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Ein Kinderkalender als Fenster zur Welt

Kinder lieben Reime – und sie lieben Rituale: Dafür gibt esvon der Internationalen Jugendbibliothek wieder einen ganz besonderen Kalender. Mit 53 Gedichten und Bildern aus aller Welt macht er aus jedem Montag einenfröhlichen Wochenstart: Aufstehen, Blatt umdrehen – Abreißen ist auch erlaubt –und laut vorlesen!

Da gibt es ein Himmelsnashorn, das, logisch, vom Himmel fällt. Oder die Kakaken unterm Bambusblatt, ausgerechnet in Schweden. Es gibt eine seltsame Mondnacht in China. Und ein wunderschönes Wiegenlied aus Griechenland. Von Katzen wird berichtet, und auch vom Kotzen …

Ja, liebe Eltern,  ihr müsst schon mal was aushalten bei diesen frechen Texten! Und wenn es sich mal nicht reimt, mehrsprachig ist es garantiert immer – und damit ein Fenster zur Welt.

Zum neunten Mal haben die Kalender-Macher die schönsten Kindergedichte aus ihrer internationalen Büchersammlung übersetzen lassen und mit Original-Wortlaut und Original-Illustration großformatig auf Papier gebracht.

Der Kinder Kalender 2019“, Verlag edition momente, mit Lyrik von Algerien bis Argentinien, von Korea bis Kanada.

60 Blätter, 53farbige Illustrationen, 33 x 30,5 cm, 20 Euro, ISBN 978-3-0360-5019-5

Smartphone für jüngere Kinder – pro und contra

Irgendwann wird auch Ihr Kind wahrscheinlich ein Smartphone besitzen wollen – schließlich haben wir, die Eltern, meist auch eins. Aber ab wann ist das passende Alter dafür? Wie immer ist das individuell sehr verschieden. Damit Sie als Eltern den richtigen Zeitpunkt für Ihr Kind finden, hier ein Pro und Contra sowie ein paar Tipps zum Thema Handy und Kinder. Gewichten Sie selbst, welches Argument bei Ihnen und Ihrer Situation zu Hause schwerer oder leichter wiegt:

Smartphone für Grundschüler Pro

  • Sicherheit: Auf allen Wegen immer erreichbar für „Komm-nach-Hause“ oder „ich hole Dich später – Nachrichten. Sehr praktisch!
  • Wer es ganz genau wissen will oder muss, kann einen Standort-Software aktivieren und weiß dann immer genau, wo sich das eigene Kind gerade befindet.
  • SMS  – die Kleinen schreiben ihre Nachrichten selber und lernen dabei gleich tippen und Sätze formulieren.
  • Fotos machen, Filme drehen – das macht auch jüngeren Kindern sehr viel Spaß – und wahnsinnig kreativ sind sie meist sowieso.
  • Mit einer coolen App lernt es sich doch gleich viel leichter für die Schule!
  • Und wenn der Nachwuchs argumentiert, dass er eines „braucht“ um dazuzugehören? Weil „alle“ aus der Klasse eines haben? Wirklich, wirklich? Vielleicht erzählen dies die schlauen Kinderchen ja zu Hause bei allen Eltern der Klasse (Sie erinnern sich, klassischer Trick: „der andere darf aber auch…“)

Smartphone für Grundschüler Contra

  • In diesem Alter wird gerne Vieles vergessen und verloren – und vielleicht auch einmal das Smartphone…Also: Höchstens ein Prepaid-Handy.
  • „Kostenfalle Handy“ – das gilt besonders für ein Smartphone in Kinderhand: Kostenpflichtige Apps herunterladen, im Ausland telefonieren, Betrügern mit dubiosen Anrufnummern auf den Leim gehen – es gibt viele Möglichkeiten, das Taschengeldkonto stark zu überziehen. Also besser – genau – Prepaid.
  • Mit einem Smartphone kann Ihr Kinderzeit jederzeit unkontrolliert ins Internet – auf jede Internetseite und auch zwei Stunden lang. Ein Tipp: Keinen Datenvertrag abschließen und das Kind nur zu Hause ins W-LAN einloggen lassen – dann haben Sie als Eltern über Zeit und Internetseiten noch Kontrolle. Apps können Ihnen als Eltern helfen, den Zugriff Ihrer Kinder auf verschiedene Funktionen einzuschränken und zu überwachen.
  • Viele Erwachsene können ohne ihr Smartphone nicht mehr aus dem Haus gehen, viele Jugendliche sitzen mit der Nase vorm Handy am Essenstisch. Muss das also wirklich so früh anfangen? Jump ’n Run auf dem Minibildschirm statt fangen spielen in der Grünanlage? Bitte nicht!