die Gedanken und Gefühlswelt eines 10jährigen. Fast vergisst man, dass es von einem Erwachsenen geschrieben wurde. Als Erwachsene stelle ich mir vor, dass 10jährige sich in diesem Buch zumindest zum Teil wieder finden, denn das Leben eines 10jährigen ist normalerweise wohl nicht so turbulent wie das von Ricky, aber wer weiß schon, wie 10jährige das empfinden…

Ich, XiLaoPeng und die Sache mit meinem Bruder, Hannes Klug, Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek bei Hamburg, 2015, ISBN 978-3-499-21420-2 (9,99 Euro).

Liam und das Amulett

Der Maskierte Rächer. Liam ist zwölf und einerseits ein ganz normaler Junge, aber andererseits ist er auch der maskierte Rächer, der ganz sicher eines Tages die Welt retten wird.
Liam glaubt an Energie, sie ist allgegenwärtig und nur er weiß, dass bestimmte Edelsteine und Mineralien eine geheime und hochkonzentrierte Energie besitzen. Deswegen trägt er einen Ledergurt, an dem einige Steine befestigt sind, zum Beispiel vier Amethystsplitter für Treue und Ehrlichkeit, ein kleiner Granitklumpen für Entschlossenheit und noch einige andere.

Bevor es dazu kommt, dass er die Welt retten muss, patrouilliert er fast jeden Abend in seiner Straße. Jeden Abend geht leider nicht, das würde seiner Mutter auffallen. Um trotzdem jede Gefahr mitzubekommen, verteilt er Magnetometer. Er selbst trägt er einen Magneten in der Tasche und ein merkwürdiges heißes Summen am Oberschenkel würde ihn sofort auf eine Gefahr aufmerksam machen.

Besonders Sorge macht Liam eine Frau am anderen Ende der Straße, dort ist etwas nicht in Ordnung. Er weiß noch nicht was, aber er hat ihr, vorsichtshalber zwei Magnete vor die Tür gelegt. Liam kommt tatsächlich in Kontakt mit der Frau und beschließt, ihr zu helfen, natürlich mit einem besonderen Stein. Er gibt ihr das Bernsteinamulett seiner Mutter.

Als er drei Tage später von der Schule nach Hause kommt findet er seine Mutter völlig aufgelöst zu Hause: Sie kann die wertvolle Bernsteinbrosche ihrer Großmutter nicht finden. Nun ist er in einem großen Konflikt. Loyalität ist für den maskierten Rächer eine wichtige Eigenschaft. Soll er die Brosche zurückholen und damit die Frau wieder ihrem Unglück preisgeben und sich selbst als einen Dieb hinstellen? Oder soll er seine Mutter anlügen, damit die Frau weiter unter dem Schutz des maskierten Rächers ist? Wie so oft im Leben braucht es etwas Zeit und die Dinge entwickeln sich unerwartet. Es gibt nicht nur diese zwei Möglichkeiten, sondern noch mehr. Und es ist nicht immer die Entscheidung zwischen Entweder und Oder, die getroffen werden muss.

Craig Silvey, der schon mit seinen Roman „Wer hat Angst vor Jasper Jones“ hier vorgestellt wurde hat ein wunderbares Buch geschrieben. Liam und das Amulett begeistert nicht ganz so wie Jasper Jones, es ist aber auch eine viel weniger spektakuläre Handlung, schließlich gibt es keine Leiche. Dennoch trifft Craig Silvey mit seiner Sprache die Welt der Jugendlichen, ohne dabei künstlich zu wirken. Die Realität von Liam ist so, wie sie ist. Das wird durch die Sprache von Silvey auch vom Leser so hingenommen.

Liam und das Amulett ist mit knapp 90 Seiten ein kleines Büchlein. Einige Bilder und handschriftliche Briefe lockern den Text auf, so dass es durchaus auch etwas ist für Menschen, die sonst nicht so begeisterte Leser oder Leserinnen sind.
Mit der zweiten Übersetzung ist Craig Silvey in der deutschen Jugendliteraturszene angekommen und man kann nur hoffen, dass auch sein Erstlingswerk „Rhubarb“, das er bereits mit 19 Jahren schrieb, bald ins Deutsche übersetzt wird.

Liam und das Amulett, Craig Silvey, Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek bei Hamburg, 2014, ISBN 978-3-499-21688-6, empfohlen für 10 bis 12 Jahre (12,99 Euro).

Miguel, Mogel, Miguela

Ein Jugendbuch von Nils Mohl zum Thema Geschlechteridentität: „Flo schnaubt. Er beschließt:“Bis Mitternacht bleibst du Miguela! Ihr Pussys, wir ziehen ins ChackaBum!“

Miguela ist eigentlich Miguel. An diesem Abend aber ist er Miguela und er bekommt auch noch einen zweiten Spitznamen: Mogel. Als seine drei Freunde entdecken, dass in der Zapfanlage im Partykeller seiner Eltern nur alkoholfreies Bier ist. Da ist durch einen Versprecher von Flo aus Miguel Mogel geworden. Passt ja auch bei dem Mogel-Bier. Das ist dann auch der Anlass für das, was sich für Miguel zunächst wie der Supergau anfühlt: Als Strafe für das alkoholfreie Bier muss Miguel den Abend bis Mitternacht als Miguela verbringen. Mit 15 eine ziemlich fiese Strafe. Es scheint zunächst auch am Outfit zu scheitern – wie ein Mädchen auszusehen, ist gar nicht so einfach. Nachdem aber Kitty, Sylvesters Schwester und ihre Freundin Domino Hand angelegt haben, steht einem Diskobesuch von Miguela nichts mehr im Wege.

Das neue Buch des 1971 geborenen Hamburger Autors Nils Mohl platzt mit dem 16. Kapitel mitten in die Geschichte. Nach drei Kapiteln geht es dann doch bei 1 los. Typisch Nils Mohl werden diejenigen denken, die Indianerland und / oder die Stadtrandritter kennen. Strenge Chronologie ist nicht so seine Sache, umso erstaunlicher, dass er dann doch dabei bleibt. Auch sonst hebt sich das Buch von seinen Vorgängern ab. Es ist deutlich dünner und wie gesagt mehr oder weniger chronologisch erzählt. Es ist ein ganz eigenständiger Roman, und doch freut man sich über alte Bekannte. Sylvester und auch Domino und Kitty kennt man aus den Stadtrandrittern. Das Milieu des Romans ist das gleiche, die Hochhaussiedlung und das angrenzende Gebiet der Reihenhäuser. Mogel ist aber keine Weiterführung der Stadtrandritter, darauf müssen wir weiterhin warten. Es spielt vor den Geschehnissen der Stadtrandritter und manches deutet sich hier bereits an. Kitty, Sylvesters Schwester lebt noch, rasiert Miguel die Beine und schmiedet Zukunftspläne, nichtsahnend von ihrem Schlaganfall, der sie das Leben kosten wird.

Die vier Freunde, Sylvester, FloDaHo, Dimi und Miguel treffen sich bei Miguel, der vor kurzem aus der Hochaussiedlung mit seinen Eltern in ein Reihenhaus gezogen ist, daher auch der Partykeller. Nachdem Miguela nun zurechtgemacht ist, geht es nach draußen. Die erste Probe soll das Bier holen an der Tanke sein. „Der notgeile Spaten hinterm Tresen schielt mir auf den Hintern. Dreist und unverhohlen. Ich übertreibe nicht.“ Die Maskerade ist nahezu perfekt. Dann betritt Candy, der Traum aller Jungs mit ihrem fast-Exfreund Hengst, die Tanke. Miguel geht als Miguela durch und Hengst kauft sogar das Bier für „sie“ – seinen eigenen Ausweis kann Miguel ja schlecht herausholen.

Auf dem Weg ins ChackBum hat Miguel dann einen ziemlichen Kloß im Hals. Aber der Abend läuft gut für ihn, bzw. sie. Miguel freundet sich mit Candy an, sieht das erste Mal in seinem Leben ein Mädchenklo von innen und erfährt, dass Candy von Hengst ziemlich fies erpresst wird. Natürlich will er helfen. Hengst lockt die beiden Mädchen Candy und Miguela mit in seine Gartenlaube, wo es dann ziemlich brenzlig wird. Aber Dimi, FloDaHo und Sylvester finden sie rechtzeitig.

Das Buch ist toll geschrieben, es bleibt der Jugendsprache durchgehend treu, ohne aufgesetzt oder albern zu wirken. Die vier Jungs mit ihren Eigenheiten kommen ganz normal daher, obwohl man bei einer echten Begegnung wahrscheinlich zögerlich wäre, ob man diese Burschen aus der Nähe kennenlernen wollte.

Nils Mohl schafft es mit diesem Roman, sich der viel diskutierten Geschlechterfrage auf humorvolle Weise zu nähern. Miguel findet durch seinen Perspektivwechsel so manches Klischee bestätigt: Manche Mädchen geben ihren Brüsten tatsächlich Namen. Er findet aber viel überraschend Positives und wünscht sich auch als Junge so mit Candy reden zu können, wie Miguela es tut. Denn eine andere Person ist er ja eigentlich nicht, auch nicht mit Netzstrumpfhose und Zöpfchen. Und auch Candy findet am Ende: „Schade, dass Du kein Kerl bist.“

Kurz: ein sehr lesenswertes Buch für Leser und Leserinnen ab 14 und weit darüber hinaus.

Mogel, Nils Mohl, Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek bei Hamburg, 2014, ISBN 978-3-499-21537-7, (9,99 Euro).

Ich-vollpeinlich! oder der Tag an dem das Khushi kam

Dieses witzige und gute Buch sollte man unbedingt lesen, wenn man sehr schüchtern ist und irgendwo zwischen der 5 und der 8 Klasse.

Jule ist so ein Mädchen, ihr ist alles peinlich und sie traut sich fast nichts. Zum Glück hat sie eine allerbeste Freundin: Mali, die ist ganz anders: offen, selbstbewusst und mutig. Trotzdem sind sie beste Freundinnen und Jules Mutter sagt: zwischen Euch passt kein Blatt!

Jule nervt es selbst, dass sie sich ständig darüber Gedanken macht, wer was über sie denkt. Sie wäre gerne mehr wie Mali, der ist nie etwas peinlich. Jules Vater ist übrigens genauso, er traut sich nicht, seinem Chef die Meinung zu sagen und die Nachbarn zu bitten, ihr Auto auf ihrem Stellplatz zu parken. Lieber wird er klatschnass vom Regen, weil er weiter weg parken musste.

Aber mit dem Besuch von Tante Manisha, einer Cousine des Vaters, die nach Indien ausgewandert ist, ändert sich Einiges. Zunächst einmal ist alles normal: Manisha kommt zum Kaffeetrinken. Sie hat Jule so eine merkwürdige indische Puppe mitgebracht, ein Khushi. Sie erklärt, dass es ein Glücksbringer ist und dass Jule das Khushi immer bei sich tragen soll, dann entwickele es unglaubliche Kräfte. Also Tante Manisha ist wirklich etwas durchgeknallt findet Jule.

Aber am nächsten Tag wundert sich Jule noch mehr. Die Klassensprecherwahl steht an und ihre Freundin Mali schlägt aus Spaß Jule vor. Aus einem unerfindlichen Grund kann Jule nicht widersprechen und wird zur Klassensprecherin gewählt. Eigentlich der absolute Horror für sie. Auch Mali ist komplett überrascht. Noch mehr staunt sie aber, als Jule sich für einen Solo-Part bei der Schulaufführung meldet. Auch diesmal weiß Jule nicht, wie ihr geschieht, ihr Arm ging einfach von selbst nach oben, obwohl sie sich gar nicht melden wollte.

Mittlerweile ist sie sich sicher, dass das Khushi dahintersteckt. Nachdem sie auch noch einen Streit auf dem Schulhof schlichtet und Mali ihre Freundin kaum wiedererkennt, erzählt Jule ihr von ihrem Verdacht. Als sie ihr das Khushi daraufhin zeigen will stellt sie fest, es ist gar nicht in ihrem Schulranzen. Zu Hause erzählt die Mutter, dass der Vater es sich ausgeliehen hat, er will es einem Kollegen zeigen, der bald nach Indien fährt. Ihr Vater, denkt Jule, der immer so schüchtern ist. Und kommt heute nicht die wichtige Delegation aus Japan, wo es um heikle Verhandlungen geht? Zu was wird das Khushi ihren Vater wohl bringen? So schnell sie kann, rennt sie zur Firma ihres Vaters, um Schlimmeres zu verhindern.

Jules Geschichte mit dem Khushi ist lustig und leicht geschrieben und wird sich einreihen in die vielen erfolgreichen Bücher der Autorin Katja Reider. Die 1960 Geborene war nach ihrem Germanistik- und Publizistikstudium zunächst als PR-Agentin tätig. Ihre ersten Bücher waren aber so erfolgreich, dass sie sich ganz dem Schreiben widmete. Die Liste ihrer Geschichten und Bücher ist auch wirklich beeindruckend. Sie hat eine ganze Reihe Kinderbücher geschrieben und sehr viele Geschichten für Erstleser, viele auch in den bekannten Reihen: Lesetiger, Leselöwen etc. Aber auch diverse Jugendbücher und einen Roman für Erwachsene, diesen allerdings unter dem Pseudonym Lia Norden.

Ich-vollpeinlich oder der Tag an dem das Khushi kam, Katja Reider, Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek bei Hamburg, 2015, ISBN 978-3-499-21214-7 (9,99 Euro).

Wir fallen nicht

„Wir fallen nicht“ – das klingt nach der Antwort eines Kindes auf den besorgten Hinweis der Mutter: „Seid vorsichtig!“ Der 12 jährige Mitja, die Hauptperson des neuen Romans von Seita Vuorela, gehört auch tatsächlich zu der Sorte Jungs, die diesen Hinweis öfters hören. Mitja ist abenteuerlustig: Mit seinem besten Freund sucht er verfallene Häuser oder ähnliches um dort zu sprayen. Ihre neueste Entdeckung war ein altes Silo. Aber es kam zu einem Unfall, Mitjas Freund stürzt von dem Silo und stirbt.

Nun ist die Schule zu Ende und es geht in die Ferien. Mitjas Mutter hat ein Wohnmobil gemietet, und gemeinsam mit seinem größeren Bruder Wladimir fahren sie los. Der Vater ist auf Geschäftsreise und will später nachkommen. Wladimir ist das Gegenteil von Mitja – ein ruhiger Junge, der am liebsten den ganzen Tag DVDs anschaut.

Der Campingplatz liegt am Ende einer Straße und wirkt wie am Ende der Welt, er liegt am Meer und ist ansonsten ein stinknormaler Campingplatz.

Mitja streift durch die Gegend und entdeckt ein geheimnisvolles schönes Mädchen. Er will mehr von diesem Mädchen wissen und ist deshalb nicht böse, als sie ganz gegen die Angewohnheit seiner Mutter länger auf dem Campingplatz bleiben. Am Strand lernt er noch die Jungensgruppe die „Wracks“ kennen und nach einigen Reibereien schließt er sich ihnen an. Sie leben am Strand, sie haben keine Familien, suchen nach Strandgut und sind mit dem Mädchen verfeindet.

Mitja bewegt sich zwischen den Welten der Wracks, seiner Familie und der Welt des Mädchens, die zu wissen scheint, wer er ist. Sie wohnt in einem zerfallenen Hotel und näht Hemden für die Jungen.

Parallel zu dieser Geschichte erzählt Wladimir in kleinen Häppchen von der Nacht am Silo, ausnahmsweise war er seinem Bruder gefolgt und beobachtet alles, oder ist er sogar beteiligt?

Am Ende der Geschichte verfließt die Welt der Gegenwart und die der Toten und die Geschichte nimmt eine unerwartete Wendung. Einiges klärt sich jetzt auf, aber anderes bleibt unklar.

Der Roman, den Tanja Künnelsmann aus dem Finnischen übersetzt hat, ist ein spannendes Buch, das sich für Zwölfjährige mit dem eher ungewöhnlichen Thema des Todes und dem Verlust eines Freundes beschäftigt. Zwölfjährige fühlen sich ja eher unverwundbar: „Wir fallen schon nicht“.

Die Autorin, die auch schon andere Jugendbücher geschrieben hat, und für diesen schon für zwei Preise nominiert ist, hat ein besonderes Buch geschaffen. Seita Vuorela nimmt ihre Leser mit in die Gedankenwelt dieser beiden Jungen und macht deutlich, wie durch ein tragisches Ereignis Grenzen zwischen den Welten verschwimmen können. Sie gibt uns auch eine mögliche Geschichte mit, wie es sein könnte, wenn man stirbt und erklärt so manches Unerklärliche.

Seita Vuorela studierte Literaturwissenschaft, Philosophie und Frauenforschung, arbeitete als Journalistin und Fotografin und unterrichtet kreatives Schreiben für Kinder. Eine vielseitige Person, die ein vielschichtiges Buch geschrieben hat. Eines, was nachdenklich macht. Eines, das wütend machen kann, weil es am Ende nicht ganz aufklärt, wie es nun wirklich war, So soll es vielleicht ermutigen, es einfach hinzunehmen, sich auf die magischen Momente einzulassen und nicht alles bis ins Allerkleinste erklären zu wollen. Zugegebenermaßen ist das nicht ganz einfach. Es ist eines der ersten Bücher, die ich nach dem Ende nochmal von vorne angefangen habe, weil ich mir nicht mehr sicher war, ob ich mich irre, oder ob es tatsächlich so da stand. Aber ganz gleich, ob man sich erst mal ärgert, oder nicht, dieses Buch bewegt auf jeden Fall.

Wir fallen nicht, Seita Vuorela, Ravensburger Buchverlag Verlag, Otto Maier GmbH, Postfach 1860, Ravensburg, 2014, ISBN 978-3-473-40117-8, (16,99 Euro).

Buster, König der Sunshine Coast

Erst die Schule und dann……? Für Sebastian ist das schon klar, er will Reisen. Und zwar nach Thailand. Der große Bruder eines Freundes war dort und hat tolle Geschichten erzählt: Von Partys und so…Eine Reise hatten ihm seine Eltern versprochen, wenn er die Schule schafft – das war, nachdem er sitzengeblieben war.

Eines Abends kommt er so betrunken nach Hause, dass er das Schlüsselloch nicht findet: („gibt es eigentlich einen vernünftigen Grund, warum Schlüssel immer anschwellen, wenn man betrunken ist?“) Seine Eltern müssen ihn ins Haus lassen, bekommen seinen Zustand mit und stornieren das Ticket nach Thailand.

Da die Reise aber versprochen war, soll er trotzdem reisen dürfen, aber mit mehr „Struktur“. Die Eltern haben ihn auf einer Sprachschule in Kanada angemeldet. Als Sebastian, genannt Bastian, dort ankommt, stellt sich heraus, dass es die Schule gar nicht gibt. Er kauft sich ein Zelt und setzt sich in den Bus, um die Sunshine Coast zu erkunden.
Was er findet, ist Ruhe, viele interessante Leute und auch ein wenig sich selbst. Es gibt Orte, an denen er länger bleibt, wie das Kaff Apphill, wo er sogar überlegt, für immer zu bleiben.

Auf dem ersten Campingplatz bekommt er seinen kanadischen Namen: Buster. Erst nerven ihn die beiden Radfahrer, die ihm die Ruhe auf dem Platz nehmen, den er bisher für sich hatte. Aber dann freunden sie sich an und rauchen jede Menge Joints zusammen. Da sie Bastian nicht aussprechen können, nennen sie ihn Buster und er bleibt dabei.
Thorsten Nesch weiß, wovon er spricht: Hat er doch selbst von 1998 bis 2003 in Kanada gelebt. Der 1968 in Solingen geborene Autor hat bereits mehrere Romane geschrieben, sowohl für Jugendliche als auch für Erwachsene. Seine Homepage ist eine wahre Fundgrube an interessanten Romanen, Zusatzmaterial, Blogbeiträgen und Songs – denn auch die schreibt und singt er. Thorsten Nesch ist ein sehr aktiver Autor, der es gerne trubelig mag und auch gerne an Schulen oder sonst in der Öffentlichkeit Lesungen abhält.

In „Buster, König der Sunshine Coast“ trifft er die Jugendsprache sehr gut, ohne dabei anbiedernd zu wirken. Er erzählt den Sommer eines heranwachsenden Jungen und vermittelt dabei doch viel mehr. Bastian verkörpert einen recht typischen Jugendlichen aus Deutschland, viel Party im Kopf und wenig Ernsthaftes. Er zeigt aber auch, dass er, wenn es darauf ankommt, und wenn er Verantwortung hat, durchaus gut damit zurecht kommt. Und dass er auch schwierige Situationen gut meistert. Trotzdem wird er nicht als Überflieger dargestellt, sondern ruft zum Beispiel ab und zu ganz „brav“ seine Eltern an. Von Münztelefonen aus. Dass er sein IPhone beim Besäufnis verloren hat, hatte er ihnen noch nicht gesagt. Auch, dass es die Schule nicht gibt, erfahren sie erst, als er wieder in Deutschland ist.

Thorsten Nesch ist ein vielseitiger Autor, der auch Hörspiele schreibt und schon für mehrere Preise nominiert war und zahlreiche Stipendien erhalten hat. Auch dieser Roman ist für den Bachman Preis in Klagenfurt eingereicht.

Buster, König der Sunshine Coast, Thorsten Nesch, Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek bei Hamburg, 2014, ISBN 978-3-499-21499-8, ab 14 Jahren (8,99 Euro).