Kategorie: 7. Monat

28. Schwangerschaftswoche

So entwickelt sich das Baby

Am Ende diesen Monats misst das Baby etwa 35 cm und wiegt rund 1000 Gramm. Der Kopfdurchmesser beträgt etwa 75 Millimeter.

 

 

Sie sind schwanger. Das ist jetzt wichtig

Ende des siebten Schwangerschaftsmonats hat sich die Gebärmutter nach oben, zwischen Nabel und unteren Rippenbogen verschoben. Allmählich drückt das Zwerchfell nach oben und die Lungen können sich nicht mehr voll ausweiten. Sie könnten also etwas kurzatmig werden. Versuchen Sie trotzdem, tief einzuatmen, um genügend Sauerstoff aufzunehmen.

 

Jetzt schon?

Eine Frühgeburt ist ein Baby, das nach der 24. und vor der 37. Woche auf die Welt kommt. In rund 10 Prozent der Schwangerschaften in Deutschland ließ sich die Geburt nicht mehr aufhalten und das Kind kommt auf die Welt. Außerdem müssen die Frühchen unter 2000 Gramm eine konstante Lufttemperatur von 37 Grad haben, und sind deshalb im Brutkasten. Meist bleiben sie ungefähr bis zum Erreichen ihres errechneten Geburtstermins im Krankenhaus.

Die medizinische Versorgung von Frühgeburten ist heute in westlichen Ländern sehr gut. So spritzt man einer Schwangeren bei drohender Frühgeburt Kortison, um die Lungenreifung des Frühchens voranzutreiben. In den meisten Fällen tragen die Kinder keinerlei Beeinträchtigungen davon.

 

27. Schwangerschaftswoche

So entwickelt sich das Baby

Das Baby verliert nun langsam seine leichte Körperbehaarung mit dem sogenannten Lanugohaar – vermutlich einem entwicklungsgeschichtlichen Überbleibsel des Menschen aus der Vorzeit. Auch der Fötus eines Affen hat dieses Haar, ersetzt es aber später mit seinem Fell.

Das Skelett des Babys verhärtet sich immer mehr und auch die Finger- und Zehnnägel werden fester.

 

 

Sie sind schwanger. Das ist jetzt wichtig

Viele Schwangere haben jetzt Wassereinlagerungen. Versuchen Sie einen Tee aus Johanniskraut, Brennnessel, Frauenmantel, Himbeer- und Melissenblättern, Schafgabe und Zinnkraut dagegen.

Weiterhin besteht das Risiko einer Gestose (siehe SSW 21), die sich in besonders schlimmen Fällen zu dem sogenannten Hellp-Syndrom ausweiten kann. Dabei kommt es zu Blutgerinnungsstörungen, die den Zerfall der roten Blutkörperchen zur Folge haben (Hämolyse). Die Ursache für diese Störung ist nicht bekannt, eine vorzeitige Beendigung der Schwangerschaft meist unumgänglich. Zu erkennen ist diese Krankheit an Übelkeit, Schwindel und unerträglichen Schmerzen im rechten Oberbauch.

Kümmern Sie sich schon frühzeitig um eine Nachsorgehebamme – vor allem, wenn das Baby in der Urlaubszeit zur Welt kommen wird. Die Nachsorgehebamme ist eine gute Hilfe für die ersten Wochen nach der Geburt. Sie kommt zehnmal zu Ihnen und Ihrem Baby nach Hause, kümmert sich um Probleme und Fragen. Die Kosten dafür tragen die Krankenkassen. Hebammen übernehmen auch teilweise bereits Vorsorgemaßnahmen – eine gute Möglichkeit, sich schon einmal kennen zu lernen.

 

26. Schwangerschaftswoche

So entwickelt sich das Baby

Das Baby kann nun die Augen öffnen und jetzt die Augäpfel gesteuert von einer Seite zur anderen rollen. Sehen kann es noch nicht genau, – es wird auch nach der Geburt noch einige Zeit dauern, bis der Säugling wirklich scharf und richtig sehen kann. Aber das Baby merkt bereits die Lichtunterschiede, die bis in die Gebärmutter herein scheinen.

 

 

Sie sind schwanger. Das ist jetzt wichtig

Nun wird es für Sie immer schwieriger, eine angenehme Position zum Schlafen zu finden – wer gewohnheitsmäßig auf dem Bauch schläft, muss sich spätestens jetzt umgewöhnen. Die Beine werden immer schwerer – und auch wenn Sie so etwas nicht gewohnt sind: Immer schön hochlegen!

Die Beine neigen außerdem zu Muskelkrämpfen, besonders nachts. Dagegen hilft vermehrt Magnesium: Besonders viel enthalten in Mineralwasser, Fleisch, Nüssen, Mandeln, Hülsenfrüchte, Trockenobst, Bananen und Kartoffeln.

Auch ein Tee aus Baldrian, Hopfen, Majoran, Melisse und Thymian kann die Krämpfe lindern.

 

 

25. Schwangerschaftswoche

So entwickelt sich das Baby

Das Baby legt weiter zu, nun vor allem an Muskeln und Fett – der Babykörper wird rundlicher.

Die Schicht Käseschmiere ist nun einige Millimeter dick und verleiht der dünnen Haut des Fötus einen rosa Teint. Übrigens hat die Babyhaut zu dieser Zeit noch keine Farbpigmente. Noch haben also alle Ungeborenen die gleiche Hautfarbe.

 

 

Sie sind schwanger. Das ist jetzt wichtig

Die Mutter nimmt jede Woche 400 bis 500 Gramm zu. Der Babybauch kann sich nun hin und wieder für kurze Zeit verhärten. Das sind sogenannte „Übungswehen“.

Manchmal drückt der Babykopf von innen auf dem Ischiasnerv – dann entstehen reißende und in den hinteren Oberschenkel ausstrahlende Schmerzen.

Auch wenn Sie sonst keine Wassernixe sind – schwimmen gehen oder auch nur im Wasser herumstehen hat ab jetzt ganz besondere Freuden: So herrlich leicht haben Sie sich lange nicht gefühlt!