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Loops Armband flechten ohne Webrahmen

Armbänder aus kleinen Gummiringen, den sogenannten „Loops“ sind der absolute Renner in jeder Grundschule. Zum Flechten der Bänder benötigt man eigentlich einen kleinen „Webrahmen“ aus Plastik, um den man die Ringe in verschiedenen Varianten winden und flechten kann. Eigentlich – denn eine ganz einfache Version ein hübsches Armband zu flechten, ist, die Bänder kunstvoll um lediglich zwei Stifte oder Stricknadeln zu binden. Wie das geht? So:

Anleitung Loop-Armband

  • Stifte parallel halten. Erstes Gummiband verdrehen und als eine „Acht“ um die Stifte legen. Loop1
  • Zweites Gummiband ungedreht über beide Stifte gemeinsam ziehen
  • Loop2
  • Drittes Gummiband wieder ungedreht darüber legen und nun das erste Band auf beiden Seiten von außen nach innen über die Stifte ziehen, so dass ein kleiner „Zopf“ in der Mitte der beiden Stifte entsteht.
  • Loop3
  • Nun ein viertes Gummiband wieder über beide Stifte legen und das zweite wie das erste Band von außen nach innen über jeweils beide Stifte zur Mitte zum „Zopf“ ziehen
  • Loop4
  • Das Ganze so lange wiederholen bis der Zopf lang genug für ein Armband ist. Dann die Stifte entfernen, zwei Endschlaufen bleiben stehen.

Zum Verschließen: Bei allen Loop-Packungen sind durchsichtige Plastikverschlüsse in Form kleiner Haken dabei. Hier die End-Schlaufen des Anfangs und des Endes in die Haken hängen – fertig! Das Armband können kleine und größere Loop-Fans jetzt einfach als Gummi-Armband über die Hand ziehen.

Loop5

Natürlich können Fortgeschrittene mit den Webrahmen noch kunstvollere Armbänder flechten. Aber diese Variante ist als Einsteiger-Version wunderbar geeignet oder wenn ein kleiner Bastler noch nicht genau weiß, ob das was für ihn oder sie ist. Übrigens: Die Plastik-Armbänder werden nicht nur von Mädchen gern getragen – auch coole Jungs laufen gerne damit herum.

Wer sich die Beschreibung noch einmal anschauen möchte, eine kurze und einfache Anleitung als Filmchen gibt es hier: Video Loop Armband

Material gibt es hier:

   

Wenn es dann doch mit Webrahmen sein soll:

Schreibwaren & Co für Linkshänder-Kinder: Was braucht man wirklich?

Wer einen kleinen Linkshänder zu Hause hat, kann eine Menge Geld für spezielles Material ausgeben. Aber was ist wirklich nützlich? Hier die Ergebnisse der Alltag-Tests, die wir im Laufe der gemacht haben. Natürlich sind sie subjektiv, aber vielleicht ein Anhaltspunkt für andere:

Nützliche Schreibwaren und Bastelmaterial

  • Linkshänder-Schere: Ohne geht es nicht. Allerdings verwirrte mich oft in der Einkaufsliste (zum Beispiel der Schule) der Hinweis „qualitativ hochwertige Schere“. In der Linkshänder-Version hat man da bei Kinderscheren meist gar keine Auswahl, nicht einmal im Fachgeschäft. Aber alle gekauften haben bisher gut funktioniert.
  • Linkshänder-Füller: Davon gibt es mittlerweile genügend, meistens hat jeder Schreiblern-Füller eine Rechts – und eine Linksversion, die Auswahl ist riesig, wunderbar!
  • Linkshänder Schreibunterlage: Linkshänder haben das Problem, dass sie eine miserable Schreibhaltung entwickeln, wenn sie das Blatt, auf dem sie schreiben, so gerade liegen lassen, wie es Rechtshänder tun. Wer nicht weiß, was ich meine, dem empfehle ich eine Filmaufnahme von Barack Obama, während er mit links und gekrümmtem Arm Verträge unterschreibt. Das ist nicht nur nicht hübsch, sondern kann vor allem Rückenprobleme verursachen. Eine Linkshänder-Schreibunterlage zeigt ein Vorbild, wie ein Blatt günstigerweise liegen soll (nämlich schräg), damit ein Linkshänder es in möglichst gerader Schreibhaltung beschreiben kann. Das ist sinnvoll.

Nicht so nützliche Schreibwaren

  • Linkshänder-Buntstifte oder -Bleistifte: (mit Einkerbungen zum besseren Festhalten) Ich glaube unser Kind hat den Unterschied bis heute nicht gemerkt – überflüssig.
  • Linkshänder-Spitzer: Ich fand es super, mein Sohn kam damit überhaupt nicht zurecht und nutzt lieber die normalen Spitzer.
  • Linkshänder-Lineal: Das verwirrt schon beim Hinschauen – es zählt von rechts nach links. Und es verwirrt Links- und Rechtshänder gleichermaßen.

Linkshänder-Material für die Küche

  • Linkshänder-Schäler: Falls man auch den kleinen Linkshänder mal arbeitend in der Küche sehen will: Es gibt ja auch Schäler, die mit rechts und links genutzt werden können. Trotzdem war für uns der Linkshänder-Schäler eine echte Entdeckung. Gurken schälen geht jetzt leichter!
  • Besteck und Co: Ausprobieren darf man ja viel, aber ich finde man muss den kleinen Linkshänder ja auch dazu erziehen, in einer leider nun einmal rechtshändig ausgerichteten Welt gut zurecht zu kommen. Also lieber das Kind daran gewöhnen, das Lineal und anderes in einer Weise zu lesen, die für Linkshänder nicht ganz so selbstverständlich ist. Schließlich muss es auch von links nach rechts schreiben lernen.

Wie erkennt man Linkshänder-Kinder? was müssen Sie beim Schreiben lernen beachten? Lesen Sie auch: Tipps für Eltern von Linkshänder-Kindern

Foto: http://www.pdpics.com/photo/319-thumbs-up-hand/

Draussen Tipp: Selbstgemachter Naturschmuck

Geschenke für Weihnachten und Co. Wie denkt ihr? Jetzt schon? Na, ja, für manche kommt Weihnachten ja jedes Jahr sehr überraschend. Nicht für uns, denn wir sorgen vor, mit dem etwas anderen Weihnachtsgeschenk:
Schmuck den uns die Natur schenkt.

Kostenlos, nachhaltig und umweltfreundlich, wer kann das schon von seinen Weihnachtsgeschenken behaupten? Und dann auch noch ein selbstgemachtes Unikat! Unbezahlbar!

Ein individuelles Schmuckstück in Form einer Kette oder eines Armbandes und für kleine und große Jungs: ein Schlüsselanhänger.

Also gleich raus und schon findet ihr eine riesige Palette an bunten Möglichkeiten, wie roten Hagebutten, braunglänzenden Kastanien, grünschimmernden Eicheln, oder orangeleuchtenden Vogelbeeren. Ihr müsst sie nur aufheben oder abpflücken. Vorsicht allerdings bei unbekannten Beeren und Früchten, diese können giftig sein! Und wir wollen ja unsere Umwelt achten. Zum Beispiel nicht alle Hagebutten eines Strauches abpflücken, sondern nachhaltig ernten, das heißt: hier ein bisschen und dort ein bisschen.

Kette, Armband oder Schlüsselanhänger

Wir benötigen:

  • dünne Sisal- oder Hanfschnur.
  • Naturmaterialien wie Hagebutten, Vogelbeeren, kleine Kastanien, Eicheln, Haselnüsse, Rindenstückchen, Holunderzweige, eventuell kleine Schneckenhäuser, Zapfen klein, kleine Holzscheiben, Holzperlen, etcetera.
  • eine feine Säge, Handbohrer (Baumarkt oder Bastelladen), dicke! Stopfnadeln (mit Spitze), mit so großem Loch, dass die Schnur durchpasst.
  • Für den Schlüsselanhänger benötigen wir zusätzlich noch einen Schlüsselbundring oder Karabinerhaken. Die gibt es im Bastelladen zu kaufen, oder ihr macht einfach einen von einem Werbeschlüsselband ab.

Perlen aus der Natur

Eine gute Grundlage, um „Perlen“ zu machen, sind Holunderzweige, denn sie sind innen hohl. Sie werden zunächst in kleine Stücke gesägt und danach wird mit einem Handbohrer oder dicken Nagel das Mark aus dem Holunder gekratzt.

Diese „Naturperle“ kann nun entweder mit Rinde verwendet werden, oder man schält die Rinde ab. Das gibt unterschiedliche Effekte.
Um Löcher in Kastanien, Eicheln und Nüsse zu bohren, eignet sich am besten ein Handbohrer, das sind die mit den schwarzen Griffen.

Um diese größeren Perlen aufzufädeln ist die Dicke der Schnur nicht so wichtig. Für Hagebutten und Vogelbeeren eignet sich allerdings nur eine dünne Schnur.

Nun bestimmt man, wie lang die Kette oder das Armband sein soll und fädelt nach Lust und Laune verschiedene Gegenstände auf die Schnur.

Wichtig ist dabei ein Stück für den Verschluss frei zu lassen.

Verschluss für den Naturschmuck

Der Verschluss wird folgendermaßen gemacht:

  • Das eine Ende knotet man zu einer Schlaufe und am anderen Ende knotet man ein kleines Stückchen Holz oder eine kleine Perle aus Holz fest. Die Schlaufe muss natürlich so groß sein, dass  die Perle hindurch passt.
  •  Für den Schlüsselanhänger knoten wir zuerst die Schnur am Schlüsselbundring oder Karabinerhaken fest. Dann wird wieder gefädelt und ans Ende kann man z.B. ein besonders schönes oder großes Stück platzieren, zum Schluss muss das Ganze mit einem Knoten gut gesichert werden.

Viel Spaß und Erfolg beim Geschenke basteln wünscht euch wie immer eure
Stefanie Sauerland.

Noch ein Draußen-Tipp für den Herbst

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