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Kindergeburtstag planen – Checkliste für Eltern

 Ob der allererste „richtige“ Kindergeburtstag mit dem Zweijährigen oder die „fast-schon“- Party mit der Elfjährigen: Es gibt ein paar Dinge, an die sollten alle Eltern bei der Planung denken:

Einladungen

Ob als Schiffchen gefaltet oder als Vordruck gekauft, folgende Infos sollten Einladungskarten für den Kindergeburtstag enthalten:

  • Wer feiert Geburtstag? Name(n) der Eltern, Adresse und Telefon, am besten noch E-Mail: Schon manches Mal standen Eltern der Gäste mit dem Nachwuchs vor dem Klingelschild der Wohnanlage und überlegten fieberhaft, wie denn Laurin und seine Mama Katja wohl mit Nachnamen heißen?
  • Wann und wo findet die Geburtstagsfeier statt : Adresse, siehe oben, ggf. Wegbeschreibung. Gut ist auch eine feste Abholzeit.
  • Bis wann soll zu – oder abgesagt werden?
  • Immer wieder gern genommen von gestressten Gastkinder-Eltern: Kurze Hinweise zum Thema: Was wünscht sich das Geburtstagskind? Gibt es gar einen „Geburtstagskorb“ bei einem Spielwarenladen (eine großartige Erfindung!!)
  • Besonderheiten der Party (z.B. was ist mitzubringen)

Übrigens: Wer meint, diese Infos seien doch klar, der kaufe einmal drei zufällig ausgesuchte vorgedruckte Einladungen für Kindergeburtstage und checke, ob alle Felder für die obengenannten Infos auf den Vordrucken vorhanden sind. Sollte wirklich jemand bei allen drei Vordrucken die Frage mit ja beantworten – würde ich mich über den Namen des Kartenverlages freuen!

Geburtstagsfeier selbst planen

Hier sind natürlich der Fantasie und dem Geldbeutel keine Grenzen gesetzt. Im Auge behalten sollte man aber immer:

  • Wie alt sind die Kinder?
  • Wie viele Gäste werden es sein? Die Regel mit den Jahren und der Gästeanzahl ist wirklich nicht schlecht, darf aber auch mal umgangen werden
  • Welche Möglichkeiten habe ich zu Hause? Wer ein großes Haus hat: Herzlichen Glückwunsch! Alle anderen müssen im Laufe der Jahre schon überlegen, wo sie die wilde Meute aus 8 Kindern für den Tag unterbringen. Der Möglichkeiten sind viele!
  • Jahreszeit der Party, siehe oben. In unseren Breitengraden garantiert ja auch ein Hochsommergeburtstag nicht immer eine gelungene Freiluftfeier. Da ist Spontaneität und manchmal einfach nur gute Kleidung gefragt!

Für den „Klassiker“, die Schatzsuche beim Kindergeburtstag, gibt es bei Familothek ein paar Ideen: Schatzsuche

Am Tag des Kindergeburtstages selbst

Geburtstagskuchen & Co: Die Verpflegung

Klar ist: Die kleinen Gäste kommen nicht wegen des Essens. Trotzdem freuen sich beispielsweise die Eltern der Gastkinder ganz sicher, wenn die müden Helden zu Hause nicht noch ein Abendessen brauchen. Dazu reichen aber meistens Würstchen & Co, belegte Brote oder Pizza – Gourmetrezepte werden von den aufgeregten kleinen Gästen vielleicht nicht wirklich gewürdigt. Wer allerdings Spaß daran hat, für die Kinder aufwendig zu kochen und zu dekorieren – es hat ja keiner gesagt, dass nicht auch die Eltern Spaß am Geburtstag ihrer Kinder haben dürfen. Süßigkeiten und/oder Geburtstagskuchen nicht vergessen, sie gehören zu einem Kindergeburtstag dazu. Dazu eine Idee von der Familothek: Geburtstagskuchen

Kinder, Kinder – die Feier selbst

Das ist die Königsdisziplin für alle Eltern und der Moment, in dem man und frau spätestens alle Erzieher aus der Kita (noch mehr) wertschätzt: Wie halte ich die wilde, zickige, aufgeregte Meute bei der Stange, was mache ich mit „Keine Lust“-Kindern oder den rauflustigen?

  • Hilfe holen: Am besten betreut man einen Kindergeburtstag mindestens zu zweit (bei jüngeren Kindern sind ja oft sowieso noch weitere Betreuungspersonen dabei). Das ist auch bei – hoffentlich kleinen – Unfällen gut, wenn man zum Beispiel mit einem Kind allein weiter weg zur Toilette gehen muss, um das T-Shirt von Saft zu säubern oder ähnliches. Denn so sind die anderen in der Zeit nicht unbeaufsichtigt.
  • Wie viel festes Programm und wie viel „einfach spielen lassen“ – das ist Geschmackssache. Zu beobachten ist seit Jahren eine Tendenz der „Superprofessionalisierung“ von Kindergeburtstagen, Motto: Möglichst viel machen, möglichst viel Programm. Das kann ja schön sein und den Kindern auch tolle Erlebnisse bescheren. Aber: Es muss nicht sein oder nicht immer sein. Die kleinen Gäste, die oft sowieso die ganze Woche (unterschiedliches) Programm haben, sind meist viel anspruchsloser als sich das die Großen denken. Da sind oft ganz andere Dinge wichtig. Also: Bloß nicht das festgesetzte Programm unbedingt durchsetzen!
  • Trotzdem sollte man ein bis zwei Spiele/Highlights ausgedacht und bereit haben, um kritische Situationen zu überbrücken: Zum Beispiel etwas Ruhiges, wenn die Stimmung überschnappt, etwas zum Begeistern für alle, wenn sich aus irgendwelchen Gründen schlechte Stimmung verbreitet.

Und danach…Ein gutes Getränk für die großen Gastgeber bereitstellen, gerne alkoholisch: Geschafft! Bis zum nächsten Jahr….

Haben Sie noch mehr „Profi-Tipps„, Anmerkungen und Ideen zu diesem Thema? Über Kommentare freuen wir uns!

Foto: Pixabay, Alexas Fotos

Einladungskarte für den Kindergeburtstag

Viele Einladungskarten für Kindergeburtstage sind nicht gerade phantasievoll – da machen Eltern doch lieber eine Einladung selbst! Eine einfache Variante ist, ein lustiges Foto des Kindes/des Veranstaltungsortes/irgendetwas Nettes auf eine Klappkarte zu kleben und auf der Innenseite den Einladungstext zu schreiben.

Sehr schön, und man kann den Text einfach auf Word eingeben und ausdrucken. Aber: Das kann ganz schön fummelig werden, wenn man die Größe der Fotos austarieren und noch an den Text denken muss. Zur Vollständigkeit von Einladungskarten zum Kindergeburtstag haben wir uns auch schon einmal Gedanken gemacht: Kindergeburtstag planen – Checkliste für Eltern

Einladungskarte: Kostenlose Vorlage zum Ausdrucken

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Vorlage-Einladung

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Wer es leichter haben möchte, nimmt die kostenlose Vorlage für Einladungskarten von Familothek!
1. Vorlage auf festerem Papier ausdrucken
2. Leere Felder ausfüllen (so vergisst man nichts Wichtiges)
3. Entlang der gestrichelten Linie das Blatt mit einem Lineal und scharfem Messer oder diesen großartigen Papierschneidebrettern quer komplett in zwei Teile schneiden – eine Vorlage ergibt zwei Einladungskarten
4. Die (leere) linke Hälfte des Blattes auf die rechte (beschriebene) klappen – möglichst Kante auf Kante, sieht hübscher aus!
5. Auf die leere Vorderseite ein Foto im Standardformat 10×13 kleben (oder 10x 15, dann steht es aber etwas über)

Viel Spaß und eine schöne Feier!

 

Wer es doch aufwendiger mag – hier Vorlagen mit Disney-, Elfen- oder Olchimotiven:

 

Backen für Kinder

Seit ich Mutter bin, backe ich Kuchen – das habe ich früher nie getan. Es fing an mit den Mitbringsel-Muffins für die Krabbelgruppe und ging weiter mit den Geburtstagskuchen für den Kindergarten, Kindergeburtstage… Wieviele Käsekuchen, Bananen- oder Schokolinsenmuffins ich noch für Schulfeste, Adventscafes, und Faschingspartys produzieren werde, weiß ich nicht.

Jährlich durchforste ich das Internet nach gerade passenden einfachen (!!!) Motivkuchen für den Kindergeburtstag – letztes Jahr wurde ich beispielsweise zum Thema Star Wars fündig. Als Beitrag für all meine „Leidens“genossinnen und -genossen am Backofen hier eine sehr schöne Rezeptidee eines Backzutatenherstellers für Piratengeburtstage und Prinzessinnenpartys:

Schatztruhe

Ein Rührteig aus Kakaopulver, Butter, geriebener Zitrone und Mehl wird in einer Kastenform gebacken, waagerecht durchgeschnitten und mit Zuckerguss überzogen. Um die Truhe möglichst echt aussehen zu lassen, Beschläge aus Marzipan aufkleben. Auf die Kuchenunterseite kommen die Schätze: bunte Schokolinsen, weiße Mäuse, Goldtaler, Zuckerketten… Der Kuchendeckel wird auf die Schätze gelegt, so dass man den Inhalt sehen und – natürlich – stibitzen kann.

Rezept

Zutaten für einen Kuchen:

Für den Teig:

  • 250 g weiche Butter
  • 200 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • etwas abgeriebene Schale einer unbehandelten Zitrone
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 4 Eier (Größe M)
  • 200g Mehl
  • 50 g Kakaopulver
  • 1 TL Backpulver
  • 50 ml Milch

Für das Marzipandekor:

  • 200 g Marzipan-Rohmasse
  • 100 g Puderzucker

Außerdem:

  • Fett und Mehl für die Form
  • Frischhaltefolie
  • 200 g dunkle Kuchenglasur
  • Zum Dekorieren nach Belieben Mäuse, bunte Schokolinsen, Goldtaler, Zuckerketten usw.

Zubereitung:

Für den Teig Butter, Zucker, Salz, abgeriebene Zitronenschale und Vanillezucker schaumig rühren. Die Eier nach und nach zugeben. Mehl, Kakaopulver und Backpulver mischen, sieben und unterheben. Anschließend die Milch unterrühren

Den Teig in eine gefettete, bemehlte Kastenform (25 cm) geben und im vorgeheizten Backofen ca. 45-55 Minuten auf der mittleren Schiene backen. Nach dem Backen den Kuchen ca. 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter stürzen und auskühlen lassen. Anschließend den Kuchen mittig einmal waagerecht durchschneiden und mit der Schnittflächen nach unten auf Backpapier legen. Die Kuchenglasur nach Packungsanleitung schmelzen und die Kuchenhälften damit überziehen.

Die Marzipan-Rohmasse mit dem Puderzucker zu einer glatten Marzipanmasse verkneten. Das Marzipan zwischen Frischhaltefolie dünn ausrollen und mit einem gewellten Teigrädchen Streifen für die Beschläge der Truhe schneiden.

Solange die Kuchenglasur noch nicht vollständig getrocknet ist, die Marzipanbeschläge auf der Ober- und Unterseite des Kuchens anbringen und andrücken. Die Kuchenglasur anschließend vollständig trocknen lassen. Auf die Kuchenunterseite die Schätze legen, dann den Deckel auflegen, so dass die Schatztruhe etwas aufgeklappt ist.

 Herdeinstellung (vorgeheizt):

E-Herd: 180 °C

Umluftherd:160 °C

Arbeitszeit: ca. 60 Minuten

Backzeit: ca. 45-55 Minuten

Mehr Rezepte unter:

http://www.aurora-kinderbackschule.de/blog/category/rezepte/

Oder gleich mit „professionellem“ Zubehör

      

 

  Foto: Aurora

 

 

 

Schatzsuche – Tipps und Tricks

Viele Kinder wünschen sich eine Schatzsuche zum Kindergeburtstag. Ist ja auch ganz schön: Es ist etwas Besonderes für Geburtstagskind und Gäste, die Kinder sind gemeinsam beschäftigt – und etwas suchen und finden macht eigentlich allen Kindern Spaß.

Aber: Die Vorbereitung macht doch ganz schön viel Arbeit….Hier Tipps und Ideen für die eigene Schatzsuche

Was ist eigentlich eine Schatzsuche?

Ja, da gibt es mehrere Möglichkeiten:

  • Die Kinder folgen Hinweisen, die vorher von einem Erwachsenen verteilt worden sind, z.B. Pfeile, Farbige Punkte u.ä.: Grüne Pfeile auf dem Asphalt, Sägespäne im Wald, Streifen aus Alufolie an Bäume gebunden.
  • Die Variante der sogenannten „Fuchsjagd“: der „Fuchs“ läuft 10 Minuten vor den anderen los und verteilt auf dem Weg Hinweise (z.B. Sägespäne) – die anderen müssen ihn fangen und einholen.
  • Unglaublich beliebt: die Kinder müssen in Gruppen oder einzeln Fragen lösen und erhalten dann weitere Hinweise bis sie beim „Schatz“ angelangt sind.

 

Welche Aufgaben eignen sich?

Wie immer sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt, aber natürlich muss man vor allem das Alter der Kinder im Blick behalten.

Für Vorschulkinder

Je nach Alter kann man sie

  • etwas in der Natur suchen lassen (zwei Kastanien, schöne Blätter, einen Löwenzahn…)
  • sie vor ein Szenerie stellen und sagen: Hier stimmt etwas nicht, was ist anders? Da liegen dann vielleicht Messer und Gabel im Gras vor der Kuhwiese oder das Motorrad (des Nachbarn) hat einen Schal umgebunden.
  • ihnen Bilder vorlegen und in der Umgebung suchen lassen. Das sind dann am besten Fotos von Straßenecken und Häusern oder Gegenstände, die sie wiederfinden müssen – z.B. die Figur in Nachbars Garten oder einen kleiner Ausschnitt der Haustür.

 

Für Schulkinder

Hier bieten sich eine Vielzahl von Knobelaufgaben an.
So zum Beispiel das Buchstabenpuzzle, das den Ort des nächsten Hinweises beschreibt. Buchstaben kann man
wirklich als Puzzle in einen Umschlag stecken

  • als Buchstaben auf Kiesel schreiben und diese auf dem Weg verteilen
  • an Wände oder auf Wege schreiben (mit Kreide) und zusammen suchen lassen
  • ….und, und und

 

Die Kinder können zählen und rechnen, das ergibt viele Möglichkeiten

  • Rechenaufgaben lösen
  • Gegenstände in der Umgebung zählen (wieviele Bäume sind es ?)
  • Für Mottogeburtstage eignen sich auch Zahlenfragen: Mit welchen Ergebnis gewann die örtliche Fußballmannschaft letzte Woche? Wieviele Klingen hat das Laserschwert von Darth Maul? Wieviele Geschwister hat Conni?

Mit den Lösungszahlen sind dann verschiedenen Dinge möglich:

  • Den Hinweis auf die Hausnummer, bei der der Schatz versteckt liegt
  • Schritte oder Meter in eine Richtung zählen
  • Eine Telefonnummer herausbekommen und anrufen lassen (dort gibt es den nächsten Hinweis)
  • Oder sie müssen die Lösungszahlen wiederum in Buchstaben verwandeln und bekommen so das Lösungswort heraus. (3=S, 7=E…usw.)

Älteren Schulkindern kann man schwierigere Rechercheaufgaben geben und sie andere befragen lassen: Da sollen sie vielleicht beim Kiosk fragen, was eine bestimmte Postkarte kostet. Oder sie sollen herausbekommen, welche aktuelle Ausgabe einer Zeitschrift gerade in der Bibliothek ausliegt.

Bei all dem Engagement sollte man zwischendrin Pausen einbauen: Je nachdem rennen die Kinder ganz schön durch die Gegend – da darf es dann auch einmal eine Ess- oder Trinkpause geben. Ganz schön, wenn man die Pause mit einer ruhigeren, zum Beispiel einer Denkaufgabe, verbindet.

Übrigens: Vorsicht vor zu leichten Fragen, denn dann sind die pfiffigen Kids schneller am Ziel, als es einem Recht ist! Denn man sollte die Dynamik und das Wissen einer Gruppe nicht unterschätzen. Vor allem, wenn es um verschiedene Aufgaben geht, ist mal der eine ganz schön schnell, mal der andere. In der Gruppe sind sie dann ganz schön stark. Toller Nebeneffekt: Die Kinder merken, dass sie am besten gemeinsam vorankommen.

Hier interessante Produkte für die Schatzsuche:

   

   

 

Viel Spaß beim Planen!

 

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