Kategorie: Erste Wochen

Wochenbett

Sollte frau auch als solches nutzen, so gut es geht. Das bedeutet nämlich, dass man sich sechs Wochen lang schonen sollte, um nach der Geburt wieder fit zu werden. Beim ersten Kind ist man so etwas nicht gewohnt, beim zweiten kann man es nicht… Aber die Liste der Frauen ist lang, die unerwartet körperliche Probleme bekamen, weil sie sich eben nicht schonten…. Es soll ja Länder geben, in denen die Frauen die sechs Wochen nach der Geburt das Bett nicht verlassen…wow!

U1-U9

Die allererste U-Untersuchung bekommt das Baby schon direkt nach der Geburt – weitere folgen in unregelmäßigem Abstand bis zur U9 kurz vor der Einschulung. Eltern bekommen einen Pass mit Hinweisen, in welchem Alter die einzelnen Untersuchungen stattfinden sollten.

Stillen

Ein großes Thema während der ersten Wochen mit dem Baby. Bei den einen klappt es super, bei manchen gar nicht oder holprig oder später doch… Das Wichtigste: Nur nicht nervös werden. Heutzutage ist Stillen fast Pflicht, und Flaschennahrung gilt in manchen Kreisen schon fast als Kindesmisshandlung. Übertrieben – die meisten dieser Mütter sind selbst mit der Flasche großgezogen worden, weil das damals modern war. Stillen ist schön und gut fürs Baby – aber funktioniert nicht immer und nicht bei jeder. Wenn frau das so sehen kann, klappt es vielleicht doch noch…

Rückbildungsgymnastik

Auch gerne bekannt als „Rübi“ – soll den Körper nach der Geburt unterstützen, Schwangerschaftsfolgen wieder zurückzubilden. Wie gut das klappt, keine Ahnung – viel wichtiger ist oft die seelische Unterstützung der frischen Mütter: Hier werden erste Erfahrungen ausgetauscht, Geburtsgeschichten erzählt, erste Mama-Freundschaften gebildet, gemeinsame Spaziergänge verabredet…Großartig für Babymütter, denen nach dem Wochenbett die Decke auf den Kopf fällt.

Postnatale Depression

Wird auch gerne „Heultage“ oder „Babyblues“ genannt. Aufgrund der Hormonumstellung nach der Geburt kann die Mutter ähnlich dem bekannten PMS (postmenstruellen Syndrom) ein „Stimmungstief“ erleben – mit allem, was das so bedeuten kann. Meist tritt das seelische Tief am 3. Tag nach der Geburt auf, manchmal aber auch später. Hört es nicht mehr auf, kann es sich auch um eine „Wochenbett-Depression“ handeln, also eine ausgewachsene Depressionserkrankung. Diese ist viel schlimmer und bedarf der Behandlung!

Kindstod, plötzlicher

Ein trauriges Thema, denn es passiert ja leider immer wieder. Die seltenen aber tragischen Fälle führten zur einer massiven Aufklärungskampagne und zur Gewohnheit, die Kinder nur noch in Babyschlafsäcken (interner Link) zur Nacht zu betten und sie nie auf dem Bauch schlafen zu lassen. Die Zahl der Todesfälle durch dieses schreckliche Phänomen hat in der Folge abgenommen, die Ängste der Mütter vor diesem – doch glücklicherweise sehr seltenen – Fall haben durch die Kampagne leider zugenommen. (siehe auch Babyschlafsack)