Kategorie: 10. Monat

40. Schwangerschaftswoche

So entwickelt sich das Baby

Bis zum Tag der Geburt trainiert das Baby seinen Saugreflex, schluckt täglich bis zu drei Liter Fruchtwasser und scheidet es als Urin wieder aus. Auf diese Weise bereitet es Blase und Nieren auf ihre künftigen Aufgaben vor.

Das Baby hat nun weniger Platz und bewegt sich nicht mehr so häufig. Es schläft viel – in Erwartung des großen Tages!

 

Sie sind schwanger. Das ist jetzt wichtig

Sollte sich der neue Erdenbürger noch immer Zeit lassen, und geht die Schwangerschaft über den errechneten Geburtstermin hinaus, müssen Sie ab jetzt häufiger in die Klinik zur Kontrolle.

Die Berechnung des Geburtstermins hat ja einige Ungenauigkeiten – (siehe SSW 1) – es kann also gut sein, dass ihr Baby einfach noch eine Zeit braucht, bis es bereit, für das Leben außerhalb Ihres Bauches ist.

Die aufregende Zeit der Schwangerschaft ist nun bald zu Ende – es beginnt die noch aufregendere Zeit mit einem neuen Familienmitglied! Wenn Sie mögen, begleiten wir Sie bei Familothek gern weiter in Ihrem Leben als Eltern. Melden Sie sich zu unserem Newsletter an, folgen Sie uns auf Twitter oder werden Sie Fan der Familothek bei Facebook. Wir wünschen Ihnen viel Freude, viel Kraft und viele schöne neue Erfahrungen mit Ihrem Kind.

 

39. Schwangerschaftswoche

So entwickelt sich das Baby

Das Baby ist jetzt etwa 50 cm groß und wiegt ca. 3400 Gramm. Der Kopfdurchmesser beträgt ca. 100 Millimeter. Das Babyköpfchen ist ins Becken gerutscht. Die Käseschmiere liegt nur noch als dünner Film auf der Haut.

Sie sind schwanger. Das ist jetzt wichtig

In rund 30 Prozent aller Entbindungen kommt das Baby durch einen Kaiserschnitt auf die Welt. Bei manchen Fällen empfehlen Ärzte ganz deutlich einen Kaiserschnitt: Zum Beispiel wenn das Baby ungünstig liegt, die Plazenta vor dem Muttermund ist oder auch bei Mehrlingsgeburten. Manche Frauen überlegen aus verschiedenen Gründen einen medizinisch nicht notwendigen Kaiserschnitt. Hier einige Vor- und Nachteile:

 

Kaiserschnitt oder nicht?

Das spricht dafür:

  • Der Geburtstermin ist planbar.
  • Keine Schädigung des Beckenbodens durch Dehnung oder Einreißen, kein Dammschnitt oder Dammriss.
  • Keine Spätschäden des Beckenbodens (besonders Urinverlust).
  • Durch lokale Anästhesie (heute üblich) ist ein schmerzfreies Miterleben der Geburt möglich.
  • Die Säuglingssterblichkeit ist etwa 10- mal niedriger als bei einer natürlichen Geburt.
  • Das Risiko für Geburtsschäden des Kindes ist vernachlässigbar.

Das spricht dagegen:

  • Leichte Atemprobleme beim Neugeborenen treten häufiger auf, als bei einer natürlichen Geburt.
  • Die mütterliche Sterblichkeit ist geringfügig höher (sie ist allerdings heute in Deutschland extrem niedrig. Für alle Entbindungen 8-10 Fälle bei 100.000 Entbindungen).
  • Das Risiko für eine tiefsitzende Plazenta bei nachfolgender Schwangerschaft ist bei einem Kaiserschnitt höher.
  • Bei der Narbenheilung können Komplikationen entstehen.
  • Die folgende Entbindung ist meist wieder ein Kaiserschnitt.
  • In der Regel ein etwas längerer Klinikaufenthalt.

 

38. Schwangerschaftswoche

So entwickelt sich das Baby

Der Darm des Babys ist mit einer dicken, dunkelgrünen Masse, dem Mekonium oder auch Kindspech, gefüllt. Es ist eine Mischung aus Gewebestückchen des Darmes, verdickte Gallenflüssigkeit sowie eigene Haare und Hautzellen, die das Ungeborene mit dem Fruchtwasser verschluckt hat. Normalerweise scheidet das Baby das Mekonium in den ersten Tagen seines Lebens aus. Tut es das vorzeitig noch im Mutterleib und wird das Fruchtwasser grün, ist das ein Hinweis dafür, dass es dem Baby nicht gut geht.

 

 

Sie sind schwanger. Das ist jetzt wichtig

Immer häufiger können Sie jetzt Vorwehen bekommen. Die Gebärmutter übt schon einmal für den großen Tag. Bei vielen Schwangeren stagniert das Gewicht kurz vor der Geburt. Sie nehmen nicht mehr zu, manche verlieren sogar ein bis zwei Kilo. Während die eine jetzt einen großen Appetit hat, hat die andere gar keinen mehr. Beides ist normal.

Schon jetzt können Sie sich auf die Suche nach einem Kinderarzt für den neuen Nachwuchs begeben. Denn die ersten Untersuchungen des Babys (U3 ) sind schon bald nach der Geburt fällig.

 

37. Schwangerschaftswoche

So entwickelt sich das Baby

97 Prozent aller Babys haben nun ihre endgültige Geburtsposition erreicht und liegen mit dem Kopf nach unten. Der Geschmackssinn des Babys ist jetzt sehr ausgeprägt: Nie wieder wird das Baby so viele Geschmacksknospen auf der Zunge tragen, wie kurz vor der Geburt.

Das Ungeborene bekommt über die Nabelschnur einen wichtigen Schutz für die erste Zeit auf der Welt: Es erhält die Antikörper der Mutter und ist so nach der Geburt für mindestens 6 Monate vor Krankheiten geschützt.

 

 

Sie sind schwanger. Das ist jetzt wichtig

Manchen Schwangeren hilft Akupunktur zur Vorbereitung auf die Geburt. Informieren Sie sich bei Ihrer Hebamme oder im Krankenhaus, ob dies auch bei Ihnen angeboten wird.

Der Bauchumfang der Mutter kann über einen Meter betragen. Die Vorwehen können so stark sein, dass sie mit Geburtswehen verwechselt werden. Wenn Sie nicht sicher sind, gehen Sie in die warme Badewanne. „Echte“ Wehen verstärken sich im warmen Wasser, „unechte“ hören nach kurzer Zeit wieder auf.