Kategorie: Archive

Haltbarkeit von Ostereiern

Abgeschreckt hat keinen Zweck! Wenn Ostern vor der Tür steht – oder gerade vorbei ist, stellen sich jedes Jahr wieder die gleichen Fragen:

Wie lange kann ich gefärbte Eier aufbewahren? Sind braune oder weiße Eier besser? Lassen sie sich auch noch schälen, wenn man sie nicht abschreckt? Wie viele Eier kann ich essen, ohne dass mein Cholesterinspiegel steigt? Sind Eier eigentlich gesund?

  • Ja, Eier sind gesund. Sie enthalten Vitamin A und D, das Zellschutzvitamin Folat, das Stoffwechselvitamin Biotin und verschiedene Mineralstoffe wie Calcium, Phosphor, Natrium, Kalium sowie Zink und Eisen.
  • Und ja, Eier enthalten auch Cholesterin. Aber verschiedene Studien sind letztendlich zu dem Schluss gekommen, dass auch ein erhöhter Eierverzehr sich nicht negativ auf den Cholesterinspiegel auswirkt. Außerdem geht Ostern ja auch wieder vorbei.

 

Wann sind Eier am besten schälbar?

Das Alter des Eis spielt eine Rolle für die Schälbarkeit. Eier, die 14 Tage alt sind, eignen sich hervorragend zum Kochen. Denn nach etwa 14 Tagen ist aus dem frischen Ei bereits soviel Wasser verdampft, dass sich eine deutlich größere Luftkammer im Inneren gebildet hat. Diese gleicht nicht nur Druckunterschiede beim Kochen aus und vermindert damit das Risiko von Beschädigungen, sondern erhöht die Schälbarkeit deutlich. Durch Abschrecken eines Eis stoppen die Köche nur den Garprozeß – ob ein Ei sich schälen lässt, wird dadurch nicht beeinflusst.

 

Braune oder doch lieber weiße Eier?

Die Farbe der Eier hat keinen Einfluss auf Inhaltstoffe oder Qualität. Sie entsteht durch eine Pigmentablagerung in der Schale und hängt von der Hühnerrasse ab. Wichtig ist hingegen eine möglichst glatte Schale, da beim Kochen weniger häufig Schalenrisse auftreten, durch die mögliche Bakterien in die Schale gelangen können.

 

Wie lange kann man gefärbte Eier aufheben?

Das Schweizerische Bundesamt für Gesundheit hat im Jahr 2002 eine Versuchsreihe mit Eiern gemacht und empfiehlt folgende Lagerungszeiten:

  • Nicht abgeschreckte Eier können bei Raumtemperatur 1 Monat (jawohl einen ganzen Monat) aufbewahrt werden.

  • Abgeschreckte Eier dagegen halten sich bei Raumtemperatur (22°C) nur 2-3 Tage, im Kühlschrank 1-2 Wochen.

Quelle: Schweizerisches Bundesamt für Gesundheit Abteilung Lebensmittelwissenschaft (Bulletin Nr. 12 vom 18.März 2002)

 

Warum ist das Abschrecken entscheidend?

Über das Abschreckwasser können durch kleine Risse in der Schale Bakterien ins Innere des Eis gelangen und es in wenigen Tagen verderben. Wer gefärbte Eier eine Zeit lang aufheben will, sollte also unbedingt auf das Abschrecken verzichten. Bei etwas verschmutzten Eiern sollte man grundsätzlich eventuelle Kotrückstände nie unter fließendem Wasser abwaschen. Dadurch wäscht man Bakterien erst recht ins Innere des Eis. Lieber mit einem trockenen Tuch vorsichtig entfernen.

Ganz sicher geht man mit dem Kauf industriell gefärbter Eier. Denn diese werden durch das Abkochen steril und die spezielle Lackschicht verhindert das Eindringen von Keimen. Dadurch sind die Eier selbst bei Zimmertemperatur mehrere Monate haltbar.

 

Sind Eier mit grünlich-blauem Rand verdorben?

Nein. Der Rand entsteht, wenn Eier zu lange oder zu heiß gekocht werden. Dabei vollzieht sich eine chemische Reaktion zwischen dem Eisen im Eigelb und dem Schwefel im Eiweiß, die sich zu Eisensulfid verbinden. Die Verfärbung ist gesundheitlich unbedenklich.

 

Warum soll man Eier nicht mit Silberlöffeln essen?

Auch hier entsteht eine chemische Reaktion: Beim Kochen des Eis entsteht Schwefelwasserstoff, der sich mit der Silberauflage des Löffels zu Silbersulfid verbindet: Der Löffel bekommt einen schwarzen Belag und das Ei einen unangenehmen metallischen Geschmack.

 

Wie erkenne ich, ob mein Ei auch tatsächlich vom Biobauern ist?

Woher ein Ei kommt, können Sie am Erzeugercode erkennen, der auf jedem Ei aufgedruckt ist. Die erste Nummer gibt an, wie die Hühner gehalten wurden: 0 steht für Öko, 1 für Freilandhaltung, 2 für Bodenhaltung und 3 für Käfighaltung. Dann folgt die Abkürzung für das Erzeugerland. DE steht dabei für Deutschland. Die nächsten Zahlen geben den Legebetrieb und die Stallnummer an.

 

Ist mein Ei auch wirklich frisch?

Um das zu beantworten gibt es einen einfachen alten Trick: Legen Sie das Ei vor dem Kochen in ein Glas mit Wasser. Sinkt es zu Boden, ist es frisch. Je älter es wird, desto mehr Wasser entweicht aus dem Inneren und es füllt sich mit Luft. Ein etwa 4 Wochen altes Ei schwimmt an der Oberfläche.

 

Und bei hart gekochten Eiern? Wie erkenne ich es da?

Verschiedenen Quellen zufolge schneidet man das gekochte Ei der Länge nach auf. Bei einem frischen Ei sitzt der Dotter in der Mitte des Eis. Je älter das Ei ist, desto näher wandert der Dotter an den Rand.

Foto: Donar Reiskoffer

 

Mobilhome-Urlaub für Nicht-Camper

Ist ein Urlaub im Mobilhome etwas für Eltern mit Kindern? Ganz sicher.

Ist es aber auch etwas für Erwachsene, die früher nicht auf die Idee kamen, ihren Urlaub auf einem Campingplatz zu verbringen? Ein Testbericht:

Nein, früher war ich selten auf einem Campingplatz zu finden. Doch natürlich ändert sich Vieles, wenn man Eltern wird. Zweimal war ich nun in einem Mobilhome in den Ferien mit Kind – einmal in Frankreich und einmal in Deutschland. Und, kann ich es weiterempfehlen?

Superpositiv

Kinder brauchen Kinder. Und wer nicht gerade Zwillinge hat (aber auch sie sollen ja eigene Kontakte bekommen), der braucht im Urlaub Spielkameraden der gleichen Altersklasse, spätestens ab dem Alter von 3 oder 4 Jahre. Auf Campingplätzen gibt es sie. Glücklicherweise fahren viele deutsche Familien auch auf Campingplätze im Ausland, so dass es auch dort nie Schwierigkeiten gab, andere Kinder zu finden. Aber Achtung: Eine Garantie gibt es ja nie. Deshalb bei der Auswahl des Platzes darauf achten, dass es nicht der naturschöne kleine Platz ist, der außer guten Restaurants nichts zu bieten hat! Lieber schauen, ob es Kinderattraktionen gibt, dann wählen diese Ziele sicher auch andere Familien aus.

KinderakttraktionenMobilhome3-kleiner

Nur ein einfacher Campingplatz – das gibt es heute glaube ich fast nicht mehr. Wieviel Bespaßung doch so möglich ist – zur Erleichterung aller Eltern: Da gibt es Animationsprogramme, Wasserrutschenparks, vielfältige Spiel- und Sportmöglichkeiten sowieso. Die Veranstalter müssen sich schon etwas einfallen lassen, um die Gäste anzuziehen. Da heißt es nur „wählen“, was für Kinder und Eltern wichtig ist.

Die Atmosphäre

Mobilhome2-kleinGartenzwerge vor dem Vorzelt, das muss man mögen – nein, es ist keine Voraussetzung für einen Urlaub im Mobilhome, dass man Dauercamper wird. Klar gibt es auf einigen Campingplätzen Menschen, die dort fast leben und ich kann mich auch nicht erinnern, jemals so riesengroße Wohnmobile auf der Straße gesehen zu haben. Aber das kann man ja auch mal einfach nur bestaunen.

Kein Verkehr im abgezäunten Areal

Das Beste für Eltern von (manchmal zu) kleinen Entdeckern: Auf einem Campingplatz gibt es natürliche Begrenzungen und bis auf An- und Abfahrt wenig Autoverkehr. Aber Vorsicht: Gerade große Mobilhome-Parks können den Kindern das Wiederfinden des eigenen Mobilhomes erschweren. Also genau das Gelände begehen, Handynummer auf die Hand notieren, bevor man die Neugierigen losschickt.

Das Platzangebot

Ja, das ist so eine Sache. Es ist erstaunlich, wie diese Mobilhomes auch noch die allerkleinste Ecke nutzen. Und im Sommer ist das ja meist kein Problem, schließlich hält sich jeder mehr oder minder draußen auf. Meine Erfahrungen beziehen sich glücklicherweise nur auf gutes Wetter. Aber drei Tage Regen am Stück möchte ich eigentlich in so einem engen Gefährt nicht erleben. Schon gar nicht mit agilen Kindergarten-Sprösslingen…

Was fehlte?

Neben Platz bei schlechtem Wetter ganz eindeutig: Eine Spülmaschine – die allerdings auch nicht immer in Ferienwohnungen vorhanden ist. Ich persönlich mag es nicht, wenn der Luxus, der für mich zu Hause ganz normal ist, im Urlaub fehlt. Aber es gibt ja auch Menschen, für die Spülen meditativ ist – vor allem im Urlaub!

Marmelade Kochen mit Kindern: Einfache Rezepte

Marmelade kochen mit Kindern macht Spaß! Schließlich ist es toll, den Nachwuchs spielerisch an das „in der Küche Mitmachen“ zu gewöhnen. Kleine Kinder sind stolz und eifrig, wenn sie bei etwas mitkochen – und das Ergebnis später sehen und essen können.

Selbst größere Kinder, die beim Thema Tisch decken schlagartig unsichtbar werden, mögen es, den Früchtebrei zu rühren, zu pürieren und zu naschen. Die Küche sieht hinterher wahrscheinlich aus wie nach dem Plätzchen Backen – na gut, dann macht man eben wieder sauber. Am besten gemeinsam.

Beim Marmelade Kochen gibt es viele Möglichkeiten, wie kleinere oder größere Kinder in der Küche aktiv sein können. Schon Kleinkinder können beispielsweise Johannisbeeren von den Stielen zupfen. Etwas größere Kinder fasziniert man mit dem Pürierstab, der ist laut und eine Maschine – auch wilde „Kerle“ im Kleinformat reißen sich darum, die Früchte elektronisch zu zerdrücken. Wer das noch nicht so gut kann, mag vielleicht die Früchte passieren und beim „Vormantschen“ mit der Gabel die kleine Hand anlegen. Auch erste Schneideversuche gehen ganz gut mit den weichen Früchten, bei Bananen zum Beispiel.Und wie toll ist es, wenn alle zusammen erst die Füchte erst gemeinsam pflücken, (naschen nicht vergessen!!) und sie dann gemeinsam einkochen – und beim nächsten Frühstück genüßlich verspeisen…..

Überall gibt es in der richtigen Jahreszeit Felder, auf denen man Erdbeeren, Himbeeren, Blaubeeren, Johannisbeeren, Brombeeren und Co selber pflücken kann.

Hier die Rezeptideen:

Das hier ist wirklich lecker! Das Kirschen entsteinen ist für Kinder noch etwas schwierig. Die dürfen dann die Erbeeren putzen und würfeln – besser hinterher noch einmal nachprüfen, ob es wirklich noch 950 Gramm Fruchtfleisch sind… 

Süßkirsch-Erdbeer-Brotaufstrich mit Kokosraspeln

Zutaten
Ergibt ca. 1600 ml:

  • 500 g Süßkirschen (unvorbereitet gewogen, ergibt ca. 450 g Fruchtfleisch)
  • 1000 g Erdbeeren (unvorbereitet gewogen, ergibt ca. 950 g Fruchtfleisch)
  • Saft von 2 Zitronen (= 80 ml = 4 EL)
  • 50 g Kokosraspel
  • 500 g Südzucker Gelier Zucker 3plus1 (= 1 Päckchen)

1. Die Süßkirschen waschen, trocknen lassen, entstielen und entsteinen. Auch die Erdbeeren waschen, gründlich abtropfen lassen und putzen, also den grünen Stielansatz entfernen. Dafür gibt es übrigens spezielle Löffelchen mit Zacken.
2. Die Hälfte der Erdbeeren in kliene Würfelchen schneiden – das können auch Kindergartenkinder schon! Die andere Hälfte gemeinsam mit den Kirschen und dem Zitronensaft pürieren. Alles zusammen mit den Kokosraspeln in einen großen Kochtopf geben, Gelier Zucker 3plus1 unterrühren und mindestens 3 Stunden ziehen lassen, am besten zugedeckt.
3. Bei starker Hitze unter Rühren zum Kochen bringen, bis es heftig im Kochtopf sprudelt. genau ab jetzt vier Minuten sprudelnd kochen lassen, immer weiter rühren.
4. Schnell den Topf vom Herd und die Marmelade in heiß ausgespülte Gläser randvoll füllen und sofort mit einem Deckel verschließen.

Beeren, Beeren, Beeren – Sommerfeeling eingekocht! Beim Beeren zupfen und verlesen helfen alle mit – auch wenn Mama oder Papa später vielleicht noch einmal nachverlesen, zur Sicherheit…

Beerenbrotaufstrich aus drei verschiedenen Beeren

Zutaten
Ergibt ca. 1140 ml:

  • 500 g Brombeeren (unvorbereitet gewogen)
  • 300 g Heidelbeeren (unvorbereitet gewogen)
  • 200 g Schwarze Johannisbeeren (unvorbereitet gewogen, ergibt ca. 195 g Fruchtfleisch)
  • 500 g Südzucker Gelier Zucker 2plus1 (= 1 Päckchen)

1. Alle Beeren waschen und gut abtropfen lassen. Die Johannisbeeren von den Rispen zupfen, Brombeeren und Heidelbeeren verlesen. Die Früchte pürieren und mit Gelier Zucker 2plus1 in einem großen Topf gut mixen.
2. Topf auf den Herd und die Massen bei hohen Temperaturen und unter ständigem Rühren zum Kochen bringen. Wenn das Kochgut sprudelt, vier Minuten auf der Eieruhr einstellen. Die ganze Zeit sprudelnd kochen lassen und weiterrühren.
3. Den Topf vom Herd nehmen und heiß ausgespülte Gläser mit dem heißen Aufstrich randvoll füllen. Die Gläser sofort mit einem Deckel gut verschließen.

Rühren, mixen und gleich essen, wunderbar! Und dieses Rezept ist auch für Zeiten, in denen es die leckeren Beeren leider nicht auf freien Feld gibt.

Bananen-Heidelbeer-Fruchtaufstrich

Zutaten

Ergibt ca. 300 ml

  • 250 g Früchte
  • 125 g Südzucker Gelierzucker Fix & Fruchtig (= 1 Päckchen)

1. 125 g Bananenfruchtfleisch mit 125 g frischen oder angetauten Heidelbeeren in einen geeigneten Mixbecher geben.2. Den Inhalt eines Päckchens Gelierzucker Fix & Fruchtig (125 g) dazugeben und alles mit einem Pürierstab 45 Sekunden gründlich pürieren.3. Gleich genießen oder den Fruchtaufstrich in ein Schraubdeckelglas abfüllen und verschließen.

Checkliste Freizeitparks

Sie sind das Highlight jedes Kinderlebens – bunt und aufregend, ein Besuch im Freizeitpark. Manche Eltern freuen sich, dass sie nun endlich eine „Ausrede“ haben, so viele wie möglich davon zu besuchen – die sind meist Experten und brauchen keine Hilfe bei der Auswahl eines geeigneten Parks.
Manche Eltern hingegen würden ohne Kinder einen solchen Park nicht unbedingt betreten – lassen sich aber überreden, auch einmal hinzugehen. Aber nicht jeder Park ist für alle Kinder und vor allem Altersgruppen geeignet. Fast jeder Park hat einen Internetauftritt, viele Parks sind bei Holidaycheck bewertet, es gibt ganze Internetauftritte, die die verschiedenen Parks bewerten und beschreiben. Informationen sind also genügend da – wie aber sich nicht im Infodschungel verlieren? Hier ein paar Dinge, die Sie auf jeden Fall vorher checken sollten:

 

Der Ort

Klingt einfach, ist aber gar nicht so selbstverständlich. Wo liegt der Park, wie weit ist die Anreise? Geht es auch per öffentlichen Verkehrsmitteln oder müssen wir das Auto nehmen? Wollen wir wirklich nur für einen Park fünf Stunden im Auto verbringen oder können wir den Besuch mit einem Kurzurlaub verbinden? Glücklicherweise haben ja die meisten Parks den Punkt „Anreise“, so dass sich ein kurzer Internet-Klick zur Wegbeschreibung vom Heimatort aus eindeutig lohnt. Natürlich ist es auch ein Punkt, wie reiseresistent der Nachwuchs ist – bei einem einjährigen Mitfahrer, dem im Auto immer schlecht wird, muss man vielleicht doch noch umplanen.

Was gibt es zu erleben?

Da lohnt sich ganz, ganz sicher ein zweiter und dritter Blick in die Beschreibungen. Ein Freizeitpark, der den Großteil seiner Fahrgeschäfte erst ab 6 Jahre oder einer bestimmten Körpergröße erlaubt, birgt eine Menge Elternstress, wenn man ihn zusammen mit dem kleineren Geschwisterkind besucht, das die erforderliche Körpergröße um 4 Zentimeter unterschreitet. Zwar haben alle Parks „irgendwo“ noch einen Bereich für Kleinere – aber nicht alle sind so gut, dass man als Eltern hinterher das Gefühl hat, alle Beteiligten sind zu ihrem Recht gekommen.

Was genau gibt es zu erleben?

Manche Parks spezialisieren sich wirklich nur auf Fahrgeschäfte, manche haben einen Tierpark oder  Streichelzoos dabei, manche sind ganz anders. Der Playmobil-Park in Zirndorf beispielsweise, hat kein einziges Fahrgeschäft, dafür aber viele, viele Spielkulissen mit riesengroßen Playmobilfiguren. Was man dort auch wissen muss: Es gibt sehr viele Wasserspiele, ein Besuch ist also an einem warmen Sommertag (mit Badekleidung und drei trockenen Hosen) am schönsten.

Was kostet es?

Klar, günstig ist ein Besuch in einem Freizeitpark eigentlich nie – trotzdem gibt es sehr große Unterschiede und vor allem viele Angebote, die man nutzen kann. So zum Beispiel ein Familienticket oder auch ein Gruppenticket, wenn man sich mit befreundeten Familien abspricht. Geburtstagskinder haben oft freien Eintritt – vielleicht passt das ja einmal in die Planung? Faustregel: Je weniger Action, desto günstiger sind die Preise. Mit einer Familie von Kindergartenkindern muss man deshalb wirklich nicht die teuren Preise des angesagten Actionparks zahlen.

Wie ist die Verpflegung?

Eine Menge Geld spart, wer sich das Picknick einfach selbst mitnimmt. Aber das ist nicht immer praktikabel und auch nicht immer erlaubt – also vorher informieren und überlegen, wie lange man sich aufhalten wird. Im Zweifel meistens länger, als man es sich vorgestellt hatte!

Hier noch ein paar Links, wo die Informationen für einen Freizeitpark zu finden sind und ein paar Park-Ideen nach Bundesländern sortiert:

Freizeitparks in Bayern:
http://www.maerchenpark.de/wcms/binary/Server.dll?Article?ID=9&Session=1-8mFsxwDY-0
http://www.freizeitparks-bayern.de/
http://www.parkscout.de/bundesland/bayern
http://www.kinderland-bayerischer-wald.de/achterbahn-und-riesenrutsche-der-freizeitpark-bayern-park/150/698/1212/

Freizeitparks in Baden-Württemberg:
http://www.urlaub-im-web.de/freizeitpark3.html
http://www.parkscout.de/bundesland/baden-wuerttemberg
http://www.europapark.com/lang-en/Startseite/c1174.html

Freizeitpark in / bei Berlin:
http://www.berliner-spreepark.de/
http://www.legolanddiscoverycentre.de/berlin/de/index.htm
http://www.merlinevents.de/

Freizeitparks in Brandenburg:
http://www.parkscout.de/bundesland/brandenburg
http://www.freizeitpark-guide.de/

Freizeitparks in / um Bremen:
http://www.parkscout.de/bundesland/bremen
http://www.spielcoolisse.de/
http://www.maps4fun.eu/de/freizeitpark/bremen

Freizeitparks in / um Hamburg:
http://www.hamburg-magazin.de/?id=976
http://www.the-dungeons.de/hamburg/de/index.htm
http://www.parkfiction.org/
http://www.schwarzlichtviertel.de/

Freizeitparks in Hessen:
http://www.freizeitparks-im.net/weitere-freizeitparks-hessen.html
http://www.parkscout.de/bundesland/hessen
http://www.pointoo.de/o/DE/Hessen/Freizeitpark.html
http://www.reisefuehrer-deutschland.de/hessen/freizeitpark.htm

Freizeitparks in Mecklenburg-Vorprommern:
http://www.xxltravel.de/60-1-1/freizeitangebot/mecklenburg-vorpommern/freizeitpark/
http://www.parkscout.de/bundesland/mecklenburg-vorpommern
http://www.reisefuehrer-deutschland.de/mecklenburg-vorpommern/freizeitpark.htm

Freizeitparks in Niedersachsen:
http://www.parkscout.de/bundesland/niedersachsen
http://www.pointoo.de/o/DE/Niedersachsen/Freizeitpark.html
http://www.reisefuehrer-deutschland.de/niedersachsen/freizeitpark.htm
http://www.reiseland-niedersachsen.de/zoo-wildpark-freizeitpark
http://www.heide-park.de/

Freizeitparks in Nordrhein-Westfalen:
http://www.parkscout.de/bundesland/nordrhein-westfalen
http://www.urlaub-im-web.de/freizeitpark-nrw.html
http://www.nrw-tourismus.de/nrw/nrw-specials/freizeitparks/
http://www.nrw-freizeit.de/
http://www.pointoo.de/o/DE/Nordrhein-Westfalen/Freizeitpark.html

Freizeitparks in Rheinland-Pfalz:
http://www.pointoo.de/o/DE/Rheinland-Pfalz/Freizeitpark.html
http://www.urlaub-im-web.de/freizeitparks.html
http://www.xxltravel.de/63-1-1/freizeitangebot/rheinland-pfalz/freizeitpark/

Freizeitparks im Saarland:
http://www.abenteuerpark-saar.de/cms/projekt01/
http://www.trampolini.de/
http://www.sommerrodelbahn-peterberg.de/wordpress/
http://www.tourismus.saarland.de/de/wendelinus-freizeitpark
http://www.parkscout.de/bundesland/saarland

Freizeitparks in Sachsen:
http://www.parkscout.de/bundesland/sachsen
http://www.freizeitpark-plohn.de/
http://www.sonnenlandpark.de/
http://www.freizeitpark-guide.de/index.php?deeplink=suche%3Dsn
http://www.reisefuehrer-deutschland.de/sachsen/freizeitpark.htm
http://www.saurierpark.de/
http://www.achterbahn-freizeitpark.de/info/freizeitparks-in-deutschland/freizeitparks-in-sachsen/

Freizeitparks in Sachsen-Anhalt:
http://www.ferropolis.de/
http://www.erlebnistierpark.de/
http://www.parkscout.de/bundesland/sachsen-anhalt
http://www.xxltravel.de/66-1-1/freizeitangebot/sachsen-anhalt/freizeitpark/

Freizeitparks in Schleswig-Holstein:
http://www.hansapark.de/de/
http://www.tolk-schau.de/
http://www.pony-park.de/
http://www.urlaub-im-web.de/freizeitpark6.html

Freizeitparks in Thüringen:
http://www.sandsteinhoehle.de/info/freizeitpark.html
http://www.parkscout.de/bundesland/thueringen
http://www.pointoo.de/o/DE/Th%C3%BCringen/Freizeitpark.html
http://www.possen.de/startseite.html

Foto: Schmidt-Löffelhardt GmbH & Co. KG

 

Spielplätze – vorher checken!

Endlich geht es raus in die Sonne – und die Kids können auf den Spielplatz! Doch Spielplätze können auch gefährlich sein: Nach langem Winter und Matschzeit sind so manche Spielgeräte gefährlich verrottet. Im Sommer selbst haben vielleicht abendliche Feierrunden den Spielplatz in eine Müllhalde mit Zigarettenkippen und Alkoholresten in bunten Flaschen verwandelt.

Es lohnt sich also als Erwachsener die eine oder andere Runde über das Spielgelände zu drehen, bevor man die Kleinen auf Geräte und Gelände loslässt. Folgende Stationen sind dabei hilfreich:

  • Geräte genauer anschauen, einmal umkreisen: Spitze Metallteile bergen Verletzungsgefahr, verrottetes Holz wird vom Spielgerät zur Stolperfalle, in abgerissenen Seilen können sich Kinderfüße verfangen. Das ist leider nicht so selten, wie es klingt.
  • Mitspielen: Spielgeräte müssen auch für Erwachsene immer zu benutzen sein. Wer sich also auch einmal auf die Rutsche schwingt, merkt gleich selbst, ob die Stufen hinauf gefährlich wackeln.
  • Bodenbelag checken: Das ist eine besonders gemeine Falle für spielende Kinder – wenn sich zum Beispiel Glas-Müll im Sand findet und die Kinder unbedarft vom Klettergerüst hinein hüpfen.
  • Bescheid sagen! Viele Spielplätze haben irgendwo einen Aufkleber mit einer Telefonnummer, bei der sich Eltern und Anwohner melden können, wenn die Plätze und Geräte in keinem guten Zustand sind. Am besten sofort, das Handy haben ja meist alle dabei.

Spielplatzpate werden! Wer sich sowieso ständig auf Spielplätzen „herumtreibt“ (und dies tun zum Beispiel Eltern von Kindergartenkindern im Sommer ständig), kann daraus gleich ein ehrenamtliches Engagament für den Spielplatz vor der Haustür machen. Spielplatzpaten haben je nach Kommune etwas unterschiedliche Aufgaben. Auf jeden Fall sind sie für die Gemeinde Ansprechpartner für den jeweiligen Spielplatz und sehen nach, ob alles dort in Ordnung ist. Sie können aber auch Feste auf den Spielplätzen organisieren oder eine durch die Gemeinde gestellte Spielgerätekiste verwalten.

Am besten einmal die eigene Stadt oder Gemeinde mit dem Stichwort „Spielplatzpate“ googeln!

Foto: TÜV Rheinland.

Familien-Freizeitparks in Italien

Gardaland

Das Familien-Ziel Italien ist für manche schon ohne spektakuläre Freizeitparks eine Reise wert. Wer aber bei der Urlaubsplanung im Familienkreis Begeisterungsstürme auslösen will, lässt die Bemerkung von dem einen oder anderen Freizeitpark in der Nähe fallen. In Italien gibt es da Einiges: Riesenwasserrutschen im Freien, spektakuläre Fahrgeschäfte, ein nachgebautes Mini-Italien…

Gardaland

Italiens zweitgrößter Freizeitpark liegt am Gardasee, das Gardaland. Eine Vielzahl spektakulärer Fahrgeschäfte verteilen sich auf einer 46 Hektar großen Fläche. Besucher amüsieren sich dort beispielsweise auf einem der größten Riesenräder Europas sowie in mehreren Achterbahnen, mit und ohne Loopings, durch dunkle Röhren oder auf Wasserkanälen – für Adrenalinjunkies ist also etwas geboten. Paraden und Shows zeigen täglich Attraktionen. Natürlich gibt es computeranimierte Spiele, wie einen 4 D Film oder die Möglichkeit, in Ramses Welt mit Laserpointern zu schießen. Kleinere Kinder amüsieren sich mit vielfältigen Spielmöglichkeiten und ruhigeren, aber italienisch bunten Karussells. Für Freunde der Meeresfauna ist im Gardaland darüber hinaus ein Sealife integriert, welches aber noch einmal extra bezahlt werden muss.

Adresse: Località Ronchi, I-37014 Castelnuovo del Garda (VR),
Öffnungszeiten: Frühjahr und Herbst 10:00 – 18:00 Uhr, ab Mitte Juni bis September 10:00 – 23:00 Uhr, SeaLife von April bis September 10:00 – 18:00 Uhr
Eintritt: Erwachsene 38,50 Euro, Kinder (ab 1 Meter Größe bis 10 Jahre), 32,00 Euro. *
Günstiger ist die Onlinebuchung 7 Tage im voraus für 29,00 Euro. Auch am selben Tag noch gibt es bei Onlinebuchungen einen günstigeren Tarif, außerdem Familientarife.
Mehr Infos hier: Offizielle Parkseite

Freizeitpark in „klein“: Italia in miniatura

Schön, für den, der keine Zeit für eine Reise durch ganz Italien hat: Italia in miniatura, übersetzt „Italien im Kleinformat“ zeigt auf 85.000 Quadratmetern circa 270 Miniaturen von italienischen und europäischen Gebäuden, zumeist im Maßstab 1:25 beziehungsweise 1:50. Auch wer nicht jede italienische Stadt kennt, wird sich an den original nachgebauten Plätzen und Häusern erfreuen, aus Deutschland und Österreich findet man das nachgebaute Wiener Belvedere und das Schloss Neuschwanstein. Spektakulär ist außerdem Klein-Venedig im Maßstab 1:5 zum Durchfahren mit dem Boot. Es gesellen sich exotische Vögel, Karussells, Wasserspiele, und andere Spiellandschaften dazu. Italia in Miniatura steht in Rimini.

Adresse: Via Popilia, 239, 47900 Viserba di Rimini (RN)
Öffnungszeiten: von April bis September: 9:00-19:00 Uhr, im August z.T. 9:00 – 19:30 Uhr
Eintritt im Frühjahr/Sommer 22,00 Euro, Kinder (1 Meter bis 1,40m Größe) und Besucher ab 65 Jahre 16,00 Euro*
Homepage nur auf englisch und italienisch: Italia in miniatura

Wasserparks

Bei unserem Wetter lohnen sich Open-Air-Rutschparadiese in Deutschland nicht so recht, und Indoor-Paradiese sind selten. In Italien jedoch sind große Wasserparks im Freien im Sommer der Renner. Zum Beispiel der Aquafan-Park in Riccione: Er bietet abenteuerliche Rutschkonstruktionen – steile, geschlossene halboffene und gedrehte Rutschen und Rutschröhren – in einer Gesamtlänge von drei Kilometern. Dazu unter anderem ein Wellenbad, künstliche Flüsse, die mit Gummireifen schnell und langsam zu befahren sind, ein riesengroßes Schaumbecken usw. Wasserspaß für die Kleinen gibt es in Kinderbecken mit allerlei Comicfiguren und kleinen Rutschen.

Adresse: Via Ascoli Piceno, 6, 47838 Riccione RN
Öffnungszeiten: Täglich von Anfang Juni bis Mitte September, 10:00 – 18:30 Uhr
Eintritt: Erwachsene 28 Euro, Kinder von 1 Meter bis 1,40m Größe 20 Euro (für jeweils 2 Tage, Preis Saison 2014)
Weitere Infos auf englisch und italienisch: Aquafan

Märchenhaft für Kleinere: Fiabilandia

Ein Märchenpark für Kleinere aber auch größere Geschwister bei Rimini. Der Park bietet eine Vielfalt Fahrgeschäfte und Spiellandschaften für Kinder. Ein Zug fährt um das ganze Parkgelände, auf einem See fährt ein Schaufelraddampfer. Die Kinder können auf das Piratenboot von Peter Pan klettern, sich ein Indianerdorf ansehen oder ein (mediterranes ) einhundert Jahre altes Bauernhaus besuchen. Shows wie eine Wild West Show, Wasserspiele oder Zirkusvorführungen mit Clowns und Akrobaten sind inklusive, es gibt außerdem einen Kleintierzoo, ein Exotarium und ein Planetarium.

Adresse: Via Cardano 15, 47900 Rivazzura di Rimini (RN)
Öffnungszeiten: Juni bis September 10:00 – 18:00 Uhr, im August bis 19:00 Uhr
Eintritt: 23,00 Euro, Kinder (3 Jahre bis 1,30 m Größe) 16,00 Euro. Am Folgetag ist der Eintritt gratis*

Mehr Infos, im Winter nur auf italienisch, aber mit einer Vielzahl Bilder: Fiabilandia

Und für Freunde von Freizeitparks in Deutschland noch ein paar weitere Infos: Freizeitparks

*(Preise und Öffnungszeiten: Stand Sommer 2015)
Foto: Gardaland

Kältecremes: Auf Wassergehalt achten

Achtung bei Kältecremes! Wer ein kälteempfindliches Kind oder ein kleines Baby hat, schützt es ganz besonders im Winter bei Minusgraden. Für die empfindliche Gesichtshaut gibt es von vielen Herstellern Kältecremes, die gerade bei Kleinen helfen sollen, die Haut nicht auszutrocknen.

Manche dieser Cremes haben Tücken: Steht an erster Stelle der Zutatenliste „Aqua“, enthalten die Cremes als Hauptbestandteil Wasser.

Dann müssen Eltern aufpassen: Denn das Wasser kann – wirklich! – bei Temperaturen unter null Grad auf der Haut der Kinder gefrieren und kleinere Erfrierungen auslösen. Ab welchem „Aquagehalt“ das passieren kann, liegt an der Außentemperatur und am Wassergehalt der jeweiligen Creme. Hersteller müssen sowieso nicht genau angeben, wie hoch der Anteil ist.

Vorsicht ist also geboten. Aber es gibt eine einfache Lösung: Zur Vorsicht bei Temperaturen unter null die Kinder bereits eine halbe Stunde vor dem Gang nach draußen eincremen. In dieser Zeit verdunstet das Wasser auf der Haut der Kinder und die Creme kann ihre schützende Wirkung entfalten.

Ganz sicher geht, wer stattdessen darauf achtet, besonders fetthaltige Cremes zu kaufen oder keine, bei der „Wasser“ an erster Stelle der Inhaltsstoffe steht. Man kann eine Fettcreme in der Apotheke noch mit Nachtkerzenöl oder Borretschsamenöl anreichern lassen, das schützt zusätzlich – am besten fragen Sie Ihren Apotheker.

Weihnachten kommt immer so plötzlich!

Die Schritte werden schneller, die Listen und Warteschlangen länger, die Geheimverstecke gehen langsam aus – bald ist Weihnachten! Haben wir schon etwas für Tante Ella? Was machen wir am 2. Feiertag? Wo bekomme ich den gewünschten Kapuzen-Pulli für den Nachwuchs?

Ja, ja seit Jahren sagen uns Zeitungen und Philosophen, wir sollen doch endlich einmal wieder die Vorweihnachtszeit genießen… Und jedes Jahr geht es wieder los. Diese Menschen mit den guten Ratschlägen haben sicher keine Kinder: Jüngere, die mit ernster Miene sagen „psst im Keller schläft der Weihnachtsmann!“ – wer kann da schon widerstehen und nicht versuchen, aus dem geheimnisvollen Bartträger einen Freudebringer an Heiligabend zu machen? Oder Ältere, denen man mit dem Strahlen über den richtigen Pulli endlich einmal wieder eine positive Regung in der sonst so coolen Pubertierenden-Miene entlockt?

So reiht sich das Elternteil seufzend in die Reihe der Weihnachts-Rennenden ein, beseelt davon, den Lieben eine richtig schöne Vorweihnachtszeit und ein unvergessliches Fest zu bereiten. Das geht meistens schief. Und das haben wir alle schon erlebt. Denn was bringt der schönste Festtagsschmaus/Dekowahnsinn/Geschenksegen, wenn Mama und Papa erschöpft unter dem Weihnachtsbaum liegen statt sitzen? Wenn die Erwartungen an das Fest der Liebe wegen unendlich vieler Vorbereitungsarbeit unerfüllbar hoch sind?

Eben. Nix. Also liebe Eltern, einen Gang runterschalten bringt mehr Weihnachtsfreude als die perfekte, perfekte Vorbereitung. In diesem Sinn: Fröhliche Weihnachten!

Foto: Lyn Lomasi

Sandkiste für zu Hause

Super Sand, das ist die kleine Sandkiste für zu Hause – am besten geeignet für kleine Sandburgenbauer, die besonders stark daran leiden, dass Matschwetter und Kälte den Sandkasten bis zum nächsten Frühjahr unbenutzbar machen.

Das Starter Set Supersand gibt es zusammen mit einer Minisandkiste und verschiedenen Sandförmchen gleich dazu. Zusätzliche Förmchen sind nett und in den höherpreisigen Supersand-Paketen gibt es da auch ganz außergewöhnliche Sandformen für riesengroße Burgen oder Tierformen. Aber natürlich kann jeder Sandfan auch mit den eigenen und vielleicht heißgeliebten Förmchen und dem Supersand seine Winterkuchen backen.

Die Konsistenz des Sandes ist sehr fein und damit angenehm zu greifen und in Förmchen zu pressen. Außerdem etwas klebriger als Sand, der aus der Spielplatzkiste kommt. Ein bisschen erinnert er dadurch an Knetmasse, allerdings weicher und mit feinen Körnern. Nass machen muss man ihn also nicht, um bessere „Klebeergebnisse“ zu erzielen, Sand matschen geht damit allerdings auch nicht. Aber das vermisst man als Eltern dabei ja auch nicht wirklich, vor allem, wenn die Matscherei zu Hause stattfinden soll… Positiv: Wie in der Produktinfo angekündigt, lässt sich der Sand wirklich aus jedem Teppich wieder entfernen (zusammenklauben und den Rest weg saugen).

So ganz hundertprozentig ist das Sandfeeling also nicht – außerdem ist das Gemisch aus Kalkstein und Sand fast blütenrein weiß. Die weiße Farbe hat sich bei unserem Test-Sandkuchen backen auch nicht geändert. Aus Sicherheitsgründen hat der Supersand außerdem den Vermerk ab vier Jahre – klar, vorher essen die Kleinen den Sand auch einmal gerne. Nun ja, auch später hat das Material ja nichts von seiner Faszination zum Bauen und Kneten verloren.

Fazit: Zum Überbrücken der sandkastenlosen Winterzeit erst einmal gut geeignet – genauso wie Indoor-Spielplätze und andere Drinnen-Spielen-Aktivitäten. Und jedes Jahr wird ja glücklicherweise bald wieder Frühjahr…

Ein kindgerechtes Tablet: Clempad von Clementoni

„Ein eigenes Tablet“ jauchzte der Nachwuchs, als das Paket mit dem Clempad plus ab sechs Jahre bei uns eintraf. Vor lauter Aufregung wurde das Gerät auch gleich fallen gelassen. Und schon war der erste Grund für ein eigenes Kindertablet gefunden: Mit extra gepolsterten Kanten ist dieses ziemlich robust und hält mehr aus, als die erwachsene Variante der großen Markenhersteller.

Schnell hatten wir für die Kinder eigene Profile angelegt, die ihnen ihren Bereich zuweisen. Mit eigenem Zugang, Kinderpasswort und einer vereinfachten Bildsprache, damit sich die Computeranfänger zurechtfinden. Will der vorwitzige Nachwuchs aus reiner Neugierde in den Bereich der „Großen“ wechseln, ist das nicht möglich. Denn die haben einen eigenes Erwachsenen-Passwort. Mit diesem können sie den Zugang für die Kinder verwalten oder das Tablet selbst nutzen, um im Internet zu surfen – so wie bei einem vollwertigen Android-Tablet. Auch die Kinder surfen auf ihrem Clempad Tablet – aber nur auf voreingestellten Seiten, die wir als Eltern ganz nach Wunsch erweitern können. Also: Sicheres Surfen im Internet für die Kinder und ein sehr beruhigendes Gefühl für uns Erwachsene.Clempad2

Das Allerwichtigste – so ist es bei uns – ist aber das Spielen mit dem Tablet. Und da gibt es bereits voreingestellte Lern-Apps mit Spielen: Vom intelligenten Puzzlen über Wiedererkennungsspiele bis zur Geschichte, die vorgelesen wird oder der kleine User selber lesen kann. Das war toll zum Lesen üben, denn beim dritten Mal ging es schon viel besser! Beim „Mathe-Rennen“, ein anderes Beispiel, lösen die Kinder „ganz nebenbei“ Rechenaufgaben und wiederholen das Einmaleins.

Für die Kids sind es Spiele, aber ohne es zu merken, lernten sie etwas dabei. Deshalb sind die Lern-Apps aufgeteilt in Lernbereiche wie Kommunikation und Sprache, Kenntnis der Welt oder Logik. Wenn ich zum Beispiel wissen will, wie viele Herausforderungen mein Sprössling im Lernbereich Logik gemeistert hat, kann ich in meinem Elternbereich einfach einmal nachschauen. Dazu muss ich nicht einmal an das Kindertablet. Über mein eigenes Smartphone kann ich – genauso wie über das Tablet direkt – Einstellungen vornehmen und den Kinderbereich kontrollieren.

Im Kinderbereich können die Sprösslinge außerdem Musik hören, Videos aufnehmen und Fotos machen – wie die Großen! Wenn die Kids bei den ersten Schritten Hilfe benötigten, waren natürlich wir Erwachsene da und zeigten ihnen, wie sie es machen sollen oder spielten eine Runde mit. Wie schön, dass auch ein Computer zur Kommunikation Kind/Eltern beitragen kann und sie gemeinsam diese Welt entdecken können.

Übrigens: Wenn emsige kleine User die Zeit an ihrem Tablet vergessen (und auch die Mama gerade mit dem Kopf woanders ist) dann gibt es die Zeitbegrenzung, die Eltern für jedes Kind und jeden Tag einzeln einstellen können. Wollen die Kinder außerhalb dieses Zeitraumes an das Tablet – zum Beispiel abends, wenn die Eltern vielleicht abgelenkt sind – dann können sie sich nicht in ihren Bereich einloggen. Es beruhigt einen als Mutter doch sehr muss ich sagen, wenn die Medien-Nutzung der zeitlichen Elternkontrolle unterworfen ist.

Das Clempad gibt es übrigens auch schon in einer anderen Version für Kinder ab drei Jahre („Mein erstes Clempad„). Mehr dazu unter Kindertablets.

Blog Marketing Blog-Marketing ad by hallimash