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Schatzsuche – Tipps und Tricks

Viele Kinder wünschen sich eine Schatzsuche zum Kindergeburtstag. Ist ja auch ganz schön: Es ist etwas Besonderes für Geburtstagskind und Gäste, die Kinder sind gemeinsam beschäftigt – und etwas suchen und finden macht eigentlich allen Kindern Spaß.

Aber: Die Vorbereitung macht doch ganz schön viel Arbeit….Hier Tipps und Ideen für die eigene Schatzsuche

Was ist eigentlich eine Schatzsuche?

Ja, da gibt es mehrere Möglichkeiten:

  • Die Kinder folgen Hinweisen, die vorher von einem Erwachsenen verteilt worden sind, z.B. Pfeile, Farbige Punkte u.ä.: Grüne Pfeile auf dem Asphalt, Sägespäne im Wald, Streifen aus Alufolie an Bäume gebunden.
  • Die Variante der sogenannten „Fuchsjagd“: der „Fuchs“ läuft 10 Minuten vor den anderen los und verteilt auf dem Weg Hinweise (z.B. Sägespäne) – die anderen müssen ihn fangen und einholen.
  • Unglaublich beliebt: die Kinder müssen in Gruppen oder einzeln Fragen lösen und erhalten dann weitere Hinweise bis sie beim „Schatz“ angelangt sind.

 

Welche Aufgaben eignen sich?

Wie immer sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt, aber natürlich muss man vor allem das Alter der Kinder im Blick behalten.

Für Vorschulkinder

Je nach Alter kann man sie

  • etwas in der Natur suchen lassen (zwei Kastanien, schöne Blätter, einen Löwenzahn…)
  • sie vor ein Szenerie stellen und sagen: Hier stimmt etwas nicht, was ist anders? Da liegen dann vielleicht Messer und Gabel im Gras vor der Kuhwiese oder das Motorrad (des Nachbarn) hat einen Schal umgebunden.
  • ihnen Bilder vorlegen und in der Umgebung suchen lassen. Das sind dann am besten Fotos von Straßenecken und Häusern oder Gegenstände, die sie wiederfinden müssen – z.B. die Figur in Nachbars Garten oder einen kleiner Ausschnitt der Haustür.

 

Für Schulkinder

Hier bieten sich eine Vielzahl von Knobelaufgaben an.
So zum Beispiel das Buchstabenpuzzle, das den Ort des nächsten Hinweises beschreibt. Buchstaben kann man
wirklich als Puzzle in einen Umschlag stecken

  • als Buchstaben auf Kiesel schreiben und diese auf dem Weg verteilen
  • an Wände oder auf Wege schreiben (mit Kreide) und zusammen suchen lassen
  • ….und, und und

 

Die Kinder können zählen und rechnen, das ergibt viele Möglichkeiten

  • Rechenaufgaben lösen
  • Gegenstände in der Umgebung zählen (wieviele Bäume sind es ?)
  • Für Mottogeburtstage eignen sich auch Zahlenfragen: Mit welchen Ergebnis gewann die örtliche Fußballmannschaft letzte Woche? Wieviele Klingen hat das Laserschwert von Darth Maul? Wieviele Geschwister hat Conni?

Mit den Lösungszahlen sind dann verschiedenen Dinge möglich:

  • Den Hinweis auf die Hausnummer, bei der der Schatz versteckt liegt
  • Schritte oder Meter in eine Richtung zählen
  • Eine Telefonnummer herausbekommen und anrufen lassen (dort gibt es den nächsten Hinweis)
  • Oder sie müssen die Lösungszahlen wiederum in Buchstaben verwandeln und bekommen so das Lösungswort heraus. (3=S, 7=E…usw.)

Älteren Schulkindern kann man schwierigere Rechercheaufgaben geben und sie andere befragen lassen: Da sollen sie vielleicht beim Kiosk fragen, was eine bestimmte Postkarte kostet. Oder sie sollen herausbekommen, welche aktuelle Ausgabe einer Zeitschrift gerade in der Bibliothek ausliegt.

Bei all dem Engagement sollte man zwischendrin Pausen einbauen: Je nachdem rennen die Kinder ganz schön durch die Gegend – da darf es dann auch einmal eine Ess- oder Trinkpause geben. Ganz schön, wenn man die Pause mit einer ruhigeren, zum Beispiel einer Denkaufgabe, verbindet.

Übrigens: Vorsicht vor zu leichten Fragen, denn dann sind die pfiffigen Kids schneller am Ziel, als es einem Recht ist! Denn man sollte die Dynamik und das Wissen einer Gruppe nicht unterschätzen. Vor allem, wenn es um verschiedene Aufgaben geht, ist mal der eine ganz schön schnell, mal der andere. In der Gruppe sind sie dann ganz schön stark. Toller Nebeneffekt: Die Kinder merken, dass sie am besten gemeinsam vorankommen.

Hier interessante Produkte für die Schatzsuche:

   

   

 

Viel Spaß beim Planen!

 

aboutpixel.de / Piratenschatz 2 © Uwe Dreßler

Offene Lebensmittel sicher verpacken


Kleine Kinder haben in jungen Jahren noch keinen großen Hunger, dementsprechend fallen die Portionen meist sehr klein aus, die sie zum Frühstück oder Mittagsessen bzw. zum Abendessen vertilgen.So bleiben jeden Tag diverse Reste an Lebensmitteln über, die im Kühlschrank aufbewahrt und später verzehrt werden.

Damit Nudeln und Fleisch, Wurst und Käse frisch bleiben, werden sie in den meisten Haushalten in Plastikdosen eingeschlossen, von Alufolie umschlossen oder in Frischhaltefolie gewickelt. Doch bleiben sie dann auch wirklich länger haltbar? Wir sind der Frage auf den Grund gegangen und verraten Ihnen, wie sie offene Lebensmittel sicher verpacken können.

 

So bleiben angebrochene Lebensmittel länger frisch

  • Tipp 1: Grundsätzlich sollten alle Lebensmittel, egal welcher Art, in irgendeiner Form verpackt werden, bevor sie im Kühlschrank landen. Dadurch werden sie nicht nur länger haltbar, weil sie vor Bakterien geschützt sind, sondern sie behalten auch ihre Aromen und verbreiten die nicht über alle anderen Fächer bzw. Speisen.

 

  • Tipp 2: Für Wurst- und Käsescheiben oder flüssige Speisen eignen sich Plastikdosen wie die von Tupper besonders gut. Sie sind in der Anschaffung etwas teurer, doch kann man heutzutage auf Portalen wie kalaydo.de nach gebrauchten Behältern und Boxen Ausschau halten. Dort finden Mamis von Tupperware bis Louis Vuitton alles, was ihr (Sammler-)Herz für Küche und Haushalt begehrt.

 

  • Tipp 3: Alufolie ist mit Abstand das dickste und undurchlässigste Verpackungsmaterial, das es gibt. Zudem lässt sie keinen Sauerstoff an die offenen Lebensmittel, welche dadurch schneller verderben oder an Geschmack verlieren würden. Jedoch sollten Wurst, Salat oder Zitrusfrüchten aufgrund ihres hohen Säure- bzw. Salzgehaltes nicht in Alu gepackt werden.

 

 

  • Tipp 4: Für diese Lebensmittel eignet sich hingegen Frischhaltefolie besser, denn dadurch bleiben sie länger frisch. Zudem ist sie günstiger und umweltfreundlicher als Alufolie. Allerdings hat sie keinen so hohen Schutz gegen fremde Gerüche und Sauerstoff, weshalb die darin eingewickelten Speisen spätestens nach zwei bis drei Tagen verzehrt werden sollten.

Bild: © kalaydo.de

Vorlage Spiel „Shut the Box“

Unsere exklusive Vorlage für das Zahlenspiel „Shut the Box“, ein Spiel zum Kopfrechnen üben mit Spaß: Ausdrucken, ausschneiden, aufstellen, losspielen!

Die Vorlage als pdf:

shut_the_box: Hier die PDF-Vorlage mit der 9er und der 12er Variante des Spiels

 

Falls Sie auch nach „Shut the Box“ süchtig werden und eine richtig stabile Spielvorlage kaufen wollen, diese gibt es unter anderem hier:

   

Die Regelmöglichkeiten finden Sie hier http://www.familothek.de/shut-the-box-regeln.html
Unser Artikel zum Thema Rechenschwierigkeiten bei Kindern (Dyskalkulie) hier http://www.familothek.de/zahlenschwaeche-dyskalkulie-was-tun.html

Regeln „Shut the box“

Ein Spiel, dass bei Eltern und Kindern gleichzeitig Spannung erzeugt – und auch noch Zahlenverständnis und Kopfrechnen trainiert.

 

Das Spiel

Zwei Würfel hat jeder, eine Vorlage für die Klappen kann jeder hier (http://www.familothek.de/vorlage-spiel-shut-the-box.html) ausdrucken. Unsere Vorlage funktioniert so, dass alle Zahlen am Anfang hingestellt und je nach gewürfelter Augenzahl umgeworfen werden. Beim Spiel, das man im Handel kaufen kann, sind Zahlenplättchen an Scharnieren befestigt und können je nach Würfelzahl umgeklappt werden. Also Zahlenkärtchen ausdrucken, zum Aufstellen umknicken und los geht’s!

Die Regeln

Die Spieler spielen abwechselnd. Der Erste stellt alle Zahlenkärtchen auf und würfelt mit zwei Würfeln. Ziel des Spiels ist es, dass der Spieler so viele Kärtchen wie möglich umwerfen oder wegklappen kann. Er darf würfeln und die Zahlen des Würfels kombinieren oder einzeln wegklappen. Würfelt er beispielsweise eine 1 und eine 6 kann er entweder beide Ziffern umwerfen oder einmal die 7. Der Spieler würfelt solange, bis er mit seinem Ergebnis keine Zahlen mehr umwerfen kann. Dann ist der Spielzug zu Ende und der Nächste stellt alle Zahlen wieder auf.

Das Spiel trainiert kopfrechnen und die Kombination von Zahlen und Ziffern ganz nebenbei. Außerdem macht es Spaß und Würfelglück ist natürlich auch dabei.

Minuspunkte rechnen

Eine mathematische Herausforderung kann das Rechnen der Minuspunkte bedeuten – wer das so festlegt. Denn die Zahlenkärtchen, die stehengeblieben sind, werden als Minuspunkte gerechnet. Man kann entweder:

  • Die Restzahlen einfach addieren: Stehen zum Beispiel 1,4 und 8 noch, sind dies 13 Minuspunkte.
  • Die Restzahlen in ihrer Größenreihenfolge als Ziffern sehen. Sind beispielsweise 1, 4, und 8 stehengeblieben, besteht die Restpunktzahl aus stolzen 148 Punkten.

Letztere Regel ist für Kinder höherer Grundschulklassen und älter zu empfehlen, die dann gleich die großen Summen addieren dürfen….

Wer hat gewonnen?

Da gibt es verschiedenen Varianten, von denen die eine ganz klar ist: Wer es schafft, mit einem Spielzug alle Zahlenkärtchen umzuwerfen, hat gewonnen!
Ansonsten kann man:

  • Eine bestimmte Minuspunktzahl festlegen. Wer diese erreicht hat, ist ausgeschieden – wer dann als letzter dabei ist, hat gewonnen.
  • Eine bestimmte Anzahl Runden festlegen. Wer dann die wenigsten Minuspunktzahlen hat, hat gewonnen.
  • Die Anzahl des Würfel-Werfens mit der Anzahl der Minuspunkte kombinieren (beispielsweise malnehmen) – wer dann die wenigsten Minuspunkte erwürfelt hat, ist Sieger.

Die Regeln des Spiels sind so einfach, dass man sie ganz nach Belieben, Lust und Laune verändern kann.

Falls Sie auch nach „Shut the Box“ süchtig werden und eine richtig stabile Spielvorlage kaufen wollen, diese gibt es unter anderem hier:

   

 

Foto: Arjan Dice

Studenten im „Versicherungsloch“

Der Vater traute seinen Ohren nicht: Seine Tochter Marie (21) sollte tatsächlich aus den USA zurückfliegen, hier in Deutschland eine neue Reiseversicherung abschließen, um dann wieder zurück nach New York zu reisen?

 

Genau so hatte es die Versicherungsagent mitgeteilt. Dabei wollte seine Tochter Marie nur spontan ein Semester länger im Ausland studieren und dafür ihre Versicherung verlängern.

Die Ursache für das „Versicherungsloch“ liegt in den Verträgen der Versicherungen. Sie sind in der Regel auf eine bestimmte Laufzeit befristet, meistens bis zum Tag, an dem die Reisenden aus dem Flieger steigen und wieder deutschen Boden betreten. Wer sich dann aber im Ausland spontan dazu entscheidet, länger zu bleiben, sitzt in der Falle. Denn aus dem Ausland heraus, also während einer Reise, lassen sich in der Regel keine Reiseversicherungen abschließen. Das geschieht nicht ohne Grund: Die Versicherer fürchten, dass bereits erkrankte Menschen noch schnell eine Versicherung abschließen – um sie noch am selben Tag in Anspruch zu nehmen.

Nur wissen viele Studenten, aber auch Globetrotter oder andere Langzeitreisende nicht vorab genau, wie lange sie im Ausland bleiben.

Tipps für Studenten im Ausland:

Damit Studenten, die ein Auslandsemester absolvieren, sich alle Optionen offen halten können, gibt Hans Walter Schäfer, Versicherungsmakler in Niederkassel bei Bonn, folgende Tipps:

Zeitraum vorab verlängern:

Man sollte seine Versicherungspolice möglichst für einen längeren Zeitraum abschließen als die Reise dauert – zum Beispiel für ein Jahr, obwohl das Semester nur ein halbes Jahr dauert. Gleichzeitig sollte man allerdings unbedingt den Vertrag vorab studieren und schauen, ob man ihn stornieren kann und die Prämie erstattet bekommt, wenn man früher zurückkommt.

Kündigungsfrist beachten:

In manchen Versicherungsverträgen sind Sonderkündigungsrechte festgeschrieben. Dann fällt es noch einfacher, aus einem bestehenden Vertrag herauszukommen. Für den Versicherer entfällt ja letztlich auch das Risiko. Denn wer nicht mehr im Ausland ist, der kann auch nicht mehr im Ausland erkranken.

Notlösung finden:

Es gibt einige wenige Spezial-Versicherungen, die man aus dem Ausland heraus noch abschließen kann.

Der Vater von Marie griff zum letzten Tipp und fand eine Versicherung, die seine Tochter aus dem Ausland heraus versicherte. „Wir haben Glück gehabt. Denn so ein Flug ist nicht billig und wäre obendrein noch furchtbar unnötig gewesen“, sagt er. „Auch wenn wir unsere Tochter natürlich gerne schon früher in die Arme genommen hätten.“

Weitere Infos unter http://www.auslandstreff.de/

Foto: Vrenibean

Arbeitsblatt Uhrzeit

Wieviel Uhr ist es? Für Grundschüler keine leichte Frage. Vor allem, da es heutzutage zwei Varianten gibt. Und die Uhrzeit auf dem Zifferblatt sieht ganz anders aus, als die selbe Zeit auf der Digitaluhr. Da hilft ein bisschen Übung, am besten mit dieser Vorlage, die es hier kostenlos zum Ausdrucken gibt.

Zum Herunterladen: Eine Vorlage mit leeren Zifferblättern zum Ausfüllen und Uhrzeiten ohne Zahlen zum Erkennen der richtigen Zeit.

Uhrzeit bildlich einteilen hilft

Verwirrung stiftet für die Kinder beim Lernen Uhrzeit meist der Unterschied zwischen „Viertel vor“ und „Viertel nach“. Das wird dadurch nicht leichter, dass man in einigen Landstrichen Deutschlands „Viertel drei“ sagt, wenn man Viertel nach zwei meint… Zum besseren Vorstellen des Prinzips hilft eine aufgemalte Pizza mit den vier Vierteln, um das System zu veranschaulichen. Mit Pizzastücken kennen sich schließlich die meisten Kinder aus! Auch die Einteilung „Viertel“, „halb“, Kinderwagen (Dreiviertel sehen aus wie das Piktogramm eines Kinderwagens) und „ganz“ hilft, sich die Stellung der beiden Zeiger auf dem Zifferblatt vorzustellen und leichter zu merken.

Immer zwölf Stunden

Wer gerne rechnet, kann die nächste Schwierigkeit ganz gut überwinden: Das verflixte 12 Stunden-System auf den runden Zifferblättern. Warum zum Kuckuck heißt die Uhrzeit einmal 3:00 Uhr und einmal 15:00 Uhr, sieht aber gleich aus? Es hilft wirklich, immer wieder zu üben und zu überlegen: Die Zahl der Uhrzeit plus 12, wann wäre das, diese minus 12, wann wäre das? Die Kinder wissen oder lernen es schnell, dass es 26 Uhr nicht gibt, plus und minus 12 können sie meist rechnen, wenn die Uhrzeit „dran“ ist.

Das Beste ist übrigens, dass Eltern mit ihren Kindern die Uhrzeit Tag für Tag konkret im Alltag üben können: Wann wollten wir los und in wieviel Stunden gibt es Abendessen? Wie sieht das auf dem Zifferblatt aus, wenn Schulbeginn ist? Und die erste Pause? So dass es auch die zähesten kleinen „Zeit-Verweigerer“ irgendwann einmal im Kopf haben werden…

Nützliche Medien, um die Uhrzeit zu lernen:

   

   

Tipps für Leseanfänger

Wer mit einer Erstklässlerin oder einem Zweitklässler (und Ältere) unter einem Dach wohnt, kennt vielleicht diverse Methoden, um die Sprösslinge zum Lesen üben zu motivieren. Aber für so manchen „Lesemuffel“ war noch nicht das Richtige dabei. Hier Tipps zum Lesen üben:

  • Die Bücher nach der Silbenmethode aus der Reihe Leserabe vom Mildenberger Verlag. Jede neue Silbe hat eine andere Farbe, rot und blau wechseln sich ab und so weiß ein Kind eher, wie es ein Wort betonen muss. Es gibt Geschichten zu verschiedenen Themen, entweder als eine längere Geschichte mit mehreren Kapiteln oder mehrere kleinere Geschichten, wie zum Beispiel die Krimigeschichten zum Mitraten. Am Ende gibt es immer noch ein Leserätsel, was auch nochmal zum schreiben einlädt.
    Hier zwei Rezensionen dazu bei Familothek.
  • Wer auch gerne mal längere Geschichten mag, dem sei die Reihe „Erst ich ein Stück, dann Du“ vom CBJ Verlag empfohlen. Den Hauptteil der Geschichte liest zugegebener Maßen der oder die Erwachsene, aber auf jeder Seite ist ein Absatz größer und fett gedruckt, den liest das Kind. Die Unterbrechungen verhindern den Aufbau von Lesefrust; und die Freude darüber, dass es mit der Geschichte richtig voran geht motiviert obendrein. Auch hier gibt es Geschichten zu den verschiedensten Themen und auch die Varianten einer großen Geschichte oder eben mehrerer kleiner, wobei die dann schon 20 bis 30 Seiten haben.
  • Wer will, kann dies auch einfach selber machen: Ein interessantes Buch, das den Leseanfänger interessiert, und dann die Abmachung: „Erst ich ein Stück und dann Du“ – wobei es bei richtigen Leseanfängern auch großartig klappen kann, „Du das erste (oder die ersten zwei) Wort(e) und ich den Rest des Satzes“ zu vereinbaren. Schön an der Methode ist, dass die Kinder die Bücher lesen können, die sie interessieren und ihnen gefallen. Außerdem können die Eltern bei fortschreitendem Können die Spielregeln anpassen (ein Satz Du, ein Satz ich; eine Seite Du, eine Seite ich“).Kleiner Tipp: Gerade Kinderbücher zum ersten selbst Lesen haben oft kurze Sätze. Bei der Vereinbarung „Du die ersten zwei Worte des Satzes, ich den Rest“ lesen also auch Anfänger schon ganz schön viel….
  • Comics – den schlechten Ruf haben sie schon lange verloren, und gerade zum Lesen Lernen eignet sich das Geschriebene in Verbindung mit lustigen Bildern wunderbar. Vielleicht lernen die Kinder dabei nichts unbedingt pädagogisch Wertvolles, aber am allerallerwichtigsten ist es sowieso erst einmal, dass sie Spaß am Lesen als solches bekommen.

Am Anfang ist es nur Mühe – so ähnlich wie Skifahren lernen. Aber wenn ein Leseanfänger später erlebt, wieviel Spaß man lesend haben kann und wieviele interessante Dinge jeder lesend erfahren kann, dann merkt er oder sie hoffentlich, wie toll lesen ist. Und dann muss sie später in ihrem Leben hoffentlich niemand mehr zum Lesen motivieren.

   

Ideen: Dr. Katja Sichau
Bildquelle: aboutpixel.de / sommerfeeling © mr.nico

Mathe ist ja doch Zauberei!

O.k.  – wessen Kinder sich gar nicht mit Zahlen beschäftigen möchten, für den sind auch im Experimentierpaket „Magische Mathematik“ zu viele Zahlen drin. Aber alle anderen können hier lernen, wie faszinierend Zahlen sein können (wenn man sie „lässt“). Als „Zahlenzauberer“ probieren Grundschulkinder Zahlentricks aus und führen sie am besten vor staunendem Publikum vor.

 

Zahlenphänomene als Show und Spiel

Da gibt es Rechenmöglichkeiten, um eine gedachte Zahl herauszubekommen, Experimente zur Flächenausdehnung und ein Zahlenmemory. Alles dazu gedacht, damit sich Kinder freiwillig mit mathematischen Phänomenen beschäftigen. Wer zum Beispiel die Tricks zum „Gedankenlesen mit Zahlen“ perfekt beherrschen will, muss ganz schön kopfrechnen. Das Üben kommt hier sozusagen „durch die Hintertür“.

Weitere Zahlen-Phänomene wie beispielsweise die Exponentialrechnung werden als kindgerechtes Taschengeld-Experiment vorgeschlagen, auch ein kleiner Taschenrechner zeigt witzige Tricks und mathematische Zusammenhänge. Den hätte es allerdings nicht noch einmal im Experimentierpaket gebraucht – einen Taschenrechner gibt es doch in jedem Haushalt.

Eltern müssen mitmachen

Um alle Möglichkeiten auszuschöpfen, müssen sich Eltern und Kinder gemeinsam mit dem Beschreibungsheft beschäftigen – denn Grundschulkinder können die eher komplizierten Ausführungen nicht allein verstehen. So haben aber alle etwas davon – denn sicher kennen nicht alle Erwachsenen diese Tricks und lernen selbst noch etwas dazu (oder haben einen Showauftritt bei der nächsten Party).

Die Zahlenexperimente „Magische Mathematik“ kosten 8,98 Euro und sind ab acht Jahre geeignet. Einige Experimente sind aber auch schon ab der 1. Klasse möglich, da sie nur den Zahlenraum von 1-10 betreffen. Da die Spiele Faszination zum Thema Zahlen transportieren und den Kindern Lust auf Mathe machen können, empfehlen wir: Viel Spaß beim magischen Zahlen „jonglieren“!

 

Lesen lernen mit der Anlauttabelle

Für Eltern von Erstklässlern unsere beiden Anlauttabellen zum Download. Aber wie funktionieren eigentlich Anlauttabellen? Lesen lernen durch die Aneinanderreihung von bereits bekannten Lauten – das ist das Prinzip dieser Bildertabellen: Sie zeigen ein Kidnernbekanntes Bild und setzen den entsprechenden Anfangsbuchstaben des Wortes daneben. Sie bilden also einen Apfel ab, der für jedes Kind erkennbar ist. Daneben steht groß und deutlich der Buchstabe „A“ und gleich ein kleines „a“ daneben. Erfunden hat die Tabelle für Anlaute, also für die Beginn-Laute eines Wortes, der Pädagoge Jürgen Reichen. Die meisten Eltern lernen sie kennen, wenn ihr Kind in die Schule kommt. Kinder können mit ihrer eigenen Anlauttabelle die ersten Worte selbst zusammensetzen: Sie schauen in der Anlauttabelle nach, welche Anfangslaute der Tabelle dem einzelnen Laut im gesprochenen Wort am nächsten kommt. Bei OMA zum Beispiel wäre das: O wie Ofen, M wie Maus, A wie Apfel. Manchen Kindern hilft diese Methode beim Wechsel von der gesprochenen zur Schriftsprache. Manche Eltern seufzen jedoch, „mein Kind kommt damit gar nicht zurecht“: Jedes Kind ist individuell – und so wohl auch der Zugang zur Welt der Buchstaben.

Für alle die dieses Hilfsmittel zum Lesen lernen nutzen wollen – und vielleicht (noch) keine in der Schule haben, hier zwei kostenlose Anlauttabellen, die wir zum Herunterladen bereitstellen: alphabetisch und analogisch, also Selbstlaute und Mitlaute getrennt sowie Umlaute  – je nachdem wie das Kind damit besser zurecht kommt.

 

Hier herunterladen:

Deutsche Anlauttabelle (mit Groß- und Kleinbuchstaben) für das Erstlesen in Grundschulen – analogisch, Version A4

Deutsche Anlauttabelle (mit Groß- und Kleinbuchstaben) für das Erstlesen in Grundschulen – analogisch. Version A3

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Deutsche Anlauttabelle (mit Groß- und Kleinbuchstaben) für das Erstlesen in Grundschulen – alphabetisch. Version A4

 

Und wenn Ihr Kind lesen kann, hier unsere Tipps zum Lesen üben

Interessante Medien dazu:

   

 

 

 

Basar selbst organisieren

„Wovon zahlen wir den Bus beim nächsten Ausflug?“ Diese (oder eine ähnliche) Frage stellt sich bei manchen Elternbeiratssitzungen. Die Lösung: Wer einen Basar oder Kinderflohmarkt veranstaltet, „verdient“ Geld für die Kasse der Einrichtung.

Einfacher und bequemer ist ein Kinderflohmarkt (einfach Tische an Flohmarktverkäufer vermieten) – mehr für die Kasse der Einrichtung bringt ein Basar. Aber wie zieht man den am besten auf? Eine genaue Liste aller Dinge, an die man denken muss und wann am besten gibt unsere „Checkliste Basarorganisation“ (siehe unten, hier einfach zum Herunterladen).

Einen Basar veranstalten

Bei einem Basar liefern die Verkäufer ihre Ware an den Veranstalter, der die Ware sortiert auslegt. Der Veranstalter (also der Kindergarten, Elterninitiative o.ä.) bekommt von den verkauften Waren einen gewissen Prozentsatz (10 oder 15 Prozent). Dafür muss der Veranstalter die Waren annehmen, verkaufen, und die nicht verkauften wieder ausgeben.

Die Verkäufer hingegen müssen vor der Einlieferung ihre Waren mit Preisschildern und ihrer persönlichen Nummer kennzeichnen und alle Waren in Listen eintragen (die sie vom Veranstalter bekommen). Klar, sonst kann man ja die Waren später nicht auszahlen und die nicht verkauften nicht zurückgeben.

Klug sortieren lohnt sich

Für die Veranstalter ist das ganz schön Sortier- und Organisationsarbeit, bei der am besten mindestens die Hälfte der Kindergarteneltern mitmachen – dann geht es. Um das Mitmachen zu erleichtern, kann man ja auch gleich jemanden festlegen, der beispielsweise die Helfer nach dem Basar zum Essen einlädt (oder anderes) und jemand, der sich um eine Gruppe Helferkinder kümmert, während ihre Mamis die Listen sortieren oder den Basar beaufsichtigen.

Schön ist außerdem ein kleines Basarcafé, das während des Basars selbstgebackene Kuchen und Kaffee oder andere Getränke für wenig Geld verkauft – kaufen macht hungrig! Auch hier benötigt man Kuchenbäcker und „Cafépersonal“.

Viel Spaß beim nächsten Basar!

Checkliste zeitlicher Ablauf

6 bis 2 Monate vorher

  • Datum mit Vorlauf wählen und mit anderen benachbarten Einrichtungen absprechen – drei Basare an einem Tag bringen keinem etwas!
  • Kompetenzen im Team absprechen und verteilen

2 Monate vorher

  • Biertische, Kleiderstange, Kleiderbügel, Einkaufstüten organisieren
  • Termin lokal veröffentlichen: In Zeitungen oder Anzeigenblättern des Viertels. Oder im Internet, z.B. unter www.kinderflohmaerkte.de, lokale Foren usw. Den Zweck des Basars darf man ruhig dazu schreiben

1 Monat vorher

Interne Helferliste vorbereiten und am besten in der Einrichtung aushängen. Dort tragen sich die Helfer für verschiedene Aufgaben ein:

  • Wer hilft bei der Warenanlieferung? (am Vortag)
  • Wer verteilt und stellt die Ware aus? (am Vortag)
  • Wer bäckt Kuchen?
  • Wer verkauft Kuchen?
  • Wer macht die Aufsicht in den Räumen?
  • Wer kassiert?
  • Wer rechnet ab? (nach Basarende)
  • Wer sind die Rücksortierer? (nach Basarende)
  • Wer zahlt aus? (nach Basarende)
  • Auf- und Abbauhilfe
  • Wer kann wo plakatieren? Plakate vorbereiten, Gebiet in Zonen aufteilen und die Plakatierhelfer verteilen
  • 4 Wochen vorher sollte erst die Listenausgabe plakatiert werden

2 Wochen vorher

  • Noch einmal plakatieren – diesmal nur für die Käufer
  • Verkäuferlisten verteilen, bzw. abholen lassen. Diese bestehen aus
  1. Einem Listenblatt mit nummerierter Artikelanzahl (dann muss man sie nicht zählen)
  2. Entsprechender Anzahl Warenetiketten mit gleich vorgedruckter fortlaufender Verkäufernummer, einzelnen Artikelnummern und Platz zum Eintragen von Größe, Beschreibung und Preis des einzelnen Artikels
  3. Einem Infoblatt mit den Regeln, Daten, Adressen für den Ablauf des Basars.

Tipps für die Lieferung und Sortierung der Waren

  • Farbcodes für Listen und Warenetiketten sind ein bewährtes Mittel, um die Rücksortierung der Waren zu erleichtern
  • Man kann Listen in verschiedenen Längen anbieten, z.B. 20er, 40er und 60er Listen
  • Die Ware sollte in festen Verkäuferkörben angeliefert werden (idealerweise Umzugskartons), die mit der Verkäufernummer und Farbe gekennzeichnet werden. Die nicht verkauften Waren werden dann gleich in die richtigen Körbe zurücksortiert.

Eine Woche vorher

  • Für Wechselgeld in der Kasse sorgen
  • Helferverteilung überprüfen.

Am Vortag

  • Aufbau
  • Warenanlieferung
  • Warenverteilung

Während des Basars

  • Überwachung
  • Kasse
  • Kuchenausgabe
  • Falls der Basar im Kindergarten o.ä. stattfindet: Alle Sachen aus den Kindergarderoben in abgeschlossene Räume einschließen
  • Springer einplanen
  • Termin für den nächste Basar beim Bezahlen gleich in der Form von kleinen Zetteln mitgeben

Nach dem Basar

  • Abrechnung
  • Rücksortierung
  • U.u. Spüldienst
  • Abbau
  • Auszahlung der Verkäufer und Abholung der rücksortierten Ware
  • Säuberung

Noch mehr über Basare und Kinder-Flohmärkte bei Familothek.

Foto: aboutpixel.de / Markt_1 © Yilmaz