Kategorie: Elternalltag

Spielzeug waschen – was geht, was geht nicht?

Zack, schon ergießt sich das Limonadenglas über die Spielzeugkiste, das Eis tropft der Puppe auf den Bauch. Und dann? Wie verhindere ich das Drama, das ein in der Waschmaschine gerupftes Kuscheltier unweigerlich hervorruft? Es gibt Menschen , die aus dem Waschen von (gebrauchtem) Lego und dem Weiterverkauf ein Geschäft machen. Aber wie sieht das mit anderen Spielsachen aus? Was geht in die Maschine, welche Flecken müssen drin bleiben? 

Hier das Ergebnis der Recherche bei verschiedenen Spielzeugherstellern zum Thema „Spielzeug waschen“.

 

Die Unempfindlichen: Playmobil

Das obige Geschäftsmodell für Lego ist auch auf Playmobil anwendbar: Das Zeug ist ziemlich unempfindlich: Bei dreißig Grad drehen sich die Teile in der Waschmaschine im Kissenbezug völlig schadenfrei. Der Bezug ist allerdings wichtig, damit kein Kleinteil in der Trommel verloren geht. Die Playmobilteile bestehen aus sehr heiß gebranntem Kunststoffgranulat, das deshalb auch höhere Temperaturen aushalten würde. Das gilt für alle Playmobilteile, auch zum Beispiel der biegsame Schlauch des Feuerwehrautos. Details der Figuren wie zum Beispiel dunkle Augen und Schnauzen der Playmobil-Pferde wurden gleichfalls aus Granulat gebrannt und sind beim Waschen absolut unempfindlich.

Einzige Einschränkung: Bei bedruckten Einzelteilen könnte sich in der Waschmaschine der Aufdruck durch Reiben aneinander lösen – solch ein Teil (zum Beispiel ein Ritter mit einem Kreuz auf der Brust oder ein Auto mit dem Aufdruck „Polizei“) am besten einzeln oder in der normalen („weichen“) Wäsche mitwaschen.

Lieber nicht: Schleich

Schleichtiere und -figuren sehen auf den ersten Blick fast genauso unempfindlich aus, wie die Playmobil-Kollegen. Die Qualität ihrer Produkte sowie die unbestrittene Naturtreue müssen Eltern auch erst einmal bezahlen. Doch wenn das oben beschriebene Saftglas in eine Schleich-Kiste fallen sollte, können Mama und Papa sich schon einmal den Abend fürs einzeln putzen frei nehmen – die Tiere sind nicht in der Maschine zu waschen. Auch auf die Lösung, alle Figuren in Wasser oder Lauge zu tauchen (hilft ja auch schon), lässt sich der Hersteller nicht für alle Produkte festnageln, lediglich für Fische ist die Aussage klar: Sie seien schadenfrei komplett zu wässern. Aber ob das Saftglas nur auf Wassertiere fällt?

Die Kombination macht es schwierig: Puppen von Baby Born

Die Qualitätsbeauftragte von Zapf Creation gibt fundierte Auskunft: Bei Babypuppen ergibt sich die Schwierigkeit, dass einige Teile aus PVC (Kopf/Hände) und einige Teile aus Stoff sind. Wäscht man nun die ganze Puppe in Handwäsche kann sich beim Eintauchen Feuchtigkeit in den PVC-Teilen sammeln, die nicht trocknet und auf Dauer die ganze Puppe verkeimt. Lieber also die Plastikteile mit einem feuchten Lappen abwischen und auch den weichen Körper nur oberflächlich mit einem feuchten Lappen reinigen.

Bei Puppen mit elektronischem Zubehör verbietet sich ein Baden ja von selbst. Aber auch Puppenkleidung sollte nur per Handwäsche gewaschen werden, für den Gang in der Waschmaschine sind sie oft nicht fest genug genäht.

Und Stofftiere?

Stofftiere kann man generell im handwarmen Wasser mit einem milden Handwaschmittel sanft baden und abrubbeln. Das gilt natürlich nur, wenn keine PVC- oder elektronischen Teile integriert sind – im ersten Fall ergibt sich das Puppenproblem (siehe oben), im zweiten Fall ist die Elektronik wahrscheinlich hin. Natürlich gibt es qualitativ hochwertige Stofftiere, deren Verarbeitung, Füllmaterial und so weiter darauf ausgerichtet ist, dass das Tier in die Waschmaschine kann. Die Plüschtiere von Nici beispielsweise kann man bei 30 Grad im Schonwaschgang waschen – dabei aber lieber kein Vollwaschmittel und Weichspüler verwenden!

Bei allen anderen sollte man dem Familienfrieden zuliebe die Handwäsche nehmen. Übrigens: Kommt der Nachwuchs mit Kopfläusen aus dem Kindergarten, raten rückständige Apotheker noch immer dazu, alle Kuscheltiere bei mindestens 60 Grad in der Waschmaschine zu waschen – das würden viele wohl nicht schadlos überstehen. Besser – und viiiel einfacher: Die Kuscheltiere für eine Woche luftdicht in Plastiksäcke sperren – das überleben dann die Kopfläuse nicht! Alle anderen Flecken bleiben natürlich drin.

Holzspielzeug, speziell Holzschienen

Das haben wir uns gedacht: Holzspielzeug ist schön und umweltfreundlich – aber natürlich kann es nicht in die Spülmaschine, da das Holz sonst quillt. Also bei Brio & Co: Feuchtes Tuch und abwischen! Bei Brio sind auch die Kunststoffteile nicht unbedingt maschinenwaschbar.

Spielzeug waschen: Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Ist einmal etwas schiefgegangen? Die anderen Leser freuen sich über Erfahrungsberichte!

 

Für eigene Tests:

        

 Foto: ParentingPatch

Smartphone-Regeln für Teenager

Irgendwann kommt der Tag: Der Teenager oder „Fast-Teenager“ bekommt ein Smartphone. Wann es soweit ist, das ist individuell verschieden. Zum Thema „Smartphone für jüngere Kinder?“ haben wir uns schon einmal ein paar Gedanken gemacht.

Doch mit dem eigenen Smartphone können sich leicht schlechte Gewohnheiten einschleichen – auch wenn bei vielen das Internet erst einmal komplett ausgeschaltet bleibt oder nur zu Hause verfügbar ist. Dazu der Hinweis, dass es bei einigen Vertragsanbietern möglich ist, im Rahmen einer Kindersicherung das mobile Internet auszuschalten, und dennoch das Surfen im WLAN (und unter Aufsicht) zu ermöglichen. Am besten beim Anbieter direkt nachfragen! Wer den Internetzugang erst einmal gar nicht erlauben will, kann bestimmte Geräte über den Router von zu Hause ausschalten (oder einfach ein „altes“ Handy benutzen – die konnten nur telefonieren, man erinnere sich)

Vertragsvorlage Smartphone-Nutzung

Vorlage-Smartphone-Vertrag hier mit einem Klick herunterladen

Trotzdem sind ein paar Regeln nötig, die dem Smartphone-Anfänger von Anfang an klar machen, was o.k. ist und was nicht. Dazu finden Sie oben in grün die Vorlage eines „Vertrages“ zwischen Eltern und Kindern zur Smartphone-Nutzung. Mit Möglichkeiten zur Regelung der Uhrzeiten, wann das Gerät genutzt werden darf und wann nicht. Zum Ausdrucken, beidseitig unterschreiben und natürlich auch ergänzen – über Ideen in den Kommentaren freuen wir uns!

Geht es mit dem Gerät unbeaufsichtigt ins Internet, sind natürlich noch ganz andere Informationen notwendig. Zum Beispiel, dass man sich mit illegalen Downloads strafbar macht. Oder dass ein Facebook-Profil im Alter von 12 nicht legal ist. Eine gute Grundlage für all diese neuen Regeln sind altersgerechte Bücher, die zusammengefasst über Gefahren und Risiken aufklären (zum Beispiel zum Thema Soziale Netzwerke).

Und natürlich: In der Familie darüber reden, bevor es ans mobile Surfen geht! Hier außerdem eine weitere schriftliche Vorlage zum Thema „illegale Downloads. Sie entstand unter dem Eindruck eines weiterhin geltenden Rechtsurteils, dass sich Eltern dann aus der rechtlichen Pflicht für die illegalen Downloads ihrer Kinder befreien, wenn sie sie vorher nachweislich drauf hingewiesen haben. Juristischer Kinderkram? Das muss jeder für sich selbst entscheiden – sicher ist sicher, finden wir.

Weiteres Infos für Teenies zum Thema Internet und Co

Ideen für Adventskalender

Es ist eine so schöne Sitte – jeden Tag ein Türchen vom Adventskalender öffnen und dann ist ENDLICH Weihnachten. (das kommt bekanntlich jedes Jahr zu früh)

Für Kinder toll, für Eltern manchmal schwierig oder auch teuer: Adventskalender oder auch Weihnachtskalender gibt es mittlerweile in allen Formen und auch Preisklassen. Da kann man jeden Tag ein Buch, eine Spielfigur auspacken oder – für die Erwachsene – jeden Tag eine Dose Bier oder einen anderen Tee trinken. Na wem’s gefällt…

Wer sich dem Kaufrausch nicht schon vor Weihnachten hingeben will, und vielleicht die ganze Familie einbeziehen möchte – bei dem ist Kreativität gefragt. Und es gibt viele schöne Ideen, ganz individuelle und schöne Adventskalender selber zu machen oder mit Fantasie zu befüllen:

 

 

Familothek- Kalender als kostenlose Vorlage

Komplett individuell, kostenlos und für jedes Kind schön, unsere erste Idee: Ein Kalender mit Gutscheinen, Ideen für gemeinsame Unternehmungen als Adventskalender. Schön ist auch die Idee, jeden Tag eine Anerkennung, ein Lob, ein „Das machst Du prima” oder ähnliches zu verschenken. Als Vorlage haben wir einen Familothek-Kalender gebastelt – zum Füllen mit vielen guten Gedanken! Schenken kann man alles Mögliche: Vorlesezeit, sich aussuchen dürfen, was es zum Mittagessen gibt oder einmal Kuchen backen mit Mama, Kinderkino am Abend (mit DVD und selbstgemachtem Popcorn)…..

Hier noch ein Link zu mehr Geschenk-Ideen http://lebelieberbunt.de/24-ueberwiegend-kostenlose-adventskalenderfuellungen-fuer-kinder/

Es gibt eine Vorlage zum Ausdrucken für Kinder und eine für den Partner.

 

Ein Kalender für die ganze Familie

Juchhu – 24 kann man durch drei, durch vier, mit einem Zusatzgeschenk zum 25.12. auch durch fünf teilen oder gleich Oma und Opa einbeziehen, durch 6 geht nämlich auch. Ein Familienadventskalender, bei dem jeden Tag ein anderes Familienmitglied ein kleines Präsent bekommt, hat viele Vorteile. Schließlich muss niemand gleich 24 oder auch 48 Geschenke kaufen und einpacken. Es bekommt jeder einmal etwas geschenkt und natürlich kann es auch nicht nur einen einzigen Schenker geben. Lerneffekt für den Nachwuchs, vor allem bei Einzelkindern: Der oder die Jüngste der Familie lernt, dass andere gleichberechtigt „dran“ sind.

Adventsgeschenke verstecken

Ein bisschen Ostern vor Weihnachten: Wenn man das Adventsgeschenk versteckt, haben alle noch mehr Spaß daran. Schön ist es auch, wenn einzelne Geschenke am Ende ein großes Ganzes ergeben: Vielleicht die Legoteile für ein Fahrzeug, die neue Malausrüstung oder die Murmelbahn.

 

Beim Kinderflohmarkt schon an den Adventskalender denken

…denn dort gibt es eine Vielzahl kleiner „Unsinnigkeiten“, die, man weiß es ja, Kindern Freude machen: Der fünfzigste bunte Flummi, das Glitzerarmband, noch ein Puzzle und, und, und. Es kostet nicht viel und macht allen Spaß!

Noch mehr Ideen? Nutzen Sie unsere Kommentarfunktion, andere Ideen-Suchende werden es danken!

Foto: Andrea Schaufler

 

Wenn es zeitlich einfach nicht reicht, oder es doch noch zusätzlich etwas sein soll: Kommerzielle Ideen für Adventskalender

         

 

Schablone Kinderschuhgröße

Jedes Frühjahr und jeden Herbst – und öfter – das gleiche Spiel: Die Kinderfüße sind gewachsen, neue Schuhe müssen her! Und in welcher Größe?

Am allerbesten ist es, beide Füße gleichzeitig auf ein Stück festes Papier zu stellen, einmal rundherum zeichnen, ausschneiden, und mit Kind und Schablone Schuhe kaufen gehen. Die Schablone im Schuhgschäft einlegen oder noch besser die lose Sohle (gibt es nicht immer) herausnehmen und vergleichen. Das ist manchmal aussagekräftiger, als das Kind selbst anprobieren zu lassen: Kleinere Kinder ziehen unbemerkt die Zehen im Schuh an, wenn er zu klein ist. Größere Kinder schwindeln gerne mal „der passt super“, wenn ihnen beispielsweise das Modell gefällt oder sie schnell mit dem lästigen Schuhkauf fertig werden wollen.

Also Schuhe mit Vorlage kaufen macht Sinn! Als Service für unsere Leser hier eine Schablone zum herunterladen – abgemessen nach den Maßen deutscher Schuhgrößen. Sie soll ein erster Anhaltspunkt sein, welche Größe es nun nun dieses Jahr ist oder kann als Vorlage zum Ausschneiden des Fußes genutzt werden. Die Breite der Kinderfüße berücksichtigt die Schablone nicht.

Hier Schablone herunterladen: Schugroessen-messen

Bitte nach dem Ausdrucken messen, ob die Größe 17 eine Länge von 112 mm hat. Falls nicht: Druckereinstellungen überprüfen!

Vorlage zum Ausdrucken: Zahlen (nach-)malen

Eins, zwei oder drei? Wer schon einmal eine Zahl ausgemalt oder „nachgespurt“, also deren Linien nachgemalt hat, erkennt sie beim nächsten Mal vielleicht wieder. Das ist das Ziel unser Zahlen-Vorlagen zum Download bei uns und zum „Weitermalen“ durch Ihr Kind.

Unsere Vorlagen der Ziffern von 0-9 zum Ausdrucken und bunt Ausmalen oder Nachspuren,

Vorlage Zahlen malen kostenlos herunterladen:

Spielerisch bringt diese gratis Online-Vorlage Kindern aus der Vorschule oder Erstklässlern der Grundschule die Ziffern unseres Zahlensystems näher. Die Zahlen sind in verschiedenen Größen auf dem Blatt aufgedruckt. Version 1 animiert die Kinder durch integrierte Tierfiguren die Ziffern des Zahlensystems einfach bunt auszumalen. Viele Kinder malen gerne aus, das kann man auch beim Zahlen lernen nutzen. Version 2 lässt sie mit dem Stift die Form der Ziffer nachfahren. Dabei können Sie den Kindern gern erklären, dass sie die Zahl hier als „Rennstrecke“ oder „Eislaufbahn“ auf dem Papier nutzen dürfen. Diese Variante macht bereits den ersten Schritt, die Zahlen später in der Schule als Ziffer korrekt zu schreiben.

Zahlen malen mit Spaß an der Sache

Durch die verschiedenen Arten, wie sich die Kinder mit Zahlen und Ziffern beschäftigen üben sie unbewusst, die einzelne Zahl wieder zu erkennen. Vielleicht auch, wenn sie sie beim nächsten Mal im Alltag sehen. Doch dabei nicht zu vergessen für Eltern: In diesem Lernstadium und Alter steht der Spaß an der Sache im Vordergrund. Jedes Kind soll das tun, was er oder sie am liebsten tut: Der eine Vorschüler fährt gerne Autobahn oder Karrussel mit dem Stift; der oder die andere malt am liebsten etwas aus. Spaß mit Zahlen malen oder nachmalen haben, das ist hier das Wichtigste.

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Schatzsuche – Tipps und Tricks

Viele Kinder wünschen sich eine Schatzsuche zum Kindergeburtstag. Ist ja auch ganz schön: Es ist etwas Besonderes für Geburtstagskind und Gäste, die Kinder sind gemeinsam beschäftigt – und etwas suchen und finden macht eigentlich allen Kindern Spaß.

Aber: Die Vorbereitung macht doch ganz schön viel Arbeit….Hier Tipps und Ideen für die eigene Schatzsuche

Was ist eigentlich eine Schatzsuche?

Ja, da gibt es mehrere Möglichkeiten:

  • Die Kinder folgen Hinweisen, die vorher von einem Erwachsenen verteilt worden sind, z.B. Pfeile, Farbige Punkte u.ä.: Grüne Pfeile auf dem Asphalt, Sägespäne im Wald, Streifen aus Alufolie an Bäume gebunden.
  • Die Variante der sogenannten „Fuchsjagd“: der „Fuchs“ läuft 10 Minuten vor den anderen los und verteilt auf dem Weg Hinweise (z.B. Sägespäne) – die anderen müssen ihn fangen und einholen.
  • Unglaublich beliebt: die Kinder müssen in Gruppen oder einzeln Fragen lösen und erhalten dann weitere Hinweise bis sie beim „Schatz“ angelangt sind.

 

Welche Aufgaben eignen sich?

Wie immer sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt, aber natürlich muss man vor allem das Alter der Kinder im Blick behalten.

Für Vorschulkinder

Je nach Alter kann man sie

  • etwas in der Natur suchen lassen (zwei Kastanien, schöne Blätter, einen Löwenzahn…)
  • sie vor ein Szenerie stellen und sagen: Hier stimmt etwas nicht, was ist anders? Da liegen dann vielleicht Messer und Gabel im Gras vor der Kuhwiese oder das Motorrad (des Nachbarn) hat einen Schal umgebunden.
  • ihnen Bilder vorlegen und in der Umgebung suchen lassen. Das sind dann am besten Fotos von Straßenecken und Häusern oder Gegenstände, die sie wiederfinden müssen – z.B. die Figur in Nachbars Garten oder einen kleiner Ausschnitt der Haustür.

 

Für Schulkinder

Hier bieten sich eine Vielzahl von Knobelaufgaben an.
So zum Beispiel das Buchstabenpuzzle, das den Ort des nächsten Hinweises beschreibt. Buchstaben kann man
wirklich als Puzzle in einen Umschlag stecken

  • als Buchstaben auf Kiesel schreiben und diese auf dem Weg verteilen
  • an Wände oder auf Wege schreiben (mit Kreide) und zusammen suchen lassen
  • ….und, und und

 

Die Kinder können zählen und rechnen, das ergibt viele Möglichkeiten

  • Rechenaufgaben lösen
  • Gegenstände in der Umgebung zählen (wieviele Bäume sind es ?)
  • Für Mottogeburtstage eignen sich auch Zahlenfragen: Mit welchen Ergebnis gewann die örtliche Fußballmannschaft letzte Woche? Wieviele Klingen hat das Laserschwert von Darth Maul? Wieviele Geschwister hat Conni?

Mit den Lösungszahlen sind dann verschiedenen Dinge möglich:

  • Den Hinweis auf die Hausnummer, bei der der Schatz versteckt liegt
  • Schritte oder Meter in eine Richtung zählen
  • Eine Telefonnummer herausbekommen und anrufen lassen (dort gibt es den nächsten Hinweis)
  • Oder sie müssen die Lösungszahlen wiederum in Buchstaben verwandeln und bekommen so das Lösungswort heraus. (3=S, 7=E…usw.)

Älteren Schulkindern kann man schwierigere Rechercheaufgaben geben und sie andere befragen lassen: Da sollen sie vielleicht beim Kiosk fragen, was eine bestimmte Postkarte kostet. Oder sie sollen herausbekommen, welche aktuelle Ausgabe einer Zeitschrift gerade in der Bibliothek ausliegt.

Bei all dem Engagement sollte man zwischendrin Pausen einbauen: Je nachdem rennen die Kinder ganz schön durch die Gegend – da darf es dann auch einmal eine Ess- oder Trinkpause geben. Ganz schön, wenn man die Pause mit einer ruhigeren, zum Beispiel einer Denkaufgabe, verbindet.

Übrigens: Vorsicht vor zu leichten Fragen, denn dann sind die pfiffigen Kids schneller am Ziel, als es einem Recht ist! Denn man sollte die Dynamik und das Wissen einer Gruppe nicht unterschätzen. Vor allem, wenn es um verschiedene Aufgaben geht, ist mal der eine ganz schön schnell, mal der andere. In der Gruppe sind sie dann ganz schön stark. Toller Nebeneffekt: Die Kinder merken, dass sie am besten gemeinsam vorankommen.

Hier interessante Produkte für die Schatzsuche:

   

   

 

Viel Spaß beim Planen!

 

aboutpixel.de / Piratenschatz 2 © Uwe Dreßler

Offene Lebensmittel sicher verpacken


Kleine Kinder haben in jungen Jahren noch keinen großen Hunger, dementsprechend fallen die Portionen meist sehr klein aus, die sie zum Frühstück oder Mittagsessen bzw. zum Abendessen vertilgen.So bleiben jeden Tag diverse Reste an Lebensmitteln über, die im Kühlschrank aufbewahrt und später verzehrt werden.

Damit Nudeln und Fleisch, Wurst und Käse frisch bleiben, werden sie in den meisten Haushalten in Plastikdosen eingeschlossen, von Alufolie umschlossen oder in Frischhaltefolie gewickelt. Doch bleiben sie dann auch wirklich länger haltbar? Wir sind der Frage auf den Grund gegangen und verraten Ihnen, wie sie offene Lebensmittel sicher verpacken können.

 

So bleiben angebrochene Lebensmittel länger frisch

  • Tipp 1: Grundsätzlich sollten alle Lebensmittel, egal welcher Art, in irgendeiner Form verpackt werden, bevor sie im Kühlschrank landen. Dadurch werden sie nicht nur länger haltbar, weil sie vor Bakterien geschützt sind, sondern sie behalten auch ihre Aromen und verbreiten die nicht über alle anderen Fächer bzw. Speisen.

 

  • Tipp 2: Für Wurst- und Käsescheiben oder flüssige Speisen eignen sich Plastikdosen wie die von Tupper besonders gut. Sie sind in der Anschaffung etwas teurer, doch kann man heutzutage auf Portalen wie kalaydo.de nach gebrauchten Behältern und Boxen Ausschau halten. Dort finden Mamis von Tupperware bis Louis Vuitton alles, was ihr (Sammler-)Herz für Küche und Haushalt begehrt.

 

  • Tipp 3: Alufolie ist mit Abstand das dickste und undurchlässigste Verpackungsmaterial, das es gibt. Zudem lässt sie keinen Sauerstoff an die offenen Lebensmittel, welche dadurch schneller verderben oder an Geschmack verlieren würden. Jedoch sollten Wurst, Salat oder Zitrusfrüchten aufgrund ihres hohen Säure- bzw. Salzgehaltes nicht in Alu gepackt werden.

 

 

  • Tipp 4: Für diese Lebensmittel eignet sich hingegen Frischhaltefolie besser, denn dadurch bleiben sie länger frisch. Zudem ist sie günstiger und umweltfreundlicher als Alufolie. Allerdings hat sie keinen so hohen Schutz gegen fremde Gerüche und Sauerstoff, weshalb die darin eingewickelten Speisen spätestens nach zwei bis drei Tagen verzehrt werden sollten.

Bild: © kalaydo.de

Studenten im „Versicherungsloch“

Der Vater traute seinen Ohren nicht: Seine Tochter Marie (21) sollte tatsächlich aus den USA zurückfliegen, hier in Deutschland eine neue Reiseversicherung abschließen, um dann wieder zurück nach New York zu reisen?

 

Genau so hatte es die Versicherungsagent mitgeteilt. Dabei wollte seine Tochter Marie nur spontan ein Semester länger im Ausland studieren und dafür ihre Versicherung verlängern.

Die Ursache für das „Versicherungsloch“ liegt in den Verträgen der Versicherungen. Sie sind in der Regel auf eine bestimmte Laufzeit befristet, meistens bis zum Tag, an dem die Reisenden aus dem Flieger steigen und wieder deutschen Boden betreten. Wer sich dann aber im Ausland spontan dazu entscheidet, länger zu bleiben, sitzt in der Falle. Denn aus dem Ausland heraus, also während einer Reise, lassen sich in der Regel keine Reiseversicherungen abschließen. Das geschieht nicht ohne Grund: Die Versicherer fürchten, dass bereits erkrankte Menschen noch schnell eine Versicherung abschließen – um sie noch am selben Tag in Anspruch zu nehmen.

Nur wissen viele Studenten, aber auch Globetrotter oder andere Langzeitreisende nicht vorab genau, wie lange sie im Ausland bleiben.

Tipps für Studenten im Ausland:

Damit Studenten, die ein Auslandsemester absolvieren, sich alle Optionen offen halten können, gibt Hans Walter Schäfer, Versicherungsmakler in Niederkassel bei Bonn, folgende Tipps:

Zeitraum vorab verlängern:

Man sollte seine Versicherungspolice möglichst für einen längeren Zeitraum abschließen als die Reise dauert – zum Beispiel für ein Jahr, obwohl das Semester nur ein halbes Jahr dauert. Gleichzeitig sollte man allerdings unbedingt den Vertrag vorab studieren und schauen, ob man ihn stornieren kann und die Prämie erstattet bekommt, wenn man früher zurückkommt.

Kündigungsfrist beachten:

In manchen Versicherungsverträgen sind Sonderkündigungsrechte festgeschrieben. Dann fällt es noch einfacher, aus einem bestehenden Vertrag herauszukommen. Für den Versicherer entfällt ja letztlich auch das Risiko. Denn wer nicht mehr im Ausland ist, der kann auch nicht mehr im Ausland erkranken.

Notlösung finden:

Es gibt einige wenige Spezial-Versicherungen, die man aus dem Ausland heraus noch abschließen kann.

Der Vater von Marie griff zum letzten Tipp und fand eine Versicherung, die seine Tochter aus dem Ausland heraus versicherte. „Wir haben Glück gehabt. Denn so ein Flug ist nicht billig und wäre obendrein noch furchtbar unnötig gewesen“, sagt er. „Auch wenn wir unsere Tochter natürlich gerne schon früher in die Arme genommen hätten.“

Weitere Infos unter http://www.auslandstreff.de/

Foto: Vrenibean

Basar selbst organisieren

„Wovon zahlen wir den Bus beim nächsten Ausflug?“ Diese (oder eine ähnliche) Frage stellt sich bei manchen Elternbeiratssitzungen. Die Lösung: Wer einen Basar oder Kinderflohmarkt veranstaltet, „verdient“ Geld für die Kasse der Einrichtung.

Einfacher und bequemer ist ein Kinderflohmarkt (einfach Tische an Flohmarktverkäufer vermieten) – mehr für die Kasse der Einrichtung bringt ein Basar. Aber wie zieht man den am besten auf? Eine genaue Liste aller Dinge, an die man denken muss und wann am besten gibt unsere „Checkliste Basarorganisation“ (siehe unten, hier einfach zum Herunterladen).

Einen Basar veranstalten

Bei einem Basar liefern die Verkäufer ihre Ware an den Veranstalter, der die Ware sortiert auslegt. Der Veranstalter (also der Kindergarten, Elterninitiative o.ä.) bekommt von den verkauften Waren einen gewissen Prozentsatz (10 oder 15 Prozent). Dafür muss der Veranstalter die Waren annehmen, verkaufen, und die nicht verkauften wieder ausgeben.

Die Verkäufer hingegen müssen vor der Einlieferung ihre Waren mit Preisschildern und ihrer persönlichen Nummer kennzeichnen und alle Waren in Listen eintragen (die sie vom Veranstalter bekommen). Klar, sonst kann man ja die Waren später nicht auszahlen und die nicht verkauften nicht zurückgeben.

Klug sortieren lohnt sich

Für die Veranstalter ist das ganz schön Sortier- und Organisationsarbeit, bei der am besten mindestens die Hälfte der Kindergarteneltern mitmachen – dann geht es. Um das Mitmachen zu erleichtern, kann man ja auch gleich jemanden festlegen, der beispielsweise die Helfer nach dem Basar zum Essen einlädt (oder anderes) und jemand, der sich um eine Gruppe Helferkinder kümmert, während ihre Mamis die Listen sortieren oder den Basar beaufsichtigen.

Schön ist außerdem ein kleines Basarcafé, das während des Basars selbstgebackene Kuchen und Kaffee oder andere Getränke für wenig Geld verkauft – kaufen macht hungrig! Auch hier benötigt man Kuchenbäcker und „Cafépersonal“.

Viel Spaß beim nächsten Basar!

Checkliste zeitlicher Ablauf

6 bis 2 Monate vorher

  • Datum mit Vorlauf wählen und mit anderen benachbarten Einrichtungen absprechen – drei Basare an einem Tag bringen keinem etwas!
  • Kompetenzen im Team absprechen und verteilen

2 Monate vorher

  • Biertische, Kleiderstange, Kleiderbügel, Einkaufstüten organisieren
  • Termin lokal veröffentlichen: In Zeitungen oder Anzeigenblättern des Viertels. Oder im Internet, z.B. unter www.kinderflohmaerkte.de, lokale Foren usw. Den Zweck des Basars darf man ruhig dazu schreiben

1 Monat vorher

Interne Helferliste vorbereiten und am besten in der Einrichtung aushängen. Dort tragen sich die Helfer für verschiedene Aufgaben ein:

  • Wer hilft bei der Warenanlieferung? (am Vortag)
  • Wer verteilt und stellt die Ware aus? (am Vortag)
  • Wer bäckt Kuchen?
  • Wer verkauft Kuchen?
  • Wer macht die Aufsicht in den Räumen?
  • Wer kassiert?
  • Wer rechnet ab? (nach Basarende)
  • Wer sind die Rücksortierer? (nach Basarende)
  • Wer zahlt aus? (nach Basarende)
  • Auf- und Abbauhilfe
  • Wer kann wo plakatieren? Plakate vorbereiten, Gebiet in Zonen aufteilen und die Plakatierhelfer verteilen
  • 4 Wochen vorher sollte erst die Listenausgabe plakatiert werden

2 Wochen vorher

  • Noch einmal plakatieren – diesmal nur für die Käufer
  • Verkäuferlisten verteilen, bzw. abholen lassen. Diese bestehen aus
  1. Einem Listenblatt mit nummerierter Artikelanzahl (dann muss man sie nicht zählen)
  2. Entsprechender Anzahl Warenetiketten mit gleich vorgedruckter fortlaufender Verkäufernummer, einzelnen Artikelnummern und Platz zum Eintragen von Größe, Beschreibung und Preis des einzelnen Artikels
  3. Einem Infoblatt mit den Regeln, Daten, Adressen für den Ablauf des Basars.

Tipps für die Lieferung und Sortierung der Waren

  • Farbcodes für Listen und Warenetiketten sind ein bewährtes Mittel, um die Rücksortierung der Waren zu erleichtern
  • Man kann Listen in verschiedenen Längen anbieten, z.B. 20er, 40er und 60er Listen
  • Die Ware sollte in festen Verkäuferkörben angeliefert werden (idealerweise Umzugskartons), die mit der Verkäufernummer und Farbe gekennzeichnet werden. Die nicht verkauften Waren werden dann gleich in die richtigen Körbe zurücksortiert.

Eine Woche vorher

  • Für Wechselgeld in der Kasse sorgen
  • Helferverteilung überprüfen.

Am Vortag

  • Aufbau
  • Warenanlieferung
  • Warenverteilung

Während des Basars

  • Überwachung
  • Kasse
  • Kuchenausgabe
  • Falls der Basar im Kindergarten o.ä. stattfindet: Alle Sachen aus den Kindergarderoben in abgeschlossene Räume einschließen
  • Springer einplanen
  • Termin für den nächste Basar beim Bezahlen gleich in der Form von kleinen Zetteln mitgeben

Nach dem Basar

  • Abrechnung
  • Rücksortierung
  • U.u. Spüldienst
  • Abbau
  • Auszahlung der Verkäufer und Abholung der rücksortierten Ware
  • Säuberung

Noch mehr über Basare und Kinder-Flohmärkte bei Familothek.

Foto: aboutpixel.de / Markt_1 © Yilmaz