Kategorie: Archive

Ein kindgerechtes Tablet: Clempad von Clementoni

„Ein eigenes Tablet“ jauchzte der Nachwuchs, als das Paket mit dem Clempad plus ab sechs Jahre bei uns eintraf. Vor lauter Aufregung wurde das Gerät auch gleich fallen gelassen. Und schon war der erste Grund für ein eigenes Kindertablet gefunden: Mit extra gepolsterten Kanten ist dieses ziemlich robust und hält mehr aus, als die erwachsene Variante der großen Markenhersteller.

Schnell hatten wir für die Kinder eigene Profile angelegt, die ihnen ihren Bereich zuweisen. Mit eigenem Zugang, Kinderpasswort und einer vereinfachten Bildsprache, damit sich die Computeranfänger zurechtfinden. Will der vorwitzige Nachwuchs aus reiner Neugierde in den Bereich der „Großen“ wechseln, ist das nicht möglich. Denn die haben einen eigenes Erwachsenen-Passwort. Mit diesem können sie den Zugang für die Kinder verwalten oder das Tablet selbst nutzen, um im Internet zu surfen – so wie bei einem vollwertigen Android-Tablet. Auch die Kinder surfen auf ihrem Clempad Tablet – aber nur auf voreingestellten Seiten, die wir als Eltern ganz nach Wunsch erweitern können. Also: Sicheres Surfen im Internet für die Kinder und ein sehr beruhigendes Gefühl für uns Erwachsene.Clempad2

Das Allerwichtigste – so ist es bei uns – ist aber das Spielen mit dem Tablet. Und da gibt es bereits voreingestellte Lern-Apps mit Spielen: Vom intelligenten Puzzlen über Wiedererkennungsspiele bis zur Geschichte, die vorgelesen wird oder der kleine User selber lesen kann. Das war toll zum Lesen üben, denn beim dritten Mal ging es schon viel besser! Beim “Mathe-Rennen”, ein anderes Beispiel, lösen die Kinder “ganz nebenbei” Rechenaufgaben und wiederholen das Einmaleins.

Für die Kids sind es Spiele, aber ohne es zu merken, lernten sie etwas dabei. Deshalb sind die Lern-Apps aufgeteilt in Lernbereiche wie Kommunikation und Sprache, Kenntnis der Welt oder Logik. Wenn ich zum Beispiel wissen will, wie viele Herausforderungen mein Sprössling im Lernbereich Logik gemeistert hat, kann ich in meinem Elternbereich einfach einmal nachschauen. Dazu muss ich nicht einmal an das Kindertablet. Über mein eigenes Smartphone kann ich – genauso wie über das Tablet direkt – Einstellungen vornehmen und den Kinderbereich kontrollieren.

Im Kinderbereich können die Sprösslinge außerdem Musik hören, Videos aufnehmen und Fotos machen – wie die Großen! Wenn die Kids bei den ersten Schritten Hilfe benötigten, waren natürlich wir Erwachsene da und zeigten ihnen, wie sie es machen sollen oder spielten eine Runde mit. Wie schön, dass auch ein Computer zur Kommunikation Kind/Eltern beitragen kann und sie gemeinsam diese Welt entdecken können.

Übrigens: Wenn emsige kleine User die Zeit an ihrem Tablet vergessen (und auch die Mama gerade mit dem Kopf woanders ist) dann gibt es die Zeitbegrenzung, die Eltern für jedes Kind und jeden Tag einzeln einstellen können. Wollen die Kinder außerhalb dieses Zeitraumes an das Tablet – zum Beispiel abends, wenn die Eltern vielleicht abgelenkt sind – dann können sie sich nicht in ihren Bereich einloggen. Es beruhigt einen als Mutter doch sehr muss ich sagen, wenn die Medien-Nutzung der zeitlichen Elternkontrolle unterworfen ist.

Das Clempad gibt es übrigens auch schon in einer anderen Version für Kinder ab drei Jahre („Mein erstes Clempad“). Mehr dazu unter Kindertablets.

Blog Marketing Blog-Marketing ad by hallimash
 

Rotavirus-Infektion – gefährlich für Kleine

Der Himmel weiß, wo sich die Kleinen so eine Infektion holen! Brechdurchfall ist gerade bei kleineren Kindern sehr verbreitet. Häufig sind sogenannte Rotaviren die Übeltäter. Sie verbreiten sich leicht in der Kita, durch Geschwister oder wenn die Kinder alles in den Mund stecken.

Und schon ist der Brechdurchfall da. Die Folgen sind für alle meist nicht so lustig: Die Kleinen behalten einfach nichts mehr bei sich. Das ist nicht nur unangenehm und mit erhöhtem Putz- und Wickelaufwand verbunden. Die Kleinen leiden – und jeder kann sich nur allzu leicht vorstellen, wie schlecht sich der eigene Nachwuchs jetzt fühlen muss, schließlich kennen wir alle solche unangenehmen Infekte.

Vor allem müssen Eltern wirklich aufpassen, dass die Kleinen nicht austrocknen – denn das kann lebensgefährlich werden. Bei kleinen Kindern bis zu einem Jahr kann eine Austrocknung sehr schnell gehen, schließlich verlieren die Kleinen in kurzer Zeit viel Flüssigkeit – sowohl durch Erbrechen als auch durch den Durchfall.

Wer sich nicht sicher ist, fährt lieber einmal mehr mit dem Kind ins Krankenhaus oder zum Arzt. Im Zweifel kommt das Kleine dort direkt an einen Tropf, um den Flüssigkeitshaushalt so schnell wie möglich wieder auszugelichen Erste Warnzeichen für eine Austrocknung sind: weniger Urin in der Windel, Schlappheit und trockene Lippen.

Seit dem Sommer 2013 empfiehlt die Ständige Impfkommission eine Schluckimpfung, die gegen Rotaviren immunisiert. Und zwar bereits ab der sechsten Lebenswoche, damit eine komplette Immunisierung schon erreicht ist, wenn es mit der Entdeckerlust der Kleinen losgeht. Die Impfung wird in einer Serie von 2 oder drei Impfdosen (je nach verwendetem Impfstoff) verabreicht und sollte bis zur 24. beziehungsweise 32. Lebenswoche abgeschlossen sein. Die Kosten für diese Impfung übernimmt die Krankenkasse und es ist möglich, die Impfung zum Beispiel im Rahmen der Sechsfach-Impfung einfach „dran-zu-hängen“.

Zu dem Thema hier auch noch ein Video. Die Einbindung wird unterstützt von GlaxoSmithKline:

 

 

Alternativen zu Indoor-Spielplätzen

kinderspass im Kinderland

Sie sind laut, sie sind teuer und die Kinder lieben sie – Indoor-Spielplätze. Kaum ein Elternteil, das nicht wenigstens einmal Sohn oder Tochter aus der riesigen Halle mit ohrenbetäubendem Krach vom Kindergeburtstag abgeholt hat – mit leuchtenden Augen natürlich und so richtig ausgetobt. Und sicher, wenn die Matschsaison startet, weiß so mancher nicht, wie er dem Nachwuchs täglich genügend Auslauf bieten kann. Gibt es eigentlich Alternativen? Aber ja!

Winterspielplätze

Für Eltern von kleinen Kindern eine wirkliche Alternative: Kirchengemeinden oder andere gemeinnützige Organisationen statten ihre Räume an ein paar Tagen die Woche mit Kleinkinderspielzeug aus und lassen die Kleinen dort zu festgelegten Uhrzeiten und meist gegen eine Spende toben und krabbeln. Da gibt es das Bällebad, die Balanciermeile oder den Drehkreisel – alles kleinkindgerecht und sehr viel entspannter als im Kleinkindbereich eines Indoor-Spielplatzes. Einziger Nachteil, aber verständlich: Ältere Kinder, ab 4 Jahre oder ab Schulalter haben keinen Zutritt. Das gilt dann auch für ältere Geschwister.

Alternative Indoorhallen

Nicht hundertpotzentig kommerziell, und für die Kinder auch der Hit – öffentlich geförderte Hallen, zu finden eher in größeren Städten. Sie haben ein paar „Indoor-Highlights” – zum Beispiel eine lange Rutsche oder eine Kletterwand. Sie haben viel Platz, aber nicht den ganzen Indoor-Karussell-Klimbim. Das bedeutet natürlich, dass der Eintrittspreis dementsprechend geringer ist – wie schön! Außerdem kommen die Kurzen etwas kreativer zu ihrem Auslauf und setzten sich nicht einfach bloß in ein Elektroauto.

Kinderland

Na klar, wir wissen auch, dass Möbelhäuser und Gartencenter ihre aufwendigen Kinderspiellandschaften nur deshalb angelegt haben, um deren Eltern als Kunden zu gewinnen. Wenn man aber nicht einmal einen Balkon hat und sowieso schon zu viele Möbel?? Dann schickt man sein Kind trotzdem ein paar Stunden in die kostenlose Kletterwelt des Gartencenters und kauft einen Blumentopf (wenn man ihn braucht). Schließlich wollen die Macher ihre Kinderwelten auch bevölkert haben, so ganz leer traut sich dann vielleicht nicht einmal ein potenzielles Kundenkind herein. Na also – Win-win-Situation! Da immer mehr davon aus dem Boden schießen, lohnt eine Recherche, was gerade in der Nähe aufgemacht hat.

 

 

Foto: Ikea

 

Wasserspiel-Ideen

Hier ein paar Wasserspiel-Ideen für alle Leser, die weder auf Pinterest unterwegs sind, noch gerne englisch lesen. Auf Pinterest tummeln sich nämlich amerikanische Supermoms, die zum Teil ihre Kinder zu Hause unterrichten und auf gute Ideen für Kinder jeden Alters angewiesen sind.

Manche dieser Ideen sind wirklich sehr amerikanisch – oder käme in Europa jemand auf die Idee, den Inhalt von Leuchtstäben in Seifenblasen-Flaschen zu mischen und sich dann an den leuchtenden Blasen zu erfreuen? Da stehen doch Warnhinweise drauf und das Zeug ist doch ganz sicher giftig!!! Und manche Wasserspiel-Ideen sind eher für große amerikanische Vorstadt-Gärten geeignet – nunja, die hat nun mal nicht jeder in der deutschen Großstadt….

Hier also eine  subjektive Auswahl von Wasserspielen – die Sie natürlich auch gerne im Original nachlesen dürfen:

Ich finde die Idee sehr nett, auch wenn man keine große Tiefkühltruhe besitzt – es geht auch eine Nummer kleiner:

Spielzeug-Eisblock

Frieren Sie in einen möglichst großen Eisblock kleine Spielzeuge, Playmobilfiguren, Plastikautos, -häuser und anderes ein. Zum Beispiel eine kleine Wanne mit Wasser füllen, Spielzeug rein und ab in die Gefriertruhe. Wenn alles gefroren ist das Ganze im Garten/auf dem Balkon/ auf der Grünfläche vor der Tür stürzen. Jetzt kann der Nachwuchs versuchen, die kleinen Spielsachen mit einem ungefährlichen Werkzeug „auszupacken“, Salz darauf streuen, hämmern, löffeln… oder nur zusehen, wie es schmilzt. Wenn die eine Ecke noch zu hart ist, wird der Lerneffekt eine halbe Stunde später eintreten, wenn die Masse auf einmal angetaut ist! Das Spiel ist eine nasse und kühle Angelegenheit – also perfekt geeignet für Tage über 30 Grad!
http://www.funathomewithkids.com/2014/05/rainbow-ice-tower-excavation.html

Wer keinen Pool im Garten hat, kann dieses Spiel auch im Planschbecken machen, vielleicht sogar in der heimischen Badewanne?

Wasser-Scrabble

Das ist für Vorschulkinder und Kinder , die gerade lesen lernen: Beschreiben Sie flache Haushaltsschwämme mit wasserfestem Stift und verteilen Sie sie im Wasser. Auf die Schwämme kommen Buchstaben oder auch Zahlen,. Das ist die Grundlage für alle möglichen Spiele je nach Alter und Buchstabenwissen: Wer kann als erstes das I entdecken? Oder welche Buchstaben brauche ich für das Wort EIS? Oder für meinen Namen? Ähnlich geht das mit Zahlen. Das wird sicher nass und plantschig – also genau das Richtige, wenn es heiß ist!
http://www.toddlerapproved.com/2012/05/swimming-pool-scrabble.html

 

Ebenfalls für Tage, an denen es richtig nass werden kann:

Wasserpumpe für die Ballonschlacht

Wasserballonschlacht kennt man hierzulande ja auch. Eine gute Idee ist, einen alten Flüssigseifenspender als „Wasserpumpe“ zum Füllen der Ballons zu verwenden: Den Spender mit Wasser füllen, auf das nächste Freigelände mitnehmen und die Wasserballons dort direkt über die Minipumpe stülpen. Je nach Größe des Spenders ist die Schlacht dann praktischerweise zeitlich begrenzt.

Noch einmal etwas für Wasserspiele draußen. Es ist etwas Gebastel dabei, aber wem es Spaß macht…

Wasserwand zum Spielen

An einem Zaun mit Kabelbindern verschiedene Teile für eine „Wasserbahn“ befestigen. Gut sind Reste von Spiral-Kabelschläuche oder Plastikflaschen ohne Boden. Verschieden große Eimer ebenfalls an den Zaun binden – da fließt dann das Wasser hinein und kann in die nächste Bahn weiter gekippt werden. Die Bilder der amerikanischen Seite mit dem schönen Namen „Fun a day“ sprechen für sich: http://fun-a-day.com/portable-water-walls/

Haben Sie noch mehr Ideen für nasses Spiele draußen? Alle Leser freuen sich über Tipps!

Foto: Bundesarchiv Bild 183-2004-0512-508 / CC-BY-SA

Wasserspiel-Ideen zum Kaufen gibt es natürlich auch:

Sicherheit am Badesee

Der Sommer kommt – und mit ihm die Badefreuden. Das Baden in öffentlichen Gewässern ist aber nicht ungefährlich – allein 2013 ertranken in Deutschland 446 Menschen. Worauf sollten Eltern beim Aufenthalt im Badesee achten? Hier ein paar Tipps

Wie gut kann der Nachwuchs im Badesee schwimmen?

47 Prozent der 5- und 6-Jährigen können gar nicht schwimmen, bei den 7- und 8-Jährigen sind es noch immer rund ein Viertel. Das ergab eine im Auftrag von der ERGO Versicherungsgruppe durchgeführte repräsentative Umfrage von Ipsos*.

Und wie ist das mit Ihrem Kind? Am besten Sie machen beim ersten Schwimmbad– oder Seebesuch des Jahres einen kleinen Schwimm-Test. Denn gerade am Anfang der Saison haben die Kids erst einmal alles vergessen, wenn sie nicht gerade wöchentlich Schwimmunterricht im Winter hatten. Außerdem ist so ein Badesee immer noch einmal etwas anderes als ein Schwimmbecken. Und die Kraft in den Armen muss sich für die nächste Saison vielleicht auch erst noch entwickeln.

Zur Sicherheit: Gefahrenquellen abchecken

So ein Badesee sieht auf der Oberfläche aus recht gleich aus, so wie ein Schwimmbecken auch – aber Vorsicht: Unter der Wasseroberfläche können sich tiefe oder zu flache Stellen verbergen. Und natürlich Äste oder spitze Steine in die Höhe ragen. Das Beste ist deshalb eine Art „Begehung im Wasser“ gemeinsam mit den Kindern, wenn alle am See angekommen sind. So wissen Sie und Ihr Kind, wo man besser nicht schwimmen oder gar springen sollte.

Bewachte Seen aufsuchen

Ähnlich wie bei einem Aufenthalt mit Familie am Meer sollten Sie mit Kindern sowieso nur von Rettungsschwimmern bewachte Seen zum Baden aufsuchen – das beruhigt einfach mehr, auch wenn Sie mit (fast) sicheren Schwimmern unterwegs sein sollten. Besondere Vorsicht ist bei Seen mit Schifffahrt geboten: Die Boote sehen einzelne Schwimmer meist nicht und man sollte nicht den Sog eines Schiffes unterschätzen. Davon also unbedingt fernhalten!

Baderegeln beachten

Vielleicht hat ihr Kind sie schon in der Schule behandelt, dann weiß es vieles „besser“: Die allgemeinen Baderegeln gelten natürlich auch am Badesee und auch dann, wenn es sonst keiner kontrolliert. Regeln wie dass man mit vollem Magen oder erhitzt nicht ins Wasser gehen soll oder bei Gewitter ein Gewässer sofort verlassen muss, sind gerade dann wichtig, wenn sie kein Bademeister durch den Lautsprecher sagt. Rücksicht auf andere und sich nicht selbst überschätzen sind weitere Regeln, die alle am Badesee befolgen sollten – und die Eltern als Vorbild natürlich ganz besonders!

Schauen, schauen, schauen

Ja, am sichersten ist es, wenn man keine Sekunde den Blick vom badenden Kind wendet. Wie entspannt Eltern am Badesee sein dürfen, hat viel mit dem Alter des Kindes zu tun und wie sicher es im Wasser ist (siehe oben). Die allersicherste Methode ist, mit dem Kind zusammen ins Wasser zu gehen – und dann haben alle zusammen hoffentlich eine Menge Spaß im Nass bei heißem Wetter. Und darum geht es doch!

 

Foto- und Infoquelle: ERGO Versicherungsgruppe, *Quelle: Ipsos i:Omnibus™

ADAC Postbus Busreisen mit Entertainment-Programm für alle

Haben Sie aktuell eine Busreise mit Fernbus und Familie angedacht? Das Angebot der Fernbusse in Deutschland ist ja recht neu. Auch wer mit Kindern unterwegs ist, sollte zumindest einmal checken, ob sich die Fahrt mit dem Bus für die eigene Pläne lohnt und praktisch ist (Entscheidungshilfen dazu hier). Für Kids und Eltern hilft da vielleicht noch eine weitere Info: Im ADAC Postbus können sich große und kleine Reisende mit einem Entertainment-Programm auf dem eigenen Handy oder Tablet die Reisezeit vertreiben. Im sogenannten Media Center laden sich große und kleine Reisende auf der Busfahrt Filme, Hörbücher und Musikangebote einfach aufs Smartphone oder iPad herunter. Das kostet nichts extra, da alle Postbusse über kostenloses W-Lan verfügen. So ist der Nachwuchs auf der Fahrt beschäftigt und fühlt sich fast wie im Flugzeug mit Bordprogramm. Was gibt es zu sehen? Ein aktuell wechselndes Programm: Für die Kids zum Beispiel den Film Toy Story III, Die Monster Uni oder für Kleinere Happy Feet II. Für Mama ist dann hoffentlich Entspannung und Sitzkomfort genießen angesagt: Vielleicht mit Männerherzen II oder Two and a Half Men vor den Augen? Gerade gibt es außerdem Eat Pray Love mit Julia Roberts in der Hauptrolle. Oder die Erwachsenen amüsieren sich mit Hörbuchern wie zum Beispiel Hape Kerkelings „Ich bin dann mal weg“ auf den Ohren. Jugendliche können übers eigene Handy Musik beispielsweise von Pink, David Guetta oder Frida Gold hören. Was ist bei der geplanten nächsten Busfahrt gerade im Programm? Aktuelle Infos dazu: Programminfos Mediacenter

Screenshot-ha-ad1

Der ADAC Postbus, eine Kooperation zwischen dem ADAC und der Deutschen Post, fährt deutschlandweit viele große Städte an. Und dies auf so frequentierten Strecken wie Berlin-Hamburg, Berlin-Frankfurt, Dresden-Berlin, Leizig-Berlin oder München-Berlin. Am besten bei der Planung einer Reise das eigene Ziel noch einmal im Internet nachsehen, denn der Streckenausbau ist im Gang und neue Ziele kommen immer wieder dazu. Tickets gibt es natürlich übers Internet. Wer das nicht möchte, kann Bustickets auch bei ADAC Filialen oder Postfilialen für seine nächste Testfahrt kaufen. Fazit: Schön dass sich andere Menschen immer wieder neue Dinge ausdenken, um uns das Reisen mit Kindern und Kegeln angenehmer und die Reise-Entscheidung flexibler zu machen!
Blog Marketing Blog-Marketing ad by hallimash

Jetzt geht’s raus – Naturerlebnispfade

Wie alt wird ein Baum? Warum sind die Moore wichtig für den Klimaschutz? Wie funktioniert ein Baumtelefon und was ist ein Waldorakel?

Auf diese und viele andere Fragen geben immer mehr Naturerlebnispfade in Wald und Flur eine leicht verständliche und anschauliche Antwort. Liebevoll angelegt von lokalen Organisatoren, laden sie zum Familienausflug ein: Den Wald fühlen, riechen, hören, sehen und sogar schmecken.

Erlebnispfade in Deutschland, Österreich und der Schweiz

In ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz sind ab April oder Mai die Erlebnispfade wieder komplett begehbar, so dass kleine und große Entdecker meist ab 9:00 Uhr morgens bis zum Einbruch der Dunkelheit spielerisch die Geheimnisse der Natur erforschen können. Der Eintritt ist fast immer frei. Schon Bernhard von Clairvaux (burgundischer Mönch und Kirchenlehrer, 1090 – 1153) wusste: „…., du wirst in den Wäldern mehr finden als in den Bücher. Bäume und Steine werden dich lehren was du von keinem Lehrmeister hörst.“

Spaß und Informationen

R-o-t- bu-che-e – buchstabiert Johanna, 7 Jahre, das Schild über einem Baum mit rötlichen Blättern.Zahlreiche Bilder und Schautafeln informieren über Pflanzen, Tiere, Lebensräume und Klima der jeweiligen Region. Ob sich Johanna den so mühsam entzifferten Namen merkt? Manche Lehrpfade beschäftigen sich mit der Geschichte der Gegend oder tierischen Bewohnern von vor langer Zeit, den Dinosauriern.

Interaktives Lernen

Immer mehr Naturlehrpfade sind interaktiv gestaltet. Da gibt es Früchte-Schaukästen, Klanggärten und Baumtelefone. „Ich hab die Augen zugemacht und das Holz war ganz stachelig“, strahlt Konstantin, 5 Jahre. Barfuß-Tastpfade sind auf den Pfaden oft zu finden – und am besten mit geschlossenen Augen zu begehen: Auf angelegten Wegen geht es nach Gras über Holz- und Rindenmulch, dann durch körnigen Sand und über massierenden Kies. Lehmige Erde, raues Gestein, naturgewachsenes Holz und erfrischendes Wasser wecken die Sinne.

Verständnis für die Umwelt fördern

Für die Abenteuerlustigen bieten manche Anlagen ein Labyrinth, in anderen müssen Kinder und Erwachsene ein Baumrätsel lösen oder können auf einer Holzorgel spielen. Neben Spaß und Erholung sollen die Erlebnispfade dazu beitragen, das Verständnis für Natur, Landschaft und Umwelt zu fördern.

Über das Internet findet sich mit Sicherheit auch einen Naturpfad in Ihrer Nähe und ist nicht nur im Urlaub sondern den ganzen Sommer über ein spannendes Erlebnis.

Hier ein Link für Dinosaurier-Freunde:
http://www.thueringer-geopark.de/?page_id=677

Diese Seite bietet eine große Auswahl an:
http://www.naturparkschwarzwald.de/sport-erlebnis/erlebnispfade

Und auch in der Schweiz und in Österreich gibt es viel zu entdecken:
http://www.myswitzerland.com/de/erlebnisse/ausfluege-sommer.html
http://www.kleinwalsertal.com/bergsommer/kultur-natur/erlebnis-lehrpfade.html

Oder einfach das Stichwort Naturerlebnispfad und den gewünschten Ort eingeben. Viel Spaß beim Entdecken!

Bild von S. Hermann & F. Richter auf Pixabay

Schönen Valentinstag!

Man kann ja lästern über den “Tag, den Blumenhändler in Deutschland einführten, um im Winter Kasse zu machen”. Aber: Ist es denn nicht schön, wenn wir quasi “per Kalender” daran erinnert werden, dass wir im Alltag mit der Person zusammenleben, zu der wir einmal “ja” gesagt haben – egal ob in der Kirche, dem Standesamt, dem Herzen?

Und das kann man schließlich auch ohne Blumen oder riesengroße Plastikherzen zu kaufen.

Valentinskarte zum Ausdrucken

Wir haben uns für unsere Leser eine Valentins-Karte mit passendem Umschlag ausgedacht, gratis und kostenlos. Ausdrucken, falten, ein paar persönliche Worte, in den Umschlag stecken und an den oder die Liebsten verschenken – das schaffen wir auch im stressigsten Alltag noch. Oder nur den Umschlag verwenden: Für Kinokarten, Babysitter-Gutscheine, eigene Liebesbriefe….

Weitere Ideen für Valentinstag-Kleinigkeiten

  • Konkrete “Dienst”leistungen zum Valentinstag verschenken – “Nächste Woche hole ich die Kinder”, “Ich manage diesmal die Wasserschlacht in der Badewanne”, “Ich koche das Lieblingsessen für alle und kaufe dafür ein” usw.

 

  • An die Zeit erster Verliebtheit anknüpfen: Mit Liedzeilen, Sprüchen, gemeinsamen Erlebnissen… klar, die neueste CD der Lieblingsband von damals ist ganz nett, muss aber nicht sein. Es reicht auch die, ja genau diese Zeile zu zitieren…

 

  • Es mag spießig sein – aber so ein Blumenstrauß, wer bitte bekommt den nicht gern? Noch dazu im Winter, wenn eh schon die Farbe in der Wohnung fehlt. Allerdings, Valentinstag hin oder her: Wenn auf dem Weg nur der Strunk mit den schon welken Blütenköpfen zu ergattern ist – dann ist etwas anderes doch noch besser!

Einen schönen Valentinstag!

Kommerzielle Valentinstag-Ideen verschiedener Anbieter
 

Foto:Kasia from Warszawa

 

Wiesn-Kinder: Willkommen auf dem Oktoberfest

Zum ersten Mal so richtig „live“ dabei auf der Wiesn war ich nach der Geburt meiner Tochter. Meine Zimmernachbarin im Krankenhaus, Mitmutter und Urmünchnerin, hatte sich einen Fernseher auf unser Zimmer stellen lassen. Die Kiste flimmerte, sobald die Übertragung von der Theresienwiese losging, bis spät in die Nacht…

Noch heute bekommt unsere Theresa strahlende Augen, wenn man sie fragt, wo sie geboren ist. „Ich bin ein Münchner Wiesn-Kind“, lautet die stolze Antwort. Folgerichtig feierten wir ihren ersten Geburtstag auch gemeinsam mit den Großeltern beim Frühschoppen auf dem Oktoberfest: Riesenbreze fürs Kind, Hendl für die Mutter und zwei süffige Radler für die Großeltern. Und zur Krönung gab es vom Riesenrad aus München von oben mit herrlichem Bergblick.

Auch meine Freundin Marina, eigentlich aus Berlin stammend, hat ein Wiesn-Kind. „Ein Muss ist für uns der Trachten- und Schützen-Festzug am ersten Sonntag“, sagt die dreifache Mutter. „Zu Annas Geburtstag versuchen wir immer aufs Oktoberfest zu gehen.“ Die Familie nützt dann die Familientage mit den ermäßigten Preisen. „Allerdings waren unsere Kinder schon oft von den vielen Eindrücken so überwältigt, dass sie nur noch ein Mal Karussell fahren wollten“, erzählt Marina. „Das hat ihnen gereicht, wir hatten dann immer noch Chips übrig.“

Mit den Familien aus München und dem Umland hat die Wiesn ein treues Publikum, das in den vergangenen Jahren allerdings immer mehr verschreckt wurde. Wenn bereits wochentags gegen 13 Uhr unsere Freunde aus aller Herrn Länder mit lustigen Hüten auf den Köpfen bei dem Absingen fröhlicher Lieder für einen derartigen Lärmpegel sorgen, dass man mit kleinen Kindern nur noch fluchtartig das Festzelt verlassen kann.

Doch auch das diesjährige Oktoberfest soll sich von einer familienfreundlicheren Seite zeigen:

Familienbereich

Hier genießen Familien „ihren Bereich“, in dem Fahrvergnügen für Kinder, Wiesn-Spaß und Bewirtung in einer Straße gebündelt ist. Der Familienbereich ist 2012 in der Straße 3/Ost, den Eingang beleuchtet eine Leuchtschrift.

Dort gibt es beispielsweise den „Pemperlprater“ ein traditionelles Karussell aus der Biedermeierzeit, das die Karussellfahrt mit Ringelstechen verbindet.Außerdem lockt ein Kasperltheater.

Kostenloser Plan für Familien

Wo sich sonst die Fahrgeschäfte und Schausteller auf Familien eingestellt haben und kindgerechte Angebote bieten, sehen Familien auf einem eigens entwickelten Oktoberfest-Plan mit dem Titel „Wiesn Hits für Kids“. Hier sind die Fahrgeschäfte für Kleine, Ponyreitbahnen und anderes verzeichnet.

Außerdem die praktischen Hinweise auf Familien-Einrichtungen:  Kinderwagenabstellplatz, Spielplätze in der Nähe, das Servicezentrum mit Wickelstube und die Station für Kinder, die ihre Eltern aus dem Auge verloren haben.

Ab Wiesn-Beginn (also ab 22.9.2012) wird der Plan kostenlos beim Tourismusamt München am Hauptbahnhof und am Marienplatz sowie auf dem Festgelände selbst verteilt.

Tipps zum Wiederfinden des Nachwuchses…

…,damit dieser im Gedränge nicht verloren geht: Am besten ein T-Shirt in Leuchtfarben oder andere auffällige Kleidungsstücke am Tag des Wiesnbesuchs für die Kinder wählen. Und natürlich: Die Handynummer eines begleitenden Elternteils auf die Hand oder den Arm des Kindes schreiben (Kugelschreiber lässt sich nach dem Wiesnbesuch leicht wieder säubern).

Die meisten Fahrgeschäfte haben jeden Tag bereits ab 10:00 Uhr auf – ein früher Besuch mit Kindern vermeidet das größte Gedränge.

Sparen für Familien

Jeden Dienstag ist auf dem Oktoberfest von 12-18 Uhr traditioneller Familientag. Viele Fahrgeschäfte, Imbissbuden und Süßigkeitenstände haben Sonderpreise.

An allen Wochentagen lockt die sogenannte „Mittagswiesn“ mit Vergünstigungen im Bierzelt zwischen zehn und 15 Uhr. Übrigens: Traditionell dürfen Biergartenbesucher in München ihre eigene Brotzeit mitbringen – und das gilt auch für die Wiesn! Aber: Getränke müssen gekauft werden.

Das sollten Sie meiden

Ab 20 Uhr dürfen Kinder unter sechs Jahren nicht mehr in die Bierzelte, auch nicht in Begleitung ihrer Eltern. Kinderwagen sind Sonntag bis Freitag von Wiesnbeginn bis 18 Uhr erlaubt. Am Samstag dürfen keine Kinderwägen auf die Festwiese, das Gedrängel ist einfach zu groß.

2012: Das Zentral-Landwirtschaftsfest statt „Oide Wiesn“

Vom 22. bis 30. September 2012 findet auf dem südlichen Teil der Theresienwiese das 125. Bayerische Zentral-Landwirtschaftsfest statt. Rund 653 Aussteller aus der Land- und Forstwirtschaft werden erwartet – es dreht sich um Themen wie erneuerbare Energien und Qualitätssicherung von Lebensmitteln. Für Kinder gibt es ein großes Tierzelt mit Schweinen, Rindern und Schafen sowie Schauvorführungen. Das ZLF 2012 kostet aber Eintritt: Erwachsene zahlen 13,50 Euro, Kinder von 6 – 14 Jahre bereits 4 Euro. Da lohnt sich vielleicht die Schnupperkarte täglich ab 14.30 Uhr: Eine Erwachsenenkarte kostet dann nur 6 Euro, Kinder ab 6 Jahre zahlen 2 Euro. Weitere Informationen unter http://www.zlf.de.

Die „Oide Wiesn“ war in den letzten Jahren immer etwas ruhiger und mit ihren weniger wilden und dafür wunderschönen historischen Karussells und Kinderspaß. Ideal geeignet für eine Familienbesuch, gerade mit kleineren Kindern. Leider gibt es  diese Veranstaltung wegen des Landwirtschaftsfestes erst wieder 2013.

Text und Foto: Lisa Hilbich

 

Kinder im Herbst wetterfest einkleiden

Text-Bild-kleinWer seine Kinder an kalten oder regnerischen Tagen immer unter Verschluss hält, darf sich nicht wundern, warum der Nachwuchs im Winter ständig erkältet ist. Denn beim Spielen im Freien wird das Immunsystem der Kleinen durch die frische Luft und die viele Bewegung gestärkt. Allerdings nur dann, wenn die Kleinen auch wetterfest angezogen sind.

Natürlich gibt es schon seit eh und je spezielle Regenkleidung für Kinder, die aus besonders dicht gewebten Stoffen sowie einer speziellen Beschichtung wie Wachs oder Öl besteht – dadurch ist sie wind- und wasserfest. Allerdings hatte sie den Nachteil, dass Feuchtigkeit (in dem Fall also Schweiß) nicht nach außen gelangen kann und sich die Kleinen somit beim Spielen unterkühlen können. Deshalb gibt es inzwischen atmungsaktive Matschhosen und Regenjacken für den Nachwuchs im Internet, zum Beispiel unterhttp://www.limango-outlet.de/kindermode. Diese hält den Körper auf der einen Seite trocken, auf der anderen transportiert sie Feuchtigkeit nach außen. Damit ist es jedoch noch nicht getan, denn beim Kauf von entsprechender Kleidung für Kinder muss nicht nur auf das Material geachtet werden. Welche Faktoren eine ebenso große Rolle spielen? Wir verraten es Ihnen in den folgenden drei Tipps:

 

  • Tipp 1: Nicht nur das Material der Kleidung sollte wasserdicht sein, sondern auch die Nähte. Je nach Hersteller bzw. Marke sind diese nicht nur doppelt, sondern getapt oder geschweißt, damit keine Feuchtigkeit durchsickern kann – im Gegensatz zu normalen Nähten gibt es dann keine Nadeleinstiche, durch die Wasser ins Gewebe dringen kann.
  • Tipp 2: Im Herbst geht die Sonne früher unter, dadurch ist es abends schneller dunkel, auch wenn es noch nicht spät am Abend ist. Falls Ihre Kinder dann noch draußen spielen dürfen, sollten Sie beim Kauf von Regenkleidung unbedingt darauf achten, dass sich an der Kapuze, auf der Rückseite der Jacke und den Ärmelbündchen Sicherheitsreflektoren befinden.
  • Tipp 3: Die Arm- bzw. Fußbündchen sollten idealerweise verstellbar sein, am besten mit einem Reißverschluss oder Druckknöpfen. Das hat den Vorteil, dass auf der einen Seite kein Regen durch die Hose oder Jacke dringen kann, auf der anderen Seite werden Hände und Füße somit nicht beim Spielen verdeckt und können richtig eingesetzt werden.

© Ryan McVay/Digital Vision/Thinkstock