Kategorie: Archive

Sandkiste für zu Hause

Super Sand, das ist die kleine Sandkiste für zu Hause – am besten geeignet für kleine Sandburgenbauer, die besonders stark daran leiden, dass Matschwetter und Kälte den Sandkasten bis zum nächsten Frühjahr unbenutzbar machen.

Das Starter Set Supersand gibt es zusammen mit einer Minisandkiste und verschiedenen Sandförmchen gleich dazu. Zusätzliche Förmchen sind nett und in den höherpreisigen Supersand-Paketen gibt es da auch ganz außergewöhnliche Sandformen für riesengroße Burgen oder Tierformen. Aber natürlich kann jeder Sandfan auch mit den eigenen und vielleicht heißgeliebten Förmchen und dem Supersand seine Winterkuchen backen.

Die Konsistenz des Sandes ist sehr fein und damit angenehm zu greifen und in Förmchen zu pressen. Außerdem etwas klebriger als Sand, der aus der Spielplatzkiste kommt. Ein bisschen erinnert er dadurch an Knetmasse, allerdings weicher und mit feinen Körnern. Nass machen muss man ihn also nicht, um bessere „Klebeergebnisse“ zu erzielen, Sand matschen geht damit allerdings auch nicht. Aber das vermisst man als Eltern dabei ja auch nicht wirklich, vor allem, wenn die Matscherei zu Hause stattfinden soll… Positiv: Wie in der Produktinfo angekündigt, lässt sich der Sand wirklich aus jedem Teppich wieder entfernen (zusammenklauben und den Rest weg saugen).

So ganz hundertprozentig ist das Sandfeeling also nicht – außerdem ist das Gemisch aus Kalkstein und Sand fast blütenrein weiß. Die weiße Farbe hat sich bei unserem Test-Sandkuchen backen auch nicht geändert. Aus Sicherheitsgründen hat der Supersand außerdem den Vermerk ab vier Jahre – klar, vorher essen die Kleinen den Sand auch einmal gerne. Nun ja, auch später hat das Material ja nichts von seiner Faszination zum Bauen und Kneten verloren.

Fazit: Zum Überbrücken der sandkastenlosen Winterzeit erst einmal gut geeignet – genauso wie Indoor-Spielplätze und andere Drinnen-Spielen-Aktivitäten. Und jedes Jahr wird ja glücklicherweise bald wieder Frühjahr…

Ein kindgerechtes Tablet: Clempad von Clementoni

„Ein eigenes Tablet“ jauchzte der Nachwuchs, als das Paket mit dem Clempad plus ab sechs Jahre bei uns eintraf. Vor lauter Aufregung wurde das Gerät auch gleich fallen gelassen. Und schon war der erste Grund für ein eigenes Kindertablet gefunden: Mit extra gepolsterten Kanten ist dieses ziemlich robust und hält mehr aus, als die erwachsene Variante der großen Markenhersteller.

Schnell hatten wir für die Kinder eigene Profile angelegt, die ihnen ihren Bereich zuweisen. Mit eigenem Zugang, Kinderpasswort und einer vereinfachten Bildsprache, damit sich die Computeranfänger zurechtfinden. Will der vorwitzige Nachwuchs aus reiner Neugierde in den Bereich der „Großen“ wechseln, ist das nicht möglich. Denn die haben einen eigenes Erwachsenen-Passwort. Mit diesem können sie den Zugang für die Kinder verwalten oder das Tablet selbst nutzen, um im Internet zu surfen – so wie bei einem vollwertigen Android-Tablet. Auch die Kinder surfen auf ihrem Clempad Tablet – aber nur auf voreingestellten Seiten, die wir als Eltern ganz nach Wunsch erweitern können. Also: Sicheres Surfen im Internet für die Kinder und ein sehr beruhigendes Gefühl für uns Erwachsene.Clempad2

Das Allerwichtigste – so ist es bei uns – ist aber das Spielen mit dem Tablet. Und da gibt es bereits voreingestellte Lern-Apps mit Spielen: Vom intelligenten Puzzlen über Wiedererkennungsspiele bis zur Geschichte, die vorgelesen wird oder der kleine User selber lesen kann. Das war toll zum Lesen üben, denn beim dritten Mal ging es schon viel besser! Beim „Mathe-Rennen“, ein anderes Beispiel, lösen die Kinder „ganz nebenbei“ Rechenaufgaben und wiederholen das Einmaleins.

Für die Kids sind es Spiele, aber ohne es zu merken, lernten sie etwas dabei. Deshalb sind die Lern-Apps aufgeteilt in Lernbereiche wie Kommunikation und Sprache, Kenntnis der Welt oder Logik. Wenn ich zum Beispiel wissen will, wie viele Herausforderungen mein Sprössling im Lernbereich Logik gemeistert hat, kann ich in meinem Elternbereich einfach einmal nachschauen. Dazu muss ich nicht einmal an das Kindertablet. Über mein eigenes Smartphone kann ich – genauso wie über das Tablet direkt – Einstellungen vornehmen und den Kinderbereich kontrollieren.

Im Kinderbereich können die Sprösslinge außerdem Musik hören, Videos aufnehmen und Fotos machen – wie die Großen! Wenn die Kids bei den ersten Schritten Hilfe benötigten, waren natürlich wir Erwachsene da und zeigten ihnen, wie sie es machen sollen oder spielten eine Runde mit. Wie schön, dass auch ein Computer zur Kommunikation Kind/Eltern beitragen kann und sie gemeinsam diese Welt entdecken können.

Übrigens: Wenn emsige kleine User die Zeit an ihrem Tablet vergessen (und auch die Mama gerade mit dem Kopf woanders ist) dann gibt es die Zeitbegrenzung, die Eltern für jedes Kind und jeden Tag einzeln einstellen können. Wollen die Kinder außerhalb dieses Zeitraumes an das Tablet – zum Beispiel abends, wenn die Eltern vielleicht abgelenkt sind – dann können sie sich nicht in ihren Bereich einloggen. Es beruhigt einen als Mutter doch sehr muss ich sagen, wenn die Medien-Nutzung der zeitlichen Elternkontrolle unterworfen ist.

Das Clempad gibt es übrigens auch schon in einer anderen Version für Kinder ab drei Jahre („Mein erstes Clempad„). Mehr dazu unter Kindertablets.

Blog Marketing Blog-Marketing ad by hallimash
 

Weihnachtskugeln basteln

Kugeln für den Weihnachtsbaum – kreativ und bunt! Basteln mit Kindern ist gerade zu Weihnachten eine schöne Sache. Kompliziert soll es aber nicht sein, damit die Kleinen auch mitbasteln können. Hier eine tolle Idee aus einem Weihnachts-Bastel-Buch des Ravensburger Verlages (Rezension hier) .

Bastelanleitung Weihnachtsbaumkugeln

Sie brauchen:

  • Einfarbige WeihnachtsbaumkugelnWeihnachtsbasteln3

 

 

Nach Lust und Laune:

  • Bastel-Leim
  • Glitzerpulver – oder Kunstschnee
  • Strasssteine oder Pailetten
  • buntes Klebeband
  • Spitzenstoff oder Tortenbodendeckchen
  • Wolle

Für marmorierte Weihnachtskugeln:

  • ein altes großes Glas
  • Wasser
  • Nagellack

Weihnachtskugeln basteln – so geht’s:

Die einfarbigen Weihnachtskugeln mit den Bastelzutaten oben nach Geschmack verzieren und bekleben: Mit Pailletten, Glitzerpulver, Spitzenstoff oder buntem Klebeband. Die Kugeln mit den Wollfäden kreuz und quer umwickeln. Toll ist der Effekt mit den marmorierten Weihnachtskugeln, z.B. aus Glas: Ein altes Glas (z.B. Marmeladen- oder Gurkenglas) zur Hälfte mit Wasser füllen. Ein paar Tropfen Nagellack dazu und hinein mit einer Kugel. Herausziehen, ein paar Minuten trocknen lassen und fertig ist die ganz individuelle Weihnachtskugel!

Zusätzliche Tipps für diese Bastel-Idee und mehr über das Bastelbuch: Tolle neue Bastelideen für Weihnachten, Marlies Schiller, Ravensburger Buchverlag Otto Maier GmbH, Ravensburg, 2014.

 

Weihnachtsbasteln ohne Stress

Mal wieder Lust auf Weihnachtsbasteleien? Aber keine Lust auf komplizierte Bastelanleitungen bei denen am Ende nichts Schönes herauskommt? Dann ist das neue Bastelbuch von Ravensburger genau das Richtige. Marlies Schiller stellt auf 90 Seiten mehr als 30 Bastelideen zu Weihnachten vor.

Da sind recht schnelle Dinge dabei wie die Tannenbäume aus Papier, die mit einem Holzspieß auf einem Apfel sitzen. Es sind süße Dinge zum Backen dabei und schöne Geschenk Ideen. Für jede Bastelei gibt es einen gut sichtbaren „Das brauche ich“ Kasten, so dass man auch wirklich alles Notwendige da hat, wenn es los gehen soll.

Wir haben das Herstellen von einmaligen Weihnachtskugeln für Sie getestet: Hier die Anleitung

Zunächst mal: die Idee ist toll, die Vorschläge funktionieren und sind nicht zu kompliziert. Ein paar Extra Tipps haben wir für Sie aber doch noch:
1) Bastel-Leim hört sich an wie etwas ganz Besonderes aus dem Bastellfachgeschäft. Auf Nachfrage sagte man uns dort aber, dass es einfacher Tapetenkleister aus dem Baumarkt genauso tut.

2) Bevor man loslegt, sollte man sich eine Vorrichtung basteln, an der man die fertigen Kugeln zum Trocknen aufhängen kann.

3) Die Wollkugeln sehen toll aus und sind wirklich einfach, auch schon unter 8 Jahren.

4) Die marmorierten Glaskugeln sind etwas komplizierter. Wenn man Nagellack in ein Wasserglas tut und dann die Kugel hinein taucht, dann hängt der Nagellacktropfen unten an der Kugel. Auch das sieht schön aus, um aber an mehr Stellen der Kugel Farbe zu bekommen muss man etwas mehr rumprobieren. Das Glas sollte groß genug sein, dass man die Kugel darin wenden kann und auch während die Kugel im Wasser ist, noch Nagellack hinzufügen kann. Mehrere Farben mischen ist auch toll.

Weihnachtsbasteln15) Beim Bekleben der Kugeln sollte man immer bedenken, dass die Kugeln ja hängen und man eher von unten darauf schaut, als von oben.

6) Ganz einfach und wirklich super aussehend ist das Bestreuen mit Glitzerstaub. Entweder man streut den Glitzerstaub auf die mit Kleister bepinselte Kugel oder man streut den Glitzerstaub auf eine Unterlage und rollt die eingekleisterte Kugel hindurch.

Die Kugeln kann man super selber aufhängen, oder auch ganz toll verschenken.
Viel Spaß beim Basteln.

Tolle neue Bastelideen für Weihnachten, Marlies Schiller, Ravensburger Buchverlag Otto Maier GmbH, Ravensburg, 2014, ISBN 978-3-473-55304-4, empfohlen für Kinder ab 8 (12,99 Euro).

Ideen für Adventskalender

Es ist eine so schöne Sitte – jeden Tag ein Türchen vom Adventskalender öffnen und dann ist ENDLICH Weihnachten. (das kommt bekanntlich jedes Jahr zu früh)

Für Kinder toll, für Eltern manchmal schwierig oder auch teuer: Adventskalender oder auch Weihnachtskalender gibt es mittlerweile in allen Formen und auch Preisklassen. Da kann man jeden Tag ein Buch, eine Spielfigur auspacken oder – für die Erwachsene – jeden Tag eine Dose Bier oder einen anderen Tee trinken. Na wem’s gefällt…

Wer sich dem Kaufrausch nicht schon vor Weihnachten hingeben will, und vielleicht die ganze Familie einbeziehen möchte – bei dem ist Kreativität gefragt. Und es gibt viele schöne Ideen, ganz individuelle und schöne Adventskalender selber zu machen oder mit Fantasie zu befüllen:

 

 

Familothek- Kalender als kostenlose Vorlage

Komplett individuell, kostenlos und für jedes Kind schön, unsere erste Idee: Ein Kalender mit Gutscheinen, Ideen für gemeinsame Unternehmungen als Adventskalender. Schön ist auch die Idee, jeden Tag eine Anerkennung, ein Lob, ein „Das machst Du prima” oder ähnliches zu verschenken. Als Vorlage haben wir einen Familothek-Kalender gebastelt – zum Füllen mit vielen guten Gedanken! Schenken kann man alles Mögliche: Vorlesezeit, sich aussuchen dürfen, was es zum Mittagessen gibt oder einmal Kuchen backen mit Mama, Kinderkino am Abend (mit DVD und selbstgemachtem Popcorn)…..

Hier noch ein Link zu mehr Geschenk-Ideen http://lebelieberbunt.de/24-ueberwiegend-kostenlose-adventskalenderfuellungen-fuer-kinder/

Es gibt eine Vorlage zum Ausdrucken für Kinder und eine für den Partner.

 

Ein Kalender für die ganze Familie

Juchhu – 24 kann man durch drei, durch vier, mit einem Zusatzgeschenk zum 25.12. auch durch fünf teilen oder gleich Oma und Opa einbeziehen, durch 6 geht nämlich auch. Ein Familienadventskalender, bei dem jeden Tag ein anderes Familienmitglied ein kleines Präsent bekommt, hat viele Vorteile. Schließlich muss niemand gleich 24 oder auch 48 Geschenke kaufen und einpacken. Es bekommt jeder einmal etwas geschenkt und natürlich kann es auch nicht nur einen einzigen Schenker geben. Lerneffekt für den Nachwuchs, vor allem bei Einzelkindern: Der oder die Jüngste der Familie lernt, dass andere gleichberechtigt „dran“ sind.

Adventsgeschenke verstecken

Ein bisschen Ostern vor Weihnachten: Wenn man das Adventsgeschenk versteckt, haben alle noch mehr Spaß daran. Schön ist es auch, wenn einzelne Geschenke am Ende ein großes Ganzes ergeben: Vielleicht die Legoteile für ein Fahrzeug, die neue Malausrüstung oder die Murmelbahn.

 

Beim Kinderflohmarkt schon an den Adventskalender denken

…denn dort gibt es eine Vielzahl kleiner „Unsinnigkeiten“, die, man weiß es ja, Kindern Freude machen: Der fünfzigste bunte Flummi, das Glitzerarmband, noch ein Puzzle und, und, und. Es kostet nicht viel und macht allen Spaß!

Noch mehr Ideen? Nutzen Sie unsere Kommentarfunktion, andere Ideen-Suchende werden es danken!

Foto: Andrea Schaufler

 

Wenn es zeitlich einfach nicht reicht, oder es doch noch zusätzlich etwas sein soll: Kommerzielle Ideen für Adventskalender

         

 

Rotavirus-Infektion – gefährlich für Kleine

Der Himmel weiß, wo sich die Kleinen so eine Infektion holen! Brechdurchfall ist gerade bei kleineren Kindern sehr verbreitet. Häufig sind sogenannte Rotaviren die Übeltäter. Sie verbreiten sich leicht in der Kita, durch Geschwister oder wenn die Kinder alles in den Mund stecken.

Und schon ist der Brechdurchfall da. Die Folgen sind für alle meist nicht so lustig: Die Kleinen behalten einfach nichts mehr bei sich. Das ist nicht nur unangenehm und mit erhöhtem Putz- und Wickelaufwand verbunden. Die Kleinen leiden – und jeder kann sich nur allzu leicht vorstellen, wie schlecht sich der eigene Nachwuchs jetzt fühlen muss, schließlich kennen wir alle solche unangenehmen Infekte.

Vor allem müssen Eltern wirklich aufpassen, dass die Kleinen nicht austrocknen – denn das kann lebensgefährlich werden. Bei kleinen Kindern bis zu einem Jahr kann eine Austrocknung sehr schnell gehen, schließlich verlieren die Kleinen in kurzer Zeit viel Flüssigkeit – sowohl durch Erbrechen als auch durch den Durchfall.

Wer sich nicht sicher ist, fährt lieber einmal mehr mit dem Kind ins Krankenhaus oder zum Arzt. Im Zweifel kommt das Kleine dort direkt an einen Tropf, um den Flüssigkeitshaushalt so schnell wie möglich wieder auszugelichen Erste Warnzeichen für eine Austrocknung sind: weniger Urin in der Windel, Schlappheit und trockene Lippen.

Seit dem Sommer 2013 empfiehlt die Ständige Impfkommission eine Schluckimpfung, die gegen Rotaviren immunisiert. Und zwar bereits ab der sechsten Lebenswoche, damit eine komplette Immunisierung schon erreicht ist, wenn es mit der Entdeckerlust der Kleinen losgeht. Die Impfung wird in einer Serie von 2 oder drei Impfdosen (je nach verwendetem Impfstoff) verabreicht und sollte bis zur 24. beziehungsweise 32. Lebenswoche abgeschlossen sein. Die Kosten für diese Impfung übernimmt die Krankenkasse und es ist möglich, die Impfung zum Beispiel im Rahmen der Sechsfach-Impfung einfach „dran-zu-hängen“.

Zu dem Thema hier auch noch ein Video. Die Einbindung wird unterstützt von GlaxoSmithKline:

 

 

Alternativen zu Indoor-Spielplätzen

kinderspass im Kinderland

Sie sind laut, sie sind teuer und die Kinder lieben sie – Indoor-Spielplätze. Kaum ein Elternteil, das nicht wenigstens einmal Sohn oder Tochter aus der riesigen Halle mit ohrenbetäubendem Krach vom Kindergeburtstag abgeholt hat – mit leuchtenden Augen natürlich und so richtig ausgetobt. Und sicher, wenn die Matschsaison startet, weiß so mancher nicht, wie er dem Nachwuchs täglich genügend Auslauf bieten kann. Gibt es eigentlich Alternativen? Aber ja!

Winterspielplätze

Für Eltern von kleinen Kindern eine wirkliche Alternative: Kirchengemeinden oder andere gemeinnützige Organisationen statten ihre Räume an ein paar Tagen die Woche mit Kleinkinderspielzeug aus und lassen die Kleinen dort zu festgelegten Uhrzeiten und meist gegen eine Spende toben und krabbeln. Da gibt es das Bällebad, die Balanciermeile oder den Drehkreisel – alles kleinkindgerecht und sehr viel entspannter als im Kleinkindbereich eines Indoor-Spielplatzes. Einziger Nachteil, aber verständlich: Ältere Kinder, ab 4 Jahre oder ab Schulalter haben keinen Zutritt. Das gilt dann auch für ältere Geschwister.

Alternative Indoorhallen

Nicht hundertpotzentig kommerziell, und für die Kinder auch der Hit – öffentlich geförderte Hallen, zu finden eher in größeren Städten. Sie haben ein paar „Indoor-Highlights“ – zum Beispiel eine lange Rutsche oder eine Kletterwand. Sie haben viel Platz, aber nicht den ganzen Indoor-Karussell-Klimbim. Das bedeutet natürlich, dass der Eintrittspreis dementsprechend geringer ist – wie schön! Außerdem kommen die Kurzen etwas kreativer zu ihrem Auslauf und setzten sich nicht einfach bloß in ein Elektroauto.

Kinderland

Na klar, wir wissen auch, dass Möbelhäuser und Gartencenter ihre aufwendigen Kinderspiellandschaften nur deshalb angelegt haben, um deren Eltern als Kunden zu gewinnen. Wenn man aber nicht einmal einen Balkon hat und sowieso schon zu viele Möbel?? Dann schickt man sein Kind trotzdem ein paar Stunden in die kostenlose Kletterwelt des Gartencenters und kauft einen Blumentopf (wenn man ihn braucht). Schließlich wollen die Macher ihre Kinderwelten auch bevölkert haben, so ganz leer traut sich dann vielleicht nicht einmal ein potenzielles Kundenkind herein. Na also – Win-win-Situation! Da immer mehr davon aus dem Boden schießen, lohnt eine Recherche, was gerade in der Nähe aufgemacht hat.

 

 

Foto: Ikea

 

Wasserspiel-Ideen

Hier ein paar Wasserspiel-Ideen für alle Leser, die weder auf Pinterest unterwegs sind, noch gerne englisch lesen. Auf Pinterest tummeln sich nämlich amerikanische Supermoms, die zum Teil ihre Kinder zu Hause unterrichten und auf gute Ideen für Kinder jeden Alters angewiesen sind.

Manche dieser Ideen sind wirklich sehr amerikanisch – oder käme in Europa jemand auf die Idee, den Inhalt von Leuchtstäben in Seifenblasen-Flaschen zu mischen und sich dann an den leuchtenden Blasen zu erfreuen? Da stehen doch Warnhinweise drauf und das Zeug ist doch ganz sicher giftig!!! Und manche Wasserspiel-Ideen sind eher für große amerikanische Vorstadt-Gärten geeignet – nunja, die hat nun mal nicht jeder in der deutschen Großstadt….

Hier also eine  subjektive Auswahl von Wasserspielen – die Sie natürlich auch gerne im Original nachlesen dürfen:

Ich finde die Idee sehr nett, auch wenn man keine große Tiefkühltruhe besitzt – es geht auch eine Nummer kleiner:

Spielzeug-Eisblock

Frieren Sie in einen möglichst großen Eisblock kleine Spielzeuge, Playmobilfiguren, Plastikautos, -häuser und anderes ein. Zum Beispiel eine kleine Wanne mit Wasser füllen, Spielzeug rein und ab in die Gefriertruhe. Wenn alles gefroren ist das Ganze im Garten/auf dem Balkon/ auf der Grünfläche vor der Tür stürzen. Jetzt kann der Nachwuchs versuchen, die kleinen Spielsachen mit einem ungefährlichen Werkzeug „auszupacken“, Salz darauf streuen, hämmern, löffeln… oder nur zusehen, wie es schmilzt. Wenn die eine Ecke noch zu hart ist, wird der Lerneffekt eine halbe Stunde später eintreten, wenn die Masse auf einmal angetaut ist! Das Spiel ist eine nasse und kühle Angelegenheit – also perfekt geeignet für Tage über 30 Grad!
http://www.funathomewithkids.com/2014/05/rainbow-ice-tower-excavation.html

Wer keinen Pool im Garten hat, kann dieses Spiel auch im Planschbecken machen, vielleicht sogar in der heimischen Badewanne?

Wasser-Scrabble

Das ist für Vorschulkinder und Kinder , die gerade lesen lernen: Beschreiben Sie flache Haushaltsschwämme mit wasserfestem Stift und verteilen Sie sie im Wasser. Auf die Schwämme kommen Buchstaben oder auch Zahlen,. Das ist die Grundlage für alle möglichen Spiele je nach Alter und Buchstabenwissen: Wer kann als erstes das I entdecken? Oder welche Buchstaben brauche ich für das Wort EIS? Oder für meinen Namen? Ähnlich geht das mit Zahlen. Das wird sicher nass und plantschig – also genau das Richtige, wenn es heiß ist!
http://www.toddlerapproved.com/2012/05/swimming-pool-scrabble.html

 

Ebenfalls für Tage, an denen es richtig nass werden kann:

Wasserpumpe für die Ballonschlacht

Wasserballonschlacht kennt man hierzulande ja auch. Eine gute Idee ist, einen alten Flüssigseifenspender als „Wasserpumpe“ zum Füllen der Ballons zu verwenden: Den Spender mit Wasser füllen, auf das nächste Freigelände mitnehmen und die Wasserballons dort direkt über die Minipumpe stülpen. Je nach Größe des Spenders ist die Schlacht dann praktischerweise zeitlich begrenzt.

Noch einmal etwas für Wasserspiele draußen. Es ist etwas Gebastel dabei, aber wem es Spaß macht…

Wasserwand zum Spielen

An einem Zaun mit Kabelbindern verschiedene Teile für eine „Wasserbahn“ befestigen. Gut sind Reste von Spiral-Kabelschläuche oder Plastikflaschen ohne Boden. Verschieden große Eimer ebenfalls an den Zaun binden – da fließt dann das Wasser hinein und kann in die nächste Bahn weiter gekippt werden. Die Bilder der amerikanischen Seite mit dem schönen Namen „Fun a day“ sprechen für sich: http://fun-a-day.com/portable-water-walls/

Haben Sie noch mehr Ideen für nasses Spiele draußen? Alle Leser freuen sich über Tipps!

Foto: Bundesarchiv Bild 183-2004-0512-508 / CC-BY-SA

Wasserspiel-Ideen zum Kaufen gibt es natürlich auch:

Sicherheit am Badesee

Der Sommer kommt – und mit ihm die Badefreuden. Das Baden in öffentlichen Gewässern ist aber nicht ungefährlich – allein 2013 ertranken in Deutschland 446 Menschen. Worauf sollten Eltern beim Aufenthalt im Badesee achten? Hier ein paar Tipps

Wie gut kann der Nachwuchs im Badesee schwimmen?

47 Prozent der 5- und 6-Jährigen können gar nicht schwimmen, bei den 7- und 8-Jährigen sind es noch immer rund ein Viertel. Das ergab eine im Auftrag von der ERGO Versicherungsgruppe durchgeführte repräsentative Umfrage von Ipsos*.

Und wie ist das mit Ihrem Kind? Am besten Sie machen beim ersten Schwimmbad– oder Seebesuch des Jahres einen kleinen Schwimm-Test. Denn gerade am Anfang der Saison haben die Kids erst einmal alles vergessen, wenn sie nicht gerade wöchentlich Schwimmunterricht im Winter hatten. Außerdem ist so ein Badesee immer noch einmal etwas anderes als ein Schwimmbecken. Und die Kraft in den Armen muss sich für die nächste Saison vielleicht auch erst noch entwickeln.

Zur Sicherheit: Gefahrenquellen abchecken

So ein Badesee sieht auf der Oberfläche aus recht gleich aus, so wie ein Schwimmbecken auch – aber Vorsicht: Unter der Wasseroberfläche können sich tiefe oder zu flache Stellen verbergen. Und natürlich Äste oder spitze Steine in die Höhe ragen. Das Beste ist deshalb eine Art „Begehung im Wasser“ gemeinsam mit den Kindern, wenn alle am See angekommen sind. So wissen Sie und Ihr Kind, wo man besser nicht schwimmen oder gar springen sollte.

Bewachte Seen aufsuchen

Ähnlich wie bei einem Aufenthalt mit Familie am Meer sollten Sie mit Kindern sowieso nur von Rettungsschwimmern bewachte Seen zum Baden aufsuchen – das beruhigt einfach mehr, auch wenn Sie mit (fast) sicheren Schwimmern unterwegs sein sollten. Besondere Vorsicht ist bei Seen mit Schifffahrt geboten: Die Boote sehen einzelne Schwimmer meist nicht und man sollte nicht den Sog eines Schiffes unterschätzen. Davon also unbedingt fernhalten!

Baderegeln beachten

Vielleicht hat ihr Kind sie schon in der Schule behandelt, dann weiß es vieles „besser“: Die allgemeinen Baderegeln gelten natürlich auch am Badesee und auch dann, wenn es sonst keiner kontrolliert. Regeln wie dass man mit vollem Magen oder erhitzt nicht ins Wasser gehen soll oder bei Gewitter ein Gewässer sofort verlassen muss, sind gerade dann wichtig, wenn sie kein Bademeister durch den Lautsprecher sagt. Rücksicht auf andere und sich nicht selbst überschätzen sind weitere Regeln, die alle am Badesee befolgen sollten – und die Eltern als Vorbild natürlich ganz besonders!

Schauen, schauen, schauen

Ja, am sichersten ist es, wenn man keine Sekunde den Blick vom badenden Kind wendet. Wie entspannt Eltern am Badesee sein dürfen, hat viel mit dem Alter des Kindes zu tun und wie sicher es im Wasser ist (siehe oben). Die allersicherste Methode ist, mit dem Kind zusammen ins Wasser zu gehen – und dann haben alle zusammen hoffentlich eine Menge Spaß im Nass bei heißem Wetter. Und darum geht es doch!

 

Foto- und Infoquelle: ERGO Versicherungsgruppe, *Quelle: Ipsos i:Omnibus™

ADAC Postbus Busreisen mit Entertainment-Programm für alle

Haben Sie aktuell eine Busreise mit Fernbus und Familie angedacht? Das Angebot der Fernbusse in Deutschland ist ja recht neu. Auch wer mit Kindern unterwegs ist, sollte zumindest einmal checken, ob sich die Fahrt mit dem Bus für die eigene Pläne lohnt und praktisch ist (Entscheidungshilfen dazu hier). Für Kids und Eltern hilft da vielleicht noch eine weitere Info: Im ADAC Postbus können sich große und kleine Reisende mit einem Entertainment-Programm auf dem eigenen Handy oder Tablet die Reisezeit vertreiben. Im sogenannten Media Center laden sich große und kleine Reisende auf der Busfahrt Filme, Hörbücher und Musikangebote einfach aufs Smartphone oder iPad herunter. Das kostet nichts extra, da alle Postbusse über kostenloses W-Lan verfügen. So ist der Nachwuchs auf der Fahrt beschäftigt und fühlt sich fast wie im Flugzeug mit Bordprogramm. Was gibt es zu sehen? Ein aktuell wechselndes Programm: Für die Kids zum Beispiel den Film Toy Story III, Die Monster Uni oder für Kleinere Happy Feet II. Für Mama ist dann hoffentlich Entspannung und Sitzkomfort genießen angesagt: Vielleicht mit Männerherzen II oder Two and a Half Men vor den Augen? Gerade gibt es außerdem Eat Pray Love mit Julia Roberts in der Hauptrolle. Oder die Erwachsenen amüsieren sich mit Hörbuchern wie zum Beispiel Hape Kerkelings „Ich bin dann mal weg“ auf den Ohren. Jugendliche können übers eigene Handy Musik beispielsweise von Pink, David Guetta oder Frida Gold hören. Was ist bei der geplanten nächsten Busfahrt gerade im Programm? Aktuelle Infos dazu: Programminfos Mediacenter

Screenshot-ha-ad1

Der ADAC Postbus, eine Kooperation zwischen dem ADAC und der Deutschen Post, fährt deutschlandweit viele große Städte an. Und dies auf so frequentierten Strecken wie Berlin-Hamburg, Berlin-Frankfurt, Dresden-Berlin, Leizig-Berlin oder München-Berlin. Am besten bei der Planung einer Reise das eigene Ziel noch einmal im Internet nachsehen, denn der Streckenausbau ist im Gang und neue Ziele kommen immer wieder dazu. Tickets gibt es natürlich übers Internet. Wer das nicht möchte, kann Bustickets auch bei ADAC Filialen oder Postfilialen für seine nächste Testfahrt kaufen. Fazit: Schön dass sich andere Menschen immer wieder neue Dinge ausdenken, um uns das Reisen mit Kindern und Kegeln angenehmer und die Reise-Entscheidung flexibler zu machen!
Blog Marketing Blog-Marketing ad by hallimash