Alle Artikel von Stefanie Sauerland

Draussen Tipp: Selbstgemachter Naturschmuck

Geschenke für Weihnachten und Co. Wie denkt ihr? Jetzt schon? Na, ja, für manche kommt Weihnachten ja jedes Jahr sehr überraschend. Nicht für uns, denn wir sorgen vor, mit dem etwas anderen Weihnachtsgeschenk:
Schmuck den uns die Natur schenkt.

Kostenlos, nachhaltig und umweltfreundlich, wer kann das schon von seinen Weihnachtsgeschenken behaupten? Und dann auch noch ein selbstgemachtes Unikat! Unbezahlbar!

Ein individuelles Schmuckstück in Form einer Kette oder eines Armbandes und für kleine und große Jungs: ein Schlüsselanhänger.

Also gleich raus und schon findet ihr eine riesige Palette an bunten Möglichkeiten, wie roten Hagebutten, braunglänzenden Kastanien, grünschimmernden Eicheln, oder orangeleuchtenden Vogelbeeren. Ihr müsst sie nur aufheben oder abpflücken. Vorsicht allerdings bei unbekannten Beeren und Früchten, diese können giftig sein! Und wir wollen ja unsere Umwelt achten. Zum Beispiel nicht alle Hagebutten eines Strauches abpflücken, sondern nachhaltig ernten, das heißt: hier ein bisschen und dort ein bisschen.

Kette, Armband oder Schlüsselanhänger

Wir benötigen:

  • dünne Sisal- oder Hanfschnur.
  • Naturmaterialien wie Hagebutten, Vogelbeeren, kleine Kastanien, Eicheln, Haselnüsse, Rindenstückchen, Holunderzweige, eventuell kleine Schneckenhäuser, Zapfen klein, kleine Holzscheiben, Holzperlen, etcetera.
  • eine feine Säge, Handbohrer (Baumarkt oder Bastelladen), dicke! Stopfnadeln (mit Spitze), mit so großem Loch, dass die Schnur durchpasst.
  • Für den Schlüsselanhänger benötigen wir zusätzlich noch einen Schlüsselbundring oder Karabinerhaken. Die gibt es im Bastelladen zu kaufen, oder ihr macht einfach einen von einem Werbeschlüsselband ab.

Perlen aus der Natur

Eine gute Grundlage, um „Perlen“ zu machen, sind Holunderzweige, denn sie sind innen hohl. Sie werden zunächst in kleine Stücke gesägt und danach wird mit einem Handbohrer oder dicken Nagel das Mark aus dem Holunder gekratzt.

Diese „Naturperle“ kann nun entweder mit Rinde verwendet werden, oder man schält die Rinde ab. Das gibt unterschiedliche Effekte.
Um Löcher in Kastanien, Eicheln und Nüsse zu bohren, eignet sich am besten ein Handbohrer, das sind die mit den schwarzen Griffen.

Um diese größeren Perlen aufzufädeln ist die Dicke der Schnur nicht so wichtig. Für Hagebutten und Vogelbeeren eignet sich allerdings nur eine dünne Schnur.

Nun bestimmt man, wie lang die Kette oder das Armband sein soll und fädelt nach Lust und Laune verschiedene Gegenstände auf die Schnur.

Wichtig ist dabei ein Stück für den Verschluss frei zu lassen.

Verschluss für den Naturschmuck

Der Verschluss wird folgendermaßen gemacht:

  • Das eine Ende knotet man zu einer Schlaufe und am anderen Ende knotet man ein kleines Stückchen Holz oder eine kleine Perle aus Holz fest. Die Schlaufe muss natürlich so groß sein, dass  die Perle hindurch passt.
  •  Für den Schlüsselanhänger knoten wir zuerst die Schnur am Schlüsselbundring oder Karabinerhaken fest. Dann wird wieder gefädelt und ans Ende kann man z.B. ein besonders schönes oder großes Stück platzieren, zum Schluss muss das Ganze mit einem Knoten gut gesichert werden.

Viel Spaß und Erfolg beim Geschenke basteln wünscht euch wie immer eure
Stefanie Sauerland.

Noch ein Draußen-Tipp für den Herbst

Alle anderen Draußen-Tipps von Stefanie Sauerland seht ihr, wenn ihr oben auf ihren Namen klickt

Draußen-Tipp: Blüten-Tattoos

Im Sommer präsentiert sich die Natur in all ihrer Pracht und Vielfalt. Dazu gehören natürlich auch die zahlreichen Blumen und Blüten.

Was man damit machen kann, zeige ich heute: Blütentattoos. Die von Kindern so geliebten Tattoos ohne chemische Zusätze. Sie sind nicht so langlebig, wie ihre chemischen Brüder – aber das ist ja eher positiv – hat Sohn oder Tochter nicht noch nach einer Woche undefinierbare farbige Flecken auf der Hand…Tattoos nicht aus dem Kaugummiautomaten, sondern aus der Natur!

Benötigt werden:
Vaseline oder eine andere fettige Creme, Blüten in verschiedenen Farben und los geht’s:

Als erstes sammeln die Kinder verschiedene, bunte Blumen. Sie bekommen dazu den Auftrag, circa 3 Blütenköpfe in drei verschiedenen Farben zu sammeln, nicht mehr. Sträußchen für die Mama, den Papa oder die Oma, kann man später noch pflücken.

Wenn man eine pädagogische Komponente reinbringen möchte, kann man die Kinder in Gruppen aufteilen. Jede Gruppe bekommt den Auftrag, eine bestimmte Farbe zu finden. Oder ich gebe eine bestimmte Blume vor, die gesucht werden soll. So lernen die kleineren Kinder die verschiedenen Farben kennen und die größeren auch die Namen der Blumen.


Nach ca. 10 Minuten treffen sich alle wieder. Ich zeige den Kindern ein Beispiel, welches ich auf meiner Hand vorbereitet habe. Nun bekommt jedes Kind einen Klecks Creme auf den Handrücken. Nützlich ist es, wenn die Kinder eine Faust machen, dann kann man die Creme besser verstreichen. Bitte auf Links- und Rechtshändigkeit achten.

Das Kind benötigt „seine“ Hand zum Arbeiten, das heißt die Creme auf die andere Hand geben. Nun können die Kinder die Blütenblätter abzupfen und ganz nach ihrer eigenen Vorstellung auf ihrem Handrücken anordnen.

Zum Schluss kann man als Erinnerung ein Foto machen, da der Spaß meistens nach einer Weile wieder abfällt.

Die anderen Draußen-Tipps rund ums Jahr

Auf der Suche nach dem Frühling

Forschen und Entdecken am Bach

Farben der Natur

Herbst mit Blättern und Kastanie

Text und Fotos: Stefanie Sauerland

 

Draußen-Tipp: Auf der Suche nach dem Frühling

Der Frühling kommt, bestimmt!

 

Wie oft haben wir im Winter aus dem Fenster, geguckt und nach den ersten Anzeichen des Frühlings Ausschau gehalten? Igendwann ist es soweit, die Natur ist aufgewacht: Frühlingsboten kämpfen sich durch das Laub und an den Ästen der Bäume öffnen sich die Knospen. Und dann machen sich die kleinen Naturforscher auf die Suche nach dem Frühling:

 

Wir benötigen:
(Ausgediente) Rahmen von Bildern ohne Rückwand, Glasscheibe, etc. also wirklich nur den eigentlichen Rahmen, ev. einen Fotoapparat, um die Eindrücke fest zu halten.

 

Frühlingsanzeichen im Bilderrahmen betrachtet

Nun schicken wir die Kinder mit dem Bilderrahmen auf die Suche. Mit diesem sollen sie einen Ausschnitt in der Natur zu suchen, in dem sich der Frühling zeigt.

Hat ein Kind einen Frühlingsboten gefunden, hält es den Rahmen an die Stelle. Dann  kann entweder ein zweites Kind oder ein Erwachsener das „Bild“ mit dem Fotoapparat festhalten.

 

Möglich ist auch eine Freiluftausstellung daraus zu machen. Die Kinder gehen zusammen die Fundorte ab und jeder „Künstler“ zeigt und beschreibt sein Bild. Später werden alle Entdeckungen nochmal gemeinsam besprochen.

 

Frühlingssuche mit dem „Kamera Klick Spiel“

Zwei Kinder bilden ein Paar. Ein Kind spielt die Kamera, das andere den Fotografen.Das „Kamera“-Kind macht die Augen zu und wird vom „Fotografen“-Kind an 2-3 verschiedene Orte geführt, wo es etwas Bestimmtes zu sehen gibt: Das kann eine Blume sein, eine Baumrinde, ein besonderer Blick auf eine Landschaftsform (See, Berg, etc.).

Dort berührt der Fotograf die Schulter oder das Ohrläppchen der „Kamera“, welche daraufhin für 10 Sekunden die Augen öffnet und nach erneutem Berühren wieder schließt. Nach einer Weile werden die Rollen gewechselt. Wenn alle fertig sind kommt man zusammen und jeder darf beschreiben was er gesehen und wie er sich gefühlt hat.

Ältere Kinder können auch auf die Suche nach den zuvor nur sehr kurz betrachteten Bildern gehen um sie noch einmal in Ruhe zu betrachten, oder einfach um zu schauen, welche sie überhaupt wieder finden.

Das Auge für die Natur schulen

Beide Spiele lenken den Blick auf einen Ausschnitt in der Natur und schulen damit das genaue Hinschauen und die Konzentration auf einen bestimmtem Ausschnitt (selektives Sehen). Dadurch werden oft Dinge entdeckt, die einem sonst entgehen.

Gerade in einer Welt mit immer schneller werdenden Bildern, bilden die gemachten Erfahrungen ein wichtigen Beitrag zur Entschleunigung und die Kinder lernen auf spielerische Weise den Naturraum ihrer Umgebung und damit, ökologische Zusammenhänge zu erkennen.

Einen schönen Frühlingsanfang wünscht euch Stefanie Sauerland.

Noch mehr Spiel- und Basteltipps in und mit der Natur hier

Farben der Natur

Forschen und Entdecken am Bach

Herbst mit Kastanien und Blättern

Blütentattoos

Tipps für Naturerfahrungsexkursionen in München:

http://oberbayern.lbv.de/wildniskueche/lbv-wildniskoeche-und-ihre-angebote/stefanie-sauerland.html

Draussen-Tipp: Herbst mit Blättern und Kastanie

So, nun ist er da, der Herbst! Mit all seinen Farben und Gerüchen. Ich liebe sie, die Farben, nicht so sehr die Gerüche. Und das Wetter ist super zum Draußen toben. Wisst ihr noch, wieviel Spaß es gemacht hat, mitten durch zusammen gefegte Laubhaufen zu rennen? Immer noch ist das ein Riesenspaß für die Kinder. Was man aus Laub und sonstigen Herbstschönheiten alles machen kann:

 

Herbstkrone

Wir benötigen:

  • Ahornblätter
  • eventuell Schere oder Taschenmesser

Der Löwe, König des Waldes? Nicht bei uns, wir setzen uns selber die Krone auf und das mit ganz umweltfreundlichen und natürlichen Materialien.

Wir sammeln 6-8 noch nicht so trockene Ahornblätter, je nach Größe der Blätter und nach Größe des zu bekrönenden Kopfes. Die Stängel knipsen wir mit der Hand oder einer Schere, ab. Nun legen wir die Ahornblätter überlappend vor uns hin. Es gibt verschiedene Überlappungsformen, jeder wie er mag.


Mit den dünneren Stielenden „nähen“ wir nun jeweils zwei sich überlappende Blätter mit einem Steppstich zusammen. Das bedeutet, wir stechen von oben in die Blätter rein und an anderer Stelle von unten wieder nach oben zurück. Man kann die Stiele später noch zurechtstutzen oder baut die verdickten Enden des Ahornstengels als kreatives Element in die Krone mit ein. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Wenn wir alle Blätter miteinander verbunden haben, können wir die Größe der Krone am Kopf testen und noch Blätter zufügen oder wegnehmen. Zum Schluss wird die Blätterreihe zu einer Runde geschlossen, wieder mit einem Steppstich. Fertig ist unsere Herbstkrone, die jeden Löwen erblassen lassen würde.

 

Kastanienflieger / Kastanienschleuder

Wir benötigen:

  • Kastanien, pro Kind ein bis zwei
  • Handbohrer, Taschenmesser
  • buntes Krepppapier
  • Schnur
  • Schere

Mit einem Handbohrer – ihr wisst schon, die mit einem schwarzen geschwungenem Griff, allseits aus dem Kindergarten bekannt – oder der Ahle des Taschenmessers bohren wir ein Loch bis in die Mitte einer Kastanie. Das Loch darf nichts zu groß werden, lieber einmal nachbohren.

Vom Krepppapier schneiden wir mit einer Schere ca. 2 cm breite Rollen ab, die sehen dann ähnlich wie Luftschlangenröllchen aus. Jetzt stopfen wir mit Hilfe des Bohrers die Enden von 3, 4 oder 5 (je nach Dicke) Krepppapierstreifen in das Loch fest hinein. Je fester sie drin sind, desto weniger schnell fallen sie wieder raus, logisch, oder?

Nun haben wir eine Kastanie mit Schwänzchen, die prima durch die Luft fliegt. Fortgeschrittene bohren vorsichtig noch ein Loch in die Kastanie, ziehen durch dieses Loch eine ungefähr 40 cm lange Schnur, verknoten diese und haben: eine Kastanienschleuder. Was ihr damit alles machen könnt? Findet es selber heraus! Ich sage nur: „Vorsicht vor Bäumen!“ und vor Wasser, da löst sich die ganze Pracht nämlich schnell auf. Ist ja klar, ist ja auch dünnes Papier.

Viel Spaß mit dem Herbst, wünscht euch wie immer, eure
Stefanie Sauerland

Weitere DraußenTipps:

Farben der Natur

Forschen und entdecken am Bach

Blütentattoos

Herbst mit Blättern und Kastanie

 

Text und Fotos: Stefanie Sauerland

Foto Kastanie: A. Bilang

 

Draussen-Tipp: Farben der Natur

Das Kreativsein in und mit der Natur beflügelt die Sinne und lehrt uns, genau hinzuschauen.

 

Etwas suchen und finden spornt den Entdeckergeist der Kinder an. Mit den Naturgegenständen etwas herstellen fördert die Fantasie und – macht Spaß! Kinder sind oft erstaunt, welche kräftigen oft sogar grellen Farben in der Natur vorkommen.

Die letzten Farben des Sommers, oder die ersten des Herbstes einfangen. Dazu soll unser  Draußen Tipp anspornen.

 

Draussen-Tipp 3: Die Farben der Natur

Wir benötigen:

  • Pappe,
  • Schere,
  • doppelseitiges Klebeband

Und so geht’s: Für die Palette schneidet ihr ein Oval in Form einer Palette aus. Als nächstes schneidet ihr ein Loch für den Daumen zum Halten  und ordnet entlang des Randes die in kleine Quadrate geschnittenen Klebestreifen an.

Findet Farben der Natur!

Nun werden die Kinder mit den Paletten losgeschickt, mit der Aufgabe möglichst viele Naturmaterialien in unterschiedlichen Farben zu finden und auf die Palette auf zu kleben.

Für kleinere Kinder könnt ihr als Hilfestellung die Farben vorher auf die Palette aufmalen. Auch benötigen sie eventuell Unterstützung beim Abfriemeln des Schutzpapieres des Klebebandes. Bitte die Kinder darauf hinweisen, die Schnipsel nicht in die Natur zu werfen.

Größere Kinder können die gefundenen Sachen schon in der Reihenfolge von hell nach dunkel anordnen. Wenn alle Kinder fertig sind, schauen wir gemeinsam die Fundstücke an und besprechen die gesammelten Farben.

Natürlich könnt ihr diese Aktion das ganze Jahr über machen  Da ist sogar sehr interessant, da je nach Jahreszeit ganz unterschiedliche, spannende Ergebnisse dabei herauskommen.

Im Anschluss daran können wir noch gestalterisch tätig werden:

Kiesel bemalen

 

Am Fluss oder auf dem Weg ein paar schöne glatte Kieselsteine einsammeln und los geht’s mit der Umsetzung in eigene, bunte Naturkunstwerke.

Wir benötigen:

  • einige glatte Kieselsteine,
  • Farbe (ich habe Reste von Dispersionsfarbe genommen ),
  • Pinsel,
  • einen Becher zum Auswaschen der Pinsel,
  • etwas Küchenrolle

Nun kann jedes Kind nach Lust und Laune, oder auch mit vorgegebenen Thema (z.B. Käfer oder Fische) die gefunden Steine bemalen, und fertig sind Briefbeschwerer oder Schmeichelsteine!

Schöne Spätsommertage und bis zum nächsten Mal.
Eure Stefanie Sauerland

Weitere Draussen-Tipps rund ums Jahr:

Forschen und entdecken am Bach

Farben der Natur

Herbst mit Blättern und Kastanie

Blütentattoos

 

Draussen-Tipps: Forschen und Entdecken am Bach

Bei  sommerlichen Temperaturen ist jeder für eine Abkühlung dankbar. Besonders  Kinder kann man ja schon bei kühleren Temperaturen kaum vom Wasser fernhalten. Hier eine gute Idee, wie Eltern beim Plantschen auch noch den kindlichen Forschertrieb anregen können.

 

Draussen-Tipp 1: Unterwasserkamera selbstgemacht

Um ohne große Taucherausrüstung die Welt unter Wasser beobachten zu können, gibt es eine ganz einfache Methode:
Man benötigt pro Kind einen Joghurtbecher, etwas durchsichtige Folie, am besten Frischhaltefolie, Klebefilm oder ein, zwei Gummibänder.

Und so geht’s: Mit einem Messer oder einer Schere wird der Boden des Joghurtbechers abgetrennt. Über diese Öffnung legt man ein Stück Folie und befestigt sie mit dem Klebefilm oder dem Gummiband. Fertig!

Mit dieser „Unterwasserkamera“ kann man nun trockenen Hauptes die Tiere und Pflanzen im Bach beobachten und eventuell später auch malen, was man entdeckt hat.

Als wir die Aktion mit unserer Gruppe gemacht haben, hat ein Kind ganz spontan aus einem Ast und ein paar Zahnstochern eine Eintagsfliegenlarve nachgebaut, toll!

 

Draussen-Tipp 2: Wasserrad selbstgemacht

Eine zweite Aktion ist der Bau eines Wasserrades, wieder mit einfachsten Mitteln.
Hierfür benötigt man zwei Gabeln, einen Joghurtbecher, einen Wein-Korken, zwei Zahnstocher, ein Taschenmesser und eine Schere.

Und so geht’s: Zunächst trennt man aus dem Joghurtbecher wieder den Boden heraus und den oberen festen Rand ab. Dann schneidet man der Rundung des Bechers folgend den Becher in ca. 2-3 cm breite Streifen. Mit dem Taschenmesser schlitzt man längs ca. 5 Kerben in den Korken, in die die Plastikstreifen gesteckt werden. Nun werden die Zahnstocher mittig in die runden Flächen des Korkens gepiekst. Sie dienen als Halterung, um das Wasserrad auf die Gabeln zu legen. Diese werden an einer seichten Stelle im Bach mit den Zinken zueinander aufgestellt. Nun nur noch das Wasserrad in die Zinken einhängen und fertig, das Spiel kann beginnen!

Viel Spaß und bis zum nächsten Mal.
Stefanie Sauerland (und die Kinder von der Isar-Flauchergruppe)

Mehr zur Naturgruppe hier http://www.familothek.de/naturgruppen-fuer-kinder.html

Weitere Draußen-Tipps rund ums Jahr

Farben der Natur

Auf der Suche nach dem Frühling

Herbst mit Blättern und Kastanie

Blütentattoos

Fotos+ Text:© Stefanie Sauerland