Kategorie: Ratgeber

Welche Kissen sind für Kinder geeignet?

Text-Bild-kleinBabys werden in den ersten Monaten weder zugedeckt, noch schlafen sie auf einem Kissen. Das hat zwei Gründe: Zum einen ist die Erstickungsgefahr durch lose Decken anfangs sehr hoch, zum anderen sind die Nackenwirbel sehr empfindlich. Deshalb bekommt der Nachwuchs erst im Kleinkindalter seine eigene Bettwäsche und schlummert bis dahin im Schlafsack.

Während Sie bei der Decke nicht viel falsch machen können, sollte das Kissen spezielle Anforderungen erfüllen. Andernfalls kann es vorkommen, dass Ihr Kind keinen geruhsamen Schlaf findet. Hinzu kommt, dass die Nackenwirbel überdehnt werden können, wenn Ihr Nachwuchs auf dem Bauch oder auf der Seite schläft – und das Kissen zu prall gefüllt ist. Deshalb gilt es beim Kauf einige Kriterien zu beachten. Welche das sind, erläutern wir Ihnen gerne im nächsten Abschnitt.

Kauftipp: Derzeit gibt es im Shop von Strauss unter http://www.strauss-innovation.de/heimtextilien/kissen/kissenhuellen/ reduzierte Kissenbezüge in verschiedenen Größen, Farben und Mustern!

Kaufkriterien für Kinderkissen: Worauf muss ich achten?

  • Das erste Kissen sollte möglichst flach sein, weil viele Kinder auf dem Bauch oder auf der Seite schlafen und sich ihre Nackenwirbel überdehnen würden, wenn ihr Kopf zu hoch liegt. Besonders praktisch sind deshalb sogenannte Nachfüllkissen, die mit Ihren Kindern mitwachsen können, indem man das Material mit der Zeit immer wieder auffüllt.

 

  • Normale Kopfkissen sind 80 x 80 Zentimeter groß, allerdings sind diese für Kinder nicht geeignet. Sie würden mit ihrem halben Körper darauf liegen, und wenn man das Kissen stattdessen umgeklappt, wäre es einfach zu hoch. Deshalb empfehlen wir Ihnen Kinderkissen in den Größen 40 x 60 cm oder 30 x 30 Zentimetern.</li>

 

  • Auch das Material spielt beim Kauf eine entscheidende Rolle, denn es sollte frei von Schadstoffen sein, also hautfreundlich, und auch atmungsaktiv. Darüber hinaus sollte das Kissen heiß gewaschen werden können, sprich auf mindestens 60 Grad, um es von möglichen Bakterien und Keimen zu befreien sowie von Schmutz- und Schweißrückständen.

Bild: © Jupiterimages/Creatas/Thinkstock

 

 

Wettercremes gut getestet

Das ist doch einmal eine gute Nachricht: Ökotest hat 17 Wind- und Wettercremes für Babys und Kleinkinder getestet und fast alle mit mindestens „gut“ bewertet, 14 sogar mit der Bestnote.

Die meisten getesteten Wind- und Wettercremes enthalten keinerlei bedenkliche Inhaltsstoffe und wirkten auf der Basis natürlicher Fette wie Bienenwachs, Mandel-, Sonnenblumen- und Olivenöl.

Kleine Einschränkungen gab es in der Testbewertung allerdings bei hormonell wirkenden UV-Filtern, die in einigen Cremes vorhanden waren. Außerdem bei der Verwendung von Duft – und Konservierungsstoffen – diese waren bei den getesteten Produkten aber glücklicherweise nicht als allergieauslösend bekannt.

Wichtig aber noch darauf hinzuweisen, dass Kinder- und Babyhaut unter normalen Umständen am besten gar nicht ständig eingecremt werden muss. Dies ist nur bei außergewöhnlich kaltem Wetter und längerem Aufenthalt im Freien sinnvoll.

Einige konkrete Ergebnisse des Ökotests hier
http://www.oekotest.de/cgi/index.cgi?artnr=101122;bernr=07;co

Übrigens: Achtung beim Auftragen von Kältecremes bei Minusgraden – wenn sie viel Wasser enthalten, kann dieses auf der Kinderhaut gefrieren. Mehr dazu hier
http://www.familothek.de/tipps-kaelteempfindliche-kinder.html

Einige der von Ökotest für gut befundenen Cremes:

    

Foto: Miguel Virkkunen Carvalho

Grippeimpfung auch für Kinder?

Jedes Jahr im Herbst rät die Ständige Impfkommission der Bundesrepublik Deutschland (STIKO) zur Grippeimpfung vor Beginn der kalten Jahreszeit. Aber rät sie dies auch für Kinder?

Jein. Geimpft werden sollten Kinder ab 6 Monaten lediglich dann, wenn sie chronisch krank sind. Also beispielsweise einen angeborenen Herzfehler haben, unter chronischen Lungenerkrankungen leiden wie Asthma oder Mukoviszidose. Außerdem bei Stoffwechselleiden wie Diabetes sowie angeborener oder erworbener Immunschwäche.

Neu ist, dass eine Impfung sowohl durch eine Spritze als auch durch das Einsprühen in die Nase möglich ist. Studien bei Kindern ab zwei und unter sechs bis sieben Jahre haben einen besseren Schutz des Wirkstoffes ergeben, der durch die Nase eingesprüht wird. Die Ständige Impfkommision, weist aber darauf hin, dass sie keinerlei Impfart empfehlen – es gibt wohl dazu in der Summe noch zu wenige Studien.

Die STIKO ist ein Rat aus Fachleuten, unterstützt von Wissenschaftlern des Robert Koch-Instituts, der sich zweimal jährlich trifft, um aktuelle Empfehlungen zum Thema Impfen auszusprechen.

Familienplanung: nur wann?

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Irgendwann kommt im Leben eines Pärchens der Punkt, an dem es sich fragt, ob es Kinder möchte.

Ist die Beziehung bereit für ein Kind? Sind die Lebenspartner bereit, diese Verantwortung zu tragen? Und würde es der gemeinsamen Beziehung eher schaden oder sie stärken und fördern? Es ist eine wichtige Lebensentscheidung, die getroffen werden muss. Zumal beide Partner absolut einverstanden sein sollten.

 

Familie gründen: Ja oder Nein?

Möchte der eine Teil der Beziehung unbedingt Kinder und der andere Teil nicht, wird es zumeist kompliziert. Zunächst sollte niemand zu jenem großen Schritt überredet werden. Allerdings wäre es weiterhin egoistisch, dem anderen einen sehnlichen Wunsch ohne gründliche Überlegung partout zu verwehren. In solch einer Situation heißt es zunächst, das Gespräch zu suchen. Nicht nur mit dem Partner, sondern auch mit Freunden oder Verwandten, die sich den Kinderwunsch bereits erfüllt haben. Durch Erfahrungen anderer kann man profitieren, andere Sichtweisen kennenlernen und vielerlei Aspekte des komplexen Themas Familienplanung beleuchten. Grundsätzlich sollte der Kinderwunsch nicht in der Hoffnung bestehen, die Beziehung zu retten. Dies ist für viele Paare eine Motivation, die nicht zwingend die Beste ist. Schließlich kann die Partnerschaft auch mit Kind scheitern und so leidet auch das Kind.

Problemquelle: schwanger werden

Der Wunsch nach einem Kind wird leider nicht immer allen Paaren sofort erfüllt. Für viele Frauen ist es nicht leicht, schwanger zu werden, weswegen man als Paar Geduld mitbringen sollte. Zumal immer mehr Frauen zu einem immer späteren Zeitpunkt den Kinderwunsch hegen und die Schwangerschaft zusehends schwieriger wird. Das Mutterglück im Alter ist dennoch nicht undenkbar. Unter http://www.netmoms.de/magazin/kinderwunsch/schwanger-werden/ finden sich einige Tipps und Tricks, wie man seinem Wunsch nach einem Kind ein Stückchen näher kommen kann. Sollte der Schwangerschaftstraum auch nach mehreren Versuchen scheitern, sollten Sie dennoch einen Arzt aufsuchen, da dieser ganz genau die Problemquelle herausfinden und lösen kann!

Familienplanung vs. Karriere

Doch wie genau erkennt man nun den richtigen Zeitpunkt? Darauf gibt es leider keine explizite Antwort, doch zumeist spüren beide Partner, wenn der Moment da ist. Bei manchen Paaren ist es eine ganz intuitive, fast spontane Entscheidung, während andere lange nachgrübeln und noch Zweifel besitzen. Und wieder andere richten ihren gesamten Lebensweg danach aus, Kinder zu kriegen. Neben den emotionalen Beweggründen, wie dem aufflammenden Mutterinstinkt, spielen bald auch ökonomische oder finanzielle Aspekte mit in die Entscheidung. Karriere oder Kind? Womöglich kommt es auch zu neuen Möglichkeiten, da ein Berufswechsel ansteht, der völlig neue Perspektiven bietet und die Familienplanung erst ermöglicht.

© Creatas Images/Thinkstock

Sicherer Urlaub am Meer

Kleine Piraten, wackere Matrosen und große Sandburgbauer – alle Kinder lieben den Aufenthalt am Meer. Klar ist das schön – aber trotzdem kann das Meer als Naturgewalt eine besondere Kraft entfalten. Deshalb sollten Sie bei einem Urlaub mit Ihren Kindern am Meer einige Regeln für den Strand beachten:

Außerdem Tipps für die Sicherheit am Badesee

Besonders gefährdet: Babys und Kleinkinder

Nahezu jedes flache Wasser kann für Babys und Kleinkinder gefährlich werden: Sie haben einen im Verhältnis zu ihrem Körper sehr schweren Kopf und können deshalb schon in einer Pfütze ertrinken, wenn sie mit dem Gesicht hineinfallen – sie schaffen es nicht, sich allein aus der Gefahr zu befreien. Deshalb gilt gerade für diese Altersgruppe: Am Meer immer ein Auge auf den Nachwuchs im Krippenalter haben!

Meeresströmung: Unsichtbar und gefährlich

Das Meer birgt auch für größere Kinder unsichtbare Gefahren: Die Strömungen unter Wasser können auch im beispielsweise relativ ruhigen Mittelmeer ein schwimmendes Kind auf die offene See ziehen. Erklären Sie also Ihrem Kind ruhig und ernsthaft, dass es nur ins Wasser gehen darf, wenn ein Erwachsener vom Strand aus zuschaut. Oder lassen Sie es am besten gar nicht allein ins Wasser gehen, zumindest wenn es tiefer wird. Überschätzen Sie außerdem auch nicht, wie gut Ihr Kind schwimmen kann. Denn wer ein Seepferdchen hat, ist noch lange nicht „schwimmsicher“. Als schwimmsicher bezeichnet der DLRG Kinder, die sich unter anderem 15 Minuten im tiefen Wasser halten können.

Vorsicht auch bei aufblasbaren Tieren oder Luftmatratzen: Mit ihnen können Kinder weg vom Ufer treiben – als am besten nur im flachen Wasser spielen und zusammen mit einem Erwachsenen.

Bewachte Badestrände nutzen

Nein, komplett darauf verlassen sollten Sie sich nicht: denn auch der bestausgebildetste Rettungsschwimmer hat seine Augen eben nicht überall. Auch an einem bewachten Badestrand müssen Sie die Augen bei den Kindern im Wasser haben. Trotzdem gibt es eine gewisse Sicherheit, wenn der Badestrand von professionellen Rettern bewacht wird. Und – Sie haben Experten vor Ort, mit denen Sie über die örtlichen Gegebenheiten sprechen können. Sie können Sie also fragen, ob die Strömung heute stark ist und an welchen Stellen das Meer vielleicht plötzlich abfällt.

Schwimmen lernen gibt Sicherheit

Eine schöne Vorbereitung auf die Ferien am Meer ist ein Schwimmkurs – er ist ab circa vier Jahre sinnvoll. Im salzigen Meerwasser kann sich ein Schwimmanfänger sogar leichter über Wasser halten. Kleinere Kinder profitieren von Babyschwimm- und Wassergewöhnungskursen, die in öffentlichen Bädern oder bei Familienbildungsstellen angeboten werden. Denn die Kleinen bewegen sich danach sicherer im Meerwasser.

Illustration: Isabelle Dinter

Mehr wissen über Zecken

Sommerzeit ist Zeckenzeit – da schadet es nicht, wenn sich Kinder und Erwachsene über die winzigen Plagegeister informieren.

Denn leider ist es nicht nur lästig, wenn man sich in Wald und Flur einen der kleinen Blutsauger eingefangen hat – da Zecken gefährliche Krankheiten übertragen, ist ein Kontakt mit ihnen nicht ganz sorglos zu nehmen.

Und es ist gut, wenn auch Grundschüler bereits informiert sind. Kindgerecht geht das auf www.zeckenschule.de, einem mehrfach ausgezeichneten Online-Angebot. Dort erfahren kleine Besucher und ihre Eltern wie Zecken leben, welche Gefahren von ihnen ausgehen, und wie man sich vor ihnen schützen kann. Kleine Spiele und interaktive Aufgaben, wie das Zeckenpuzzle und das Zeckenquiz verankern das Wissen hoffentlich nachhaltig.

Der Schutz vor Zecken nimmt in dem Online-Angebot einen thematischen Schwerpunkt ein – dazu zählt unter anderem das regelmäßige Absuchen und das schnelle und sichere Entfernen der kleinen Blutsauger.

So werden Kinder spielerisch für das Thema sensibilisiert und achten mehr auf die Gefahrenquellen. Sie können es vielleicht schneller einordnen, was „der schwarze Punkt“ da bedeutet und zeigen den Punkt gleich ihren Eltern, die dann die Zecke rechtzeitig entfernen können.

Foto: www.zecken.de

Gut gekühlt bleibt’s wertvoll

Die Muttermilch ist für Babys in den ersten Monaten zweifelsohne die beste Nahrung. Immer mehr Mütter sind in dieser Zeit schon wieder für einige Stunden berufstätig oder möchten einen Termin ohne Baby wahrnehmen. Dafür muss keine gut funktionierende Stillbeziehung aufgegeben werden.

Tipps zum Aufbewahren von Muttermilch

  • Abgepumpte Muttermilch hält sich bei circa vier Grad in Kühlschrank mindestens drei Tage.
  • Tiefgefrorene Muttermilch kann man sogar noch nach 6 Monaten verwenden. Zum Auftauen sollte die Milch 24 Stunden in den Kühlschrank lagern.
  • Muttermilch bei Kühlschranktemperatur schonend im Wasserbad oder unter fließendem warmen Wasser erwärmen.

Und wie kann die stillende Mama dies am besten nutzen? Beispielsweise wenn frau voll stillt und genug Milch für einen Abend woanders abpumpen möchte? 24 Stunden vorher anfangen, immer wieder zwischendurch kleine Menge abpumpen, bis man ein volles Fläschchen hat. Wenn die Milch nicht länger als 24 Stunden in Kühlschrank lagert, darf man noch frisch abgepumpte Muttermilch dazugeben. Ist der Abend gekommen, kann die Betreuungsperson das volle Fläschchen einmal erwärmen und füttern.

Absolute Don’ts

  • Einmal aufgetauchte Muttermilch nicht wieder einfrieren.
  • Einmal bereits aufgewärmte Milch darf nicht nochmal verfüttert werden. Die Reste also immer wegkippen.
  • Muttermilch nicht in der Mikrowelle erwärmen, da diese Methode wichtige Bestandteile leider zerstört.

 

Foto: aboutpixel.de / Saugstelle. © Jan Gropp

Bei Giftalarm ein Blick aufs Handy

Rat und Tipps, wenn kleine Entdecker Unbekanntes in den Mund gesteckt haben: Handybesitzer mit Android oder mit iPhone Betriebsystem können sich einen neuen Giftratgeber-App für kleines Geld im Internet herunterladen.

 

Dort finden sie eine Liste mit 190 Giftstoffen und die Anleitung, was Eltern tun sollten, wenn Sohn oder Tochter etwas Giftiges gegessen haben könnten. Außerdem Fotos von 60 Giftplanzen, damit sie auch der Laie erkennen und vergleichen kann. Die App bietet darüberhinaus Tipps zu Zecken, Schlangen, Quallen, Bienen und Wespen.

Herausgeber der App ist die niederländische Stiftung Ticket to Prevent, die unter anderem mit Experten des Niederländischen Roten Kreuzes und der niederländischen Überwachungsorganisation für Konsumentensicherheit zusammenarbeitet.

Die Giftratgeber-App (unter Gifteratgeber-App suchen) gibt es auf Englisch, Deutsch, Niederländisch und Französisch und kostet zum Beispiel im iTunes App Store 3,99 Euro.

Im Notfall also: Erst ein Blick aufs App für die erste Hilfe. Erscheint es einem nötig, ein Anruf beim Giftnotruftelefon, dessen Telefonnummer Eltern kleiner Kinder eingespeichert haben sollten: Giftnotruftelefon

 

Foto: Hugo.arg

Sonnenschutz für Kinderaugen

Sonnenschutz für Kinder

Wenn die Sonne heiß vom Himmel brennt, käme besorgten Eltern nicht in den Sinn, ihre Kinder ohne Sonnencreme und ohne Sonnenhut ins Freie zu schicken. Aber mit Sonnenbrille?

Das Kuratorium Gutes Sehen (KGS) weist darauf hin, dass gerade empfindliche Kinderaugen vor der gefährlichen UV-Strahlung geschützt werden müssen. Und ein Spruch aus Australien – einem Land, das sich mit hoher Sonnenstrahlung auskennt – unterstreicht dies: Dort heißt es slip, slap, slop, slide: „Slip“ dir ein Shirt an, „slop“ dir Sonnenmilch auf die Haut, „slap“ dir einen Hut auf den Kopf und „slide“ dir die Sonnenbrille vor die Augen.

Wer also für den Nachwuchs eine Sonnenbrille anschaffen möchte, sollte Folgendes beherzigen: Die Kinderbrille zum Schutz gegen zu viel Sonne sollte

  • ausreichenden UV-Schutz haben, auch an der Seite – sonst nützt es nichts
  • bruchsicher und kratzfest sein – wir wissen warum
  • gut angepasst sein, denn Druckstellen treten bei sensibler Kinderhaut leichter auf
  • von den Kindern selbst ausgesucht sein. Denn dann setzten sie sie auch auf.

Die Bügel einer Kindersonnenbrillen sollten das Ohr sicher umfassen, ohne jedoch zu drücken. Anatomisch geformte Nasenstege und Nasenpads mit großer Auflagefläche sorgen für sicheren Sitz auf kleinen Nasen.

Und wie dunkel soll die Sonnenbrille für Kinder sein?

Hier kommt es auf die richtige Blendschutzkategorie an. Die sollte auf der Innenseite des Brillenbügels vermerkt sein. Kategorie 0 absorbiert so gut wie kein Licht, Kategorie 4 dagegen fast alles. Kinder, die in unseren Breitengraden auf Entdeckungstour gehen, sind mit Kategorie 2 optimal vor Blendung geschützt.

Und was ist, wenn die Kleinen die Brille nicht aufsetzen wollen? Vorbild sind wie immer die Erwachsenen: Wenn Mama und Papa coole Sonnenbrillen tragen, will Junior das auch.

Foto: Babybanz

 

Magen-Darm-Infekt und Spuckalarm – was ist zu tun?

Manche Kinder haben es selten, manche leider ständig – Magen-Darm-Infekte. Es ist kaum vorstellbar, dass ein Kind ganz ohne durch die Kindheit kommt.

Übelkeit, Erbrechen und Durchfall sind wirklich unangenehm – aber meistens hört diese Krankheit nach 2-4 Tagen von selbst wieder auf.

Kann eine solche Krankheit auch gefährlich werden?

Oh ja, sie kann. Die größte Gefahr bei Durchfall und Erbrechen ist die Austrocknung durch Flüssigkeits- und Salzverlust. Wir Erwachsene haben durch unsere Körpergröße ein viel größeres Flüssigkeitsreservoir und sind dadurch nicht so schnell gefährdet – Kinder aber schon. Besonders bei Säuglingen kann das wirklich schnell gehen. Also aufpassen und auf Anzeichen der Austrocknung achten, wie

  • Zunge und Lippen werden trocken
  • Der Urin wird dunkel
  • Das Kind ist schlapp

Am wichtigsten ist es, dem Kind in einer solchen Phase, ständig Flüssigkeit anzubieten: Tee, Wasser, Milch (das Stillkind weiter stillen) – und wenn es nicht „drin“ bleibt, dann eben alle 10 Minuten ein Löffelchen. In der Apotheke gibt es spezielle Rehydrationslösungen, die auch helfen können, wenn es der kleine Patient verträgt. Und wenn so gar nichts im kleinen Magen bleiben will, und beispielsweise die Windel schon länger als sechs Stunden trocken geblieben ist – lieber einmal zu viel ins Krankenhaus fahren, denn dort kann man dem Austrocknen ganz schnell Herr werden. Gute Besserung für alle!

Bildquelle: aboutpixel.de / Kleinkind weint © Benjamin Thorn