39. Schwangerschaftswoche

So entwickelt sich das Baby

Das Baby ist jetzt etwa 50 cm groß und wiegt ca. 3400 Gramm. Der Kopfdurchmesser beträgt ca. 100 Millimeter. Das Babyköpfchen ist ins Becken gerutscht. Die Käseschmiere liegt nur noch als dünner Film auf der Haut.

Sie sind schwanger. Das ist jetzt wichtig

In rund 30 Prozent aller Entbindungen kommt das Baby durch einen Kaiserschnitt auf die Welt. Bei manchen Fällen empfehlen Ärzte ganz deutlich einen Kaiserschnitt: Zum Beispiel wenn das Baby ungünstig liegt, die Plazenta vor dem Muttermund ist oder auch bei Mehrlingsgeburten. Manche Frauen überlegen aus verschiedenen Gründen einen medizinisch nicht notwendigen Kaiserschnitt. Hier einige Vor- und Nachteile:

 

Kaiserschnitt oder nicht?

Das spricht dafür:

  • Der Geburtstermin ist planbar.
  • Keine Schädigung des Beckenbodens durch Dehnung oder Einreißen, kein Dammschnitt oder Dammriss.
  • Keine Spätschäden des Beckenbodens (besonders Urinverlust).
  • Durch lokale Anästhesie (heute üblich) ist ein schmerzfreies Miterleben der Geburt möglich.
  • Die Säuglingssterblichkeit ist etwa 10- mal niedriger als bei einer natürlichen Geburt.
  • Das Risiko für Geburtsschäden des Kindes ist vernachlässigbar.

Das spricht dagegen:

  • Leichte Atemprobleme beim Neugeborenen treten häufiger auf, als bei einer natürlichen Geburt.
  • Die mütterliche Sterblichkeit ist geringfügig höher (sie ist allerdings heute in Deutschland extrem niedrig. Für alle Entbindungen 8-10 Fälle bei 100.000 Entbindungen).
  • Das Risiko für eine tiefsitzende Plazenta bei nachfolgender Schwangerschaft ist bei einem Kaiserschnitt höher.
  • Bei der Narbenheilung können Komplikationen entstehen.
  • Die folgende Entbindung ist meist wieder ein Kaiserschnitt.
  • In der Regel ein etwas längerer Klinikaufenthalt.

 

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