Kategorie: Familienleben

Weihnachten kommt immer so plötzlich!

Die Schritte werden schneller, die Listen und Warteschlangen länger, die Geheimverstecke gehen langsam aus – bald ist Weihnachten! Haben wir schon etwas für Tante Ella? Was machen wir am 2. Feiertag? Ist noch Zeit, den gewünschten Kapuzen-Pulli für den Nachwuchs zu bestellen oder mache ich lieber den Ladenmarathon, damit er pünktlich unter dem Baum liegt ?

Ja, ja seit Jahren sagen uns Zeitungen und Philosophen, wir sollen doch endlich einmal wieder die Vorweihnachtszeit genießen… Und jedes Jahr geht es wieder los. Diese Menschen mit den guten Ratschlägen haben sicher keine Kinder: Jüngere, die mit ernster Miene sagen „psst im Keller schläft der Weihnachtsmann!“ – wer kann da schon widerstehen und nicht versuchen, aus dem geheimnisvollen Bartträger einen Freudebringer an Heiligabend zu machen? Oder Ältere, denen man mit dem Strahlen über den richtigen Pulli endlich einmal wieder eine positive Regung in der sonst so coolen Pubertierenden-Miene entlockt?

So reiht sich das Elternteil seufzend in die Reihe der Weihnachts-Rennenden ein, beseelt davon, den Lieben eine richtig schöne Vorweihnachtszeit und ein unvergessliches Fest zu bereiten. Das geht meistens schief. Und das haben wir alle schon erlebt. Denn was bringt der schönste Festtagsschmaus/Dekowahnsinn/Geschenksegen, wenn Mama und Papa erschöpft unter dem Weihnachtsbaum liegen statt sitzen? Wenn die Erwartungen an das Fest der Liebe wegen unendlich vieler Vorbereitungsarbeit unerfüllbar hoch sind?

Eben. Nix. Also liebe Eltern, einen Gang runterschalten bringt mehr Weihnachtsfreude als die perfekte, perfekte Vorbereitung. In diesem Sinn: Fröhliche Weihnachten!

P.S.: Dieser Artikel steht schon länger in der Familothek, seit 2014. Er wurde 2019 aktualisiert. Leider hat sich am Inhalt gar nichts geändert.

Foto: Pixabay, silviarita

Kindergeburtstag planen – Checkliste für Eltern

 Ob der allererste „richtige“ Kindergeburtstag mit dem Zweijährigen oder die „fast-schon“- Party mit der Elfjährigen: Es gibt ein paar Dinge, an die sollten alle Eltern bei der Planung denken:

Einladungen

Ob als Schiffchen gefaltet oder als Vordruck gekauft, folgende Infos sollten Einladungskarten für den Kindergeburtstag enthalten:

  • Wer feiert Geburtstag? Name(n) der Eltern, Adresse und Telefon, am besten noch E-Mail: Schon manches Mal standen Eltern der Gäste mit dem Nachwuchs vor dem Klingelschild der Wohnanlage und überlegten fieberhaft, wie denn Laurin und seine Mama Katja wohl mit Nachnamen heißen?
  • Wann und wo findet die Geburtstagsfeier statt : Adresse, siehe oben, ggf. Wegbeschreibung. Gut ist auch eine feste Abholzeit.
  • Bis wann soll zu – oder abgesagt werden?
  • Immer wieder gern genommen von gestressten Gastkinder-Eltern: Kurze Hinweise zum Thema: Was wünscht sich das Geburtstagskind? Gibt es gar einen „Geburtstagskorb“ bei einem Spielwarenladen (eine großartige Erfindung!!)
  • Besonderheiten der Party (z.B. was ist mitzubringen)

Übrigens: Wer meint, diese Infos seien doch klar, der kaufe einmal drei zufällig ausgesuchte vorgedruckte Einladungen für Kindergeburtstage und checke, ob alle Felder für die obengenannten Infos auf den Vordrucken vorhanden sind. Sollte wirklich jemand bei allen drei Vordrucken die Frage mit ja beantworten – würde ich mich über den Namen des Kartenverlages freuen!

Geburtstagsfeier selbst planen

Hier sind natürlich der Fantasie und dem Geldbeutel keine Grenzen gesetzt. Im Auge behalten sollte man aber immer:

  • Wie alt sind die Kinder?
  • Wie viele Gäste werden es sein? Die Regel mit den Jahren und der Gästeanzahl ist wirklich nicht schlecht, darf aber auch mal umgangen werden
  • Welche Möglichkeiten habe ich zu Hause? Wer ein großes Haus hat: Herzlichen Glückwunsch! Alle anderen müssen im Laufe der Jahre schon überlegen, wo sie die wilde Meute aus 8 Kindern für den Tag unterbringen. Der Möglichkeiten sind viele!
  • Jahreszeit der Party, siehe oben. In unseren Breitengraden garantiert ja auch ein Hochsommergeburtstag nicht immer eine gelungene Freiluftfeier. Da ist Spontaneität und manchmal einfach nur gute Kleidung gefragt!

Für den „Klassiker“, die Schatzsuche beim Kindergeburtstag, gibt es bei Familothek ein paar Ideen: Schatzsuche

Am Tag des Kindergeburtstages selbst

Geburtstagskuchen & Co: Die Verpflegung

Klar ist: Die kleinen Gäste kommen nicht wegen des Essens. Trotzdem freuen sich beispielsweise die Eltern der Gastkinder ganz sicher, wenn die müden Helden zu Hause nicht noch ein Abendessen brauchen. Dazu reichen aber meistens Würstchen & Co, belegte Brote oder Pizza – Gourmetrezepte werden von den aufgeregten kleinen Gästen vielleicht nicht wirklich gewürdigt. Wer allerdings Spaß daran hat, für die Kinder aufwendig zu kochen und zu dekorieren – es hat ja keiner gesagt, dass nicht auch die Eltern Spaß am Geburtstag ihrer Kinder haben dürfen. Süßigkeiten und/oder Geburtstagskuchen nicht vergessen, sie gehören zu einem Kindergeburtstag dazu. Dazu eine Idee von der Familothek: Geburtstagskuchen

Kinder, Kinder – die Feier selbst

Das ist die Königsdisziplin für alle Eltern und der Moment, in dem man und frau spätestens alle Erzieher aus der Kita (noch mehr) wertschätzt: Wie halte ich die wilde, zickige, aufgeregte Meute bei der Stange, was mache ich mit „Keine Lust“-Kindern oder den rauflustigen?

  • Hilfe holen: Am besten betreut man einen Kindergeburtstag mindestens zu zweit (bei jüngeren Kindern sind ja oft sowieso noch weitere Betreuungspersonen dabei). Das ist auch bei – hoffentlich kleinen – Unfällen gut, wenn man zum Beispiel mit einem Kind allein weiter weg zur Toilette gehen muss, um das T-Shirt von Saft zu säubern oder ähnliches. Denn so sind die anderen in der Zeit nicht unbeaufsichtigt.
  • Wie viel festes Programm und wie viel „einfach spielen lassen“ – das ist Geschmackssache. Zu beobachten ist seit Jahren eine Tendenz der „Superprofessionalisierung“ von Kindergeburtstagen, Motto: Möglichst viel machen, möglichst viel Programm. Das kann ja schön sein und den Kindern auch tolle Erlebnisse bescheren. Aber: Es muss nicht sein oder nicht immer sein. Die kleinen Gäste, die oft sowieso die ganze Woche (unterschiedliches) Programm haben, sind meist viel anspruchsloser als sich das die Großen denken. Da sind oft ganz andere Dinge wichtig. Also: Bloß nicht das festgesetzte Programm unbedingt durchsetzen!
  • Trotzdem sollte man ein bis zwei Spiele/Highlights ausgedacht und bereit haben, um kritische Situationen zu überbrücken: Zum Beispiel etwas Ruhiges, wenn die Stimmung überschnappt, etwas zum Begeistern für alle, wenn sich aus irgendwelchen Gründen schlechte Stimmung verbreitet.

Und danach…Ein gutes Getränk für die großen Gastgeber bereitstellen, gerne alkoholisch: Geschafft! Bis zum nächsten Jahr….

Haben Sie noch mehr „Profi-Tipps„, Anmerkungen und Ideen zu diesem Thema? Über Kommentare freuen wir uns!

Foto: Pixabay, Alexas Fotos

Haltbarkeit von Ostereiern

Abgeschreckt hat keinen Zweck! Wenn Ostern vor der Tür steht – oder gerade vorbei ist, stellen sich jedes Jahr wieder die gleichen Fragen:

Wie lange kann ich gefärbte Eier aufbewahren? Sind braune oder weiße Eier besser? Lassen sie sich auch noch schälen, wenn man sie nicht abschreckt? Wie viele Eier kann ich essen, ohne dass mein Cholesterinspiegel steigt? Sind Eier eigentlich gesund?

  • Ja, Eier sind gesund. Sie enthalten Vitamin A und D, das Zellschutzvitamin Folat, das Stoffwechselvitamin Biotin und verschiedene Mineralstoffe wie Calcium, Phosphor, Natrium, Kalium sowie Zink und Eisen.
  • Und ja, Eier enthalten auch Cholesterin. Aber verschiedene Studien sind letztendlich zu dem Schluss gekommen, dass auch ein erhöhter Eierverzehr sich nicht negativ auf den Cholesterinspiegel auswirkt. Außerdem geht Ostern ja auch wieder vorbei.

 

Wann sind Eier am besten schälbar?

Das Alter des Eis spielt eine Rolle für die Schälbarkeit. Eier, die 14 Tage alt sind, eignen sich hervorragend zum Kochen. Denn nach etwa 14 Tagen ist aus dem frischen Ei bereits soviel Wasser verdampft, dass sich eine deutlich größere Luftkammer im Inneren gebildet hat. Diese gleicht nicht nur Druckunterschiede beim Kochen aus und vermindert damit das Risiko von Beschädigungen, sondern erhöht die Schälbarkeit deutlich. Durch Abschrecken eines Eis stoppen die Köche nur den Garprozeß – ob ein Ei sich schälen lässt, wird dadurch nicht beeinflusst.

 

Braune oder doch lieber weiße Eier?

Die Farbe der Eier hat keinen Einfluss auf Inhaltstoffe oder Qualität. Sie entsteht durch eine Pigmentablagerung in der Schale und hängt von der Hühnerrasse ab. Wichtig ist hingegen eine möglichst glatte Schale, da beim Kochen weniger häufig Schalenrisse auftreten, durch die mögliche Bakterien in die Schale gelangen können.

 

Wie lange kann man gefärbte Eier aufheben?

Das Schweizerische Bundesamt für Gesundheit hat im Jahr 2002 eine Versuchsreihe mit Eiern gemacht und empfiehlt folgende Lagerungszeiten:

  • Nicht abgeschreckte Eier können bei Raumtemperatur 1 Monat (jawohl einen ganzen Monat) aufbewahrt werden.

  • Abgeschreckte Eier dagegen halten sich bei Raumtemperatur (22°C) nur 2-3 Tage, im Kühlschrank 1-2 Wochen.

Quelle: Schweizerisches Bundesamt für Gesundheit Abteilung Lebensmittelwissenschaft (Bulletin Nr. 12 vom 18.März 2002)

 

Warum ist das Abschrecken entscheidend?

Über das Abschreckwasser können durch kleine Risse in der Schale Bakterien ins Innere des Eis gelangen und es in wenigen Tagen verderben. Wer gefärbte Eier eine Zeit lang aufheben will, sollte also unbedingt auf das Abschrecken verzichten. Bei etwas verschmutzten Eiern sollte man grundsätzlich eventuelle Kotrückstände nie unter fließendem Wasser abwaschen. Dadurch wäscht man Bakterien erst recht ins Innere des Eis. Lieber mit einem trockenen Tuch vorsichtig entfernen.

Ganz sicher geht man mit dem Kauf industriell gefärbter Eier. Denn diese werden durch das Abkochen steril und die spezielle Lackschicht verhindert das Eindringen von Keimen. Dadurch sind die Eier selbst bei Zimmertemperatur mehrere Monate haltbar.

 

Sind Eier mit grünlich-blauem Rand verdorben?

Nein. Der Rand entsteht, wenn Eier zu lange oder zu heiß gekocht werden. Dabei vollzieht sich eine chemische Reaktion zwischen dem Eisen im Eigelb und dem Schwefel im Eiweiß, die sich zu Eisensulfid verbinden. Die Verfärbung ist gesundheitlich unbedenklich.

 

Warum soll man Eier nicht mit Silberlöffeln essen?

Auch hier entsteht eine chemische Reaktion: Beim Kochen des Eis entsteht Schwefelwasserstoff, der sich mit der Silberauflage des Löffels zu Silbersulfid verbindet: Der Löffel bekommt einen schwarzen Belag und das Ei einen unangenehmen metallischen Geschmack.

 

Wie erkenne ich, ob mein Ei auch tatsächlich vom Biobauern ist?

Woher ein Ei kommt, können Sie am Erzeugercode erkennen, der auf jedem Ei aufgedruckt ist. Die erste Nummer gibt an, wie die Hühner gehalten wurden: 0 steht für Öko, 1 für Freilandhaltung, 2 für Bodenhaltung und 3 für Käfighaltung. Dann folgt die Abkürzung für das Erzeugerland. DE steht dabei für Deutschland. Die nächsten Zahlen geben den Legebetrieb und die Stallnummer an.

 

Ist mein Ei auch wirklich frisch?

Um das zu beantworten gibt es einen einfachen alten Trick: Legen Sie das Ei vor dem Kochen in ein Glas mit Wasser. Sinkt es zu Boden, ist es frisch. Je älter es wird, desto mehr Wasser entweicht aus dem Inneren und es füllt sich mit Luft. Ein etwa 4 Wochen altes Ei schwimmt an der Oberfläche.

 

Und bei hart gekochten Eiern? Wie erkenne ich es da?

Verschiedenen Quellen zufolge schneidet man das gekochte Ei der Länge nach auf. Bei einem frischen Ei sitzt der Dotter in der Mitte des Eis. Je älter das Ei ist, desto näher wandert der Dotter an den Rand.

Foto: Donar Reiskoffer

 

Marmelade Kochen mit Kindern: Einfache Rezepte

Marmelade kochen mit Kindern macht Spaß! Schließlich ist es toll, den Nachwuchs spielerisch an das „in der Küche Mitmachen“ zu gewöhnen. Kleine Kinder sind stolz und eifrig, wenn sie bei etwas mitkochen – und das Ergebnis später sehen und essen können.

Selbst größere Kinder, die beim Thema Tisch decken schlagartig unsichtbar werden, mögen es, den Früchtebrei zu rühren, zu pürieren und zu naschen. Die Küche sieht hinterher wahrscheinlich aus wie nach dem Plätzchen Backen – na gut, dann macht man eben wieder sauber. Am besten gemeinsam.

Beim Marmelade Kochen gibt es viele Möglichkeiten, wie kleinere oder größere Kinder in der Küche aktiv sein können. Schon Kleinkinder können beispielsweise Johannisbeeren von den Stielen zupfen. Etwas größere Kinder fasziniert man mit dem Pürierstab, der ist laut und eine Maschine – auch wilde „Kerle“ im Kleinformat reißen sich darum, die Früchte elektronisch zu zerdrücken. Wer das noch nicht so gut kann, mag vielleicht die Früchte passieren und beim „Vormantschen“ mit der Gabel die kleine Hand anlegen. Auch erste Schneideversuche gehen ganz gut mit den weichen Früchten, bei Bananen zum Beispiel.Und wie toll ist es, wenn alle zusammen erst die Füchte erst gemeinsam pflücken, (naschen nicht vergessen!!) und sie dann gemeinsam einkochen – und beim nächsten Frühstück genüßlich verspeisen…..

Überall gibt es in der richtigen Jahreszeit Felder, auf denen man Erdbeeren, Himbeeren, Blaubeeren, Johannisbeeren, Brombeeren und Co selber pflücken kann.

Hier die Rezeptideen:

Das hier ist wirklich lecker! Das Kirschen entsteinen ist für Kinder noch etwas schwierig. Die dürfen dann die Erbeeren putzen und würfeln – besser hinterher noch einmal nachprüfen, ob es wirklich noch 950 Gramm Fruchtfleisch sind… 

Süßkirsch-Erdbeer-Brotaufstrich mit Kokosraspeln

Zutaten
Ergibt ca. 1600 ml:

  • 500 g Süßkirschen (unvorbereitet gewogen, ergibt ca. 450 g Fruchtfleisch)
  • 1000 g Erdbeeren (unvorbereitet gewogen, ergibt ca. 950 g Fruchtfleisch)
  • Saft von 2 Zitronen (= 80 ml = 4 EL)
  • 50 g Kokosraspel
  • 500 g Südzucker Gelier Zucker 3plus1 (= 1 Päckchen)

1. Die Süßkirschen waschen, trocknen lassen, entstielen und entsteinen. Auch die Erdbeeren waschen, gründlich abtropfen lassen und putzen, also den grünen Stielansatz entfernen. Dafür gibt es übrigens spezielle Löffelchen mit Zacken.
2. Die Hälfte der Erdbeeren in kliene Würfelchen schneiden – das können auch Kindergartenkinder schon! Die andere Hälfte gemeinsam mit den Kirschen und dem Zitronensaft pürieren. Alles zusammen mit den Kokosraspeln in einen großen Kochtopf geben, Gelier Zucker 3plus1 unterrühren und mindestens 3 Stunden ziehen lassen, am besten zugedeckt.
3. Bei starker Hitze unter Rühren zum Kochen bringen, bis es heftig im Kochtopf sprudelt. genau ab jetzt vier Minuten sprudelnd kochen lassen, immer weiter rühren.
4. Schnell den Topf vom Herd und die Marmelade in heiß ausgespülte Gläser randvoll füllen und sofort mit einem Deckel verschließen.

Beeren, Beeren, Beeren – Sommerfeeling eingekocht! Beim Beeren zupfen und verlesen helfen alle mit – auch wenn Mama oder Papa später vielleicht noch einmal nachverlesen, zur Sicherheit…

Beerenbrotaufstrich aus drei verschiedenen Beeren

Zutaten
Ergibt ca. 1140 ml:

  • 500 g Brombeeren (unvorbereitet gewogen)
  • 300 g Heidelbeeren (unvorbereitet gewogen)
  • 200 g Schwarze Johannisbeeren (unvorbereitet gewogen, ergibt ca. 195 g Fruchtfleisch)
  • 500 g Südzucker Gelier Zucker 2plus1 (= 1 Päckchen)

1. Alle Beeren waschen und gut abtropfen lassen. Die Johannisbeeren von den Rispen zupfen, Brombeeren und Heidelbeeren verlesen. Die Früchte pürieren und mit Gelier Zucker 2plus1 in einem großen Topf gut mixen.
2. Topf auf den Herd und die Massen bei hohen Temperaturen und unter ständigem Rühren zum Kochen bringen. Wenn das Kochgut sprudelt, vier Minuten auf der Eieruhr einstellen. Die ganze Zeit sprudelnd kochen lassen und weiterrühren.
3. Den Topf vom Herd nehmen und heiß ausgespülte Gläser mit dem heißen Aufstrich randvoll füllen. Die Gläser sofort mit einem Deckel gut verschließen.

Rühren, mixen und gleich essen, wunderbar! Und dieses Rezept ist auch für Zeiten, in denen es die leckeren Beeren leider nicht auf freien Feld gibt.

Bananen-Heidelbeer-Fruchtaufstrich

Zutaten

Ergibt ca. 300 ml

  • 250 g Früchte
  • 125 g Südzucker Gelierzucker Fix & Fruchtig (= 1 Päckchen)

1. 125 g Bananenfruchtfleisch mit 125 g frischen oder angetauten Heidelbeeren in einen geeigneten Mixbecher geben.2. Den Inhalt eines Päckchens Gelierzucker Fix & Fruchtig (125 g) dazugeben und alles mit einem Pürierstab 45 Sekunden gründlich pürieren.3. Gleich genießen oder den Fruchtaufstrich in ein Schraubdeckelglas abfüllen und verschließen.

Mehr Betreuungskosten als geldwerter Vorteil

Überstunden oder ein krankes Kind und viel Arbeit im Büro? Vielleicht hilft Ihr Arbeitgeber. Denn diese können seit dem 1.1.2015 übernommene Betreuungskosten für ihre Angestellten selbst besser steuerlich geltend machen. Arbeitgeberbeiträge für eine zusätzliche Kinderbetreuung aus beruflichen Gründen von bis zu 600 Euro im Jahr werden jetzt als geldwerter Vorteil gewertet.

600 Euro für außergewöhnliche Kinder-Betreuung

Alle Eltern betrifft diese neue Regelung bei Fällen außergewöhnlicher Betreuungskosten zu Hause. So zum Beispiel die Gebühren für einen Babysitter, wenn das Kind krank ist und die Eltern zur Arbeit müssen. Berufstätige Eltern von schulpflichtigen Kindern bis 14 Jahre können erstmals Betreuungskosten von ihrem Arbeitgeber übernehmen lassen und diese sparen dabei Steuern. Doch betrifft dies für sie nur außergewöhnliche Kosten aus beruflichen Gründen. Wer die Gesetzesänderung nachlesen oder darauf verweisen möchte, es handelt sich um das Einkommensteuergesetz § 3 nr. 34a, verabschiedet am 19.12.2014.

Ein Betrag von 600 Euro jährlich ist zwar nicht wahnsinnig viel, kann aber Eltern in Notsituationen entlasten. Arbeitgebern soll mit dem Steuervorteil ein Anreiz gegeben werden, diese Zusatzkosten zu übernehmen.

Haben Sie noch nicht-schulpflichtige Kinder können Sie Ihren Arbeitgeber generell darauf hinweisen, dass Ihnen ein Zuschuss zu den Betreuungskosten als geldwerter Vorteil angeboten werden kann – ein schöner Pluspunkt, beispielsweise im Gehaltsgespräch.

Kitakosten von der Einkommenssteuer absetzen

Wer es noch nicht weiß, da es diese Steuervorteile auch noch nicht soo lange gibt:
Auch wenn Ihr Arbeitgeber Ihnen die Krippen- oder Kindergarten-Gebühren nicht als geldwerten Vorteil überlässt oder Ihre Kinder bereits schulpflichtig sind, können Sie selbst die Kitakosten in einer Einrichtung von der Einkommenssteuer absetzen. Allerdings nur zu zwei Drittel der Summe und bis zu einem Höchstbetrag von 4.000 Euro, aber immerhin. Dazu müssen Eltern die Kita-Ausgaben für ihre Kinder bis 14 Jahre lediglich belegen. Das war nicht immer so: Bis 2011 mussten dazu Eltern dazu außerdem ihre Berufstätigkeit nachweisen (mehr Details zur damaligen Gesetzesänderung).

 

Ideen für Adventskalender

Es ist eine so schöne Sitte – jeden Tag ein Türchen vom Adventskalender öffnen und dann ist ENDLICH Weihnachten. (das kommt bekanntlich jedes Jahr zu früh)

Für Kinder toll, für Eltern manchmal schwierig oder auch teuer: Adventskalender oder auch Weihnachtskalender gibt es mittlerweile in allen Formen und auch Preisklassen. Da kann man jeden Tag ein Buch, eine Spielfigur auspacken oder – für die Erwachsene – jeden Tag eine Dose Bier oder einen anderen Tee trinken. Na wem’s gefällt…

Wer sich dem Kaufrausch nicht schon vor Weihnachten hingeben will, und vielleicht die ganze Familie einbeziehen möchte – bei dem ist Kreativität gefragt. Und es gibt viele schöne Ideen, ganz individuelle und schöne Adventskalender selber zu machen oder mit Fantasie zu befüllen:

Familothek- Kalender als kostenlose Vorlage

Komplett individuell, kostenlos und für jedes Kind schön, unsere erste Idee: Ein Kalender mit Gutscheinen, Ideen für gemeinsame Unternehmungen als Adventskalender. Schön ist auch die Idee, jeden Tag eine Anerkennung, ein Lob, ein „Das machst Du prima” oder ähnliches zu verschenken. Als Vorlage haben wir einen Familothek-Kalender gebastelt – zum Füllen mit vielen guten Gedanken! Schenken kann man alles Mögliche: Vorlesezeit, sich aussuchen dürfen, was es zum Mittagessen gibt oder einmal Kuchen backen mit Mama, Kinderkino am Abend (mit DVD und selbstgemachtem Popcorn)…..

Hier noch ein Link zu mehr Geschenk-Ideen http://lebelieberbunt.de/24-ueberwiegend-kostenlose-adventskalenderfuellungen-fuer-kinder/

Es gibt eine Vorlage zum Ausdrucken für Kinder und eine für den Partner.

Ein Kalender für die ganze Familie

Juchhu – 24 kann man durch drei, durch vier, mit einem Zusatzgeschenk zum 25.12. auch durch fünf teilen oder gleich Oma und Opa einbeziehen, durch 6 geht nämlich auch. Ein Familienadventskalender, bei dem jeden Tag ein anderes Familienmitglied ein kleines Präsent bekommt, hat viele Vorteile. Schließlich muss niemand gleich 24 oder auch 48 Geschenke kaufen und einpacken. Es bekommt jeder einmal etwas geschenkt und natürlich kann es auch nicht nur einen einzigen Schenker geben. Lerneffekt für den Nachwuchs, vor allem bei Einzelkindern: Der oder die Jüngste der Familie lernt, dass andere gleichberechtigt „dran“ sind.

Adventsgeschenke verstecken

Ein bisschen Ostern vor Weihnachten: Wenn man das Adventsgeschenk versteckt, haben alle noch mehr Spaß daran. Schön ist es auch, wenn einzelne Geschenke am Ende ein großes Ganzes ergeben: Vielleicht die Legoteile für ein Fahrzeug, die neue Malausrüstung oder die Murmelbahn.

Beim Kinderflohmarkt schon an den Adventskalender denken

…denn dort gibt es eine Vielzahl kleiner „Unsinnigkeiten“, die, man weiß es ja, Kindern Freude machen: Der fünfzigste bunte Flummi, das Glitzerarmband, noch ein Puzzle und, und, und. Es kostet nicht viel und macht allen Spaß!

Noch mehr Ideen? Nutzen Sie unsere Kommentarfunktion, andere Ideen-Suchende werden es danken!

Foto: Pixabay, congerdesign

Wenn es zeitlich einfach nicht reicht, oder es doch noch zusätzlich etwas sein soll: Kommerzielle Ideen für Adventskalender

         

ADAC Postbus Busreisen mit Entertainment-Programm für alle

Haben Sie aktuell eine Busreise mit Fernbus und Familie angedacht? Das Angebot der Fernbusse in Deutschland ist ja recht neu. Auch wer mit Kindern unterwegs ist, sollte zumindest einmal checken, ob sich die Fahrt mit dem Bus für die eigene Pläne lohnt und praktisch ist (Entscheidungshilfen dazu hier). Für Kids und Eltern hilft da vielleicht noch eine weitere Info: Im ADAC Postbus können sich große und kleine Reisende mit einem Entertainment-Programm auf dem eigenen Handy oder Tablet die Reisezeit vertreiben. Im sogenannten Media Center laden sich große und kleine Reisende auf der Busfahrt Filme, Hörbücher und Musikangebote einfach aufs Smartphone oder iPad herunter. Das kostet nichts extra, da alle Postbusse über kostenloses W-Lan verfügen. So ist der Nachwuchs auf der Fahrt beschäftigt und fühlt sich fast wie im Flugzeug mit Bordprogramm. Was gibt es zu sehen? Ein aktuell wechselndes Programm: Für die Kids zum Beispiel den Film Toy Story III, Die Monster Uni oder für Kleinere Happy Feet II. Für Mama ist dann hoffentlich Entspannung und Sitzkomfort genießen angesagt: Vielleicht mit Männerherzen II oder Two and a Half Men vor den Augen? Gerade gibt es außerdem Eat Pray Love mit Julia Roberts in der Hauptrolle. Oder die Erwachsenen amüsieren sich mit Hörbuchern wie zum Beispiel Hape Kerkelings „Ich bin dann mal weg“ auf den Ohren. Jugendliche können übers eigene Handy Musik beispielsweise von Pink, David Guetta oder Frida Gold hören. Was ist bei der geplanten nächsten Busfahrt gerade im Programm? Aktuelle Infos dazu: Programminfos Mediacenter

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Der ADAC Postbus, eine Kooperation zwischen dem ADAC und der Deutschen Post, fährt deutschlandweit viele große Städte an. Und dies auf so frequentierten Strecken wie Berlin-Hamburg, Berlin-Frankfurt, Dresden-Berlin, Leizig-Berlin oder München-Berlin. Am besten bei der Planung einer Reise das eigene Ziel noch einmal im Internet nachsehen, denn der Streckenausbau ist im Gang und neue Ziele kommen immer wieder dazu. Tickets gibt es natürlich übers Internet. Wer das nicht möchte, kann Bustickets auch bei ADAC Filialen oder Postfilialen für seine nächste Testfahrt kaufen. Fazit: Schön dass sich andere Menschen immer wieder neue Dinge ausdenken, um uns das Reisen mit Kindern und Kegeln angenehmer und die Reise-Entscheidung flexibler zu machen!
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„Mamiiii, wie lange dauerts noch?“ Einkaufen mit Kindern

Bummeln in der City, ohne Zeitdruck. Einfach schlendern, sich treiben lassen von einem Geschäft ins nächste. Mal etwas anprobieren und noch etwas, Stoffe fühlen, sich Anregungen holen, auswählen, schmökern, gemütlich eine Latte Macchiato trinken. Welch ein Genuss.

„Mamiiii, wie lange dauert’s noch?“ Dieses entspannte Vergnügen ist allerdings nicht allen Bevölkerungsgruppen möglich. Gehört man zu den „Familien mit Kindern“, reduziert sich der Begriff  „Einkaufsbummel“ schnell auf ein gestöhntes  „Ich/wir müssen mit den Kindern in die Stadt“. Dahin ist aller Flair. Logistik ist gefragt: Was brauchen wir am dringendsten? Wie kommen wir am besten in die Stadt, welche Strecke gehen wir, wo gibt’s was zu Essen, was sind die Joker wenn den Kindern der Geduldsfaden reißt?

Zwischenstopps einplanen

Ich baue in meine Wege gerne Spielzeugläden und Zoohandlungen ein. Aber die liegen natürlich nicht immer unbedingt dort, wo die Geschäfte für Erwachsene sind.  Mit dem Versprechen, noch beim Spielzeugladen reinzuschauen, lässt sich so manche Viertelstunde zugunsten der Kleideranprobe heraus handeln. Allerdings finden bei diesen Besuchen immer einige Playmobil-Männchen, Puppenkleidchen oder Mini-Rennwagen den Weg in unser Kinderzimmer.

Die Stimme aus dem Off…

Man kann ja vieles allein kaufen, aber ab und zu habe ich meinen Mann doch gerne dabei (häufiger er mich). Besonders, wenn es um Kleidung geht. In den meisten Bekleidungshäusern sieht man Verkäuferinnen inzwischen ja eher selten. Heute genieße ich das. Kein Augenverdrehen, wenn Theresa quengelt und Jakob erst Wutanfälle bekommt und dann dringend mal muss. In diesen Momenten meldet sich garantiert die Stimme aus dem Off: „Wie gefällt Dir die Hose? Kannst Du mir mal die allererste bringen, die saß doch am besten…“ Wir haben allerdings noch lange kein passendes Hemd, Polo-Shirt, Pulli, Sakko etc. dazu.

Selbst etwas kaufen? Keine Zeit!

Zugegeben,  solche Situationen erfordern meinen ganzen Vorrat an Gelassenheit. Ich verzichte dann häufig darauf, auch für mich etwas zum Anziehen zu kaufen. Wie soll man angesichts quengelnder Kinder und genervtem Mann die alles entscheidende Frage „Macht das auch wirklich eine gute Figur?“ ehrlich beantwortet bekommen?

Es gibt auch kinderfreundliche Läden

Kürzlich hatte ich ein überraschendes Erlebnis. Unterwegs mit meinem fünfjährigen Sohn, sah ich auf dem Weg zur U-Bahn vor der Filiale einer großstadttypischen Ladenkette einen Mantel hängen. Genauso einen suchte ich schon lange… Rein, passende Größe gefunden, Hose, Jackett, T-Shirt auch und schon kam sie, die entsetzliche Frage: „Mamiii, wie lange dauert’s noch?“. In der Umkleide dann die große Überraschung: Großzügige Kabinen im Halbkreis angeordnet und von allen einsehbar: Eine Ledercouch zum Sitzen, Kasperlpuppen, Kugelbahn. Jakob war begeistert, fortan war nur noch das leise Klacken der Murmeln zu hören. Unser Aufenthalt in diesem Einkaufsparadies dauerte lange, gekrönt von einem schicken Outfit für mich.

Mandalas machen’s möglich

Manchmal gönne ich mir beim Einkaufen in der City einen kurzen, aber heftigen Rausch der Sinne in der Länge von zwei ausgemalten Mandalas pro Kind.  Während Theresa und Jakob im Untergeschoss eines Einrichtungshauses auf Kindermöbeln sitzen und mit Farbstiften die Muster ausmalen (pädagogisch sehr wertvoll…) sauge ich in rasender Geschwindigkeit Eindrücke in mich auf: Blumen, Bildbände, Stoffe, Möbel, Schnickschnack. Aber eben nur maximal vier Mandalas lange.

Ich habe auch einen Lieblingsherrenausstatter. Dort steht ein hölzernes Spielboot mit Büchern, Spielzeug und es gibt Mineralwasser für die ständig durstigen Kehlen. Und die Verkäuferin an der Kasse kann das Geschehen beobachten – falls man schnell in ein anderes Stockwerk muss. Leider hat dieses Geschäft nicht überall Filialen.

Einkaufen mit Kindern ist Schwerstarbeit

Aber alles in allem, Ausnahmen bestätigen die Regel: Einkaufen mit Kindern ist Schwerstarbeit. Manchmal frage ich mich, wofür man Erwachsene mit Kindern so bestraft. Es scheint sich noch nicht herumgesprochen zu haben, dass zufriedene Eltern gerne wieder kommen. Sie trinken nach einer erfolgreichen Shopping-Tour  auch noch eine Latte Macchiato, essen etwas und kaufen Eis für die Sprösslinge. Und die Kinder von heute sind ja auch die Kunden von morgen… Könnte das mal bitte jemand weitersagen?

Lisa Hilbich

Bildquelle: aboutpixel.de / kaufrausch © maçka

Kinder-Flohmarktbesuch planen

Gute Planung ist alles – das gilt auch für den Besuch eines Kinderflohmarktes. Ein paar Tipps für den Besuch von einer passionierten Kinderflohmarktgängerin:

 

Zu bedenken vor dem Kinderflohmarkt-Besuch

  • Den Flohmarkt mit Verstand auswählen: Es scheint banal und natürlich geht niemand auf einen Zwillings-Flohmarkt, wenn er keine Zwillinge hat. Trotzdem vorher überlegen: Wer zum Beispiel für ältere Kinder einkauft, sollte den Kinder-Flohmarkt in der Kinderkrippe links liegen lassen – die Wahrscheinlichkeit, dort passende Kleider und Spielzeug zu finden, ist ja sehr viel geringer als beim Schulflohmarkt eine Ecke weiter. Dort gibt es aber wenig Babysachen und die Umstandskleidung ist vielleicht unmodern.

 

  • Handeln oder nicht? Geschmackssache. Beim Flohmarkt gehört ein bisschen Handeln eigentlich dazu, trotzdem kleben manche Verkäufer feste Preise an ihre Ware. Handeln ist hier eher ein Spaß, denn die meisten Waren haben Preise unter zehn Euro und sind deshalb sowieso schon günstig. Manchmal muss man aber auch einem Verkäufer sagen, dass die Preise zu teuer sind – schließlich hat man die Skihose zufällig selbst gekauft, weiß noch, dass sie 17 Euro kostete und findet die 15 Euro als Preis für die getragene einfach übertrieben. Solche Flohmarkthändler merken aber meist selbst, dass sie wohl zu hohe Preise hatten, da sie ihre Sachen wieder mit nach Hause nehmen.

Kinder auf dem Kinderflohmarkt?

Natürlich hat man beim Kleiderkauf das Kind am besten dabei, um gleich zu testen, ob es gefällt und passt. Aber: Für kleinere Kinder ist ein Flohmarkt oft gar nichts – für die Gänge ist der Kinderwagen manchmal zu groß und Kleinkinder sind naturgemäß so neugierig, dass man statt einzukaufen, alle 3 Minuten verhindern muss, dass der Nachwuchs ein Spielzeug vom Stand entwendet. Hier also am besten allein gehen oder mit anderen Eltern, so dass man wechselseitig kaufen und aufpassen kann. Es gibt auch Flohmärkte und Basare mit Kinderbetreuung – wenn der Nachwuchs dort bleibt…

Für größere Kinder ist Flohmarkt toll, schließlich reicht für einen Spielzeugkauf hier schon das Grundschultaschengeld. Um Streit zu verhindern, sollte man am besten vorher eine Summe ausmachen, die Sohn oder Tochter „auf den Kopf hauen“ dürfen.

Wo findet man den nächsten Termin? Hier Tipps für Kinderflohmarkt-Anfänger

Planungshilfen für den Besuch

  • Checkliste mitnehmen: Was braucht man, welche Größen? Im Flohmarkt-Chaos und wenn es voll ist, hilft das ungemein. Damit man sich auch noch daran erinnert, was wirklich nötig ist und welches Schnäppchen nur ein Spaß wäre.

 

  • Nicht vergessen: Vorausschauend denken. Der Kinder-Flohmarkt ist im Oktober und von Schnee keine Spur? Trotzdem, da die Märkte meist nur zweimal im Jahr sind, muss man beim Besuch schon vorplanen und zum Beispiel schon im Herbst die kleinen Goodies für den selbstgemachten Adventskalender kaufen.

 

  • Passende Kleider zum Größe Messen mitnehmen: Wenn man die Kinder beim Flohmarkt nicht dabei hat, sind passende Kleider zum Messen praktisch. Bei Kindergrößen ist es oft auch nicht anders als bei Erwachsenen: Größe 116 ist nicht immer gleich Größe 116. Bei manchen gebrauchten Kleidern sind die Etiketten sowieso bereits herausgetrennt. Ganz wichtig ist ein Größenvergleich beim Thema Schuhe. Da hilft auch die passende Kinderschuh-Schablone in der Handtasche.

Irgendwann sind übrigens die Flohmarktzeiten vorbei: Wenn Kinder Teenager und eitel werden und nicht alles tragen wollen, was Eltern ihnen kaufen. Schade, schön wars….

 

Heiraten mit Kind – was ändert sich rechtlich?

Wer nach der Geburt des Kindes oder der Kinder heiratet, bei dem ändert sich Einiges aus rechtlicher Sicht

Steuern / Versicherung

Das berühmte Ehegattensplitting. Wer wenig verdient, kann mit der Steuerklasse 5 seinen Ehepartner zum Hauptverdiener machen – der bekommt dann mehr „raus“. Gerade bei kleinen Kindern, mit denen einer oft nicht Vollzeit arbeiten kann, ein Argument für eine Hochzeit nach der Geburt. Aber – will der oder die Zweite später wieder voll einsteigen, lohnt es sich schnell gar nicht mehr finanziell für die Familie. Ein Argument, das die Gegner des Ehegattensplitting in der aktuellen Diskussion heranziehen.

Und wer nur ein bisschen verdient , also zum Beispiel mit einem Minijob, kann sich beim Ehepartner in der Krankenversicherung mitversichern. Auch das spart der jungen Familie jeden Monat eine Menge Geld.

Sorgerecht

Wenn beide Eltern das Sorgerecht für ihre Kinder nach Geburt gemeinsam anerkannt haben, ändert sich mit einer Heirat gar nichts. War das aber nicht der Fall, bekommt der andere Partner – meist ist dies der Vater – das Sorgerecht nach der Heirat für das eigene Kind automatisch.

Der Nachname

Da kann sich etwas ändern, muss es aber nicht: Wenn das Kind über 5 Jahre alt, kann es außerdem mitreden, ob es seinen Nachnamen wechseln möchte oder nicht. Ab 14 Jahre hat das Kind das alleinige Recht, darüber zu entscheiden.

Erben

Eheliche und uneheleiche Kinder sind beim Erben glücklicherweise heute gleichgestellt. Ein Partner aber, der nicht verheiratet war, bekommt nichts aus dem Erbe des anderen.  Es sei denn, der Verstorbene hat es vorher testamentarisch so festgelegt – und dann muss der Hinterbliebene dafür auch noch Erbschaftssteuer bezahlen. Den sogenannten Pflichtteil gibt es aber neben anderen Verwandten nur für hinterbliebene Kinder und Ehepartner.

 

Bildnachweis: Isabelle Dinter