Kategorie: Deutschland

Checkliste Freizeitparks

Sie sind das Highlight jedes Kinderlebens – bunt und aufregend, ein Besuch im Freizeitpark. Manche Eltern freuen sich, dass sie nun endlich eine „Ausrede“ haben, so viele wie möglich davon zu besuchen – die sind meist Experten und brauchen keine Hilfe bei der Auswahl eines geeigneten Parks.
Manche Eltern hingegen würden ohne Kinder einen solchen Park nicht unbedingt betreten – lassen sich aber überreden, auch einmal hinzugehen. Aber nicht jeder Park ist für alle Kinder und vor allem Altersgruppen geeignet. Fast jeder Park hat einen Internetauftritt, viele Parks sind bei Holidaycheck bewertet, es gibt ganze Internetauftritte, die die verschiedenen Parks bewerten und beschreiben. Informationen sind also genügend da – wie aber sich nicht im Infodschungel verlieren? Hier ein paar Dinge, die Sie auf jeden Fall vorher checken sollten:

 

Der Ort

Klingt einfach, ist aber gar nicht so selbstverständlich. Wo liegt der Park, wie weit ist die Anreise? Geht es auch per öffentlichen Verkehrsmitteln oder müssen wir das Auto nehmen? Wollen wir wirklich nur für einen Park fünf Stunden im Auto verbringen oder können wir den Besuch mit einem Kurzurlaub verbinden? Glücklicherweise haben ja die meisten Parks den Punkt „Anreise“, so dass sich ein kurzer Internet-Klick zur Wegbeschreibung vom Heimatort aus eindeutig lohnt. Natürlich ist es auch ein Punkt, wie reiseresistent der Nachwuchs ist – bei einem einjährigen Mitfahrer, dem im Auto immer schlecht wird, muss man vielleicht doch noch umplanen.

Was gibt es zu erleben?

Da lohnt sich ganz, ganz sicher ein zweiter und dritter Blick in die Beschreibungen. Ein Freizeitpark, der den Großteil seiner Fahrgeschäfte erst ab 6 Jahre oder einer bestimmten Körpergröße erlaubt, birgt eine Menge Elternstress, wenn man ihn zusammen mit dem kleineren Geschwisterkind besucht, das die erforderliche Körpergröße um 4 Zentimeter unterschreitet. Zwar haben alle Parks „irgendwo“ noch einen Bereich für Kleinere – aber nicht alle sind so gut, dass man als Eltern hinterher das Gefühl hat, alle Beteiligten sind zu ihrem Recht gekommen.

Was genau gibt es zu erleben?

Manche Parks spezialisieren sich wirklich nur auf Fahrgeschäfte, manche haben einen Tierpark oder  Streichelzoos dabei, manche sind ganz anders. Der Playmobil-Park in Zirndorf beispielsweise, hat kein einziges Fahrgeschäft, dafür aber viele, viele Spielkulissen mit riesengroßen Playmobilfiguren. Was man dort auch wissen muss: Es gibt sehr viele Wasserspiele, ein Besuch ist also an einem warmen Sommertag (mit Badekleidung und drei trockenen Hosen) am schönsten.

Was kostet es?

Klar, günstig ist ein Besuch in einem Freizeitpark eigentlich nie – trotzdem gibt es sehr große Unterschiede und vor allem viele Angebote, die man nutzen kann. So zum Beispiel ein Familienticket oder auch ein Gruppenticket, wenn man sich mit befreundeten Familien abspricht. Geburtstagskinder haben oft freien Eintritt – vielleicht passt das ja einmal in die Planung? Faustregel: Je weniger Action, desto günstiger sind die Preise. Mit einer Familie von Kindergartenkindern muss man deshalb wirklich nicht die teuren Preise des angesagten Actionparks zahlen.

Wie ist die Verpflegung?

Eine Menge Geld spart, wer sich das Picknick einfach selbst mitnimmt. Aber das ist nicht immer praktikabel und auch nicht immer erlaubt – also vorher informieren und überlegen, wie lange man sich aufhalten wird. Im Zweifel meistens länger, als man es sich vorgestellt hatte!

Hier noch ein paar Links, wo die Informationen für einen Freizeitpark zu finden sind und ein paar Park-Ideen nach Bundesländern sortiert:

Freizeitparks in Bayern:
http://www.maerchenpark.de/wcms/binary/Server.dll?Article?ID=9&Session=1-8mFsxwDY-0
http://www.freizeitparks-bayern.de/
http://www.parkscout.de/bundesland/bayern
http://www.kinderland-bayerischer-wald.de/achterbahn-und-riesenrutsche-der-freizeitpark-bayern-park/150/698/1212/

Freizeitparks in Baden-Württemberg:
http://www.urlaub-im-web.de/freizeitpark3.html
http://www.parkscout.de/bundesland/baden-wuerttemberg
http://www.europapark.com/lang-en/Startseite/c1174.html

Freizeitpark in / bei Berlin:
http://www.berliner-spreepark.de/
http://www.legolanddiscoverycentre.de/berlin/de/index.htm
http://www.merlinevents.de/

Freizeitparks in Brandenburg:
http://www.parkscout.de/bundesland/brandenburg
http://www.freizeitpark-guide.de/

Freizeitparks in / um Bremen:
http://www.parkscout.de/bundesland/bremen
http://www.spielcoolisse.de/
http://www.maps4fun.eu/de/freizeitpark/bremen

Freizeitparks in / um Hamburg:
http://www.hamburg-magazin.de/?id=976
http://www.the-dungeons.de/hamburg/de/index.htm
http://www.parkfiction.org/
http://www.schwarzlichtviertel.de/

Freizeitparks in Hessen:
http://www.freizeitparks-im.net/weitere-freizeitparks-hessen.html
http://www.parkscout.de/bundesland/hessen
http://www.pointoo.de/o/DE/Hessen/Freizeitpark.html
http://www.reisefuehrer-deutschland.de/hessen/freizeitpark.htm

Freizeitparks in Mecklenburg-Vorprommern:
http://www.xxltravel.de/60-1-1/freizeitangebot/mecklenburg-vorpommern/freizeitpark/
http://www.parkscout.de/bundesland/mecklenburg-vorpommern
http://www.reisefuehrer-deutschland.de/mecklenburg-vorpommern/freizeitpark.htm

Freizeitparks in Niedersachsen:
http://www.parkscout.de/bundesland/niedersachsen
http://www.pointoo.de/o/DE/Niedersachsen/Freizeitpark.html
http://www.reisefuehrer-deutschland.de/niedersachsen/freizeitpark.htm
http://www.reiseland-niedersachsen.de/zoo-wildpark-freizeitpark
http://www.heide-park.de/

Freizeitparks in Nordrhein-Westfalen:
http://www.parkscout.de/bundesland/nordrhein-westfalen
http://www.urlaub-im-web.de/freizeitpark-nrw.html
http://www.nrw-tourismus.de/nrw/nrw-specials/freizeitparks/
http://www.nrw-freizeit.de/
http://www.pointoo.de/o/DE/Nordrhein-Westfalen/Freizeitpark.html

Freizeitparks in Rheinland-Pfalz:
http://www.pointoo.de/o/DE/Rheinland-Pfalz/Freizeitpark.html
http://www.urlaub-im-web.de/freizeitparks.html
http://www.xxltravel.de/63-1-1/freizeitangebot/rheinland-pfalz/freizeitpark/

Freizeitparks im Saarland:
http://www.abenteuerpark-saar.de/cms/projekt01/
http://www.trampolini.de/
http://www.sommerrodelbahn-peterberg.de/wordpress/
http://www.tourismus.saarland.de/de/wendelinus-freizeitpark
http://www.parkscout.de/bundesland/saarland

Freizeitparks in Sachsen:
http://www.parkscout.de/bundesland/sachsen
http://www.freizeitpark-plohn.de/
http://www.sonnenlandpark.de/
http://www.freizeitpark-guide.de/index.php?deeplink=suche%3Dsn
http://www.reisefuehrer-deutschland.de/sachsen/freizeitpark.htm
http://www.saurierpark.de/
http://www.achterbahn-freizeitpark.de/info/freizeitparks-in-deutschland/freizeitparks-in-sachsen/

Freizeitparks in Sachsen-Anhalt:
http://www.ferropolis.de/
http://www.erlebnistierpark.de/
http://www.parkscout.de/bundesland/sachsen-anhalt
http://www.xxltravel.de/66-1-1/freizeitangebot/sachsen-anhalt/freizeitpark/

Freizeitparks in Schleswig-Holstein:
http://www.hansapark.de/de/
http://www.tolk-schau.de/
http://www.pony-park.de/
http://www.urlaub-im-web.de/freizeitpark6.html

Freizeitparks in Thüringen:
http://www.sandsteinhoehle.de/info/freizeitpark.html
http://www.parkscout.de/bundesland/thueringen
http://www.pointoo.de/o/DE/Th%C3%BCringen/Freizeitpark.html
http://www.possen.de/startseite.html

Foto: Schmidt-Löffelhardt GmbH & Co. KG

 

Ausflugstipps mit Kindern in deutschen Städten

Sie planen einen Ausflug in einer fremden Stadt – wissen aber nicht recht, welcher Ausflug für Kinder geeignet wäre? Ein paar handverlesene Tipps von Kindern, Müttern und Vätern vor Ort getestet und für ziemlich bis sehr gut befunden:

 

Bauernhof und Elbfähre fahren im Norden

Sie wohnen in anderen deutschen Städten und haben auch noch ein paar Tipps, was man mit Kindern dort tun kann? Super – wir freuen uns über eine Kommentar!

Ein paar Tipps, die uns im Netz sympathisch waren:

Wien
nein, in Wien war bei uns noch niemand (mit Kindern jedenfalls nicht). Wir haben aber eine schöne Beschreibung von einem Praterbesuch auf einem anderen Blog gefunden, den wir Ihnen nicht vorenthalten wollen

http://blog.erziehung-kreativ.com/2014/05/familienausflug-im-prater.html

Stuttgart

http://www.reisemeisterei.de/lieblingsplaetze-im-laendle-der-roessleweg-rund-um-stuttgart/

 

Ausflugstipps mit Kindern: Frankfurt

Ausflugstipps und Links für Eltern, die mit ihren Kindern in Frankfurt „landen“ und etwas unternehmen wollen – vielleicht sogar sprichwörtlich, schließlich kommen hier manche Flüge an.

Goetheturm

Der Goetheturm selbst ist ein großer alter Holzturm mit 196 Treppenstufen mitten im Frankfurter Stadtwald. Von oben auf dem 43 Meter hohen Turm bietet sich ein weiter, weiter Blick Richtung Frankfurter City und die Skyline bis zur Hügelkette des Taunusgebirges. Der Goetheturm ist im Frühjahr 2014 nach langjähriger Sanierung wiedereröffnet worden. Wem all die Treppen trotzdem zuviel sind, der kann den sogenannten „Goethehügel“ vor dem Eingang des Parkes mit nur 5-10 Holzstufen erklimmen und vor dort aus den Blick genießen. Angeblich saß hier einst Goethe gerne.

Rund um den Turm gibt es einen Spielpark mit einem netten Ausfluglokal, damit alle auch mit Speis, Trank und Eis versorgt sind.

Mehr zum Goetheturm

Grüneburgpark, Holzhausenpark, Günthersburgpark

Parks, Parks, Parks – wenn man verschiedene Frankfurter Stadtteile besucht, gibt es eigentlich immer irgendwo einen Stadtpark, der große Grünflächen, mehrere Spielplätze für alle Altersstufen und meist – die Frankfurter sind geschäftstüchtig – ein schönes Cafe für die Eltern hat. In manchen Parks, wie zum Beispiel im Günthersburgpark, sind im Sommer tolle Wasserspiele mit wasserspeienden Steinfiguren angeschaltet. Also: Badehose mitnehmen!

Hier ein Überblick über Frankfurter Parks

Andere Reisen geplant? Ausflugstipps haben wir außerdem für Hamburg und München!

Senckenberg-Museum

Zu verfehlen ist der Eingang nicht – steht auf der Wiese vor dem Museum in der Senckenberganlage in Frankfurt doch ein nachgebildeter riesiger Tyrannosaurus Rex. Die ausladenden Skelette als Nachbildungen von gefundenen Knochenteilen teilweise aus der berühmten „Grube Messel“ beeindrucken garantiert jeden kleinen Dino-Fan. Sonst ist das Museum ein ernsthaftes und sehr großes Naturmuseum – also eher etwas für Schulkinder. Nicht nur, aber auch wegen der etwas gruseligen ausgestellten Moorleiche…Senckenberg-Museum

Kindermuseum

In der Stadt, in der der Struwwelpeter erfunden wurde, haben Kindermuseen eine lange Tradition. Dieses residiert nun schon seit ein paar Jahren „unterirdisch“ aber zentral bei der Frankfurter Hauptwache. Das Programm wechselt und ist hier aktuell zu finden: Kindermuseum Frankfurt.

Veranstaltungen

Wer wissen möchte, was gerade für Kinder in der Stadt los ist – in Frankfurt kümmern sich die Stadtwerke darum: http://www.mainova-ignaz.de (auf „Kalender“ klicken)

Danke an Petra!

 

Ausflugstipps mit Kindern: München

Garantiert selbst getestet und zu empfehlen – die Ausflugstipps für München, wenn man mit Kind und Kegel unterwegs ist.

Verkehrsmuseum

Die Außenstelle des Deutschen Museums ist auch schon für recht kleine Kinder etwas. In drei ehemailigen alten Messehallen haben die Veranstalter alles gesammelt, was das Thema „Verkehr und Reisen“ hergibt: Vom alten Campingwagen aus den fünfziger Jahren über den alten Zug mit Dampflokomotive bis zur pferdegezogenen Straßenbahn. In den Hallen ist viel Platz zum Rennen und Staunen über die zum Teil ziemlich großen Exponate. Erwachsene Designfans haben viel zu sehen und natürlich gibt die Ausstellung viele Einblicke in die Entwicklung des Verkehrs in den letzten Jahrhunderten. Das Museum liegt abgetrennt vom Deutschen Museum in der Nähe der Theresienwiese. Von außen kann man in einen Teil des Museums durch eine große Glasfront hineinsehen. Verkehrszentrum München

Weitere Ausflugstipps mit Kindern in Familothek: Hamburg und Frankfurt

Wildpark Poing

Etwas außerhalb von München liegt der Wildpark mit seinen großen Gehegen. Dort leben neben vielen anderen Wildtieren sogar ein paar Bären und Wölfe – die sich allerdings auch mal rar machen. Die ungefährlicheren Hirsche dürfen mit Futter gefüttert werden, dass man vor Ort kaufen kann. Die freilaufenden Ziegen kennen die Futterpackung! Ein sensationeller Spielplatz – es sind eigentlich mehrere – und eine große Picknickwiese machen die Pause gerne länger. Auch die tägliche Greifvogelvorführung lohnt sich (und kostet nichts extra).
Viele Fotos: Wildpark Poing 

Stadtführung mit dem Freecross

In München kann man Stadtführungen jetzt mit einem Fitness-Training verbinden: EinzelnMünchen-Freecrosse Veranstalter bieten Stadtführung mit dem Freecross an. Das ist eine Art Tretfahrrad ähnlich dem Stepper im Fitnesstudio. Dieser bewegt sich aber vorwärts! Das ist auch für Ungeübte leicht zu erlenen und ein ganz anderes Gefühl als ein Fahrrad. Für Kinder ab acht Jahre sind diese Treträder geeignet und machen den Stadtrundgang zu einem besonderen Erlebnis.

Touren rund um den Olympiasee oder durch den Englischen Garten, Kinder bis 14 Jahre kostenlos:
Stadtführung mit dem Freecross 

Mehr Infos zum Anklicken für München

http://www.muenchen.de/sehenswuerdigkeiten/erlebniswelten.html
http://www.pomki.de/auf-gehts/ausflugstipps/. Mit Kinderstadtteilplänen – falls man zum Beispiel den nächsten Spielplatz rund ums Hotel sucht

noch mehr München

Ein Buchtipp für die Vorbereitung

Fotos: Deutsches Museum/Sound of Munich

FrankfurtWikipedia: Frankfurt am Main, commonly known as Frankfurt, is the largest city in the German state of Hessen and the fifth-largest city in Germany, with a population of 687,775 within its administrative boundaries. The actual urban area has a population of 2,500,000. The city is at the centre of the larger Frankfurt Rhine-Main Metropolitan Region which has a population of 5,600,000 and is Germany’s second-largest metropolitan region. Since the enlargement of the European Union in 2013, the geographic centre of the EU is about east of Frankfurt.

Jetzt geht’s raus – Naturerlebnispfade

Wie alt wird ein Baum? Warum sind die Moore wichtig für den Klimaschutz? Wie funktioniert ein Baumtelefon und was ist ein Waldorakel?

Auf diese und viele andere Fragen geben immer mehr Naturerlebnispfade in Wald und Flur eine leicht verständliche und anschauliche Antwort. Liebevoll angelegt von lokalen Organisatoren, laden sie zum Familienausflug ein: Den Wald fühlen, riechen, hören, sehen und sogar schmecken.

Erlebnispfade in Deutschland, Österreich und der Schweiz

In ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz sind ab April oder Mai die Erlebnispfade wieder komplett begehbar, so dass kleine und große Entdecker meist ab 9:00 Uhr morgens bis zum Einbruch der Dunkelheit spielerisch die Geheimnisse der Natur erforschen können. Der Eintritt ist fast immer frei. Schon Bernhard von Clairvaux (burgundischer Mönch und Kirchenlehrer, 1090 – 1153) wusste: „…., du wirst in den Wäldern mehr finden als in den Bücher. Bäume und Steine werden dich lehren was du von keinem Lehrmeister hörst.“

 

Spaß und Informationen

R-o-t- bu-che-e – buchstabiert Johanna, 7 Jahre, das Schild über einem Baum mit rötlichen Blättern.Zahlreiche Bilder und Schautafeln informieren über Pflanzen, Tiere, Lebensräume und Klima der jeweiligen Region. Ob sich Johanna den so mühsam entzifferten Namen merkt? Manche Lehrpfade beschäftigen sich mit der Geschichte der Gegend oder tierischen Bewohnern von vor langer Zeit, den Dinosauriern.

Interaktives Lernen

Immer mehr Naturlehrpfade sind interaktiv gestaltet. Da gibt es Früchte-Schaukästen, Klanggärten und Baumtelefone. „Ich hab die Augen zugemacht und das Holz war ganz stachelig“, strahlt Konstantin, 5 Jahre. Barfuß-Tastpfade sind auf den Pfaden oft zu finden – und am besten mit geschlossenen Augen zu begehen: Auf angelegten Wegen geht es nach Gras über Holz- und Rindenmulch, dann durch körnigen Sand und über massierenden Kies. Lehmige Erde, raues Gestein, naturgewachsenes Holz und erfrischendes Wasser wecken die Sinne.

Verständnis für die Umwelt fördern

Für die Abenteuerlustigen bieten manche Anlagen ein Labyrinth, in anderen müssen Kinder und Erwachsene ein Baumrätsel lösen oder können auf einer Holzorgel spielen. Neben Spaß und Erholung sollen die Erlebnispfade dazu beitragen, das Verständnis für Natur, Landschaft und Umwelt zu fördern.

Über das Internet findet sich mit Sicherheit auch einen Naturpfad in Ihrer Nähe und ist nicht nur im Urlaub sondern den ganzen Sommer über ein spannendes Erlebnis.

Hier ein Link für Dinosaurier-Freunde:
http://www.thueringer-geopark.de/?page_id=677

Diese Seite bietet eine große Auswahl an:
http://www.naturparkschwarzwald.de/sport-erlebnis/erlebnispfade

Und auch in der Schweiz und in Österreich gibt es viel zu entdecken:
http://www.myswitzerland.com/de/erlebnisse/ausfluege-sommer.html
http://www.kleinwalsertal.com/bergsommer/kultur-natur/erlebnis-lehrpfade.html

Oder einfach das Stichwort Naturerlebnispfad und den gewünschten Ort eingeben. Viel Spaß beim Entdecken!

Foto: Staudinger GmbH

 

Mit dem Fernbus auf Familienreise? – Checkliste für die Entscheidung

Seit 2013 gibt es mehr und mehr Fernbuslinien auf dem Markt. Wer also als Familie mit Kindern innerhalb Deutschlands mit öffentlichen Verkehrsmitteln verreisen will, hat eine weitere Alternative – auf den ersten Blick eine kostengünstigere als der Zug. Trotzdem ist es nicht für jede Strecke und nicht für jede Familienkonstellation sinnvoll, den Fernbus zu wählen. Familothek listet auf, woran Sie vor der Wahl denken sollten:

  • Strecke
    Manche Verbindungen sind mit dem Bus endlich direkt – also gerade für Familien mit Kindern und viel Gepäck zehnmal günstiger als eine Zugfahrt mit mehreren Umstiegen. Die Busbahnhöfe sind oft genauso verkehrsgünstig gelegen wie der Hauptbahnhof. Aber auch dies lieber vorher checken!
  • Fahrzeit
    Generell brauchen die Fernbusse länger als eine direkte Zugverbindung – zum Beispiel von Großstadt zu Großstadt. Aber: Wer eine Strecke fährt , die sonst nur mit vielen Umsteigen zu erreichen ist (siehe oben), kann sogar weniger Zeit brauchen, wenn die Familie den Bus nimmt. Auf beliebten Strecken zu beliebten Zeiten (also meist, wenn Familien mit Schulkindern verreisen können), sollte man natürlich auch einen möglichen Stau bedenken.
  • Preise
    Hier wird es mathematisch. Wie wir alle wissen, zahlen begleitete Kinder bei der Deutschen Bahn unter 15 Jahre nichts. In den Fernbussen aber schon: Zum Teil 50 Prozent, ein Drittel, bis drei Jahre gar nichts – da gibt es die unterschiedlichsten Varianten je nach Anbieter. Also entscheidet die Größe der reisenden Familie über die Wahl Fernbus oder nicht. Und zwar in zweierlei Hinsicht: Wie viele Erwachsene und wieviele Kinder sind es und wie alt sind die Kinder? Zwei Erwachsene mit einem Kleinkind kommen wahrscheinlich mit dem Bus günstiger weg, eine Alleinerziehende mit drei Kindern zwischen 10 und 16 nicht unbedingt. Da muss man den Taschenrechner zücken.
  • Entertainment
    Fast alle Fernbusse haben W-Lan, manche noch eine Steckdose dazu. Wer also das Tablet dabei hat oder das Handy, dessen Kinder können die Fahrt mit spielen oder Kinderwebseiten surfen verkürzen. Manche Linien haben sogar eine eigene Entertainment-App, aber nicht unbedingt kindgerecht. Allerdings kann man in so einem Bus schlecht herumlaufen – für bewegungsfreudige Kleinkinder kann also die Wahl des langen Zuges doch besser sein – zumal die Fahrzeit im Bus oft länger ist.
  • Toiletten
    Pipi machen geht in allen Fernbussen – deshalb gibt es wenig Pausen während der Reise. Aber Achtung Eltern von kleinen Anfängern in dem Metier: Die Toilettenkabinen sind naturgemäß nicht sehr groß – wessen Kind also an- und ausgezogen werden muss, kann sich schon einmal blaue Flecken holen,  auch bei offener Toilettentür. Also vielleicht für die Reise doch noch einmal die Windel nehmen.
  • Alleinreisende Kinder
    Begleitet reisen kann man ja auf bestimmten Strecken auch im Zug. In Bussen geht dies auf jeder Strecke – und da die Busse übersichtlich sind, selten halten und oft direkt fahren, sind sie für erste Erfahrungen als alleinreisendes Kind fast ideal. Die meisten Fernbuslinien nehmen Kinder ab acht Jahre (manche sogar bereits ab sechs Jahre) mit Einverständniserklärung der Eltern mit und passen außerdem auf, dass die Kinder am Ziel von einem Erwachsenen abgeholt werden (sonst benachrichtigen sie die Polizei – also lieber pünktlich abholen…)
  • Sicherheit
    Kindersitze gibt es in einem Fernbus generell nicht. Wer einen eigenen mitbringt, kann diesen an dem gängigen Zwei-Punkt-Gurtsystem im Bus nicht unbedingt sicher festmachen. Eltern jüngerer Reisender müssen wohl mit dem Modellnamen ihres Sitzes in der Hand den Anbieter anrufen und nachfragen, wenn sie mit dem Fernbus fahren wollen. Bei manchen Anbietern kann man den passenden Kindersitz auch dazubuchen. (das sind dann natürlich Mehrkosten). Kein Problem hingegen gibt es mit den generellen Sitzerhöhungen der Klasse 2, die ab einem Gewicht von 15 Kilo genutzt werden können.

Zum Preis- und Streckenvergleich gibt es netterweise auch schon ein Portal http://www.busliniensuche.de

Und auch noch eines, welches die Bus- mit der Bahn- und auch noch mit der Flugstrecke vergleicht http://www.goeuro.de/

 

 

Wiesn-Kinder: Willkommen auf dem Oktoberfest

Zum ersten Mal so richtig „live“ dabei auf der Wiesn war ich nach der Geburt meiner Tochter. Meine Zimmernachbarin im Krankenhaus, Mitmutter und Urmünchnerin, hatte sich einen Fernseher auf unser Zimmer stellen lassen. Die Kiste flimmerte, sobald die Übertragung von der Theresienwiese losging, bis spät in die Nacht…

Noch heute bekommt unsere Theresa strahlende Augen, wenn man sie fragt, wo sie geboren ist. „Ich bin ein Münchner Wiesn-Kind“, lautet die stolze Antwort. Folgerichtig feierten wir ihren ersten Geburtstag auch gemeinsam mit den Großeltern beim Frühschoppen auf dem Oktoberfest: Riesenbreze fürs Kind, Hendl für die Mutter und zwei süffige Radler für die Großeltern. Und zur Krönung gab es vom Riesenrad aus München von oben mit herrlichem Bergblick.

Auch meine Freundin Marina, eigentlich aus Berlin stammend, hat ein Wiesn-Kind. „Ein Muss ist für uns der Trachten- und Schützen-Festzug am ersten Sonntag“, sagt die dreifache Mutter. „Zu Annas Geburtstag versuchen wir immer aufs Oktoberfest zu gehen.“ Die Familie nützt dann die Familientage mit den ermäßigten Preisen. „Allerdings waren unsere Kinder schon oft von den vielen Eindrücken so überwältigt, dass sie nur noch ein Mal Karussell fahren wollten“, erzählt Marina. „Das hat ihnen gereicht, wir hatten dann immer noch Chips übrig.“

Mit den Familien aus München und dem Umland hat die Wiesn ein treues Publikum, das in den vergangenen Jahren allerdings immer mehr verschreckt wurde. Wenn bereits wochentags gegen 13 Uhr unsere Freunde aus aller Herrn Länder mit lustigen Hüten auf den Köpfen bei dem Absingen fröhlicher Lieder für einen derartigen Lärmpegel sorgen, dass man mit kleinen Kindern nur noch fluchtartig das Festzelt verlassen kann.

Doch auch das diesjährige Oktoberfest soll sich von einer familienfreundlicheren Seite zeigen:

Familienbereich

Hier genießen Familien „ihren Bereich“, in dem Fahrvergnügen für Kinder, Wiesn-Spaß und Bewirtung in einer Straße gebündelt ist. Der Familienbereich ist 2012 in der Straße 3/Ost, den Eingang beleuchtet eine Leuchtschrift.

Dort gibt es beispielsweise den „Pemperlprater“ ein traditionelles Karussell aus der Biedermeierzeit, das die Karussellfahrt mit Ringelstechen verbindet.Außerdem lockt ein Kasperltheater.

Kostenloser Plan für Familien

Wo sich sonst die Fahrgeschäfte und Schausteller auf Familien eingestellt haben und kindgerechte Angebote bieten, sehen Familien auf einem eigens entwickelten Oktoberfest-Plan mit dem Titel „Wiesn Hits für Kids“. Hier sind die Fahrgeschäfte für Kleine, Ponyreitbahnen und anderes verzeichnet.

Außerdem die praktischen Hinweise auf Familien-Einrichtungen:  Kinderwagenabstellplatz, Spielplätze in der Nähe, das Servicezentrum mit Wickelstube und die Station für Kinder, die ihre Eltern aus dem Auge verloren haben.

Ab Wiesn-Beginn (also ab 22.9.2012) wird der Plan kostenlos beim Tourismusamt München am Hauptbahnhof und am Marienplatz sowie auf dem Festgelände selbst verteilt.

Tipps zum Wiederfinden des Nachwuchses…

…,damit dieser im Gedränge nicht verloren geht: Am besten ein T-Shirt in Leuchtfarben oder andere auffällige Kleidungsstücke am Tag des Wiesnbesuchs für die Kinder wählen. Und natürlich: Die Handynummer eines begleitenden Elternteils auf die Hand oder den Arm des Kindes schreiben (Kugelschreiber lässt sich nach dem Wiesnbesuch leicht wieder säubern).

Die meisten Fahrgeschäfte haben jeden Tag bereits ab 10:00 Uhr auf – ein früher Besuch mit Kindern vermeidet das größte Gedränge.

Sparen für Familien

Jeden Dienstag ist auf dem Oktoberfest von 12-18 Uhr traditioneller Familientag. Viele Fahrgeschäfte, Imbissbuden und Süßigkeitenstände haben Sonderpreise.

An allen Wochentagen lockt die sogenannte „Mittagswiesn“ mit Vergünstigungen im Bierzelt zwischen zehn und 15 Uhr. Übrigens: Traditionell dürfen Biergartenbesucher in München ihre eigene Brotzeit mitbringen – und das gilt auch für die Wiesn! Aber: Getränke müssen gekauft werden.

Das sollten Sie meiden

Ab 20 Uhr dürfen Kinder unter sechs Jahren nicht mehr in die Bierzelte, auch nicht in Begleitung ihrer Eltern. Kinderwagen sind Sonntag bis Freitag von Wiesnbeginn bis 18 Uhr erlaubt. Am Samstag dürfen keine Kinderwägen auf die Festwiese, das Gedrängel ist einfach zu groß.

2012: Das Zentral-Landwirtschaftsfest statt „Oide Wiesn“

Vom 22. bis 30. September 2012 findet auf dem südlichen Teil der Theresienwiese das 125. Bayerische Zentral-Landwirtschaftsfest statt. Rund 653 Aussteller aus der Land- und Forstwirtschaft werden erwartet – es dreht sich um Themen wie erneuerbare Energien und Qualitätssicherung von Lebensmitteln. Für Kinder gibt es ein großes Tierzelt mit Schweinen, Rindern und Schafen sowie Schauvorführungen. Das ZLF 2012 kostet aber Eintritt: Erwachsene zahlen 13,50 Euro, Kinder von 6 – 14 Jahre bereits 4 Euro. Da lohnt sich vielleicht die Schnupperkarte täglich ab 14.30 Uhr: Eine Erwachsenenkarte kostet dann nur 6 Euro, Kinder ab 6 Jahre zahlen 2 Euro. Weitere Informationen unter http://www.zlf.de.

Die „Oide Wiesn“ war in den letzten Jahren immer etwas ruhiger und mit ihren weniger wilden und dafür wunderschönen historischen Karussells und Kinderspaß. Ideal geeignet für eine Familienbesuch, gerade mit kleineren Kindern. Leider gibt es  diese Veranstaltung wegen des Landwirtschaftsfestes erst wieder 2013.

Text und Foto: Lisa Hilbich

 

Münchner Oktoberfest 2013 – „Wiesn“ immer kinderfreundlicher

 

Das Münchner Oktoberfest, jedes Jahr Ende September, ist Deutschlands traditionellstes und weltberühmtes Volksfest – ein Muss für Touristen, für Einheimische sowieso. (München mit Kindern)

 

Kann man da also auch mit Kindern hin? Aber ja, man kann.Zwar merkt man überdeutlich gerade am Wochenende, dass der eine oder andere Besucher zu viel des traditionellen Oktoberfest-Getränkes zu sich genommen hat, zum Bersten voll ist es manchmal außerdem. Aber die Veranstalter geben sich seit Jahren redlich Mühe, das größte Volksfest der Welt immer familienfreundlicher und kinderfreundlich zu gestalten. Ein paar Tipps sind allerdings zu beachten:

 

Wiesn-Hits für Kids

Einen kostenlosen Plan mit kinderfreundlichen Fahrgeschäften und Serviceangeboten gibt es ab Wiesn-Beginn in der Stadtinformation der Stadt München und an den offiziellen Souvenierständen auf dem Festgelände.

Familienbereich

In der Straße 3 Ost (auf dem Festgelände findet man Straßenschilder) gibt es ein sogenanntes Familien-Platzl – besonders geeignet für Windelfestgänger: Hier sind Fahrgeschäfte für die Kleinsten gesammelt, vom Ponyreiten bis zum traditionellen Kinderkarrussell. Im Biergarten gibt es eine Kinderwagengarage und wer will, darf die Brotzeit (also: Kekse, Gläschen usw) mitbringen. Babyservices wie eine Wickelecke sind vorhanden. Ein sogenanntes Orchestrion – also eine große mechanische Spieluhr oder Jahrmarktsorgel – spielt Musik.

Familiennachmittage…

…sind jeden Dienstag von 12-18:00 Uhr auf der Wiesn. Viele Fahrgeschäfte, Imbissbuden und Süßigkeitenstände haben Sonderpreise. Diese Nachmittage sind in den letzten Jahren bereits mit Vorsicht zu genießen, da das Angebot so gut angenommen wird – also die Kinderkarussels dementsprechend überlaufen sind. Wer kann, sollte vielleicht lieber die Ermäßigungen der Mittagswiesn von Montag bis Freitag, 10.00 bis 15.00 Uhr nutzen, denn auch hier gibt es Ermäßigungen für verschiedene Fahrgeschäfte.

Oide Wiesn

Die „oide“, bayerisch für „alte“ Wiesn findet aus Platzgründen nur alle zwei Jahre statt, ist aber gerade für Familien ein Renner: Auf dem abgetrennten Gelände im südlichen Teil der Theresienwiese finden sich neben traditionellen Volksfestzelten nostalgische Karussels, die meist für Kinder gut geeignet sind. Dabei geht der Mix durch Jahrzehnte und Altersstufen: Ein Kettenkarrussel und Schiffschaukeln neben einem klassischen, eher gemütlichen Karussel aus den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts und dem rasanten „Calypso“, den es in den fünfziger Jahren auf Jahrmärkten gab. All diese erstaunlichen Museumsstücke sind fahrbereit und kosten pro Fahrt nur einen Euro. Darüberhinaus gibt es ein Kinderprogramm, bei dem der Nachwuchs alte Wiesn-Spiele wie zum Beispiel Pferderennen mit historischen Steckenpferden spielen kann.

2013 zahlen Erwachsene drei Euro Eintritt (Kinder bis 14 Jahre zahlen nicht) und können den ganzen Tag zwischen „oider“ und neuer Wiesn wechseln.

Das dürfen Kinder (und ihre Eltern) nicht

Vernünftige Einschränkungen gibt es für Kinder auf dem Oktoberfest vor allem für Kinderwagen und im Bereich des Jugendschutzes:
Kinder unter sechs Jahre dürfen ab 20:00 Uhr nicht mehr in Bierzelte, auch nicht mit Eltern oder anderen Erwachsenen. Wer jünger als 16 Jahre ist, darf ab 20:00 Uhr nur in Begleitung Erwachsener auf dem Festgelände sein.
Aus Platzgründen gibt es Einschränkungen für Kinderwägen: Sie dürfen nur bis 18:00 Uhr und an Samstagen gar nicht auf das Gelände des Oktoberfestes.

Foto: Bjs

 

Historisches München – nicht nur für Kinder

Der Kinderbuchklassiker aus dem Jahre 1960 wurde 2012 neu aufgelegt und hat nichts von seinem Charme verloren.

Der tschechische Autor, Miroslav Sasek wurde 1916 in Prag geboren und starb 1980 während einer Reise in der Schweiz. Eigentlich war er Architekt, aber dann fing er an Kinderbücher zu schreiben. Von 1951 bis 1957 lebte er in München. Das vorliegende Buch ist aber nicht der einzige Stadtführer für Kinder den er geschrieben und illustriert hat. Insgesamt gibt es 20 Folgen, darunter Edingburgh, Venedig und Honkong. Es finden sich aber auch Bücher über Griechenland und Österreich in seinem Repertoire. Und sogar eines über den Weg zum Mond. Auch Kurzfilme gibt es mit seinen Zeichnungen.

Das München Buch stellt die schönsten und wichtigsten Sehenswürdigkeiten Münchens in kurzer gut verständlicher Art dar. Natürlich die Frauenkirche, der Alte Peter, die drei Tore und auch der Stachus dürfen nicht fehlen. Die Universität und die Pinakotheken sind auch mit drin. Und natürlich die Bavaria und die Theresienwiese.
Und dann geht es natürlich auch um andere Besonderheiten, dass Oktoberfest, mit seinen Trachten und der Blasmusik. Auch die Kulinarischen Besonderheiten fehlen nicht, beim Oktoberfest werden einige tausend Steckerlfisch verspeist, die aber von hunderttausend Brathendln übertrumpft werden. Und was wird wohl am meisten gegessen? Klar, etwa siebenhunderttausend Paar Würstl.

Die Vorstellung von Weißwurst, Bier, Radi und Brezen macht gleich Lust auf einen Besuch im Biergarten.

Schön ist, dass es neben den historischen Bildern im Anhang auch noch jede Menge neuere Informationen über das heutige München gibt.

Die schönen Zeichnungen versetzen die Lesenden in ihre eigene Kindheit und für die Kinder ist es mal eine erfrischend andere Art des Zeichnens. Und beide, Leser und Zuhörer bekommen gleichermaßen Lust auf einen Besuch in München. Oder, wenn man in München wohnt, auf einen Stadtbummel, um die Sehenswürdigkeiten aus diesem Buch in der Realität anzuschauen.

München, 2012, Verlag Antje Kunstmann GmbH, München, ISBN 978-3888977930 (16,95 Euro), 65 Seiten, Großformatig.
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Weitere Münchner Stadtführer für Kinder

  

 

Zum Vor- und Nachbereiten des Besuchs

 

München mit Familie

München lohnt eine Reise ganzjährig. Mit Kindern und mit kleinem und großem Geldbeutel.

Man muss ja nicht gleich die Familie zu Sportereignissen wie dem Champions League Finale im Mai 2012 nach München entführen. Für schlappe 9.950 Euro (Ticket Fupßballarena plus Hotelübernachtung) ist man bei solch einem Ereignis dabei. Pro Nase. Trotzdem: München im Mai erzeugt mit seinen blühenden Kastanien jede Menge Frühlingsgefühle!

München: Historisches und Smartphone-Wissen

Zur Einstimmung auf einen Besuch in der bayerischen Landeshauptstadt unbedingt „Isarmärchen“ von Coconami  http://www.youtube.com/watch?v=KFkZm4tafN8 hören!

Wie beliebt der Sommer in der Stadt ist, belegt die Begeisterung eines gefüllten Marienplatzes um 11, 12 oder 17 Uhr, wenn das Glockenspiel beginnt. Besonders Kinder jauchzen, wenn der mannshohe Ritter im drehenden Turmspiel des Neuen Rathauses vom Pferd fällt.

Hat der Teenie der Familie das Smartphone dabei, und richtet es auf historische Gebäude, spuckt die App der Bayerischen Schlösserverwaltung alle Informationen aus, die ein Bau beispielsweise mit dem Märchenkönig Ludwig II gemein hat. Die App zeigt gar den ehemaligen (inzwischen abgetragenen) Wintergarten auf der Residenz, dem Münchner Stadtschloss.

Kinderfreundlichkeit und Spielplätze

Hat die Familie dann noch die fabelhafte Sammlung des Deutschen Museum Verkehrszentrum besichtigt, und sich im Museumscafe NK bei kinderfreundlichstem Service gestärkt, kann sie die Reise zum nächsten Spielplatz fortsetzen: Der Stangenwald am Georg-Freundorfer-Platz / Westend, von der Stiftung „Lebendige Stadt“ im Jahr 2006 zu Deutschlands schönstem Kinderspielplatz gewählt. Zu genießen für die Altersgruppe 0 – 16 (!).

Klassisch: München zur Wies’n

Auch der bayerische Herbst hat seine Reize. Wenn es Familiennachmittag ist auf der „Wies’n“, freut sich die ganze Familie über reduzierte Preise bei den Fahrgeschäften. Wer weiss schon, dass die Mass Bier im Biergarten hinter der Bavaria fast um die Hälfte günstiger ist als auf Münchens Tourismusmagneten Oktoberfest, der jährlich 6 Millionen Besucher in nur zwei Wochen anzieht? Beschaulich geht es allgemein in Münchens Biergärten zu, mitgebrachte Speisen dürfen hier nach alter Tradition verzehrt werden.

Der Englische Garten – Urban Gardening im 18. Jahrhundert

Die Tatsache, dass weltweite Trends wie „Urban Gardening“ nicht ganz neu sind, lässt sich wunderbar an Europas erstem Volkspark, dem Englischen Garten ablesen. Hier ließ Sir Rumford schon im 18. Jahrhundert Militärgärten anlegen: die Gärten sollten den Soldaten landwirtschaftliche Fähigkeiten vermitteln und Gelegenheit zur Erholung bieten, gleichzeitig auch der Allgemeinheit zugänglich sein. Heute laden mehrere kleine Kioske über den Park verteilt zum Öko-Bio-Imbiss ein.

Wer jetzt noch wissen möchte, wo es München’s beste Hörndl (Hörnchen) gibt, Münchens Urbane und Digitale Räume kennen lernen oder die schönsten Brunnen in der Sommerhitze besuchen möchte – auf nach „Minga“ (München)!

Mehr Infos unter
Sound of Munich – Guided City Tours
Landschaftsarchitektin Anne Fischer
www.sound-of-munich.com,
Stichwort „familothek“ angeben, dann winkt eine kleine Überraschung für die ganze Familie!

Foto: A. Fischer