Kategorie: Familienleben

Backen für Kinder

Seit ich Mutter bin, backe ich Kuchen – das habe ich früher nie getan. Es fing an mit den Mitbringsel-Muffins für die Krabbelgruppe und ging weiter mit den Geburtstagskuchen für den Kindergarten, Kindergeburtstage… Wieviele Käsekuchen, Bananen- oder Schokolinsenmuffins ich noch für Schulfeste, Adventscafes, und Faschingspartys produzieren werde, weiß ich nicht.

Jährlich durchforste ich das Internet nach gerade passenden einfachen (!!!) Motivkuchen für den Kindergeburtstag – letztes Jahr wurde ich beispielsweise zum Thema Star Wars fündig. Als Beitrag für all meine „Leidens“genossinnen und -genossen am Backofen hier eine sehr schöne Rezeptidee eines Backzutatenherstellers für Piratengeburtstage und Prinzessinnenpartys:

Schatztruhe

Ein Rührteig aus Kakaopulver, Butter, geriebener Zitrone und Mehl wird in einer Kastenform gebacken, waagerecht durchgeschnitten und mit Zuckerguss überzogen. Um die Truhe möglichst echt aussehen zu lassen, Beschläge aus Marzipan aufkleben. Auf die Kuchenunterseite kommen die Schätze: bunte Schokolinsen, weiße Mäuse, Goldtaler, Zuckerketten… Der Kuchendeckel wird auf die Schätze gelegt, so dass man den Inhalt sehen und – natürlich – stibitzen kann.

Rezept

Zutaten für einen Kuchen:

Für den Teig:

  • 250 g weiche Butter
  • 200 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • etwas abgeriebene Schale einer unbehandelten Zitrone
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 4 Eier (Größe M)
  • 200g Mehl
  • 50 g Kakaopulver
  • 1 TL Backpulver
  • 50 ml Milch

Für das Marzipandekor:

  • 200 g Marzipan-Rohmasse
  • 100 g Puderzucker

Außerdem:

  • Fett und Mehl für die Form
  • Frischhaltefolie
  • 200 g dunkle Kuchenglasur
  • Zum Dekorieren nach Belieben Mäuse, bunte Schokolinsen, Goldtaler, Zuckerketten usw.

Zubereitung:

Für den Teig Butter, Zucker, Salz, abgeriebene Zitronenschale und Vanillezucker schaumig rühren. Die Eier nach und nach zugeben. Mehl, Kakaopulver und Backpulver mischen, sieben und unterheben. Anschließend die Milch unterrühren

Den Teig in eine gefettete, bemehlte Kastenform (25 cm) geben und im vorgeheizten Backofen ca. 45-55 Minuten auf der mittleren Schiene backen. Nach dem Backen den Kuchen ca. 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter stürzen und auskühlen lassen. Anschließend den Kuchen mittig einmal waagerecht durchschneiden und mit der Schnittflächen nach unten auf Backpapier legen. Die Kuchenglasur nach Packungsanleitung schmelzen und die Kuchenhälften damit überziehen.

Die Marzipan-Rohmasse mit dem Puderzucker zu einer glatten Marzipanmasse verkneten. Das Marzipan zwischen Frischhaltefolie dünn ausrollen und mit einem gewellten Teigrädchen Streifen für die Beschläge der Truhe schneiden.

Solange die Kuchenglasur noch nicht vollständig getrocknet ist, die Marzipanbeschläge auf der Ober- und Unterseite des Kuchens anbringen und andrücken. Die Kuchenglasur anschließend vollständig trocknen lassen. Auf die Kuchenunterseite die Schätze legen, dann den Deckel auflegen, so dass die Schatztruhe etwas aufgeklappt ist.

 Herdeinstellung (vorgeheizt):

E-Herd: 180 °C

Umluftherd:160 °C

Arbeitszeit: ca. 60 Minuten

Backzeit: ca. 45-55 Minuten

Mehr Rezepte unter:

http://www.aurora-kinderbackschule.de/blog/category/rezepte/

Oder gleich mit „professionellem“ Zubehör

      

 

  Foto: Aurora

 

 

 

Kinder haben Rechte

Unsere Kinder dürfen nicht wählen (und wir leider auch nicht für sie, sonst sähe die Welt für Familien anders aus), sind nur bedingt geschäftsfähig und müssen mit Vielem warten, bis sie achtzehn Jahre alt sind. Aber glücklicherweise haben auch Kinder Rechte, die in Gesetzen festgeschrieben sind.

Grundlage für Kinderrechte ist die UN-Kinderrechtskonvention, die es seit 1989 gibt – sie hat grundlegende Rechte für Kinder wie das Recht auf Schutz, auf Fürsorge oder eine eigene Identität festgelegt. Fragen Sie den eigenen Nachwuchs – ältere Grundschulkinder behandeln dieses Thema auch im Unterricht. Viele dieser Rechte sind in Deutschland bereits durch die Grundrechte abgedeckt, die für jeden Menschen gelten. Und sonst?

Zwei Beispiele:

Kinder entscheiden bei Wahl des Namens mit

Kinder sollen Gehör finden und ihre eigenen Ansichten ernst genommen werden. Diese Achtung vor dem Willen des Kindes schlägt sich auch in der Rechtssprechung nieder: Schon ab 5 Jahren dürfen Kinder entscheiden, ob sie den Familiennamen ihres Vaters oder ihrer Mutter tragen möchten, wenn sich die Eltern trennen.

Das Kind kann auch entscheiden, ob es den Namen eines Stiefvaters oder einer Stiefmutter annehmen möchte, wenn der sorgerechtstragende Teil seiner Eltern nach einer Trennung wieder heiratet.

Grundsätzlich gilt: Haben die Eltern bei der Geburt des Kindes denselben Familiennamen, so erhält das Kind diesen Namen. Das gilt auch dann, wenn die Eltern zum Zeitpunkt der Geburt bereits geschieden sind. Bei nichtverheirateten Eltern ist grundsätzlich zum Zeitpunkt der Geburt nur die Mutter sorgeberechtigt. Deswegen erhält das Kind den Namen der Mutter. Wenn die Eltern aber vor der Geburt eine gemeinsame Sorgerechtserklärung abgeben, können sie binnen eines Monats nach der Entbindung den einen oder anderen Namen für das Kind wählen.

Streitthema Ausgehen

Die Frage, wie lange Sohn oder Tochter abends ausgehen dürfen, wohin sie gehen können und was sie dort konsumieren, sorgt für den meisten Zündstoff bei Familien mit Teenagern. Das sagt das Jugendschutzgesetz dazu: Dort wird unterschieden, welche Art von Veranstaltung ein Jugendlicher besucht. Geht es etwa um den Besuch einer Diskothek, müssen Eltern ihren Kindern den Wunsch leider abschlagen, wenn diese unter 16 sind. Tanzveranstaltungen – also auch Diskotheken – dürfen nach § 5, Absatz 1 des Jugendschutzgesetzes erst von Jugendlichen ab 16 Jahren besucht werden. Und die müssen dann spätestens um 00:00 Uhr nach Hause.

Von dieser Regel gibt es drei Ausnahmen:

  • Es handelt sich um einen Teil der Brauchtumspflege (z. B. Karneval, Oktoberfest)
  • Die Veranstaltung wird von einem anerkannten Träger der Jungendhilfe durchgeführt (z. B. die Pfarrdisco)
  • Die Veranstaltung dient einem künstlerischen Zweck (z.B. Schultheater).

Besucht ein Jugendlicher eine der drei genannten Veranstaltungen darf er (oder sie) länger aufbleiben. Laut § 5 Absatz 2 dürfen Eltern es ihren Kindern (ab 16 Jahren) in diesem Fall sogar gestatten, sich bis 02:00 Uhr auf der Veranstaltung aufzuhalten. Jugendliche unter 16 Jahren dürfen bis 00:00 Uhr bleiben.

Weitere Rechte, die für Eltern von Jugendlichen interessant sind: Schutzrechte während der Ausbildung, Alkoholverkauf oder die Strafmündigkeit ab 14 Jahren.

Mehr Infos dazu finden Sie hier:
E-Book „Kein Kinderspiel – Kinderrechte in Theorie und Praxis“
http://www.berliner-anwalt.de/downloads/kinderrechte.pdf
(Download kostenlos)

Links zum Thema UN -Kinderrechte
Deutsches Komitee für UNICEF (2001), „Kinder haben Rechte! Die UN-Konvention über die Rechte des Kindes. Eine Einführung“: http://www.unicef.de/download/D0011.pdf

Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend, „Übereinkommen über die Rechte
des Kindes. UN-Kinderrechtskonvention im Wortlaut mit Materialien“, abrufbar beim Auswärtigen Amt, http://www.auswaertiges-amt.de/cae/servlet/contentblob/358176/publicationFile/3609/UNkonvKinder1.pdf

Foto:  Mbiama

Nächstes Jahr werde ich…

Haben Sie auch sich etwas für das neue Jahr vorgenommen? Hier ein paar Ideen, wie man seine gute Vorsätze auch gut durchhält.

… die Kinder mehr selbst machen lassen

Ich ärgere mich immer wieder, dass meine 10-jährige Tochter bis heute nicht in der Lage ist, ihre Schmutzwäsche richtig zu sortieren. Um die Wäsche habe ich mich immer selbst gekümmert aus Angst, dass ein empfindliches Teil falsch gewaschen werden könnte. Das habe ich jetzt davon – ich bin allein für die Wäschebergen unserer Familie zuständig.

Natürlich weiß ich, dass wir Kinder möglichst viel selbst machen lassen sollten und dass wir sie dazu ermutigen sollten, selbst Lösungen für Probleme zu finden. Im Alltag kostet dies aber oft Zeit, die man meint, in dem Moment nicht investieren zu können.

Aber: Eine solche Zeitinvestition ist aber immer lohnenswert, die Erfahrung habe ich schon öfter gemacht. Daher gibt es in den nächsten Ferien eine richtige lustige Wäscheschulung: Wir lernen alle die Waschetiketten lesen. Dank Symbolen versteht sie auch unser Nesthäckchen. Und der Papa lernt bestimmt auch noch etwas dazu. Und es gibt im neuen Jahr auch einen neuen unterteilten Wäschekorb für Weißes, Buntes und Pflegeleichtes, für alle Familienmitglieder leicht zu erreichen.

… Routinen brechen und schöne Aktivitäten nicht immer verschieben

Nach dem Kindergarten an einem gewöhnlichen Dienstag vor ein paar Wochen sagte meine kleine Tochter, einfach so, unvermittelt: „Ich möchte jetzt mit Papa Inlineskates fahren gehen!“ Dass der Papa eigentlich nie vorm Abendessen zu Hause ist, weißt sie eigentlich. Zu Hause angekommen ruft er kurz wegen des Einkaufs an. Ich berichte ihm beiläufig über den Wunsch.
„Bin in 20 Minuten bei euch, sie soll schon die Blades und Protektoren heraus holen.“
„Aber Du bist heute schon so spät in die Arbeit los gefahren und Deine Projektabgabe ist nächste Woche! Und der Einkauf…“.
„Ich weiß. Ich kriege es irgendwie hin. Das Kind wünscht sich so selten etwas Bestimmtes… Ich bin gleich bei Euch!“

Eine halbe Stunde später zogen Vater und Tochter in die Dämmerung, Inlineskates fahren. Die Kleine erzählte schon im Treppenhaus jedem, dass der Papa extra zeitiger von der Arbeit gekommen war, um mit ihr Blades zu fahren. Und auch im Kindergarten erfuhr jeder über den Ausflug auf Rollen. Im Park hatten buddhistische Mönche Wasserlaternen auf den See schwimmen lassen. Darüber erzählt sie noch heute.

Das Projekt meines Mannes wurde trotzdem rechtzeitig abgegeben. Aber darüber redet keiner mehr.
Daher gilt es bei uns: Auch mal spontan etwas schönes mit den Kindern unternehmen! Und damit es auch häufiger klappt, haben wir jetzt immer etwas für ein trockenes Abendessen zu Hause.

… Hektik am Morgen vermeiden

In unserer Familie sind wir alle Langschläfer. Wenn aber plötzlich 4 Leute zwischen 7:45 und 8:00 die Wohnung verlassen müssen, ist ein gewisses Chaos unvermeidlich. Zuerst wird im Bad um den Wasserhahn gestritten, danach werden im engen Flur echte Grabkämpfe ausgetragen. Jeder spricht dann durcheinander:“Hast Du dein Deutschheft mitgenommen?“
„Ist heute Spielzeugtag? Ich möchte die große Eisenbahn mitnehmen. Ich hole sie schon.“
„Darf ich nach der Schule zu Lena?“
„Nein heute ist Mittwoch, da hast Du Kinderturnen nach der Schule. Und nein, heute ist nicht Spielzeugtag und die große Eisenbahn ist zu groß, um mitgenommen zu werden. Michael, was suchst Du da?“
„Bring die Eisenbahn ins Kinderzimmer zurück. Den Autoschlüssel und die Autopapiere suche ich.
„Wann kann ich zu Lena? Wo sind meine Schuhe. Papa, Du stehst auf meiner Mütze“
„Wann ist Spielzeugtag? Ich finde meine Handschuhe nicht.“

Am Ende gehen alle zu spät aus dem Haus und manche haben auch eine Migräne entwickelt, die sie den ganzen Tag nicht mehr los lässt.

Zu diesem Chaos gibt es zwei Lösungen: Man legt sich abends bereits alles zurecht oder einige Familienmitglieder stehen etwas zeitiger auf. Die erste Lösung scheitert schon daran, dass ich nicht abends auch noch organisieren will und uns den Platz zum Vorbereiten von Outfits fehlt.

Vor der zweiten Lösung haben wir uns lange gedrückt. Dann mussten wie wegen einer großen Renovierung im Hause zwei Wochen in eine Ferienwohnung umziehen, die weiter weg von Schule und Kindergarten ist als sonst. Dann war das früher aufstehen unumgänglich. Und wir konnten auch die Haus-Verlassen-Situation ein wenig zeitlich entzerren.
Bald ziehen wir wieder bei uns ein. Ob es uns das früher Aufstehen weiter gelingt? Wir wollen es wirklich versuchen. Unter dem Weihnachtsbaum steht ein neuer Wecker ohne Schlummerfunktion und mit richtig lautem Klingelton.

… weniger auf die Kinder einreden

Wie erzieht man seine Kinder, wenn man sie weder schlagen noch anbrüllen mag? Man setzt auf gewaltfreie Kommunikation und redet und redet und labert und redet nochmal, bis einem die Zunge richtig fusselig wird und man abends auf der Couch erschöpft zusammensackt.

Kommentar der Kindergärtnerin :“Man sieht es dem Kind an, dass in Ihrer Familie wortorientiert erzogen wird.“ Es klang nicht wirklich wie ein Kompliment, es war mehr eine zwiespältige Feststellung, dessen Unterton mich damals etwas entzürnt hatte. In nachhinein finde ich sie aber so eigentlich in Ordnung. Denn Experten haben herausgefunden, dass wir unsere Kinder nur sehr wenig über Sprache erziehen. Sondern viel mehr über Beispiel und Vorbild. Daher nutzen zum Beispiel alle Gespräche über vernünftigen Fernsehkonsum oder vereinbarte Fernsehzeiten und Freizeitalternative für den Nachwuchs wenig, wenn dieser weiß, dass sobald er im Bett ist, die Eltern immer die Glotze für sich anmachen.

Wir werden also bei unseren Erziehungs-Dauerbrenner-Themen zu Hause nicht mehr auf die Kinder einreden, sondern unser eigenes Verhalten zum Thema vorher unter die Lupe nehmen und dann entweder unsere erzieherische Haltung überdenken oder neue Regeln aufstellen, die aber für alle gelten, Eltern eingeschlossen. Diese werden wir dann mit nur wenigen Worten und vielen guten Beispielen vorantreiben.

Umzug trotz Schwangerschaft: Geht das?

Text-Bild-kleinWenn sich Nachwuchs ankündigt, entscheiden sich werdende Eltern oftmals für einen Umzug noch während der Schwangerschaft, damit das neue Heim vor der Geburt bezogen werden kann. Doch nicht nur die Wohnungssuche selbst ist mit viel Arbeit verbunden, sondern auch der Wohnungswechsel im Anschluss.

Stellt sich die Frage, ob der Umzugsstress für Mutter und Kind überhaupt noch gesund ist? Schließlich dürfen schwangere Frauen nicht schwer heben, können also nicht wirklich mit anpacken, wenn es darum geht, das gesamte Hab und Gut in Kisten zu verstauen und abzutransportieren. Und auch die Besichtigungstermine können zur nervenaufreibenden Geduldsprobe werden, sodass der Mann am Ende alleine nach einer neuen Wohnung suchen muss. Oder gibt es noch andere Lösungen? Wir verraten Ihnen, wie Sie die Arbeit als Paar fair aufteilen können, ohne dass die werdende Mutter großem Stress ausgesetzt wird oder der werdende Vater den Umzug alleine stemmen muss.

Mit Babybauch auf Wohnungssuche: So funktioniert’s!

  • Wenn es darum geht, eine größere Bleibe zu finden, können Sie erst einmal das Internet zurate ziehen. Zum einen bietet das World Wide Web eine Vielzahl an Immobilienportalen, die Sie kostenlos nutzen können, zum anderen kann sich die werdende Mutter hinsetzen und in Ruhe nach einer neuen Wohnung suchen – zusammen mit ihrem Mann versteht sich.

 

  • Da die Schwangere nicht dabei helfen kann, die Kartons und Möbel zu tragen, sollten Sie sich professionelle Hilfe bei einer Spedition holen. Das ist zwar mit weiteren Kosten verbunden, doch können Sie auch dabei sparen, wenn Sie sich bei Umzugsauktion hier anmelden und die Preise verschiedener Anbieter im Vorfeld miteinander vergleichen.

 

  • Die Planung kann die Frau übernehmen, die Umsetzung der Mann. Im Klartext bedeutet das: Als werdende Mutter können Sie die Farbe der Wände bestimmen, den Bodenbelag (u.a. Teppich oder Laminat) aussuchen oder erste Kindermöbel online bestellen. Das Streichen, Verlegen und Zusammenschrauben überlassen Sie dann Ihrem Mann.

 

  • Auch bei der Einrichtung können Schwangere mithelfen, indem Sie vor dem Umzug einen Grundriss erstellen und alle Möbel dort einzeichnen, wo Sie in der neuen Wohnung stehen sollen. Diesen Plan geben Sie anschließend den Mitarbeitern der Spedition, damit alles an seine richtige Stelle kommt und der Mann am Ende keine Möbel wieder mühsam verrücken muss.

 

Bild:© George Doyle/Stockbyte/Thinkstock

 

Ständig Kinderflohmarkt – im Netz

Flohmärkte sind toll – aber auch anstrengend. Die gleiche Idee mit weniger Termindruck und weniger Gedränge gibt es jetzt im Internet.

Bei Mamikreisel können sich Mamis (aber auch Papis) registrieren und in der Community Kleider, Spielsachen und andere nützliche und schöne Sachen tauschen, verkaufen oder auch verschenken. Das kostet nichts, über die Bedingungen beim deutschlandweiten Tauschen, Kaufen und Versenden, einigen sich die Partner direkt miteinander.

Ganz wie auf einem richtigen Kinderflohmarkt sind hier nur Privatverkäufe erlaubt und natürlich auch nur das Einstellen von Dingen, die etwas mit Kindern, Schwangeren und Müttern zu tun hat. Ein Bewertungssystem nach dem Kauf ähnlich Ebay und eine Selbsteinschätzung zum Zustand des Artikels erleichtern den Flohmarktkunden die Auswahl. In der Datenbank können Kunden nach Standort sortieren – wenn sie nur mit anderen aus ihrem Umkreis tauschen wollen. Außerdem natürlich nach Kleidergrößen, Alter, Geschlecht….

Gut, wenn die gebrauchten Dinge so doch noch zu einem neuen kleinen oder großen Besitzer kommen; die Ressourcen nicht doppelt verbraucht werden und jeder einen kleinen Vorteil hat.

Noch mehr zum Thema Kinderflohmarkt in unserem Artikel http://www.familothek.de/kinderflohmarkt.html

Der direkte Weg zum Mamikreisel: www.mamikreisel.de

 

Babymesse München: Freikarten zu gewinnen

Einkaufen für den neuen Nachwuchs? Infos und Produktübersicht ohne lange Wege? Das gibt es in München auf der Messe Babywelt in München vom 26.-28. Oktober 2012.

Eltern mit Babys und Kleinkindern von 0-6 Jahre brauchen so Einiges. In München versammeln sich deshalb Hersteller, Händler und Dienstleister aus den Bereichen Gesundheit und Pflege, Ernährung, Mode, Einrichtung, Mobilität und Sicherheit praktischerweise an einem Fleck. Drei Tage lang bieten sie Eltern in der Event-Arena im Münchner Olympiapark einen umfangreichen Überblick über neueste Trends und bewährte Produkte für Babys und Kinder und bieten persönliche Beratung zu den Themen Schwangerschaft, Geburt und Elternsein.

Die Besucher finden unter den rund 140 Ausstellern große bekannte Marken wie Stokke, Ernsting´s family, Chicco und Elefanten, aber auch regionale Institutionen wie die AOK Bayern und das Klinikum Starnberg sowie individuelle Anbieter wie BabyPlaces und Dottywalls.

Außerdem gibt es ein kleines Begleitprogramm für Eltern und Kinder: Eltern können sich vor Ort zu ihren Fragen rund um die Gesundheit von Schwangeren, Babys und Kleinkindern Experten beraten lassen. Für die Kleinen ist Unterhaltung angesagt: Maja Prinzessin von Hohenzollern liest Märchen vor; der Kinderliederkünstler herrH lädt zum Mitsingen, eine Riesen-Hüpfburg zum Hopsen ein.

Eltern können Babytragen vor Ort kostenlos ausleihen, Räumlichkeiten zum Wickeln und Stillen stehen zur Verfügung; im Fütter-Paradies gibt es Babybrei für die „großen“ Babys.

 

Wann?:

Babywelt vom 26. bis 28. Oktober 2012
26. und 27. Oktober:  von 10 bis 18 Uhr
28. Oktober: von 10 bis 17 Uhr

Wo?

In der Event-Arena im Münchner Olympiapark

Was kostet’s?

Tagesticket: 10 Euro
(ermäßigt 8,00 Euro für Schüler, Studenten, Azubis und Menschen mit Behinderung)
Kinder bis einschließlich zehn Jahre in Begleitung eines Erwachsenen gratis.

Sie sind aus dem Stuttgarter Raum? Dort gibt es die Babymesse vom 23. bis 25. November 2012.

Achtung! Wir verlosen 3×2 Eintrittskarten für die Babymesse vom 26.10 bis 28.10 in München unter unseren Newsletter-Abonnenten. Anmelden und mitmachen!

Anmeldeschluß ist der 23.Oktober 2012.
Viel Glück!

 

Foto: Babywelt

Schöne Kinderfotos mit Persönlichkeit

Text-Bild-kleinEs dürfte wohl kaum Familienmitglieder geben, die häufiger mit der Kamera festgehalten werden, als der eigene Nachwuchs. Doch häufig wirken die Fotos gestellt, schöne Situationen auf dem Foto längst nicht mehr so energiegeladen wie in der Realität oder durch unruhige Hintergründe entstellt.

Dabei lassen sich zahlreiche Anfängerfehler in der Kinderfotografie einfach vermeiden.

Von vorne, von der Seite: Perspektivenwahl

Ebenso wie bei Erwachsenen wirken bei Fotos von Kindern die direkten Frontalaufnahmen eher langweilig. Hinzu kommt, dass auch Kinder oft extra zu lächeln versuchen, wenn sich die Kameralinse auf sie richtet. Nehmen Sie Ihr Kind daher stets etwas seitlich auf und gehen Sie mit ihm auf Augenhöhe, so vermeiden Sie unerwünschte Verzerrungen. Warten Sie zusätzlich einige Sekunden ab, damit sich das gestellte Lächeln des Kindes ein wenig lockert. Bringen Sie stattdessen Ihr Kind durch Späße zum Lachen oder erklären Sie ihm, was Sie machen, um es von der Linse abzulenken. Je besser Ihnen dies gelingt, umso natürlicher wirken die späteren Bilder.

Der Blitz ist bei Personenaufnahmen häufig ein Problem, wird jedoch besonders in Innenräumen verwendet, um schlechte Lichtverhältnisse aufzubessern. Um eine Überbelichtung zu vermeiden, sollten Sie nach Möglichkeit hohe Iso-Werte an der Kamera wählen und gerade bei Kinderaufnahmen soweit möglich den Blitz weg. Hierdurch vermeiden Sie im Vorfeld ein Augenzwinkern oder verkniffene Gesichtsausdrücke. Dies gilt besonders für Aufnahmen von Babys. Bei Babys sorgen Sie stattdessen lieber für ein gutes Licht im Umfeld (beispielsweise durch helle Hintergründe oder die Unterstützung einer sekundären Lichtquelle) und nutzen Sie ein Teleobjektiv, um Ihrem kleinen Schatz nicht zu nah auf die Pelle zu rücken. Nutzen Sie darüber hinaus weniger Tiefenschärfe oder fokussieren die Kameraeinstellung auf ein Detail im Vordergrund erhalten Sie individuelle, gute Kinderfotos mit weicher Ausstrahlung.

Aktive Kinder auch im Bild

Die schönsten Kinderbilder erhalten Sie jedoch durch gezielte Schnappschüsse. Mit einem Weitwinkelobjektiv können Sie schöne Situationen besonders kreativ festhalten. Sind die Kinder bei Ihrem Schnappschuss mitten in der Bewegung, kann die Einstellung für bewegte Bilder (zumeist durch ein laufendes, stilisiertes Figürchen gekennzeichnet) hilfreich sein. Besonderes Flair erhalten die Bilder Ihres Kindes, wenn Sie nicht immer nur das Kind als Ganzes zeigen: Trauen Sie sich an schöne Details wie die Hand ihres spielenden Kindes am Puppenhaus, beim Schieben eines Spielzeugautos oder eine Detailaufnahme vom Gesicht des Kindes, das gerade staunend einem Flugzeug oder einem anderen Gegenstand folgt.

Machen Sie dabei stets mehrere Bilder in Serie, haben Sie gute Chancen auf einen außergewöhnlich schönen Schnappschuss, der am Ende vielleicht sogar auf Leinwand gedruckt Ihr Zuhause zieren kann. Anbieter erlauben Ihnen die Gestaltung Ihrer schönsten Kinderfotos auf unterschiedlichen Materialien und in Ihrer Wunschgröße und bieten somit sicherlich auch ein schönes Geschenk für Großeltern und Paten.

Bild: myposter.de

 

Taufen – katholisch, evangelisch oder frei?

Viele frischen Eltern möchten ihr Neugeborenes taufen lassen – auch wenn sie selbst nicht gläubig sind oder keiner Religion angehören (Pro und Contra dazu bei Familothek:http://www.familothek.de/kindertaufe-pro-und-contra-sollen-wir-unser-kind-taufen.html). Hier die Möglichkeiten und die Voraussetzungen:

Religiöse Taufe

Wer selbst keiner christlichen Religion angehört, kann sein Baby trotzdem religiös taufen lassen, denn eine Taufe darf bei der katholischen Kirche eigentlich nicht verweigert werden. Dafür müssen bei den Katholiken die Eltern beispielsweise „aktiv um eine Taufe bitten“. Dann wird sie aber gewährt.

Wie genau, das ist ein bisschen Ermessenssache des Pfarrers, und natürlich können die Eltern bei mehreren Pfarreien anfragen. So müssen Eltern manchmal offiziell versprechen, ihr Kind in dem jeweiligen Glauben auch zu erziehen. Möglicherweise werden aktive Paten verlangt – also Paten, die Mitglied der jeweiligen Kirche sind. Manchmal wird auch darauf bestanden, dass zumindest ein Elternteil kirchensteuerpflichtig einer Kirche angehört. Und in den evangelischen Gemeinden entscheidet manchmal der Gemeinderat, ob eine Taufe stattfinden kann. In jedem Fall muss man sich kümmern und mit den jeweiligen Verantwortlichen vorab reden.

Die Freie Taufe

Wer sich gegen eine konfessionellen Taufe entschieden hat und sich trotzdem eine tiefgründige Feier für das neue Familienmitglied wünscht, hat eine weitere Möglichkeit: Die Freie Taufe. Freie Theologen bieten diese Feier an, die auch Namensgebungsfeier genannt wird.

Der Ort der Taufe kann von der Familie gewählt, die Details der Zeremonie mit dem/der Theologen/in individuell besprochen werden. Bei der Feier werden die Kinder feierlich in die Familie aufgenommen, beispielsweise mit duftenden Ölen eingerieben oder ein Baum wird feierlich gepflanzt.

Obwohl von Theologen angeboten, ist die Freie Taufe kein Ersatz der konfessionellen Taufe im kirchlichen Sinn. Sie ist aber eine tiefgründige Willkommensfeier für das Neugeborene, für alle, die ein Bedürfnis dafür verspüren, aber das Kind nicht so schnell in einer konfessionellen Ecke festlegen wollen.

Die Kosten für den Einsatz des Theologen liegen bei 300-350 Euro und müssen von der Familie getragen werden. Übrigens sind auch Freie Hochzeiten möglich – diese kosten um die 700 Euro. Freie Theologen findet man im Internet, unter anderem unter http://www.freie-theologen.de/home.html

Medien und Ideen zum Thema:

   

   

Kindertaufe: Pro und Contra

Taufen oder nicht?
Wer als gläubiger Mensch gar keine Zweifel daran hat, dass der Nachwuchs getauft werden soll, muss hier gar nicht weiter lesen. Doch viele frischen Eltern denken über Taufe nach – manchmal ist die Meinung sogar innerhalb eines Elternpaares geteilt. Ein paar Pros und Contras als Denkanstöße:

PRO

Ein Kind zu taufen, ist einfach ein schönes Fest: Ein Baby wird feierlich in die Gemeinschaft eingeführt, ein schönes Taufkleid, die Verwandten begrüßen den neuen Erdenbürger. Wir können Taufpaten für das Kind bestimmen – diese sollen ja die Glaubensseite beim Kind vertreten und haben damit auch eine Verantwortung für das Kind. So „wächst“ unsere neue Familie!

Später kommt das Kind dann automatisch in den Religionsunterricht – lernt etwas über Religion, die ja ein Teil unserer Kultur ist. Das erweitert den Horizont, denn ethikische Werte leben wir als nicht-religiöse Eltern ja selbst zu Hause vor. Wie soll denn ein Jugendlicher oder junger Erwachsener später für sich entscheiden, ob Religion und Glaube für ihn Sinn macht, wenn er oder sie gar nicht weiß, wie diese praktiziert wird? Mit religiösen Taufpaten bekommt das Kind auch andere Vorbilder und somit eine echte Chance, sich später für den Glauben zu entscheiden.

Und wenn wir vielleicht nicht getauft wurden oder aus der Kirche ausgetreten sind, kann doch unser Kind trotzdem ein religiöses Interesse haben und in die Kirche gehen – so leben wir unserem Kind gleich Toleranz für verschiedene Lebenseinstellungen vor!

Wenn unser Kind einer Religion angehört, bekommt es vielleicht eher mit, dass religiöse Feste wie Weihnachten oder Ostern nicht nur „Geschenke-Feste“ sind, sondern eine tiefere Bedeutung haben. Und vielleicht hilft der Glaube an den lieben Gott unserem Kind später einmal, wenn es die traurigen Seiten des Lebens kennen lernen muss – zum Beispiel, wenn jemand stirbt.

Hier die Möglichkeiten, wenn man sich für eine Taufe – katholisch, evangelisch, oder eine freie Taufe – entscheidet.

CONTRA

Es kommt nicht darauf an, ein Baby zu taufen. Unser Kind kann sich später selbst entscheiden, ob es sich für Religion überhaupt und für welche Konfession es sich interessiert. Wer möchte, kann ja das Interesse des Kindes für religiöse Themen trotzdem fördern. Auch für den Religionsunterricht muss kein Kind getauft werden. Schließlich ist Ethikunterricht sehr sinnvoll. Sollte es das wollen, kann unser Kind auch einen Kindergottesdienst besuchen, ohne getauft zu sein.

Auch die Taufpaten sind kein Argument. Schließlich können wir auch ohne Taufe Freunde finden, die dem Kind neben den Eltern ein Vorbild sein können. Es ist egal, ob diese selbst religiös sind oder nicht. Und dabei machen wir uns vielleicht mehr Gedanken – da das dann ja nicht durch ein Ritual vorgegeben ist (und es auch mehrere Vorbilder sein dürfen!)

Wir möchten, dass unser Kind lernt, dass es viele Wege des Glaubens oder auch Nicht- Glaubens gibt. Schließlich leben bei uns ja nicht nur christliche Religionsangehörige, sondern auch viele andere. Man kann an Vieles glauben, das muss nicht ein christlicher Gott sein. Und wir finden, dass es viele Wege gibt, mit den Härten des Lebens umzugehen – wie zum Beispiel der Tod eines Angehörigen. In solchen schlimmen Fällen ist Liebe und Nähe sowieso das Wichtigste.

Und sollte unser Kind sich dafür entscheiden, beispielsweise mit den Klassenkameraden die erste Kommunion feiern zu wollen, kann es dies tun. Denn dann hat es sich selbst dafür entschieden und das hat für alle eine größere Bedeutung.

Umzug in ein neues Zuhause: So unterstützen Eltern ihre Kinder

Umzüge sind ein Thema, für das sich nur wenige Personen begeistern können. Immerhin bringt ein Umzug zahlreiche Änderungen mit sich:

Die gesamte Familie ist ihr Zuhause gewöhnt und plötzlich gilt es dies zu verlassen. Doch häufig bleibt keine andere Wahl, da sich die Lebensumstände verändern. Wenn zum Beispiel der Arbeitgeber gewechselt wird, sich Nachwuchs anbahnt oder unglücklicherweise eine Scheidung ansteht, bleibt oft keine andere Wahl, als ein neues Zuhause zu suchen.

Ein Umzug ist stets eine Mammutaufgabe, die etliche Bereiche des Lebens betrifft. Viele Erwachsene denken vor allem an organisatorische Aufgaben und den Stress, der an einen Wechsel von Haus oder Wohnung geknüpft ist. Tatsächlich gilt es aber auch psychische Belastungen zu meistern, besonders für Kinder sind Umzüge nicht unbedingt leicht zu verkraften. Schließlich bringt ein Umzug zahlreiche Veränderungen mit sich – und mit der neuen Situation müssen Kinder erst einmal zurechtkommen.

Generell ist es daher empfehlenswert, unnötige Umzüge zu meiden, denn so lässt sich die Stressbelastung gering halten. Andererseits bietet ein Umzug auch stets die Chance, die Kinder zu fördern. Immerhin lernen sie hierbei, sich auf neue Situationen einzustellen und diese zu meistern. Wichtig ist im Grunde nur die Herangehensweise: Kinder dürfen mit der Situation nicht überfordert werden. Die folgenden Tipps sollen hierbei helfen.

 

Vor dem Umzug

  • Es sollte rechtzeitig damit begonnen werden, alle wichtigen Fragen rund um den Umzug zu klären, angefangen beim Sonderurlaub für den Umzug bis hin Kostenermittlung für gemietete Umzugsfahrzeuge. Da es immens viele Themenbereiche zu berücksichtigen gilt, ist es empfehlenswert, die {mnf=off}Checklisten von Umzug.de zu verwenden.


  • Ganz wichtig ist ein rechtzeitiges Informieren der Kinder. Es sollte mit ihnen darüber gesprochen werden, weshalb der Umzug erfolgt – ansonsten können die Kleinen oft keinen Sinn im Umzug erkennen, was womöglich zu Schwierigkeiten führt. Allerdings sollten Eltern darauf achten, dass sie ihre Kinder hierbei nicht überfordern.


  • Ganz wichtig ist es außerdem, die Kinder in den Umzug ausreichend einzubeziehen. Es ist zum Beispiel von großem Vorteil, wenn das Kind sein künftiges Kinderzimmer schon vor dem Einzig gesehen hat und daher mit der künftigen Umgebung schon ein wenig vertraut ist.

 

  • Kindern sollte die Möglichkeit gegeben werden, sich von allen ihren Freunden zu verabschieden. Infolge bietet es sich an, eine kleine Abschiedsparty zu geben, zu der alle Freunde nochmals eingeladen werden. Den Kindern hilft solch ein Ereignis dabei, die Tragweite des Umzugs besser zu verstehen.


  • Bei Umzügen wird häufig die Chance genutzt, den Haushalt mit neuen Möbeln auszustatten. Das Kinderzimmer sollte jedoch eine Ausnahme bilden, da es für die Kleinen besser ist, ihre vertrauten Möbel nutzen zu können. Sofern neue Möbel eingeplant sind, werden diese besser erst zu einem späteren Zeitpunkt angeschafft. Bei Jugendlichen empfiehlt es sich wiederum, die Möbel direkt beim Umzug anzuschaffen: Sie wünschen sich meist neue Möbel, sodass ein Möbelkauf auch als positives Instrument genutzt werden kann, um sie für den Umzug zu begeistern.


  • Beim eigentlichen Umzug sind Kinder fehl am Platz – sie könnten dabei verletzt werden und außerdem sind solche Tage schlichtweg zu anstrengend. Damit eine Kinderbetreuung gewährleistet ist, gilt es sich um diese rechtzeitig zu kümmern.


  • Zudem sollten sich Eltern darüber Gedanken machen, wie sie bestehende Rituale ersetzen können. Viele Kinder sind regelmäßige Aktivitäten, wie beispielsweise Sport oder Musikschule, gewöhnt. Gerade wenn die Kinder hieran sehr große Freude haben, sollten sie diese Aktivitäten am neuen Wohnort am besten ungehindert fortsetzen können.

 

Am Tag des Umzugs

  • Wie bereits angedeutet wurde, sollten Kinder vom eigentlichen Umzugsgeschehen ferngehalten werden. Dieser Punkt ist sehr wichtig, da einfach ein zu großes Unfallrisiko besteht und auch die generelle Belastung den Kindern nicht zugemutet werden sollte.


  • Wichtig ist außerdem, dass das Kinderzimmer als eines der ersten Zimmer eingerichtet wird. Wenn der Einzug erfolgt, sollte das Zimmer vollständig nutzbar sein, damit eine vertraute Atmosphäre entsteht.

Die ersten Tage nach dem Einzug

Nach erfolgtem Einzug ist es gerade in der Anfangszeit ratsam, familientypischen Ritualen weiterhin nachzugehen. Die üblichen Essenszeiten sowie auch Schlafenszeiten helfen den Kindern dabei, ihre Routine beizubehalten und somit schneller Halt in der neuen Umgebung zu finden.

Leider kann es passieren, dass sich Kinder in der neuen Umgebung nicht zurechtfinden – und wenn dieser Zustand zu lange anhält, kapseln sie sich unter Umständen ab. Daher ist es empfehlenswert, rasch eine Begeisterung für neue Dinge zu entfachen und beispielsweise die neue Umgebung zu erkunden, damit die Bereitschaft entsteht, sich für neue Dinge zu interessieren und auf diese einzugehen.