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Vorlagen Schreibpapiere Oriolus

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Vorlagen Schreibpapiere Oriolus

 

Nachtrag am 10.10.2012

Hier können Sie auch ein Notenblatt für Anfänger mit breiten Zeilen herunter laden.

Haben Sie Schwangerschaftsübelkeit? Dann geht es Ihrem Baby gut!

Kaum eine andere Schwangerschaftsbeschwerde ist so lästig und verbreitet wie die Schwangerschaftsübelkeit. Schwacher Trost für die Betroffenen: Es ist ein gutes Zeichen für eine stabile Schwangerschaft. Natürlich muss aber keiner leiden, denn es gibt Abhilfe.

Einer der peinlichsten Augenblicke meines Lebens? Ich saß um 6 Uhr morgens als einzige Frau in einem Business-Flieger von Kiel nach München, mein Chef saß neben mir. Die freudige Gewissheit meiner noch sehr jungen Schwangerschaft behielt ich noch für mich. Als sich die kleine Propellermaschine in die Luft abhob, war es aber auch das Einzige, was ich für mich behalten konnte. Ich musste schnell vom Spuckbeutel Gebrauch machen.

Als in den nächsten Tagen ich immer wieder Besprechungen unterbrechen musste und schnell auf die Toilette rannte, war dann auch allen anderen klar, was mit mir los war.

Verbreitetes Problem

Zirka 75 Prozent der werdenden Mütter haben mehr oder weniger unter Unwohlsein zu leiden. Es gibt die unterschiedlichsten Ausprägungen: Manchen Schwangeren ist es nur am Morgen schlecht. Andere müssen sich auch tagsüber übergeben und sogar nachts dafür aufstehen.

Die Dauer der Beschwerden kann auch unterschiedlich sein: Bei manchen Frauen ist nach wenigen Wochen alles vorbei, sie fühlen sich plötzlich wieder wohl und könnten den ganzen Kühlschrankinhalt auf einmal futtern. Bei anderen wechseln sich bessere und schlechtere Tage für einen längeren Zeitraum ab. In den meisten Fällen klingen die Symptome etwa am Ende des dritten Monats ab. Einzelne „Episoden“ sind aber auch bis zum 6. Monat normal. Nur knapp 2 Prozent der Schwangeren leiden unter einer so ausgeprägten Form des Schwangerschaftserbrechens, dass sie stationär behandelt und sogar künstlich ernährt werden müssen.

Ein Relikt aus früheren Zeiten

Evolutionsbiologisch betrachtet macht Übelkeit in der Schwangerschaft durchaus Sinn. Frau wusste dann mit Sicherheit, dass sie schwanger war und mied automatisch alle potenziell gefährlichen Lebensmittel, die einen starken Geruch abgeben: Alkohol, Nikotin, Kaffee. Unter anderen hygienischen Verhältnissen als heute waren auch Lebensmittel wie Fleisch, Eier, Geflügel und Fisch potenzielle Träger von Bakterien wie Listeriose und Salmonellen, die eine Schwangerschaft gefährden können.

In der Tat: Frau lernt schnell, den seltsamen Zustand wieder zu erkennen. Bei meiner zweiten Schwangerschaft brauchte ich keinen Test aus der Apotheke. Ich machte morgens unsere Spülmaschine auf, roch und wusste Bescheid. Zwei Tage später bestätigte die Ärztin meine Selbstdiagnose.

Beruhigende Erkenntnisse

Noch bis vor wenigen Jahrzehnten glaubten viele Ärzte, dass die Gebärmutter auf den Magen drücken würde und so mechanisch die Übelkeit verursacht. Das ist zu Beginn der Schwangerschaft, wenn die Gebärmutter noch klein ist, ziemlich unlogisch. Heute ist stattdessen der Zusammenhang zwischen dem Schwangerschaftshormon HCG und dem Unwohlsein bewiesen: Die Frauen, die ausgeprägte Beschwerden haben, haben meist auch einen besonders hohen HCG-Spiegel im Blut. Die Menge dieses Hormons ist zwischen der achten und der zwölften Woche auf dem Höhepunkt. Danach sinkt der Spiegel meistens und damit bessern sich bei den meisten Frauen die Symptome.

Auch wissenschaftlich belegt ist der Zusammenhang zwischen hohem HCG-Spiegel und niedrigem Fehlgeburtsrisiko. Frauen, die ausgeprägte Übelkeitsbeschwerden im ersten Drittel der Schwangerschaft hatten, erlitten seltener einer Fehlgeburt.

Also alles bestens?

Soll also Frau brav alles ertragen? Oder im Umkehrschluss: Sollten 25 Prozent der Frauen, denen es im ersten Drittel der Schwangerschaft blendend geht, sich über die Stabilität ihres Zustands Sorgen machen?

Nicht wirklich! Jede Frau reagiert unterschiedlich. Die Risiken einer Schwangerschaft sind immer individuell zu betrachten und haben mit Statistiken nicht direkt etwas zu tun.Wenn Sie nicht betroffen sind, freuen sich darüber und genießen Sie die Zeit.

Die Empfindlichkeit gegenüber dem HCG-Hormon ist unter anderem vererbbar. Wenn in Ihrer Familie (wie in meiner) noch heute über die Schwangerschaftsübelkeit Ihrer Mutter oder Großmutter gesprochen wird, sollten Sie auch aufpassen. Denn wenn es Frau häufig schlecht wird, verliert sie schnell an Flüssigkeit und kann relativ schnell austrocknen.

Was tun?

Wenn Sie schon kein Essen vertragen, trinken Sie viel! Wasser oder Schorlen. Manche Frauen vertragen Milch oder Orangensaft. Gute Alternativen sind wasserhaltige Früchte wie Melonen, Birnen oder Trauben. Gerne können Sie auch an einer Zitronenscheibe lutschen. Das dämmt in der Regel die Übelkeit ein.

Diese Tipps dämmen die Übelkeit ein:

  • Noch vor dem Aufstehen, einen Keks, Kräcker oder trockenes Brot essen. Das erhöht den Blutzuckerspiegel, der morgens immer besonders niedrig ist und die Übelkeit verstärkt.
  • Im Laufe des Tages immer wieder eine Kleinigkeit essen: Zwieback, trockene Früchte, rohe Haferflocken, eine Banane. Wenn der Magen immer beschäftigt ist, wird es Ihnen nicht so schnell schlecht.
  • Genug ausruhen und viel an der frischen Luft bewegen.
  • Frische Düfte wie Zitrone oder Orange vertreiben das Unwohlsein.
  • Ingwer (als Gewürz, Tee oder Tablette) vertreibt die Übelkeit und regt die Verdauung an.
  • Probieren Sie ein Armband gegen die Reisekrankheit (gibt es in der Apotheke). Es wirkt über den Akupressurpunkt am Handgelenk und kann schnell helfen.
  • Homöopathisch hilft Nux Vomica.
  • Gute Kräutertees gegen das Unwohlsein sind Melisse, Pfefferminze, Himbeerblätter, Kamille oder Hopfen.

Sollten Sie dennoch in Ihrem Alltag zu stark beeinträchtigt sein, zögern Sie nicht, Ihren Arzt und Ihre Hebamme aufzusuchen. Viele Hebammen haben eine entsprechende Akupunktur-Ausbildung und während der Schwangerschaft übernehmen viele Kassen die Akupunkturkosten. Der Arzt kann eine Therapie auf Vitamin B6-Basis (Pyridoxin) verschreiben, die unbedenklich für das Baby ist, und in den meisten Fällen wirksam ist.Wichtig: Obwohl man die Vitamin auch ohne Rezept kaufen kann, sollte man immer vorher den Arzt fragen

Weitere mögliche Therapien gegen Hyperemesis (so heißt das extremem Schwangerschaftserbrechen im Fachjargon), die auf jeden Fall eine ärztliche Rücksprache und enge Aufsicht bedürfen: Therapien, die auf Antihistamine, Phenothiazine oder Corticosteroide basieren.

Mehr zum Thema Schwanger fliegen bei Familothek: Mit Babybauch über den Wolken.

Hier bekommen Sie manche Hilfsmittel:

   

Bildquelle: aboutpixel.de / Junge Frau – Übelkeit © Benjamin Thorn

Wie viel Zucker ist in…?

Zuckertabelle

Wieviel Zucker ist genau in ausgewählten Süßigkeiten? Die Familothek-Zuckertabelle:

Name des Produkts Inhalt Gesamtzuckergehalt,
Gramm je Portion
Anzahl
Zucker-Würfel
Ehrmann Früchtetraum 125g 21,9 7
Fruchtzwerge 50g 7,6 3
Fruchtzwerge – weniger süß 50g 6,4 2
Zott Monte Schokomahlzeit 62,5g 9,9 3
Jogurt mit Frucht, 3,3%Fett 150g 17,6 6
Müllermilch 500ml 65,5 22
Milch 1,5% 1 Glas (200ml) 10 3
Milch 3,5% 1 Glas (200ml) 10 3
Milchschnitte 28g 4,8 2
Kinder Maxi King 35g 9,5 3
Kinder Pingui 31g 6,5 2
Nesquik-Snack 26g 8,5 3
Corny Müsli-Riegel 25g 7,3 2
Aldi Knusperone Müsli-Riegel 26g 5,8 2
Ferrero Duplo 18g 7,3 2
Ferrero Hanuta 20,8g 7,1 2
Ferrero Kinderschokolade 1 Riegel (12,5g) 4,8 2
Milky Way 25g 18 6
Mars 58g 40 13
Schokolade, Vollmilch 100g 54 18
Gummibärchen 100g 78 26
Nuss-Nougat Creme 400g 233 78
Nutella 400g 198,8 66
Ketchup (je Sorte unterschiedlich) 500g 120 40
Kellogs Cornflakes 500g 43 14
Kellogs Smacks 375g 183,8 61
Seitenbacher Müsli 750g 183 61
Dr. Oetker Vitalis Kusper Grains 375g 204 68
Getränke
Aldi Eistee Zitrone 1Glas (200ml) 16,4 6
Hohes C 1Glas (200ml) 15 5
Lidl Eistee Zitrone 1Glas (200ml) 14 5
Lipton Eistee Lemon 1 Glas (200ml) 14,3 5
Capri Sonne 1 Glas (200ml) 19,8 6,5
Apfelsaft 1 Glas (200ml) 21 7
Oragnensaft 1 Glas (200ml) 18 6
Multivitaminsaft 1 Glas (200ml) 24 8
Sauerkirschnektar 1 Glas (200ml) 28 9
Cola 1Dose (330ml) 35 12Pusteblumen_klein

Illegale Musiktauschbörsen: Wie „belehre“ ich mein Kind?

Der Bundesgerichtshof hat am 15.11. 2012 entschieden, dass Eltern nicht für illegales Filesharing ihres Kindes haftbar gemacht werden können.

Voraussetzung ist, dass die Eltern „das Kind „über das Verbot einer rechtswidrigen Teilnahme an Internettauschbörsen belehren.“ (Originaltext Urteil, mehr dazu in einer Pressemitteilung des Bundesgerichtshofes

Was ist Filesharing?

Das Teilen von Dateien über Online-Tauschbörsen gilt als Urheberrechtsverletzung. Bei Jugendlichen ist es besonders beliebt, da sie sich Musiktitel herunterladen können, ohne das Taschengeldbudget belasten zu müssen. Wir nennen hier mit Absicht keine Beispiele, um keine Recherchehilfe für Urheberrechtsverletzungen zu geben.

Im Fall, der vor dem BGH verhandelt wurde, versuchten Musikverlage von den Eltern eines Dreizehnjährigen Schadensersatz für die von ihm heruntergeladenen Dateien zu bekommen mit dem Argument, die Eltern hätten ihre Aufsichtspflicht verletzt.

Ständige Überwachung ist keine Pflicht

Der BGH urteilte, dass Eltern die Schäden des Sohnes nicht übernehmen müssten.“Eine Verpflichtung der Eltern, die Nutzung des Internet durch das Kind zu überwachen, den Computer des Kindes zu überprüfen oder dem Kind den Zugang zum Internet (teilweise) zu versperren, besteht grundsätzlich nicht.“

Aber: Auch wenn das Herunterladen nicht strafrechtlich verfolgt werden kann, kann sich der Nachwuchs unter unglücklichen Umständen mit der geteilten Datei einen Computervirus auf dem heimischen Rechner einfangen – die sind nämlich oft so gestrickt, dass sie Virenschutzprogramme umgehen können. Also besser, wenn der Jugendliche im Haus diese Börsen gar nicht nutzt!

Vorlage für ElternLegales Filesharing

Aber wie „belehrt“ man nun seine Kinder darüber, dass das Herunterladen von Songs aus dem Internet über Tauschbörsen nicht legal und gefährlich ist? Wir haben eine kleine Vorlage gestaltet, die den Jugendlichen das Thema näher bringt. Sie können diese hier kostenlos herunterladen und nutzen.

Wir sind keine Juristen und können nicht garantieren, ob das Lesen und Unterschreiben unserer Vorlage als Beweis für eine „Belehrung“ vor Gericht ausreicht. Trotzdem sollten die Kinder das Papier unterschreiben – dann fühlen sie sich mehr daran gebunden und merken, dass dies eine ernste Angelegenheit ist – denn das ist es.

 

 

 

Eine (elektronische) Maus im Haus

Zugegeben: Einen pädagogischen Anspruch hat dieser Geschenktipp definitiv nicht. Wer aber unter dem Weihnachtsbaum auch den Spaßfaktor nicht zu kurz kommen lassen möchte, der ist mit der Micro Mini Racer Mouse gut bedient.

Mit der kleinen ferngesteuerten Spielzeug-Maus lässt sich die Familienbescherung richtig lebendig gestalten: Zum Beispiel können die Kinder die Oma oder die Mama spaßhaft durch die Wohnung „jagen“. Der Papa spielt dann mit und versucht, die Maus einzufangen.

Falls es in Ihrer Familie eine Katze oder einen Hund gibt, erhöht sich der Spaßfaktor noch. Dann können das Christkind oder der Weihnachtsmann die Micro Mini Racer Mouse dem Haustier schenken. Eine sehr nette Beschäftigungstherapie in der kalten Jahreszeit für Tier und Kinder.

In unserer Familie sind wir leider Allergiker und können daher keinen pelzigen Mitbewohner aufnehmen. Unsere Kinder spielen deshalb gerne mit elektromechanischem Spielzeug, wie „Real Fur“ und Ähnliches. Die Racer Mouse ist da eine etwas lustigere Variante, die flott unterwegs ist.

Die Mouse funktioniert mit 2 AA Batterien (nicht enthalten). Nicht alle Sorten von wiederaufladbaren Akkus sind dafür geeignet. Daher immer die Betriebstüchtigkeit mit normalen Batterien vorher checken.

Im Lieferumfang sind die Maus und die Fernbedienung enthalten.
Wichtig: Die Maus muss am Anfang und nach einigen Minuten Fahrt immer wieder an der Fernsteuerung circa 45 Sekunden lang aufgeladen werden. Danach kann sie dann mehrere Minuten weiter munter fahren. Also, die Oma bekommt eine kurze Verschnaufpause, bevor sie sich wieder vor gespielter „Mäusepanik“ auf der Gästetoilette einsperrt.
        
Die Micro Mini Racer Mouse ist beim Online-Shop Soogoo.de erhältlich. Es gibt sie in zwei Versionen: Racer Mouse in grau und weiß für 10,95 Euro, sowie die etwas teurere und kuscheligere Racer Mouse de luxe mit Fellimitat in braun und grau für 14,95 Euro.
Die Versandkosten nach Deutschland betragen 3,95 Euro und die Lieferzeit liegt derzeit bei einer Woche.

PS: Der Spaß mit der Oma gibt es natürlich nur, wenn diese keine echte Nagerphobie hat, sondern diese gut für die Enkel in Szene setzen kann.

 

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Vorlage Spiel „Shut the Box“

Unsere exklusive Vorlage für das Zahlenspiel „Shut the Box“, ein Spiel zum Kopfrechnen üben mit Spaß: Ausdrucken, ausschneiden, aufstellen, losspielen!

Die Vorlage als pdf:

shut_the_box: Hier die PDF-Vorlage mit der 9er und der 12er Variante des Spiels

 

Falls Sie auch nach „Shut the Box“ süchtig werden und eine richtig stabile Spielvorlage kaufen wollen, diese gibt es unter anderem hier:

   

Die Regelmöglichkeiten finden Sie hier http://www.familothek.de/shut-the-box-regeln.html
Unser Artikel zum Thema Rechenschwierigkeiten bei Kindern (Dyskalkulie) hier http://www.familothek.de/zahlenschwaeche-dyskalkulie-was-tun.html

Taufen – katholisch, evangelisch oder frei?

Viele frischen Eltern möchten ihr Neugeborenes taufen lassen – auch wenn sie selbst nicht gläubig sind oder keiner Religion angehören (Pro und Contra dazu bei Familothek:http://www.familothek.de/kindertaufe-pro-und-contra-sollen-wir-unser-kind-taufen.html). Hier die Möglichkeiten und die Voraussetzungen:

Religiöse Taufe

Wer selbst keiner christlichen Religion angehört, kann sein Baby trotzdem religiös taufen lassen, denn eine Taufe darf bei der katholischen Kirche eigentlich nicht verweigert werden. Dafür müssen bei den Katholiken die Eltern beispielsweise „aktiv um eine Taufe bitten“. Dann wird sie aber gewährt.

Wie genau, das ist ein bisschen Ermessenssache des Pfarrers, und natürlich können die Eltern bei mehreren Pfarreien anfragen. So müssen Eltern manchmal offiziell versprechen, ihr Kind in dem jeweiligen Glauben auch zu erziehen. Möglicherweise werden aktive Paten verlangt – also Paten, die Mitglied der jeweiligen Kirche sind. Manchmal wird auch darauf bestanden, dass zumindest ein Elternteil kirchensteuerpflichtig einer Kirche angehört. Und in den evangelischen Gemeinden entscheidet manchmal der Gemeinderat, ob eine Taufe stattfinden kann. In jedem Fall muss man sich kümmern und mit den jeweiligen Verantwortlichen vorab reden.

Die Freie Taufe

Wer sich gegen eine konfessionellen Taufe entschieden hat und sich trotzdem eine tiefgründige Feier für das neue Familienmitglied wünscht, hat eine weitere Möglichkeit: Die Freie Taufe. Freie Theologen bieten diese Feier an, die auch Namensgebungsfeier genannt wird.

Der Ort der Taufe kann von der Familie gewählt, die Details der Zeremonie mit dem/der Theologen/in individuell besprochen werden. Bei der Feier werden die Kinder feierlich in die Familie aufgenommen, beispielsweise mit duftenden Ölen eingerieben oder ein Baum wird feierlich gepflanzt.

Obwohl von Theologen angeboten, ist die Freie Taufe kein Ersatz der konfessionellen Taufe im kirchlichen Sinn. Sie ist aber eine tiefgründige Willkommensfeier für das Neugeborene, für alle, die ein Bedürfnis dafür verspüren, aber das Kind nicht so schnell in einer konfessionellen Ecke festlegen wollen.

Die Kosten für den Einsatz des Theologen liegen bei 300-350 Euro und müssen von der Familie getragen werden. Übrigens sind auch Freie Hochzeiten möglich – diese kosten um die 700 Euro. Freie Theologen findet man im Internet, unter anderem unter http://www.freie-theologen.de/home.html

Medien und Ideen zum Thema:

   

   

Kindertaufe: Pro und Contra

Taufen oder nicht?
Wer als gläubiger Mensch gar keine Zweifel daran hat, dass der Nachwuchs getauft werden soll, muss hier gar nicht weiter lesen. Doch viele frischen Eltern denken über Taufe nach – manchmal ist die Meinung sogar innerhalb eines Elternpaares geteilt. Ein paar Pros und Contras als Denkanstöße:

PRO

Ein Kind zu taufen, ist einfach ein schönes Fest: Ein Baby wird feierlich in die Gemeinschaft eingeführt, ein schönes Taufkleid, die Verwandten begrüßen den neuen Erdenbürger. Wir können Taufpaten für das Kind bestimmen – diese sollen ja die Glaubensseite beim Kind vertreten und haben damit auch eine Verantwortung für das Kind. So „wächst“ unsere neue Familie!

Später kommt das Kind dann automatisch in den Religionsunterricht – lernt etwas über Religion, die ja ein Teil unserer Kultur ist. Das erweitert den Horizont, denn ethikische Werte leben wir als nicht-religiöse Eltern ja selbst zu Hause vor. Wie soll denn ein Jugendlicher oder junger Erwachsener später für sich entscheiden, ob Religion und Glaube für ihn Sinn macht, wenn er oder sie gar nicht weiß, wie diese praktiziert wird? Mit religiösen Taufpaten bekommt das Kind auch andere Vorbilder und somit eine echte Chance, sich später für den Glauben zu entscheiden.

Und wenn wir vielleicht nicht getauft wurden oder aus der Kirche ausgetreten sind, kann doch unser Kind trotzdem ein religiöses Interesse haben und in die Kirche gehen – so leben wir unserem Kind gleich Toleranz für verschiedene Lebenseinstellungen vor!

Wenn unser Kind einer Religion angehört, bekommt es vielleicht eher mit, dass religiöse Feste wie Weihnachten oder Ostern nicht nur „Geschenke-Feste“ sind, sondern eine tiefere Bedeutung haben. Und vielleicht hilft der Glaube an den lieben Gott unserem Kind später einmal, wenn es die traurigen Seiten des Lebens kennen lernen muss – zum Beispiel, wenn jemand stirbt.

Hier die Möglichkeiten, wenn man sich für eine Taufe – katholisch, evangelisch, oder eine freie Taufe – entscheidet.

CONTRA

Es kommt nicht darauf an, ein Baby zu taufen. Unser Kind kann sich später selbst entscheiden, ob es sich für Religion überhaupt und für welche Konfession es sich interessiert. Wer möchte, kann ja das Interesse des Kindes für religiöse Themen trotzdem fördern. Auch für den Religionsunterricht muss kein Kind getauft werden. Schließlich ist Ethikunterricht sehr sinnvoll. Sollte es das wollen, kann unser Kind auch einen Kindergottesdienst besuchen, ohne getauft zu sein.

Auch die Taufpaten sind kein Argument. Schließlich können wir auch ohne Taufe Freunde finden, die dem Kind neben den Eltern ein Vorbild sein können. Es ist egal, ob diese selbst religiös sind oder nicht. Und dabei machen wir uns vielleicht mehr Gedanken – da das dann ja nicht durch ein Ritual vorgegeben ist (und es auch mehrere Vorbilder sein dürfen!)

Wir möchten, dass unser Kind lernt, dass es viele Wege des Glaubens oder auch Nicht- Glaubens gibt. Schließlich leben bei uns ja nicht nur christliche Religionsangehörige, sondern auch viele andere. Man kann an Vieles glauben, das muss nicht ein christlicher Gott sein. Und wir finden, dass es viele Wege gibt, mit den Härten des Lebens umzugehen – wie zum Beispiel der Tod eines Angehörigen. In solchen schlimmen Fällen ist Liebe und Nähe sowieso das Wichtigste.

Und sollte unser Kind sich dafür entscheiden, beispielsweise mit den Klassenkameraden die erste Kommunion feiern zu wollen, kann es dies tun. Denn dann hat es sich selbst dafür entschieden und das hat für alle eine größere Bedeutung.

Vollmachtsformular, wenn Kinder mit Verwandten + Freunden reisen

Seit dem 27. Juni 2012 benötigen Kinder ein eigenes Reisedokument – es reicht nicht mehr, bei den Eltern im Pass eingetragen zu sein.

Nun müssen auch alleinreisende Elternteile, die vielleicht nicht den gleichen Nachnamen wie das Kind tragen, beweisen, dass ein reisendes Kind zu ihnen gehört. Genauso wie Großeltern, Onkel, Tanten oder auch Freunde, wenn sie ein Kind auf Reisen mitnehmen. Zur Vereinfachung füllen die Sorgeberechtigten am besten eine Vollmacht aus. Hier Vorlagen dazu in den Sprachen deutsch, englisch und italienisch.

Vollmacht für die Erteilung eines Erziehungsauftrages aus Reisezwecken:

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Deutsche Version hier herunterladen Vollmacht_reisen-deutsch

Englische Version hier herunterladen: Vollmacht_reisen_EN

Die Version auf italienisch: Vollmacht_reisen_IT

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Einzelkindsyndrom

Ja, ich bin Einzelkind. Ich war es, als es noch nicht so verbreitet war.

Als es fast wie eine Krankheit klang, der Tonfall war der gleiche von „sie leidet unter verschiedenen Allergien.“ Oder es gab die Verwöhnnummer „Sie ist für ein Einzelkind aber sehr gut erzogen!“ Das war ein gängiger Kommentar. Und meine Eltern nickten mit einem idiotischen Gesichtsausdruck. Als ich mal trotzig war, sagte auch meine Babysitterin, „ das ist normal… bei Einzelkindern.“

Für mich war es als Kind irgendwie etwas besonders, hatte immer meine Ruhe, konnte mit 3 Jahren große Häuser aus Spielkarten bauen, genoss eine gewisse Narrenfreiheit und entwickelte eine gute Phantasie, um mir auf dem Speicher meiner Oma imaginäre Freunde zu zaubern. Es war meistens schon OK. Also besser als Allergien, auf jeden Fall.

Später wurde es mir irgendwie klar, dass ich immer im Visier war, dass es kein Plan B geben konnte, dass die kleine Prinzessin gar keine andere Wahl hatte, als Miss Perfektion zu werden. Wie anstrengend. Wie unmöglich. Und die Kartenhäuser wurden mit 15 ganz schön langweilig. Meine Gastfamilie in Irland mit 5 Kindern plus deren Freunde und Gastkinder war damals mein Kontrastprogramm. Wenn es einem langweilig wurde, musste man nur in die Küche gehen. Es war wie ein Geschenk.

Nun habe ich meinen Kindern, Zauberpflaume und Zauberpfläumchen, je das Geschenk einer Schwester gemacht. Mein Einzelkindgewissen ist also beruhigt.

Zauberpflaume geht nun eine Woche auf Klassenfahrt. Zauberfläumchen, die gar nicht weiß, was Ruhe und privates Eigentum bedeuten, fängt an, sie zu vermissen – schon lange bevor die Packliste der Schule für die Klassenfahrt abgearbeitet werden kann. Ich bin gespannt, wie es sein wird und sehe mich schon, „Märchenland“ (Zauberpfläumchens Lieblingsspiel) täglich dreimal zu spielen.

Kaum sind die Stimme von Zauberpflaume und ihrem Papa im Treppenhaus Richtung Schule verschwunden, scheint es Zauberpfläumchen dann aber wieder gut zu gehen. Endbilanz nach der Woche: Meine kleine Tochter spielte mit allem, was sie sonst nicht anrührt. Probierte alles aus, wozu ihre Schwester nie Lust hat. Sie lachte und sang. Zauberpfläumchen ist es nie so gut gegangen. Märchenland wollte sie gar nicht spielen. Ich bin mit ein paar Runden Uno billig weg gekommen. Und sie hat keine Kartenhäuser gebaut.

Foto: Das Mädchen mit den Dominosteinen