Betreuungsgeld – nächster Akt

Es hat doch etwas gebracht, dass sich quer durch die Republik Menschen und Organisationen wie zum Beispiel der BDA und der DGB den Betreuungsgeldbeschluss kritisierten und allerhand Fragen stellten – so wie wir (Unsere Fragen zum Betreuungsgeld):

Die Familienministerin möchte die Regelung nun doch auf Kinder und ihre Eltern ausdehnen, die zwar eine staatliche Betreuung besuchen, aber nicht länger als fünf Stunden am Tag. Sie will „keine „sinnlosen Kulturkämpfe führen“ und „Hausfrauen gegen berufstätige Mütter ausspielen“. Gute Idee.

Allerdings hält die CSU weiterhin am beschlossenen Modell fest, das Geld nur auszuzahlen, wenn die Kinder unter drei Jahre keine staatliche Betreuungseinrichtung besuchen. Und gleichzeitig schauen Regierungsmitglieder mal wieder sehr aufs Geld wenn es darum geht, die Rentenansprüche von Müttern im Rahmen dieses Gesetzesentwurfes zu verbessern.

Unsere Familienministerin möchte im Frühjahr einen neuen Vorschlag einbringen. Wir warten auf den nächsten Akt.

Details und Quellen hier:
www.freiewelt.net

www.reuters.de

www.tagesspiegel.de

Foto: Produnis

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