Kategorie: Schwangerschaftskalender

Schwangerschaft – Woche für WocheHerzlich Willkommen beim Schwangerschaftskalender der Familothek. Hier informieren wir Sie Woche für Woche darüber, was in Ihrer Schwangerschaft geschieht: Wie sich das Ungeborene entwickelt, welche Veränderungen Ihr Körper durchmacht, welche Risiken für Mutter und Kind aufkommen können und wie Sie mögliche Schwangerschaftsbeschwerden lindern. Wir wünschen Ihnen eine schöne Schwangerschaft!

40. Schwangerschaftswoche

So entwickelt sich das Baby

Bis zum Tag der Geburt trainiert das Baby seinen Saugreflex, schluckt täglich bis zu drei Liter Fruchtwasser und scheidet es als Urin wieder aus. Auf diese Weise bereitet es Blase und Nieren auf ihre künftigen Aufgaben vor.

Das Baby hat nun weniger Platz und bewegt sich nicht mehr so häufig. Es schläft viel – in Erwartung des großen Tages!

38. Schwangerschaftswoche

So entwickelt sich das Baby

Der Darm des Babys ist mit einer dicken, dunkelgrünen Masse, dem Mekonium oder auch Kindspech, gefüllt. Es ist eine Mischung aus Gewebestückchen des Darmes, verdickte Gallenflüssigkeit sowie eigene Haare und Hautzellen, die das Ungeborene mit dem Fruchtwasser verschluckt hat. Normalerweise scheidet das Baby das Mekonium in den ersten Tagen seines Lebens aus. Tut es das vorzeitig noch im Mutterleib und wird das Fruchtwasser grün, ist das ein Hinweis dafür, dass es dem Baby nicht gut geht.

 

37. Schwangerschaftswoche

So entwickelt sich das Baby

97 Prozent aller Babys haben nun ihre endgültige Geburtsposition erreicht und liegen mit dem Kopf nach unten. Der Geschmackssinn des Babys ist jetzt sehr ausgeprägt: Nie wieder wird das Baby so viele Geschmacksknospen auf der Zunge tragen, wie kurz vor der Geburt.

Das Ungeborene bekommt über die Nabelschnur einen wichtigen Schutz für die erste Zeit auf der Welt: Es erhält die Antikörper der Mutter und ist so nach der Geburt für mindestens 6 Monate vor Krankheiten geschützt.

 

35. Schwangerschaftswoche

So entwickelt sich das Baby

In der 35. Woche ist die Lungenreife komplett abgeschlossen. Bei Frauen, die immer wieder vorzeitige Wehen hatten, ist dies sogar früher der Fall. Warum? Bei Stress schüttet die Nebennierenrinde das Hormon Kortison aus. Wehen sind Stress für das Ungeborene – es produziert selbst Kortison und fördert dadurch seine eigenen Lungenreife.