Draußen-Tipp: Blüten-Tattoos

Im Sommer präsentiert sich die Natur in all ihrer Pracht und Vielfalt. Dazu gehören natürlich auch die zahlreichen Blumen und Blüten.

Was man damit machen kann, zeige ich heute: Blütentattoos. Die von Kindern so geliebten Tattoos ohne chemische Zusätze. Sie sind nicht so langlebig, wie ihre chemischen Brüder – aber das ist ja eher positiv – hat Sohn oder Tochter nicht noch nach einer Woche undefinierbare farbige Flecken auf der Hand…Tattoos nicht aus dem Kaugummiautomaten, sondern aus der Natur!

Benötigt werden:
Vaseline oder eine andere fettige Creme, Blüten in verschiedenen Farben und los geht’s:

Als erstes sammeln die Kinder verschiedene, bunte Blumen. Sie bekommen dazu den Auftrag, circa 3 Blütenköpfe in drei verschiedenen Farben zu sammeln, nicht mehr. Sträußchen für die Mama, den Papa oder die Oma, kann man später noch pflücken.

Wenn man eine pädagogische Komponente reinbringen möchte, kann man die Kinder in Gruppen aufteilen. Jede Gruppe bekommt den Auftrag, eine bestimmte Farbe zu finden. Oder ich gebe eine bestimmte Blume vor, die gesucht werden soll. So lernen die kleineren Kinder die verschiedenen Farben kennen und die größeren auch die Namen der Blumen.


Nach ca. 10 Minuten treffen sich alle wieder. Ich zeige den Kindern ein Beispiel, welches ich auf meiner Hand vorbereitet habe. Nun bekommt jedes Kind einen Klecks Creme auf den Handrücken. Nützlich ist es, wenn die Kinder eine Faust machen, dann kann man die Creme besser verstreichen. Bitte auf Links- und Rechtshändigkeit achten.

Das Kind benötigt „seine“ Hand zum Arbeiten, das heißt die Creme auf die andere Hand geben. Nun können die Kinder die Blütenblätter abzupfen und ganz nach ihrer eigenen Vorstellung auf ihrem Handrücken anordnen.

Zum Schluss kann man als Erinnerung ein Foto machen, da der Spaß meistens nach einer Weile wieder abfällt.

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Text und Fotos: Stefanie Sauerland

 

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