Schlagwort: Sommer

Marmelade kochen mit Kindern

Infos zum Thema Marmelade kochen mit Kindern und  Ideen für einfache Rezepte hier: Einfache Marmeladenrezepte

Schade, schon vorbei: Newsletter abonnieren und gewinnen!

Wer vielleicht noch etwas Ausrüstung braucht, bevor es mit dem Marmelade Kochen losgehen kann, meldet sich am besten bei unserem Newsletter an. Unter unseren Newsletterabonnenten verlosen wir

5x 1 Einmach-Set: Passiermühle & Marmeladendose Farm von WMF und Südzucker Gelier Zucker 1plus1, Gelier Zucker 2plus1, Gelier Zucker 3plus1 (jedes Set kostet ca. 75€)

Noch mehr Rezepte von WMF und Südzucker, den richtigen Helfern fürs Einmachen, auf der Früchtezeit-Aktionsseite www.meinsuedzucker.de

Anmeldeschluss war der 10. Juli 2013.

 

 

Sonnenschutz im Strandurlaub

Endlich Sommer – und ein Strandurlaub ist gebucht. Angekommen, schnell noch die Kinder in die Badehosen gesteckt, doch Halt! So schön sie ist, mediterrane Sonne birgt gerade für den Nachwuchs ein paar Gefahren.

Nicht schön, aber leider wahr: Hautkrebs und Grauer Star gehören zu den Spätfolgen von zu starker Sonneneinstrahlung in der Kindheit. Für Kinderhaut, die noch nicht schnell und ausreichend Pigmente als Schutz gegen Sonnenstrahlen produzieren kann, ist es besonders wichtig, genügend gegen die Strahlen von oben geschützt zu sein. Aber wenn sich Kinder und Eltern an ein paar Regeln hält, steht dem Urlaubsgenuss in mediterranen Breitengraden nichts mehr im Wege.

Eincremen, eincremen, eincremen

Auch wenn der Nachwuchs ungeduldig zappelt: Eincremen! Mindestens eine halbe Stunde vor dem Sonnenbad (also schon vor dem Frühstück), mit Creme, die mindestens Sonnenschutzfaktor 25 hat. So sind die Kids schon auf dem Weg zum Strand geschützt. Das gilt übrigens auch, wenn es draußen bedeckt ist: Auch dann dringt noch bis zu 80 Prozent der UV-Strahlung durch die Wolken! Hautfreundliche Kindersonnencremes gibt es in Apotheken und Drogerien. Sie blocken sowohl die UV-A- als auch die UV-B-Strahlen. Die Eincremeaktion sollte man den Tag über mehrfach wiederholen, denn Sonnenschutz verringert sich durch Schwitzen und Abrieb. Und natürlich auch nach dem Baden noch einmal cremen, auch bei wasserfester Creme.

Siesta

Gerade mit Kindern sollte man sich in südlichen Breitengraden die Einheimischen zum Vorbild nehmen: Die gehen in der Mittagszeit von 11:00 bis 15:00 Uhr nicht in die mediterrane Sonne sondern meist zu einem leichten Essen und einem Mittagsschläfchen nach Hause. Eine entspannte Siesta im Schatten oder im Hotel und alle können nachmittags wieder am Strand relaxen, spielen und toben.

Sonnenschutzkleidung

Auch Kleidung hilft beim Sonnenschutz: Lange und dünne Baumwollsachen für den Strand, einen Sonnenhut, der am besten bis in den Nacken reicht. Bei der Wahl der Kleidung gilt: Je dichter ein Stoff gewebt und je dunkler er gefärbt ist, umso besser ist sein UV-Schutz. Vorsicht allerdings beim Plantschen: Ein nasses Baumwollshirt schützt nicht mehr vor der Strahlung! Sonnenschutzkleidung hingegen garantiert Sonnenschutz auch beim Baden, da diese speziellen Stoffe auch nass die Strahlung von der Haut abhalten.

Schirmmützen beziehungsweise Sonnenbrillen mit wirklich gutem UV-Filter schützen die Augen vor Sonnenschäden. Gut also, wenn Eltern den Nachwuchs zum Tragen einer (guten) Sonnenbrille oder -mütze bewegen können. Mehr zu Kindersonnenbrillen hier Kindersonnenbrillen

Manchmal hilft schon bei kleineren Kindern ein entzücktes „Du siehst aber toll – cool – hübsch damit aus“, dass sie den Schutz dann auch wirklich tragen. Ähnliche Effekte erzielen Schirmmützen in der Liebligsfarbe oder mit Bob der Baumeister, Prinzessin Lillifee aufgedruckt. Später dann mit dem Lieblingssportverein oder mit modischem Touch…

Foto: Frank Vincentz

Sonnenschutzkleidung (kleine Auswahl verschiedener Hersteller und Größen)

     

Draussen-Tipps: Forschen und Entdecken am Bach

Bei  sommerlichen Temperaturen ist jeder für eine Abkühlung dankbar. Besonders  Kinder kann man ja schon bei kühleren Temperaturen kaum vom Wasser fernhalten. Hier eine gute Idee, wie Eltern beim Plantschen auch noch den kindlichen Forschertrieb anregen können.

 

Draussen-Tipp 1: Unterwasserkamera selbstgemacht

Um ohne große Taucherausrüstung die Welt unter Wasser beobachten zu können, gibt es eine ganz einfache Methode:
Man benötigt pro Kind einen Joghurtbecher, etwas durchsichtige Folie, am besten Frischhaltefolie, Klebefilm oder ein, zwei Gummibänder.

Und so geht’s: Mit einem Messer oder einer Schere wird der Boden des Joghurtbechers abgetrennt. Über diese Öffnung legt man ein Stück Folie und befestigt sie mit dem Klebefilm oder dem Gummiband. Fertig!

Mit dieser „Unterwasserkamera“ kann man nun trockenen Hauptes die Tiere und Pflanzen im Bach beobachten und eventuell später auch malen, was man entdeckt hat.

Als wir die Aktion mit unserer Gruppe gemacht haben, hat ein Kind ganz spontan aus einem Ast und ein paar Zahnstochern eine Eintagsfliegenlarve nachgebaut, toll!

 

Draussen-Tipp 2: Wasserrad selbstgemacht

Eine zweite Aktion ist der Bau eines Wasserrades, wieder mit einfachsten Mitteln.
Hierfür benötigt man zwei Gabeln, einen Joghurtbecher, einen Wein-Korken, zwei Zahnstocher, ein Taschenmesser und eine Schere.

Und so geht’s: Zunächst trennt man aus dem Joghurtbecher wieder den Boden heraus und den oberen festen Rand ab. Dann schneidet man der Rundung des Bechers folgend den Becher in ca. 2-3 cm breite Streifen. Mit dem Taschenmesser schlitzt man längs ca. 5 Kerben in den Korken, in die die Plastikstreifen gesteckt werden. Nun werden die Zahnstocher mittig in die runden Flächen des Korkens gepiekst. Sie dienen als Halterung, um das Wasserrad auf die Gabeln zu legen. Diese werden an einer seichten Stelle im Bach mit den Zinken zueinander aufgestellt. Nun nur noch das Wasserrad in die Zinken einhängen und fertig, das Spiel kann beginnen!

Viel Spaß und bis zum nächsten Mal.
Stefanie Sauerland (und die Kinder von der Isar-Flauchergruppe)

Mehr zur Naturgruppe hier http://www.familothek.de/naturgruppen-fuer-kinder.html

Weitere Draußen-Tipps rund ums Jahr

Farben der Natur

Auf der Suche nach dem Frühling

Herbst mit Blättern und Kastanie

Blütentattoos

Fotos+ Text:© Stefanie Sauerland

 

Sicherer Urlaub am Meer

Kleine Piraten, wackere Matrosen und große Sandburgbauer – alle Kinder lieben den Aufenthalt am Meer. Klar ist das schön – aber trotzdem kann das Meer als Naturgewalt eine besondere Kraft entfalten. Deshalb sollten Sie bei einem Urlaub mit Ihren Kindern am Meer einige Regeln für den Strand beachten:

Außerdem Tipps für die Sicherheit am Badesee

Besonders gefährdet: Babys und Kleinkinder

Nahezu jedes flache Wasser kann für Babys und Kleinkinder gefährlich werden: Sie haben einen im Verhältnis zu ihrem Körper sehr schweren Kopf und können deshalb schon in einer Pfütze ertrinken, wenn sie mit dem Gesicht hineinfallen – sie schaffen es nicht, sich allein aus der Gefahr zu befreien. Deshalb gilt gerade für diese Altersgruppe: Am Meer immer ein Auge auf den Nachwuchs im Krippenalter haben!

Meeresströmung: Unsichtbar und gefährlich

Das Meer birgt auch für größere Kinder unsichtbare Gefahren: Die Strömungen unter Wasser können auch im beispielsweise relativ ruhigen Mittelmeer ein schwimmendes Kind auf die offene See ziehen. Erklären Sie also Ihrem Kind ruhig und ernsthaft, dass es nur ins Wasser gehen darf, wenn ein Erwachsener vom Strand aus zuschaut. Oder lassen Sie es am besten gar nicht allein ins Wasser gehen, zumindest wenn es tiefer wird. Überschätzen Sie außerdem auch nicht, wie gut Ihr Kind schwimmen kann. Denn wer ein Seepferdchen hat, ist noch lange nicht „schwimmsicher“. Als schwimmsicher bezeichnet der DLRG Kinder, die sich unter anderem 15 Minuten im tiefen Wasser halten können.

Vorsicht auch bei aufblasbaren Tieren oder Luftmatratzen: Mit ihnen können Kinder weg vom Ufer treiben – als am besten nur im flachen Wasser spielen und zusammen mit einem Erwachsenen.

Bewachte Badestrände nutzen

Nein, komplett darauf verlassen sollten Sie sich nicht: denn auch der bestausgebildetste Rettungsschwimmer hat seine Augen eben nicht überall. Auch an einem bewachten Badestrand müssen Sie die Augen bei den Kindern im Wasser haben. Trotzdem gibt es eine gewisse Sicherheit, wenn der Badestrand von professionellen Rettern bewacht wird. Und – Sie haben Experten vor Ort, mit denen Sie über die örtlichen Gegebenheiten sprechen können. Sie können Sie also fragen, ob die Strömung heute stark ist und an welchen Stellen das Meer vielleicht plötzlich abfällt.

Schwimmen lernen gibt Sicherheit

Eine schöne Vorbereitung auf die Ferien am Meer ist ein Schwimmkurs – er ist ab circa vier Jahre sinnvoll. Im salzigen Meerwasser kann sich ein Schwimmanfänger sogar leichter über Wasser halten. Kleinere Kinder profitieren von Babyschwimm- und Wassergewöhnungskursen, die in öffentlichen Bädern oder bei Familienbildungsstellen angeboten werden. Denn die Kleinen bewegen sich danach sicherer im Meerwasser.

Illustration: Isabelle Dinter

Mehr wissen über Zecken

Sommerzeit ist Zeckenzeit – da schadet es nicht, wenn sich Kinder und Erwachsene über die winzigen Plagegeister informieren.

Denn leider ist es nicht nur lästig, wenn man sich in Wald und Flur einen der kleinen Blutsauger eingefangen hat – da Zecken gefährliche Krankheiten übertragen, ist ein Kontakt mit ihnen nicht ganz sorglos zu nehmen.

Und es ist gut, wenn auch Grundschüler bereits informiert sind. Kindgerecht geht das auf www.zeckenschule.de, einem mehrfach ausgezeichneten Online-Angebot. Dort erfahren kleine Besucher und ihre Eltern wie Zecken leben, welche Gefahren von ihnen ausgehen, und wie man sich vor ihnen schützen kann. Kleine Spiele und interaktive Aufgaben, wie das Zeckenpuzzle und das Zeckenquiz verankern das Wissen hoffentlich nachhaltig.

Der Schutz vor Zecken nimmt in dem Online-Angebot einen thematischen Schwerpunkt ein – dazu zählt unter anderem das regelmäßige Absuchen und das schnelle und sichere Entfernen der kleinen Blutsauger.

So werden Kinder spielerisch für das Thema sensibilisiert und achten mehr auf die Gefahrenquellen. Sie können es vielleicht schneller einordnen, was „der schwarze Punkt“ da bedeutet und zeigen den Punkt gleich ihren Eltern, die dann die Zecke rechtzeitig entfernen können.

Foto: www.zecken.de

Sonnenschutz für Kinderaugen

Sonnenschutz für Kinder

Wenn die Sonne heiß vom Himmel brennt, käme besorgten Eltern nicht in den Sinn, ihre Kinder ohne Sonnencreme und ohne Sonnenhut ins Freie zu schicken. Aber mit Sonnenbrille?

Das Kuratorium Gutes Sehen (KGS) weist darauf hin, dass gerade empfindliche Kinderaugen vor der gefährlichen UV-Strahlung geschützt werden müssen. Und ein Spruch aus Australien – einem Land, das sich mit hoher Sonnenstrahlung auskennt – unterstreicht dies: Dort heißt es slip, slap, slop, slide: „Slip“ dir ein Shirt an, „slop“ dir Sonnenmilch auf die Haut, „slap“ dir einen Hut auf den Kopf und „slide“ dir die Sonnenbrille vor die Augen.

Wer also für den Nachwuchs eine Sonnenbrille anschaffen möchte, sollte Folgendes beherzigen: Die Kinderbrille zum Schutz gegen zu viel Sonne sollte

  • ausreichenden UV-Schutz haben, auch an der Seite – sonst nützt es nichts
  • bruchsicher und kratzfest sein – wir wissen warum
  • gut angepasst sein, denn Druckstellen treten bei sensibler Kinderhaut leichter auf
  • von den Kindern selbst ausgesucht sein. Denn dann setzten sie sie auch auf.

Die Bügel einer Kindersonnenbrillen sollten das Ohr sicher umfassen, ohne jedoch zu drücken. Anatomisch geformte Nasenstege und Nasenpads mit großer Auflagefläche sorgen für sicheren Sitz auf kleinen Nasen.

Und wie dunkel soll die Sonnenbrille für Kinder sein?

Hier kommt es auf die richtige Blendschutzkategorie an. Die sollte auf der Innenseite des Brillenbügels vermerkt sein. Kategorie 0 absorbiert so gut wie kein Licht, Kategorie 4 dagegen fast alles. Kinder, die in unseren Breitengraden auf Entdeckungstour gehen, sind mit Kategorie 2 optimal vor Blendung geschützt.

Und was ist, wenn die Kleinen die Brille nicht aufsetzen wollen? Vorbild sind wie immer die Erwachsenen: Wenn Mama und Papa coole Sonnenbrillen tragen, will Junior das auch.

Foto: Babybanz