Facebook – Richtiges Verhalten in sozialen Netzwerken

Ein kleines buntes Heftchen über Facebook – auf den ersten Blick ist das Büchlein „Facebook aber richtig – Richtiges Verhalten in sozialen Netzwerken“ absolut auf die Zielgruppe der Facebook-Anfänger zugeschnitten. Sie sollen sich – am besten bevor sie selbst einen Account haben – hier erst einmal informieren, um was es geht. Und vor allem, welche Fallstricke auf unerfahrene Nutzer warten.

Facebook: Tipps und Tricks für Eltern bei Familothek hinter diesem Link

Im Heft finden die Neulinge viele Infos zu rechtlichen Fragen, Erklärungen zu vielen Begriffen, die im Zusammenhang mit den sozialen Netzwerken immer wieder auftauchen: Was ist eigentlich ein soziales Netzwerk? Was sind meine Persönlichkeitsrechte? Oder meine Privatsphäre? Es wird viel gewarnt in diesem Buch – und im Zusammenhang mit Facebook und jungen Nutzern ist das sicher auch richtig: Lade keine Filme illegal herunter; poste keine blöden Fotos von dir und überlege dir, mit wem du „befreundet“ bist; Facebook vergisst nichts. Diese und weitere kritische Punkte stellt das Büchlein in verschiedener und wiederholter Weise auch grafisch bunt dar – das ist sicher gut, damit die Info beim blätternden Jung-Leser ankommt.

Der Zielgruppe gerecht und recht amüsant ist der Teil: „Testen“ – hier können auch die flüchtigsten „Text-Scanner“ im Quizstil testen, ob sie die Fakten wirklich verstanden haben. Eine gedruckte „Facebookseite“ mit viel zu viel persönlichen Fakten lädt zur „Fehlersuche“ ein; eine kleine Erzählgeschichte zeigt, wie schnell ein Erzähler Persönliches preisgibt, ohne es zu merken.

Das Heft soll zwar Kinder ab acht Jahre die wichtigsten Fallstricke zu diesem Thema näherbringen, doch ist zu hoffen, dass nicht allzu viele Kinder dies bereits so früh benötigen – ein Facebook-Account – wenn ihn nicht die Mami einrichtet – ist eigentlich erst ab dreizehn Jahre legal, und das ist ja auch noch früh genug.

Der Tenor „natürlich darfst du im Netzwerk aktiv sein, achte aber auf Verschiedenes“ kommt hoffentlich bei vielen Teenagern gut an.

Der Ravensburger Buchverlag mit Autor Thomas Feibel hat mehrere Broschüren zu den Themen Internet und Computer herausgebracht, die jungen Lesern ein paar Tipps für die neue Medienwelt zielgruppengerecht nahebringen.

Junge Leser haben so von vielen Dingen wenigstens schon einmal gelesen, bevor sie aufs Netz „losgelassen“ werden. Und Eltern haben schon einmal ein paar Anhaltspunkte, worüber die Kinder unbedingt informiert sein sollten. Trotzdem ersetzt so ein Buch nicht die Tatsache, dass sich Eltern immer wieder damit beschäftigen sollten, was denn der Nachwuchs „im Netz so tut“!

 

 

 

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