Kategorie: Spiele

Kakerlaloop – Kakerlaken spielen mit

Ein neues „Kakerlaken-Spiel“ ist auf dem Markt! Schon die Vorgänger-Version des Spiels mit der elektronischen Kakerlake macht einen riesigen Spaß – hat man doch das Gefühl, dass ein neues „Haustier“ mit einem Eigenleben in der Familie Einzug gehalten hat. Die Rezension dazu: Kakerlakak.

Spaß mit elektronischen Kakerlaken

Auch bei der neuen Version des Kakerlaken-Spieles aus dem Hause Ravensburger spielt eine batteriebetriebene Hexbug – Figur, die sich selbständig bewegt, die Hauptrolle. Kakerlaloop ist allerdings noch raffinierter: Hier ist der Miniroboter in bunter Kakerlakenform der „Störer“ eines eigentlich recht einfachen Spieles. In diesem müssen Spielfiguren – bunte „Käfer“ – den Küchenboden von links nach rechts per Würfelzug auf Spielfeldern überqueren. Doch dann kommt die elektronische Kakerlake aus dem „Keller“ des Spielfeldes. Wen sie auf ihrem Weg über das Spielfeld trifft, der muss vielleicht zurück oder vielleicht schiebt sie ihn sogar ein Stückchen weiter? Absolut spannend und unvorhersehbar, wenn die computergesteuerte Kakerlake (nein, auch diese sieht gar nicht eklig aus) über die transparenten Tunnel auf dem Spielfeld auftaucht und dort solange herumsaust, bis sie zufällig wieder im Tunnel verschwindet.

Wie auch das Spiel Kakerlakak, ist das ein eher lebhaftes Spiel, bei dem jeder schnell würfeln und ziehen muss, um seine Käfer vielleicht auf einer der Erhebungen des Spielplans vor der Kakerlake „retten“ zu können. Da hätte es übrigens vom Hersteller auch etwas mehr als nur einen Würfel geben können, damit der Spielfluss nicht am Weitergeben des Würfels scheitert. Denn der Würfel hat nur bis zu vier Punkte (zum Teil mehrfach) – für das Spiel sehr geeignet, aber so etwas hat eine Familie nun mal nicht vorrätig.

Trotzdem: Kakerlaloop ist ein Spiel, das die ganze Familie um den Spieltisch vereint und das für alle Altersgruppen seinen Reiz hat – das kann man nicht von jedem Kinderspiel sagen. Geeignet ist es bereits für Kinder ab fünf Jahre. Doch auch für ältere Kids haben damit einen lustigen und spannenden Zeitvertreib – hier geht’s mal einfach nur um Spaß. Und auch die Erwachsenen werden schnell vom „Fieber“ ergriffen, diesem vermaledeiten elektronischen Krabbelviech ein Schnippchen zu schlagen! Außerdem: Jede Runde dauert nicht lang, circa 10 bis 15 Minuten – da geht auch einmal eine Runde zwischendurch.

Ein kindgerechtes Tablet: Clempad von Clementoni

„Ein eigenes Tablet“ jauchzte der Nachwuchs, als das Paket mit dem Clempad plus ab sechs Jahre bei uns eintraf. Vor lauter Aufregung wurde das Gerät auch gleich fallen gelassen. Und schon war der erste Grund für ein eigenes Kindertablet gefunden: Mit extra gepolsterten Kanten ist dieses ziemlich robust und hält mehr aus, als die erwachsene Variante der großen Markenhersteller.

Schnell hatten wir für die Kinder eigene Profile angelegt, die ihnen ihren Bereich zuweisen. Mit eigenem Zugang, Kinderpasswort und einer vereinfachten Bildsprache, damit sich die Computeranfänger zurechtfinden. Will der vorwitzige Nachwuchs aus reiner Neugierde in den Bereich der „Großen“ wechseln, ist das nicht möglich. Denn die haben einen eigenes Erwachsenen-Passwort. Mit diesem können sie den Zugang für die Kinder verwalten oder das Tablet selbst nutzen, um im Internet zu surfen – so wie bei einem vollwertigen Android-Tablet. Auch die Kinder surfen auf ihrem Clempad Tablet – aber nur auf voreingestellten Seiten, die wir als Eltern ganz nach Wunsch erweitern können. Also: Sicheres Surfen im Internet für die Kinder und ein sehr beruhigendes Gefühl für uns Erwachsene.Clempad2

Das Allerwichtigste – so ist es bei uns – ist aber das Spielen mit dem Tablet. Und da gibt es bereits voreingestellte Lern-Apps mit Spielen: Vom intelligenten Puzzlen über Wiedererkennungsspiele bis zur Geschichte, die vorgelesen wird oder der kleine User selber lesen kann. Das war toll zum Lesen üben, denn beim dritten Mal ging es schon viel besser! Beim „Mathe-Rennen“, ein anderes Beispiel, lösen die Kinder „ganz nebenbei“ Rechenaufgaben und wiederholen das Einmaleins.

Für die Kids sind es Spiele, aber ohne es zu merken, lernten sie etwas dabei. Deshalb sind die Lern-Apps aufgeteilt in Lernbereiche wie Kommunikation und Sprache, Kenntnis der Welt oder Logik. Wenn ich zum Beispiel wissen will, wie viele Herausforderungen mein Sprössling im Lernbereich Logik gemeistert hat, kann ich in meinem Elternbereich einfach einmal nachschauen. Dazu muss ich nicht einmal an das Kindertablet. Über mein eigenes Smartphone kann ich – genauso wie über das Tablet direkt – Einstellungen vornehmen und den Kinderbereich kontrollieren.

Im Kinderbereich können die Sprösslinge außerdem Musik hören, Videos aufnehmen und Fotos machen – wie die Großen! Wenn die Kids bei den ersten Schritten Hilfe benötigten, waren natürlich wir Erwachsene da und zeigten ihnen, wie sie es machen sollen oder spielten eine Runde mit. Wie schön, dass auch ein Computer zur Kommunikation Kind/Eltern beitragen kann und sie gemeinsam diese Welt entdecken können.

Übrigens: Wenn emsige kleine User die Zeit an ihrem Tablet vergessen (und auch die Mama gerade mit dem Kopf woanders ist) dann gibt es die Zeitbegrenzung, die Eltern für jedes Kind und jeden Tag einzeln einstellen können. Wollen die Kinder außerhalb dieses Zeitraumes an das Tablet – zum Beispiel abends, wenn die Eltern vielleicht abgelenkt sind – dann können sie sich nicht in ihren Bereich einloggen. Es beruhigt einen als Mutter doch sehr muss ich sagen, wenn die Medien-Nutzung der zeitlichen Elternkontrolle unterworfen ist.

Das Clempad gibt es übrigens auch schon in einer anderen Version für Kinder ab drei Jahre („Mein erstes Clempad„). Mehr dazu unter Kindertablets.

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Gewinner Gewinnspiel: Mit Nintendo Englisch lernen

Lernen mit Spaß – klar geht das besser mit Hilfe elektronischer Möglichkeiten. Schließlich sind die Kids oft ganz wild auf elektronische Spiele – zum Beispiel auf dem Nintendo. Seit September 2014 gibt es ein neues Lernspiel für den Gameboy der Reihe 2DS und 3DS. Es heißt „Englisch lernen mit Biff, Chip und Kipper“.

Das Programm aus der Oxford University Press Reihe gibt es in drei Stufen von 3-8 Jahre, 3-10 und 3-12 Jahre. Die Aufgaben sind sehr auf das Hörverständnis beim Englisch lernen ausgerichtet und nutzen die elektronischen Möglichkeiten endlich einmal aus:

Die Kinder müssen zum Beispiel Worte und Töne nachsprechen: Der Nintendo nimmt ihre Stimme auf und lässt sie nachhören, ob sie die Töne oder Wörter richtig ausgesprochen haben. Die ganz Kleinen dürfen bereits Töne wie Hundegebell nachmachen. Wer schon Schulkind ist, hört englische Worte, schreibt sie auf dem kleinen Bildschirm und bekommt sofort das Feedback, ob die Schreibweise richtig war. Kindgerecht ist darüberhinaus die Möglichkeit, die Worte auf dem kleinen Bildschirm nachzuschreiben – ein bisschen wie auf einer elektronischen „Zaubertafel“.Vor allem der Zusammenhang zwischen Buchstaben, die ähnlich klingen, aber unterschiedlich ausgesprochen werden (Beispiel rain und day) sind dabei Schwerpunkt.

Außerdem gibt es englische Geschichten und Fragen dazu auf unterschiedlichem Niveau. Sie werden vorgelesen oder können selbst gelesen werden. Bilder unterstreichen die Sätze in den Geschichten, damit die Kinder auch verstehen, wenn sie nicht alle Worte der Geschichte kennen.

Als Animation zum Weitermachen gibt es Stempelchen und zum Beispiel ein Puzzle, welches sich vervollständigt, wenn alle Geschichten eines Levels gelesen wurden. Süß ist auch der Baum, der bei geschafften Wörtern wächst und wächst. Wer keine Lust mehr hat, kann eine angefangene Aufgabe nicht so ohne Weiteres „skippen“. Denn dann fragt das Programm nach: „Wenn du jetzt skippst, werden alle erreichten Punkte der Lektion nicht gespeichert“ – und das ist auch ein Anreiz!

Das Lernprogramm ist sehr umfangreich, jedoch nicht auf einen deutschen Lehrplan abgestimmt. Außerdem ist es komplett auf englisch – deshalb sollten Erwachsene dem lernenden Kind schon ab und zu über die Schulter schauen. Als Begleitung oder Vertiefung der Englischstunden in der Schule ist „Englisch lernen mit Biff, Chip und Kipper“ sehr gut geeignet, kommt doch in der Schule das Sprechen oft zu kurz.

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Gewinner des elektronischen Lernspiels und des Nintendo 2 DS!

Familothek verloste Gewinne in einem Gesamtwert von 350 Euro: Dreimal drei Spielpakete „Englisch lernen mit Biff, Chip und Kipper“ im Wert von circa 90 Euro, einmal davon inklusive einem Nintendo 2DS im Wert von circa 120 Euro.
Was ist war tun? Mitspieler beantworteten folgende Frage:

Welches deutsche Sprichwort entspricht dem englischen Satz: „Haste makes waste“?:
A „Eile mit Weile“ oder
B „Hier bitte keinen Müll einwerfen

Einsendeschluss war der 10. Dezember 2014.

Und hier die Gewinner:

Arnold Z. aus Sprendlingen, Sandra F. aus Himmelstadt, Alexandra D. aus Dortmund. Herzlichen Glückwunsch und viel Spaß mit den Spielen!

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Laser Maze – Knobeln mit dem Lichtstrahl

Haben Sie auch schon einmal Ihren Laser-Pointer gesucht und in einem Kinderzimmer wiedergefunden? Genau, für Kinder (und Erwachsene) strahlt dieses Ding Faszination aus. Und aus dieser Faszination hat der Spieleverlag Think Fun ein Spiel entwickelt, mit dem man auch noch etwas lernen kann .

Es heißt Laser Maze (maze – englisch für Irrgarten) und in einem „Irrgarten“ befindet sich der Lichtstrahl hier. Unterschiedliche Bausteine müssen auf einem Spielbrett so platziert werden, dass ein Laserstrahl auf einen vorgegebenen Baustein trifft und dieser leuchtet.

Der Baustein, der den Laser aussendet, ist flexibel, genau wie die anderen verschiedenen Spielsteine, die zum Teil Spiegel haben, und den Laser dadurch ablenken oder gar teilen können. Aufgabenkarten zeigen unterschiedliche Aufbauten für die Ausgangssituation, so dass Kinder ab acht Jahre verschiedene Schwierigkeitsgrade durchspielen können.

Das ist manchmal wirklich knifflig, aber das richtige Leuchten zeugt genau, wer die Gesetze der Lichtreflexion verstanden und umgesetzt hat.

Der Aufbau ist etwas angelehnt an weitere Spiele der Reihe, die wir hier vorgestellt haben, wie zum Beispiel das Stau-Spiel Rush Hour sowie die IQ-Kniffelspiele, bei denen man Kugeln passend in eine Box platzieren muss.

[box style=“1″ close_btn=“true“] Achtung Gewinnspiel!

Familothek verloste drei Spiele Laser Maze im Gesamtwert von ca. 90 Euro unter unseren Newsletter-Abonnenten und Lesern. Wer gewinnen möchte

  • trug sich in unsere Newsletter-Liste ein oder

Newsletter-Abonnenten nahmen automatisch an der Verlosung teil.

Unsere Gewinner: Herta L. aus Stuttgart, Claudia R. aus Ammersbek und Monika K. aus Illerrieden. Herzlichen Glückwunsch! [/box]

Viele Glück und viel Spaß beim Spielen!

 

 

Stäbchenstürme mit dem Spiel Stick Storm

Da kann man sich richtig vorstellen, wie die Idee zum Spiel Stick Storm entstanden ist: Freunde von Stieleis sammelten die Endprodukte ihres Sommergenusses – nämlich die Holzstäbchen ihrer Eisstiele – und irgendwann versuchte jemand damit, die Sticks kunstvoll zu verweben. Heraus kam eine lustige Webetechnik, mit der man, wenn man es geschickt anstellt, Meter um Meter „gewebte“ Holzstäbe herstellen kann. Der Clou: Zieht ein Spieler am Ende einen Stab absichtlich heraus, dann „explodieren“ die Stäbe förmlich und man kann den Stick Storm, den „Stäbesturm“ erleben.

Leider liegen dann alle Holzstäbe wieder einzeln auf dem Boden und ein fleißger Stickstormer kann von neuem anfangen, kunstvolle Bauten zu konstruieren, nur um sie später „explodieren“ zu lassen.

Das Zubehör des Spiels Stick Storm baut auf dieser Idee auf. Es enthält eine große Anzahl stabiler Holzstäbe (Eisstiele von Capri-Sonne &Co würden wohl leichter zerbrechen) inklusive Hilfsmittel zum meterweise Stäbe weben: Da gibt es eine „Schablone“ mit deren Hilfe man die Stäbe leichter nach der richtigen Webetechnik zusammenbauen kann. Es gibt verschiedene Klammern, die die Stäbe halten oder helfen, die langen Stäbemeter zu befestigen oder ineinander zu schachteln. Als schönen Gag gibt es Luftballons, die Geschickte in die Konstruktion mit einweben können. Lassen die Spieler die Spirale „explodieren“, lösen sich auch die Luftballons und lassen schnaufend ihre Luft ab, während sie im Zimmer herumschwirren.

Übrigens: Das mit der Webetechnik ist nicht ganz so leicht zu verstehen. Glücklicherweise gibt es bei You Tube ein paar kleine Filmchen, die die Technik veranschaulichen.

Ein nettes Spiel, welches auch noch die Feinmotorik der Spieler trainiert und mit ihrer Schlichtheit die Fantasie von kleinen und großen Spielern anregt. Denn Variationen gibt es viele – wenn man sie sich selbst ausdenkt.

Allerdings: Gerade jüngere Spieler müssen sich schon zusammenreissen, gerade am Anfang – um nicht doch ein bisschen Frust zu bekommen, wenn die schöne lange Kette, die sie mühevoll gewebt haben, mit einem „Sturm“ zerstört ist.

Unglaublich echt: Roboter-Fische

Ein Spaß im Aquarium oder in dem Waschbecken – Roboter-Fische. Sie schwänzeln wie die echten, bewegen sich im Wasser fast so wie ihre lebenden Kollegen und zappeln auch noch, wenn man sie wieder herausnimmt. Robofische sind ein harmloser Spaß für alle, die sich um echte Fische noch nicht kümmern können, weil sie zu klein dazu sind. Dabei ist es wahrlich faszinierend, wie unterschiedlich die Bewegungen der Fische im Wasser sind – sie bewegen sich nach oben oder unten, rechts herum, links im Kreis, sobald man sie in ein Wasser setzt, welches genügende Tiefe hat. Und vielleicht bekommt man mit so einem Fisch, der zwischen Armen und Beinen selbständig schwimmt, auch so manchen wasserscheuen Vierjährigen endlich einmal öfter in die Badewanne.

Als Vorlage für die Fische hat sich die Herstellerfirma den Clownsfisch genommen – natürlich dem bekannten Nemo-Film entliehen. Sie bietet die Fische in allen möglichen anderen Farben an, die Kinder ab drei Jahre – denn dafür sind die Fische gedacht – gerne mögen Außerdem gibt es die Variante des (absolut ungefährlich aussehenden) Minihais und ganz neu ist auch ein Roboterbarsch und ein Anglerfisch.

Wer es noch echter haben will, kann sich beim gleichen Hersteller ein Mini-Aquarium inklusive Ausstattung dazubestellen, in dem die kleinen Computerchen dann hin und herschwimmen- was eben alle Fische so tun. Diese allerdings benötigen höchstens einmal einen Batteriewechsel. Sonst: kein Wasserwechsel, keine Belüftungsanlage und niemals einer, der morgens mit dem Bauch nach oben reglos im Wasser treibt. Trotzdem: Echt sind sie eben doch nicht. Pfiffige (und ältere) Kinder mit Aquariumserfahrung bemerken: „Mama, echte Fische schwimmen nicht so gleichmäßig“. Das stimmt natürlich – und Augen haben sie natürlich auch nicht…

 

      

Kakerlake elektronisch – Kakerlakak

Wir haben ein neues Haustier – eine elektronische Kakerlake. Sie ist Hauptakteur des Ravensburger Spieles Kakerlakak.

Ziel des Spiels ist es, einen kleinen surrenden Miniroboter in Form einer niedlichen Kalerlake (wirklich keiner ekligen) durch ein Labyrinth aus großen Löffeln, Messern und Gabeln aus Plastik zu führen. Die zwei bis vier Mitspieler können im Labyrinth die großen Besteckteile so verdrehen, dass die Kalerlake hoffentlich in ihre Ecke surrt und in eine der „Fallen“ an den vier Ecken des Spiels fällt. Wer sich diese Ecke ausgesucht hat, gewinnt die Runde und bekommt einen Kakerlakenchip. Welches Besteckteil gedreht werden darf, entscheidet der Würfel, wie das Labyrinth zu Beginn aussieht, die Spieler (es gibt vier Vorlagemöglichkeiten).

Die Idee mit der Kakerlake, die sich selbständig übers Spielfeld bewegt, ist recht nett – es ist ein batteriebetriebener Hexbug Nano. Die amerikanische Firma Hexbug vertreibt kleine Insektenroboter in bunten Farben.

Da sich der Miniroboter völlig selbständig durch das Labyrinth surrt, haben vor allem Kinder wirklich das Gefühl, einen süßen kleinen Mitspieler zu haben. Das Spiel ist ab fünf Jahre und für die Kleineren könnnte der kleine Roboter zu Beginn etwas zu schnell unterwegs sein – schließlich benötigen sie etwas länger, um den Irrgarten auf dem Spielfeld zu übersehen.

Das Spiel ist recht schnell aufgebaut und kann dann in dieser Form im Spielkasten bleiben. Etwas schwierig waren die Bildbeschreibungen zur Montage des eigentlichen Labyrinths zu lesen – das hätte man klarer zeichnen lassen können.

Für Erwachsene ist das Dauersurren der Kakerlake auf Dauer etwas nervig – Kinder stört das natürlich nicht. Sie finden es toll, dem kleinen Roboter die Wege zu verbauen und ihn die richtige Richtung zu lenken. Na dann, auf zur elektronischen Schädlingsjagd!

Kakerlakak von Peter-Paul Joopen für 2 – 4 Kinder ab 5 Jahren
ca. 35 Euro.
Auf der Empfehlungsliste Kinderspiel des Jahres 2013 und nominiert zum Top 10 Spielzeug 2013

 

 

 

Logikspiele IQ Puzzler, IQ Twist und IQ Fit

Räumliches Denken schulen, die Langeweile wegknobeln, Erfolgserlebnisse zaubern – das kann man mit diesen Logikspielen von Smart Games / Jumbo Spiele.

Wie geht es? Die drei Spiele haben etwas mehr als Handyformat, in einer festen Box liegen  bunte Kugelketten in dafür vorgesehenen Lochreihen. Die Ketten haben unterschiedliche Längen und Formen. Ziel des Spiels ist es jeweils, die Kugelketten so in die vorgesehenen Löcher zu platzieren, dass alle Ketten hineinpassen und kein Loch frei bleibt.

Das klingt einfacher als es ist. Im beiliegenden Heftchen sind verschiedene Ausgangslagen skizziert – nach Schwierigkeitsgrad gestaffelt. Für den „Beginner“ sind bereits fast alle Kugelketten platziert, es fehlen nur ein paar – ein Erfolgserlebnis ist also garantiert. „Experts“ haben hingegen nur ein oder zwei vorgegebene Kugelreihen.

Die drei Spielversionen des gleichen Prinzips unterschieden sich im Detail:

  • Beim IQ Puzzler kann man Kugelketten zweidimensional platzieren, und auf der Rückseite (der Spielbox) die gleichen Kugelketten als Pyramide aufbauen – eine sehr hübsche Variante.
  • IQ Twist ist eher zweidimensional ausgelegt: Die Kreisketten haben an verschiedenen Stellen Löcher, in den vorgesehehenen Lochreihen kann der Spieler noch verschiedenfarbige Stifte einsetzen. Diese helfen dabei, zu entscheiden, welche Kette an welche Stelle gehört – das Spiel ist also generell einfacher als die anderen.
  • IQ Fit ist etwas für Könner: Die Kugelketten selbst sind dreidimensional, wachsen also an verschiedenen Stellen in die Höhe. Die vorgesehenen Löcher der Box sind durchlässig, so dass die Kugeln unterschiedlich nach unten „durchhängen“. Das ergibt sehr viel mehr Variationen, wie die Kugelketten komplett in die zweidimensionalen Löcherreihen passen könnten – sehr schwer!

Diese Spiele trainieren wirklich die Gehirnwindungen und die Konzentrationsfähigkeit – außerdem bieten sie Knobelspaß! Obwohl sie nur für eine Person konzipert sind, können auch mehrere Spieler an einer Aufgabe herumdenken. Eine Altersempfehlung des Herstellers gibt es nicht – circa ab dem Schulalter haben Kinder Spaß an solchen Knobelaufgaben.

Etwas unpraktisch sind die jeweils dabei liegenden Heftchen mit den Aufgaben – in vielen Sprachen (bei denen zum Teil deutsch nicht dabei ist) und nicht sehr praktisch zum Durchblättern. Und noch etwas: Um bei den Mitnahmespielen den Deckel schließen zu können, muß der Spieler eine Aufgabe gelöst haben, sonst passen ja die Kugelketten nicht in die stabile Schachtel. Damit man aufhören kann, muss man also erfolgreich sein…Das ist vielleicht ein Ansporn…

     

Eine (elektronische) Maus im Haus

Zugegeben: Einen pädagogischen Anspruch hat dieser Geschenktipp definitiv nicht. Wer aber unter dem Weihnachtsbaum auch den Spaßfaktor nicht zu kurz kommen lassen möchte, der ist mit der Micro Mini Racer Mouse gut bedient.

Mit der kleinen ferngesteuerten Spielzeug-Maus lässt sich die Familienbescherung richtig lebendig gestalten: Zum Beispiel können die Kinder die Oma oder die Mama spaßhaft durch die Wohnung „jagen“. Der Papa spielt dann mit und versucht, die Maus einzufangen.

Falls es in Ihrer Familie eine Katze oder einen Hund gibt, erhöht sich der Spaßfaktor noch. Dann können das Christkind oder der Weihnachtsmann die Micro Mini Racer Mouse dem Haustier schenken. Eine sehr nette Beschäftigungstherapie in der kalten Jahreszeit für Tier und Kinder.

In unserer Familie sind wir leider Allergiker und können daher keinen pelzigen Mitbewohner aufnehmen. Unsere Kinder spielen deshalb gerne mit elektromechanischem Spielzeug, wie „Real Fur“ und Ähnliches. Die Racer Mouse ist da eine etwas lustigere Variante, die flott unterwegs ist.

Die Mouse funktioniert mit 2 AA Batterien (nicht enthalten). Nicht alle Sorten von wiederaufladbaren Akkus sind dafür geeignet. Daher immer die Betriebstüchtigkeit mit normalen Batterien vorher checken.

Im Lieferumfang sind die Maus und die Fernbedienung enthalten.
Wichtig: Die Maus muss am Anfang und nach einigen Minuten Fahrt immer wieder an der Fernsteuerung circa 45 Sekunden lang aufgeladen werden. Danach kann sie dann mehrere Minuten weiter munter fahren. Also, die Oma bekommt eine kurze Verschnaufpause, bevor sie sich wieder vor gespielter „Mäusepanik“ auf der Gästetoilette einsperrt.
        
Die Micro Mini Racer Mouse ist beim Online-Shop Soogoo.de erhältlich. Es gibt sie in zwei Versionen: Racer Mouse in grau und weiß für 10,95 Euro, sowie die etwas teurere und kuscheligere Racer Mouse de luxe mit Fellimitat in braun und grau für 14,95 Euro.
Die Versandkosten nach Deutschland betragen 3,95 Euro und die Lieferzeit liegt derzeit bei einer Woche.

PS: Der Spaß mit der Oma gibt es natürlich nur, wenn diese keine echte Nagerphobie hat, sondern diese gut für die Enkel in Szene setzen kann.

 

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Rezension: Einfach spielen – Kreuz & Quer

Kreuz und Quer aus der Reihe Einfach spielen von Ravensburger ist ein Spiel, dessen Charme in einfachen Regeln besteht. Gar nicht schlecht in einer Zeit, in der man für so manche Spiele viel zu viele Vorbereitungen benötigt (Extra-Zubehör kaufen, komplizierte Anleitungen verstehen….)

Bei Kreuz und Quer müssen bis zu vier Spieler eine große Tafel (ähnlich wie bei Bingo) so geschickt mit ihren Rohrleitungskärtchen belegen, dass sie möglichst viele Verbindungen mit der Mitte ergeben. Das Spiel ist garantiert elektronikfrei und besteht nur aus kleinen Tafeln, auf die gelegt wird und aus kleinen Tafeln, die die Rohrverbindungen darstellen. Sieger ist, wer seine Täfelchen strategisch so geschickt legt, dass er die meisten Punkte erreicht.

Das Spiel kann sofort jeder – Perfektion ist aber doch nicht so einfach. Denn es gibt viele Möglichkeiten, die Karten zu legen, die Punkteanzahl ist je nach Position der Täfelchen verschieden. Die unterschiedlichen Kombinationen von Spiel zu Spiel ergeben sich – natürlich – wieder durch ein einfaches Mittel: verdecktes Kartenziehen.

Das Spiel ist grafisch nett, aber nicht aufregend, es nimmt nicht viel Platz weg und eignet sich hervorragend zum Mitnehmen (zum Beispiel in die Ferien!). Spaß am Knobeln haben dabei Groß und Klein – deshalb eignet es sich besonders gut für die Spielzeit der Familie (die allerdings nicht mehr als vier Personen haben darf). Mal zum Pause machen – auch von komplizierten Spielregeln!

Achtung: Kreuz und Quer heißt auch ein Iphone App Spiel, bei dem Buchstabenkombinationen gefunden werden müssen – dieses Spiel rezensieren wir hier nicht. Es klingt zwar auch interessant – aber man benötigt ein Iphone, bzw. ein Ipad dafür. Kreuz und Quer heißt außerdem ein Spiel aus dem Kosmos Verlag – ebenfalls ein Kartenlegespiel, aber mit ganz anderen Regeln. Auch wenn das Kosmosspiel bei Amazon beispielsweise nicht mehr verfügbar ist – so sorgt die Namensgleichheit doch etwas für Verwirrung, vor allem im Internet.

Reiner Knizia, Ravensburger Spiele , Kreuz & Quer, ab 8 Jahre, ca. 14 Euro