Kategorie: Bildung

Linkshänder-Kinder: Tipps für Eltern

Unser Kind ist Linkshänder, wir, seine Eltern sind Rechtshänder. Das kann schon mal passieren, wenn die Vererbung eine Generation überspringt. Hier unsere Erfahrungen, zum Weitergeben an andere, denen es vielleicht genauso geht:

Wie finde ich heraus, ob mein Kind Linkshänder ist?

Lassen Sie sich nicht verunsichern durch rückständige Kita-Erzieher, die sagen „ach, das merkt man doch erst in der Schule“. Nein, man merkt es manchmal schon im Babyalter, je nachdem, mit welcher Hand das Baby die Rassel greift. Spätestens, wenn es um Malstifte geht, also ab 2 oder 3 Jahre, kann man beobachten, welche Hand die bevorzugte ist.

Der klassische Test: Dem Kind einen Stift mittig hinhalten und schauen, mit welcher Hand es nach dem Stift greift. Ist das mit links, dass ist der oder die Kleine wahrscheinlich Linkshänder

Es gibt auch „Mischhänder“ – hier ist das Testen etwas schwieriger. Dann heißt es öfter testen und möglicherweise einen Experten (zum Beispiel Ergotherapeuten) zu Rate ziehen.

Natürlich sollte man den kleinen Linkshänder mit geeignetem speziellen Material ausstatten. Unsere Testergebnisse: Linkshänder-Material – was braucht man, was nicht?

Wie lernen Linkshänder-Kinder schreiben?

Im Prinzip natürlich nicht anderes als ihre Klassenkameraden. Aber man muss sich vorstellen, daß ein Linkshänder in unserer Schrift von links nach rechts schreibend seine Hand „schieben“ muss, während der Rechtshänder im Schriftfluss die Hand über das Papier „zieht“. Das ist also erst einmal eine andere Bewegung, als sie ein schreibender Rechtshänder erlernt.

Und ein Linkshänder sieht beim Schreiben lernen nicht, was er oder sie gerade geschrieben hat. Das kann Auswirkungen aufs Schreiben lernen haben:

Bekannt ist bei Schreibanfängern diese Übung: Der zu übende Buchstabe steht am Anfang der Zeile , die Kinder müssen die Zeile fortführen und den Buchstaben abschreiben. Schwierig, wenn beim Linkshänder da gerade die Hand auf dem Übe-Buchstaben oder -wort liegt. Es gibt heute sehr viele Schreibfibeln, die den Übe-Buchstaben auf beiden Seiten haben. Achten Sie darauf, dass Ihr Kind so etwas benutzen darf.

Wer nicht direkt sehen und lesen kann, was er gerade geschrieben hat, entdeckt unbeabsichtigte Schreibfehler erst beim zweiten Durchlesen – oder gar nicht. Und bei Schreibanfängern sind zum Beispiel die Abstände zwischen den Buchstaben gerne einmal überhaupt nicht gleichmäßig.

Schreiben Linkshänder unschöner?

Angeblich nicht. In wissenschaftlichen Studien wurde herausgefunden, dass die Händigkeit keinen Einfluss darauf hat, ob man die eigene Handschrift schneller oder besser entwickelt. Trotzdem: Anfangsschwierigkeiten – siehe oben – gibt es möglicherweise schon.

Moral von kleinen Linkshändern stärken

Für Erstklässler ist es nicht einfach, wenn sie „anders“ sind, als alle anderen – und dazu gehört  auch das Linkshänder-Dasein. Schließlich brauchen sie manchmal eine „Extrawurst“ und das ist ihnen gar nicht recht. Zur moralischen Unterstützung hilft eine großartige Liste im Internet: Welche Prominente sind Linkshänder? Bei uns haben die linkshändigen Fußballspieler Wunder gewirkt. Einfach mal nachschauen, ob es ein passendes Vorbild gibt.

Glücklicherweise gibt viele, viele Linkshänder auf dieser Welt – und Theorien, die besagen, dass Linkshänder im Durchschnitt intelligenter und kreativer als ihre rechtshändigen Altersgenossen sind.

Das verkaufte Glück – Der lange Weg der Schwabenkinder

Jakob ist elf als ihn seine Eltern das erste Mal ins Schwabenland schicken. Mit einem Rucksack aus einem alten Kartoffelsack laufen er, sein Bruder Kilian und andere Kinder mehrere Tage von Tirol bis nach Ravensburg. Auf dem beschwerlichen Weg müssen sie um Unterkunft und Essen betteln und Vielen gehen unterwegs die Schuhe kaputt.

Ihre Eltern sind arme Bauern und haben nicht genug Geld und Essen für ihre Kinder. Das sogenannte „Schwabengehen“ war bis in die 1950er Jahre gängige Praxis. Von März bis Oktober oder November waren die Kinder bei wohlhabenden Bauern in Oberschwaben zum Arbeiten. Als Lohn bekamen sie das sogenannte doppelte Häs, das heißt zwei Kleidergarnituren und einige Gulden, je nach Alter mehr oder weniger.

Schwabenkinder – auf dem Kindermarkt „verkauft“

In Ravensburg auf dem Kindermarkt werden die Kinder von den schwäbischen Bauern begutachtet und mit dem sie begleitendem Mesmer ein Preis ausgehandelt. Jakob hat Glück, der Bauer, der ihn aufnimmt ist freundlich. Sein kleiner Bruder Kilian, mit dem er am liebsten zusammen geblieben wäre kommt zu einem Bauern in der Nähe, so dass Jakob ihn sonntags besuchen kann. Obwohl es ihm recht gut geht, plagt Jakob das Heimweh und die Sorge um seinen Bruder, der es nicht ganz so gut getroffen hat. Die Entbehrungen zu Hause in Tirol sind schlimm, der ständige Hunger und Mangel an allem. Trotzdem wäre er lieber dort. Er beginnt sich zu fragen, warum es arme und reiche Bauern gibt, warum seine Eltern ihn weggeschickt haben, und warum es Menschen gibt, die sich nicht an das halten, was sonntags in der Kirche gesagt wird und denen dennoch nichts geschieht.

Für die meisten Kinder in Deutschland ist es heute kaum vorstellbar, wie es ist, ständig Hunger zu haben, oder ständig müde zu sein, weil es jeden Tag von früh bis spät viel Arbeit gibt. Manfred Mai, der schon rund 150 Bücher veröffentlicht hat, beschreibt einfühlsam und gut nachvollziehbar wie es den Kindern ergeht. Viele der Gefühle die Jakob hat, das Heimweh, die Sorge um den Bruder und die Fragen nach der Gerechtigkeit, beschäftigen auch heutige Kinder. Das Buch vermittelt einen guten Eindruck über das Leben in einer Zeit, die schon weit zurück zu liegen scheint. Das manche Kinder bis in die 1950er Jahre hinein, dieses Schicksal durchlebten erscheint kaum vorstellbar und verdeutlicht den Wohlstand der heutigen Zeit.

Das Buch bietet viel Stoff für Gespräche und es wird sich herausstellen, dass viele Fragen, die Jakob sich stellt, auch heute noch aktuell sind. Hunger, besonders bei Kindern und Kinderarbeit sind in vielen Ländern immer noch gegenwärtig. Die Ungleichverteilung von Wohlstand und der Umgang mit Vorurteilen lassen sich auch in Deutschland thematisieren.

Autor Manfred Mai

Nachdem Manfred Mai zunächst als Handwerker arbeitete und seinen Wehrdienst ableistete, wurde er über den zweiten Bildungsweg Lehrer. Seit 1978 schreibt er: Sein Werk umfasst neben Sachbüchern und dem hier besprochenen Roman auch leichtere Kost. So schrieb er bereits einiges für die Reihen „Leserabe“, „Bücherbär“, „Leselöwen“ und andere.

Das verkaufte Glück – Der lange Weg der Schwabenkinder, von Manfred Mai, mit Illustrationen von Henriette Sauvant, Ravensburger Buchverlag Otto Maier GmbH, 2013, ISBN 978-3-473-36869-3, 218 Seiten, ab 10 Jahre (14,99 Euro)

Tipps, um die „Reise in die Welt der Schwabenkinder“ für Kinder heute authentisch zu machen

  • In einem europäschen Verbund kümmern sich seit einigen Jahren verschiedene Stellen um diesen Teil der Geschichte. So gibt es in Österreich, Südtirol, Liechtenstein und der Schweiz sowie in Oberschwaben in verschiedenen Museen Ausstellungen zum Thema „Schwabenkinder“ Außerdem Themenwanderwege auf den Pfaden der armen Bauernkinder und an deren alten Arbeitsstätten vorbei. Auf geführten Wanderungen erfahren Eltern und Kinder mehr über das Schicksal der Schwabenkinder und anderer armer Auswanderer. Vor dem nächsten Kurzurlaub vielleicht einmal nachschauen: Mehr dazu unter www.schwabenkinder.eu

 

  • Wer zufällig in Oberschwaben unterwegs ist: Im Bauernhofmuseum Wolfegg können Kinder in einer Dauerausstellung den Alltag und Arbeitsalltag der Kinderarbeiter vor hundert und mehr Jahren erleben. Biographien einiger Kinder, museumspädagogische Angebote wie Schnitzen eines Hütestabs oder Kochen eines einfachen Bauernessens lassen Geschichte lebendig werden.

 

  

 

 

Kitaplatz online suchen

 Das ist doch einmal eine gute Idee: Kitaplätze per Internet!

Ob schon mit einem Jahr, ob mit drei – irgendwann ist es soweit: Eltern suchen einen Kitaplatz für ihren Nachwuchs. Was in ländlichen Gegenden vielleicht einfach ist – der örtliche Kindergarten hat meist etwas frei – ist in Großstädten eine echte Herausforderung: Welche Kitas gibt es denn überhaupt in Wohnortnähe? Sind sie für mein Kind gegeignet? Wie erreiche ich die Ansprechpartner?

Längst überfällig ist da in Zeiten des World Wide Web eine einfache Lösung: Kitaplatze online suchen! Bekannt sind uns Beispiele aus Berlin und ganz neu aus München www.kitacenter.de: Hier geben die Eltern als erstes ihre Adresse ein und finden mit Hilfe von Online-Stadtplänen mit einem Klick alle Kitas in der Nähe der eigenen Wohnung oder dem Arbeitsplatz. Nach einem zweiten Klick können die die zukünftigen Kitaeltern dann alle relevanten Infos aus der Online-Datenbank ansehen: Von Adresse über Öffnungszeiten bis zum Träger oder dem pädagogischen Konzept. Noch mehr Infos bekommt der Suchende durch die Klicks auf Homepages der Kita oder ihr Konzept, soweit im Netz vorhanden.

In (aktuellen) Zeiten von Kitaplatzmangel können Eltern so alle Möglichkeiten ausschöpfen und sparen eine Menge Zeit! Das sollte übrigens auch im Interesse der Städte sein, die ja den Kita-Ausbau vorantreiben – denn wichtig ist doch auch, dass Suchende und Anbieter leichter zueinander finden.

Und: „Je einfacher die Suche wird, desto mehr kann man sich wirklich überlegen, ob eine Kita zum eigenen Kind passt – und nimmt nicht die erstbeste Betreuung, die man vielleicht nach langwieriger Suche gefunden hat. Lieber die Energie in die Wahl der richtigen Kita stecken als in die Suche“, das sagt Petra Gebhard, Geschäftsführerin der Kitacenter online GmbH. Genau, das Beste, das wollen wir doch alle für unsere Kinder – auch und vor allem bei der Kita.

Kitasuche online in
Berlin: www.kita.de
(hier auch Adressen von Kitas aus anderen Städten und Gemeinden)
München: www.kitacenter.de

Gibt es das Angebot noch für andere Städte? Wir freuen uns über Ihren Hinweis!

 Illustration: Isabelle Dinter

 

Genug Schlaf für Schulkinder

Manche Kinder kommen morgens nicht aus dem Bett – je mehr sie zu Jugendlichen werden, desto schlechter. Guter Schlaf ist jedoch für Schüler wichtig – konsolidiert sich schlafend doch das Gelernte (nicht nur) aus der Schule, wie Wissenschaftler herausgefunden haben.

Was also tun als Eltern, um ausreichend Schlaf für den Nachwuchs zu fördern? Fragen an Barbara Knab, Psychologin und Wissenschaftspublizistin.

Eine interessante Rolle beim Schlaf spielt das Thema Licht. Sie beschreiben in Ihrem neuesten Buch „So kommt Ihr Kind gut durch die Schule“ die Wichtigkeit des Blauanteils bei Licht – je höher, desto wacher macht das Licht. Was bedeutet das im Detail?

Manche LED-Lampen und LED-Bildschirme haben mehr Blauanteil im Licht als herkömmliche Beleuchtung oder das Tageslicht. Das kann tatsächlich wach halten. Wer schlecht schläft, sollte also lieber zwei Stunden vor dem Schlafengehen den Computer aus lassen. Wenn Sie als Eltern den Schlaf Ihrer Kinder oder Jugendlichen fördern wollen, achten Sie also auch bei diesen darauf – selbst wenn Sie dann die „Spaßbremse“ spielen.

Wie sollte man das Licht im Kinder- oder Jugendzimmer gestalten?

Wie gesagt, abends sind Lichtquellen mit hohem Blauanteil ungeeignet, weil sie dann zu gut wach halten; das Einschlafen fällt grundsätzlich leichter, wenn die Beleuchtung vorher wenig Blauanteil hat. Morgens dagegen, zum Wachwerden, ist es umgekehrt: da kann eine solche Lampe sogar helfen. Am besten installieren Sie also zwei Lichtquellen im Zimmer: Eine für abends, mit niedrigem Blauanteil, eine für morgens mit hohem Blauanteil.

Mittlerweise gibt es auch LED-Lampen mit einem geringeren Blauanteil. Sie heißen dann beispielsweise Naturspektrum LEDs oder sie haben auf der Packung den Hinweis „warmes Licht“.

Welche Gründe kann es geben, dass Kinder tagsüber müde sind?

Unausgeschlafenheit kann organische oder psychische Ursachen haben. Schläft ihr Grundschulkind mit offenem Mund, können die Rachenmandeln daran schuld sein – da hilft der Kinderarzt. Am besten direkt darauf ansprechen. Außerdem muss sich ein normaler Schlaf-Wach-Rhythmus erst entwickeln; das dauert bei manchen Kindern etwas länger.

Manche Kinder schlafen schlecht, wenn sie Stress haben. Was können Eltern gegen Stress als „Schlafkiller“ tun?

Am besten direkt den Stress reduzieren – soweit das möglich ist. Abends haben Rituale einen guten Einfluss, weil sie Abstand erzeugen und dem Kind oder Jugendlichen Sicherheit geben. Sehr gut ist es, wenn Sie den Tag gemeinsam passieren lassen. Wenn das Kind erzählt, und Sie als Eltern reagieren verständnisvoll darauf, dann erlebt es das als sehr entlastend. Es beruhigt ziemlich, wenn es denken kann: „Meine Eltern sind da und sie stehen zu mir, was immer passiert“.

Den Druck abfedern, den Kinder heute erleben, ist keine leichte Aufgabe für Eltern. Trotzdem lohnt es sich. Vielleicht überlegen Sie, wie Sie selbst wirken. Sie sagen etwa zu Ihrem Kind: „Die schlechte Note macht doch nichts“. Ist das hundertprozentig so? Oder sorgen Sie doch irgendwo in Ihrem Inneren, ob die Note die Versetzung gefährdet? Dann könnte Ihre Mimik Sie verraten – und das wäre gerade keine entspannende Botschaft für das Kind. Am besten also als Eltern daran arbeiten, ehrliche Zuversicht zu empfinden – das hilft auch ihrem Kind.

Sie raten zu regelmäßigem Rhythmus. Aber wie hält man den bei vielen Familienterminen oder beispielsweise Schichtarbeit der Eltern aufrecht?

Wichtig ist, dass Sie ein Prinzip herstellen: Also zum Beispiel immer zur gleichen Zeit abends in der Familie gemeinsam essen. Wenn es in der Woche ein paar Abweichungen von dieser Regel gibt, dann ist das auch o.k., Hauptsache, es gibt einen Rhythmus, den alle wahrnehmen können.

Die Abendmahlzeit ist sowieso wichtig, als Vorbereitung auf die Nacht

Ja, am besten findet sie zwischen 18.00 und 19:30 Uhr statt. Dann hat das Kind keinen Hunger, aber der Magen ist auch nicht ganz voll. Beides würde den Schlaf stören. Außerdem ist die Abendmahlzeit auch eine Zeit, wo man zusammenkommt und sprechen kann. Wenn das aus Termingründen nicht geht und das Kind später essen muss, dann setzen Sie sich trotzdem zu ihm, damit es nicht alleine essen muss. Dann können Sie auch gemeinsam über den Tag sprechen.

Und wie kriegt man Kinder morgens wach?

Frische Luft ist eine Möglichkeit. Gut ist es, wenn die Kinder zur Schule laufen können. Dann haben sie gleich etwas Tageslicht, und das gemeinsam mit der Bewegung macht wach. Auf dem Land mit den Schulbussen oder in der Stadt direkt mit der U-Bahn ist das schwieriger. Und natürlich spielt schon in der Wohnung das Licht eine Rolle. So wäre morgens am Frühstückstisch gerade LED-Licht mit hohem Blauanteil gut.

Mehr zur Interviewpartnerin: www.barbara-knab.de

Ideen für gute Bildung

Das macht ja doch ein bisschen Hoffnung: „Deutschland – Land der Ideen“ prämiert jedes Jahr herausragende Ideen für die Verwirklichung von Ideen, die zur Verbesserung der Bildung in Deutschland beitragen.

Und Ideen gibt es: Da werden Kinder zu Museumsführern für ihre gleichaltrigen Kameraden in Museen oder kochen für ihre Mitschüler ein gesundes Mittagessen. Im Waldhort können Grundschulkinder nachmittags Wald und Wiese erleben. Besondere Programme machen Musikunterricht für Grundschulkinder schmackhaft, engagierte Vereine kümmern sich um die Integration von Migrantenkindern.

Wer sich inspirieren lassen will, wie gute Ideen für die Bildung in Deutschland in die Tat umgesetzt werden können oder wer eine Organisation für den diesjährigen Wettbewerb anmelden will:

http://www.land-der-ideen.de/bildungsideen/ideen-fuer-bildungsrepublik

Aktuelle Anmerkung der Redaktion (Januar 2014): Leider gibt es bisher keine weitere Ausgabe des Wettbewerbs. Ergebnisse und Gewinner werden jedoch auf der genannten Homepage vorgestellt – als Anregung.

Schlechte Noten – und jetzt?

Mathe fünf, Deutsch vier – Konfliktpotenzial hoch! Wenn unbefriedigende Zensuren die Kinder frustrieren, und die Erwartungshaltungen der Eltern nicht erfüllen, sind Spannungen und Konflikte in den Familien die Folge.

Bleiben aber die hohen Erwartungen der Eltern durch schlechte Zensuren der Kinder unerfüllt, kommt es häufig zu Reglementierungen und Sanktionen: „Du triffst Dich nicht mit Deinen Freunden, sondern lernst!“ und so weiter.

Schimpfen hilft gar nichts, im Gegenteil

Doch übersteigertes Schimpfen und Strafen wirken sich eher kontraproduktiv auf die Lernmotivation der per se frustrierten Schüler aus. Sie verstärken vielmehr deren negative Selbstwahrnehmung und schüren Trotz- und Frustreaktionen. Konstruktive und lösungsorientierte Reaktionen der Eltern hingegen unterstützen die Kinder und sorgen für ein positives Familienklima.

Halbjahres- oder Zwischenzeugnisse beispielsweise geben Eltern einen Zwischenstand über die Leistungen ihrer Kinder in den verschiedenen Fächern und bieten damit eigentlich eine hervorragende Orientierungshilfe für den weiteren Schuljahresverlauf. Aber: „Für Schüler und Eltern können schlechte Zeugnisnoten zum Stressfaktor werden“, sagt Melanie Rausch, Pädagogin und Expertin für Lernförderung des Online-Nachhilfeservice tutoria. „Um das Familienklima zu entlasten, ist ein konstruktiver und lösungsorientierter Umgang mit dem Ergebnis wichtig“, so die tutoria-Lernexpertin.

Gemeinsam nach Lösungen suchen

Eltern sollten gemeinsam mit ihren Kindern versuchen, die Ursachen dafür zu finden, warum es in manchen Fächern oder auch insgesamt zu schwachen Leistungen kommt. Auslöser können Probleme mit den Lehrern oder Mitschülern sein. Aber auch Teilleistungsschwächen, geringe Lernmotivation oder ineffektive Arbeitstechniken und falsche Lernstrategien sind häufig ausschlaggebend für schlechte Noten und verhindern den Lernerfolg. Insbesondere bei diesen Faktoren gilt es, das Kind zu ermutigen und mit professionellem Zusatzunterricht gezielt zu fördern. Am besten in vertrauter Umgebung, mit einem sorgfältig ausgewählten Nachhilfelehrer, wenn nötig.

Eltern sollten auf jeden Fall hektische Lernaktivitäten vermeiden – stattdessen die Defizite genau analysieren und ein auf die Bedürfnisse des Schülers zugeschnittenen Förderplan erarbeiten. Ein professioneller Zusatzunterricht delegiert das Thema „Lernhilfe“ an ein Nicht-Familienmitglied. Das entschärft zusätzlich die angespannte Atmosphäre, fördert die gute Stimmung zu Hause und bietet dem familiären Miteinander Raum für positiv besetzte Freizeitaktivitäten mit Spiel, Sport und Spaß.

 

Foto: Tutoria

Der 1. Tag ohne Mama – Tipps für weinende Mütter

Tränen schießen Christine (32) in die Augen, wenn sie von ihrem Benjamin (4) erzählt. Seit Wochen gibt es nahezu jeden Morgen das gleiche Theater: Die junge Mutter lässt im Kindergarten ein weinendes Kind zurück. Voll Sorge und schlechtem Gewissen verbringt sie die Stunden bis zum mittäglichen Abholen. Nachmittags macht der Kleine seine großen Geschäfte wieder in die Hose, obwohl er eigentlich längst allein auf die Toilette gehen könnte.  „Ich will so nicht mehr weiter machen“,  ist sich Christine sicher. „Ich kann mein schreiendes Kind einfach nicht mehr abgeben!“ Doch wie einen Ausweg aus dieser Krise finden?

Die ersten Lebensjahre des Kindes ist ein einziges Abschiednehmen. Es beginnt mit der Geburt, der Trennung von der Mutter, dann wird es von der Mutterbrust entwöhnt, bekommt als Ersatz den Schnuller, der auch irgendwann in den Mülleimer wandert. Es folgen kurzzeitige Trennungen von der Mutter,  wenn Papa oder ein Babysitter einspringt. Auch jeden Abend steht eine Trennung bevor: Das „Ins-Bett-Gehen“ ist für Kleinkinder immer wieder ein Abschiednehmen von den Eltern, den Geschwistern und vom Tag.  Das Kind spürt, dass es allein sein muss, bis der neue Tag beginnt. Dieser Übergang von den Aktivitäten des Tages zur Ruhe der Nacht, verlangt auch Loslösen und Abschied.

Schwieriger Neuanfang

Im Leben eines Kindes gibt es Einschnitte, die besondere Herausforderungen mit sich bringen und bewusst begleitet werden sollten. Dazu gehört der Start in Kinderkrippe und Kindergarten. „Vielleicht versetzen Sie sich einmal in die Situation des Kindes hinein“, schlägt die Sozialpädagogin Gabi Stephan vor. „Von einem Tag auf den anderen soll ihr Kind allein in einer ungewohnten Umgebung bleiben, mit fremden Erwachsenen und Kindern. Und noch dazu jeden Tag.“ Die Münchnerin leitet Eltern-Gesprächskreise im Landkreis München. http://www.montessori21.de/akademie/

„Ich frage dann immer: Was kann dem Kind und der Mutter in dieser Situation helfen?“, erklärt Gabi Stephan. „Meist kristallisiert sich heraus, dass es auch für die Eltern wichtig ist, sich auf diesen neuen Prozess einzustellen.“ Man sollte sich und dem Kind Zeit geben. „Verstehen Sie die Ängste ihres Kindes und nehmen Sie diese an“, empfiehlt die Pädagogin. Wenn sich Kinder gedrängt fühlen, werden sie zusätzlich verunsichert. Ihr Tipp für alle neuen, ungewohnten Situationen: „Sprechen Sie mir ihrem Kind über das was jetzt geschieht und zeigen Sie ihre Anteilnahme. So erlebt es, dass ernst genommen und verstanden wird.“

Trennungen üben

„Üben Sie vor dem Kindergartenbesuch gelegentliche Trennungen“, empfiehlt Erika Veit, ehemalige Leiterin eines Kindergartens in Miesbach. „Bei Besuchen auf Spielplätzen oder in Spiel- und Krabbelgruppen gewinnt ihr Kind die Sicherheit, dass es von Ihnen nicht im Stich gelassen wird“.

In den drei Gruppen „ihres“ Kindergartens ist es üblich, dass die neuen Kinder zu Kurzbesuchen und Schnuppertagen kommen. Wenn erforderlich, können die Mütter ihre Kinder auch in die Gruppen begleiten. So lange, bis die Kinder sich sicher fühlen und alleine bleiben. „Vermeiden Sie lange Abschiedszenen“, rät Erika Veit. „Das tut beiden weh und nützt niemandem.“ Ein langer Abschied verunsichere das Kind, so die Erzieherin, das sonderbare Verhalten der Mutter schüre seine Ängste.

„Hänschen klein, ging allein …“

Nach einer Beratung durch Gabi Stephan und dem Gespräch mit Benjamins Erzieherin entspannte sich für Christine und ihren Sohn das morgendliche Abschiednehmen relativ schnell. „Im Nachhinein glaube ich, dass das Benjamin einfach nur spürte, dass sich meine Haltung ihm gegenüber verändert hat“, erinnert sich die zweifache Mutter. „Ich habe eingesehen, dass es mehrere Wege gibt, mit ihm den Start in den Kindergarten zu gestalten.“ Sie wäre jetzt auch mal einen Vormittag bei ihm in der Gruppe geblieben. Dadurch, dass sie ihr verkrampftes Verhalten gelöst habe, habe ich auch ihr Sohn entspannt, ist die junge Mutter überzeugt. Von einem Tag auf den anderen sei auch die Hose auch wieder sauber geblieben.

Doch nicht nur für die Kleinen ist das Abschiednehmen schwer. Auch viele Mütter kämpfen mit ihren Gefühlen. Nach jahrelangem, intensiven Zusammenleben  soll man sein Kind fremden Leuten anvertrauen, die mit ihm spielen, lernen und lachen. „Mir gab es einen richtigen Stich ins Herz, als ich sah, wie eine Kindergärtnerin mein Kind herzte“, erinnert sich Astrid als sie ihre Magdalena (3) zum ersten Mal allein im Kindergarten zurück ließ.

Entscheidende Lebenseinschnitte bedeuten immer Veränderungen  – und damit auch Abschied von Gewohntem. Abschiednehmen ist nicht allein die Aufgabe des Kindes, sondern auch der Eltern. Neu ist diese Erkenntnis nicht, nur der Umgang damit. Davon erzählt bereits das bekannte, über 200 Jahre alte Kinderlied „Hänschen klein, ging allein in die weite Welt hinein…“

Von Lisa Hilbich

Foto: Bundesarchiv, Bild 183-37156-0001 / CC-BY-SA

Tipps für Leseanfänger

Wer mit einer Erstklässlerin oder einem Zweitklässler (und Ältere) unter einem Dach wohnt, kennt vielleicht diverse Methoden, um die Sprösslinge zum Lesen üben zu motivieren. Aber für so manchen „Lesemuffel“ war noch nicht das Richtige dabei. Hier Tipps zum Lesen üben:

  • Die Bücher nach der Silbenmethode aus der Reihe Leserabe vom Mildenberger Verlag. Jede neue Silbe hat eine andere Farbe, rot und blau wechseln sich ab und so weiß ein Kind eher, wie es ein Wort betonen muss. Es gibt Geschichten zu verschiedenen Themen, entweder als eine längere Geschichte mit mehreren Kapiteln oder mehrere kleinere Geschichten, wie zum Beispiel die Krimigeschichten zum Mitraten. Am Ende gibt es immer noch ein Leserätsel, was auch nochmal zum schreiben einlädt.
    Hier zwei Rezensionen dazu bei Familothek.
  • Wer auch gerne mal längere Geschichten mag, dem sei die Reihe „Erst ich ein Stück, dann Du“ vom CBJ Verlag empfohlen. Den Hauptteil der Geschichte liest zugegebener Maßen der oder die Erwachsene, aber auf jeder Seite ist ein Absatz größer und fett gedruckt, den liest das Kind. Die Unterbrechungen verhindern den Aufbau von Lesefrust; und die Freude darüber, dass es mit der Geschichte richtig voran geht motiviert obendrein. Auch hier gibt es Geschichten zu den verschiedensten Themen und auch die Varianten einer großen Geschichte oder eben mehrerer kleiner, wobei die dann schon 20 bis 30 Seiten haben.
  • Wer will, kann dies auch einfach selber machen: Ein interessantes Buch, das den Leseanfänger interessiert, und dann die Abmachung: „Erst ich ein Stück und dann Du“ – wobei es bei richtigen Leseanfängern auch großartig klappen kann, „Du das erste (oder die ersten zwei) Wort(e) und ich den Rest des Satzes“ zu vereinbaren. Schön an der Methode ist, dass die Kinder die Bücher lesen können, die sie interessieren und ihnen gefallen. Außerdem können die Eltern bei fortschreitendem Können die Spielregeln anpassen (ein Satz Du, ein Satz ich; eine Seite Du, eine Seite ich“).Kleiner Tipp: Gerade Kinderbücher zum ersten selbst Lesen haben oft kurze Sätze. Bei der Vereinbarung „Du die ersten zwei Worte des Satzes, ich den Rest“ lesen also auch Anfänger schon ganz schön viel….
  • Comics – den schlechten Ruf haben sie schon lange verloren, und gerade zum Lesen Lernen eignet sich das Geschriebene in Verbindung mit lustigen Bildern wunderbar. Vielleicht lernen die Kinder dabei nichts unbedingt pädagogisch Wertvolles, aber am allerallerwichtigsten ist es sowieso erst einmal, dass sie Spaß am Lesen als solches bekommen.

Am Anfang ist es nur Mühe – so ähnlich wie Skifahren lernen. Aber wenn ein Leseanfänger später erlebt, wieviel Spaß man lesend haben kann und wieviele interessante Dinge jeder lesend erfahren kann, dann merkt er oder sie hoffentlich, wie toll lesen ist. Und dann muss sie später in ihrem Leben hoffentlich niemand mehr zum Lesen motivieren.

   

Ideen: Dr. Katja Sichau
Bildquelle: aboutpixel.de / sommerfeeling © mr.nico

Frühenglisch: Pro und Contra

Soll man sein Kind ab dem 3. Lebensmonat in den Early-Englisch Kurs schicken? Oder als Kindergartenkind in die englische Spielgruppe? Das wird heiß und kontrovers diskutiert. Wir diskutieren mit:

PRO

Es ist toll, welche Chancen Kinder heute schon so früh haben können! Schön, wenn man mit dem Baby eine sinnvolle Beschäftigung hat, und das Kleine schon einmal an den Klang einer fremden Sprache gewöhnen kann. Und für das Kind selbst ist Zweisprachigkeit von Anfang an Normalität. Es singt und spielt in zwei Sprachen. Und viele Dinge graben sich bereits in ganz jungem Alter in das Bewusstsein – ein Geschenk fürs Leben! Vielleicht macht ja auch der Papa mit dem Baby den Kurs – dann haben beide eine reservierte Zeit miteinander.

Überhaupt haben Kinder im Vorschulalter noch ein unverkrampftes Verhältnis zum Lernen – das sollten verantwortungsvolle Eltern ausnutzen. Sie haben keine Angst, Fehler zu machen, sind stolz auf alles, was sie können. Wenn sie dann etwas lernen, was sie später in der Schule nutzen können, ist das ein Vorteil.

Mit einem privaten Englischkurs werden Vorschulkinder also noch vor der Schule auf spielerische Art gefördert und machen die grundlegende Erfahrung, dass Lernen Spaß machen kann. Das ist eine Erfahrung, die man keinem Kind nehmen sollte. Außerdem weiß man ja, dass Kinder im Vorschulalter Laute noch besser nachahmen können, als später im Leben. Das bedeutet, dass sie bei Frühenglisch lernen, akzentfrei zu sprechen. All dies sollte einem das Geld und den organisatorischen Aufwand wert sein.

Und wenn sie dann in die Schule gehen, kann man den Kurs doch nachmittags fortführen. Schließlich ist ja lernen im privaten Englischkurs meist besser organisiert, wird von Muttersprachlern unterrichtet und in kleineren Gruppen. Hier steht der Spaß im Vordergrund, und es ist gut, wenn Kinder auf jeden Fall die Erfahrung machen, dass man mit Spaß lernen kann. Und sicher bekommen sie bessere Noten im Fach Englisch, wenn sie die Sprache schon lange gelernt haben oder das neue Schulfach, wenn es eingeführt wird, nichts Neues mehr ist.

In der Schule kommt beim Sprachen lernen ja meist das freie Sprechen zu kurz – das können die Kinder dann im privaten Englischkurs lernen. Und das Wichtigste beim Sprachen lernen ist doch immer, dass es die Kommunikation mit anderen möglich macht. So manchem ist es einfach wichtig, dass das eigene Kind mit Englisch oder einer anderen Sprache in Kontakt kommt. Also, warum nicht? Dann ist es nicht schön, wenn sich Eltern deshalb als „Übereltern“ vor anderen rechtfertigen müssen.nicht..

CONTRA

Lasst die Kinder doch Kinder sein! Natürlich ist es hübsch, wenn man als Eltern dem Baby etwas Englisches vorsingt. Alles o.k., aber es darf doch bitte kein „Muss“ sein! Überhaupt, dieses Muss: Schon den Zweijährigen auf seine Karriere im Business vorbereiten, obwohl niemand weiß, ob er nicht vielleicht eine genetisch bedingte Rechtschreibschwäche hat oder handwerklich wahnsinnig begabt ist!

Am schlimmsten ist eigentlich, dass eine seltsame Atmosphäre entsteht: Alle, die nicht jede nur denkbare Möglichkeit ausschöpfen, um das Leistungspotenzial des Nachwuchses zu optimieren, haben ein schlechtes Gewissen: Was, wenn mein Kind jetzt „hintendran“ ist, nur weil wir nicht zum Frühenglisch gegangen sind? Schlimmer noch: Vielleicht müssen sie sich vor anderen rechtfertigen? „Es war mit Musikalischer Früherziehung, Mutter-Kind-Turnen und Capoeira einfach zuviel….

Es stellt sich die Frage, was denn eigentlich das Sprachen lernen in einem Sprachkurs für Vorschulkinder so „bringt“. Es gibt genügend Pädagogen, die den Ansatz verfechten: Kinder sollen das lernen, was sie wollen – und zu der Zeit, die sie wollen. Viele Pädagogen sind gegen die sogenannte Verkopfung von Lernen in der Vorschulzeit (in der Schule sieht das dann ja anders aus): Kinder lernen eben nicht mehr, wenn sie möglichst viele Kurse besuchen. Das Hirn sucht sich seine eigenen Lehrstoff. Kinder lernen in ihrem Tempo und nach ihrer Interessenlage – und eben nicht nur durch gewollte Vermittlung von Wissen. Vielleicht lernen sie deshalb ja viel schneller als die langsamen Erwachsenen, weil sie es auf ihre Weise tun: Wenn sie Lust dazu haben, die Inhalte mit Emotionen verbinden können und nach ihrem eigenen Rhythmus. Zum Beispiel, wenn sie beide Sprachen in einem zweisprachigen Haushalt lernen. In einem Kurs geben andere vor, wann gelernt wird.

Ob wirklich etwas hängen bleibt, wenn die sprachlichen Erfahrungen aus der frühen Kindheit in der Schule durch so viele andere Lernstoffe überlagert werden? Wer weiß. Gut wäre nur: Auf das Kind heute schauen und was für das Kind jetzt gut wäre – nicht an irgendwelche Jobs, Schulnoten oder oder Ähnliches in ferner Zukunft denken. Übrigens: Der Gedanke, dass es in 20 Jahren Computer gibt, die als schriftliche und mündliche Simultanübersetzer im Handtaschenformat beim Business- oder Reisetrip immer dabei sind – so abwegig ist der wirklich nicht…

ADHS- Kinder oft einfach nur zu jung

Die Studie hat Brisanz für die erbitterte Diskussion über ADHS – Diagnose, Behandlung und Auslöser. Kanadische Forscher haben in einer Studie mit fast eine Million Grundschulkindern festgestellt, dass ADHS-Diagnosen bei Kindern, die jung eingeschult wurden, um 39 Prozent höher sind, als bei später eingeschulten Klassenkameraden.

Besonders betroffen waren dabei Schüler, die kurz vor dem Stichtag der Einschulung Geburtstag haben.Da drängt sich die Frage auf, ob unreifes Verhalten nicht viel zu oft zu einer Krankheit gemacht und diese dann medikamentös behandelt wird – mit all den bekannten Folgen.

 Mehr zur Studie der University of British Columbia

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